Beiträge von KonstantinH

    Hallo alle zusammen!


    Ich habe bereits klasse Erfahrungen mit dieser Community in Bezug auf eine bAV bekommen.

    Das Thema Altersvorsorge ist noch nicht ganz durch für mich.


    Rürup, Riester und bAV (bei meinem jetzigen Arbeitgeber) sind aktuell raus.

    Daher ist für mich klar: ETF und/oder private Altersvorsorge


    Natürlich habe ich mir das Vergleichsvideo angeschaut zu den beiden Sparmethoden

    Mir ist klar, dass er ETF besser laufen wird als die fondgebundene Altersvorsorge.

    Der Finanzberater meinte zwar, dass es steuerlich besser ist, aber das ist in dem Video ja schon durchgespielt.

    Dennoch gibt es einen Aspekt, der nicht richtig beleuchtet wurde, der für mich aber essentiell ist für die Art und Weise der Rentenversicherung: Sicherheit, dass ich Geld bekomme.


    Laut dem Finanzberater wird bei der Fondgebundenen Versicherung das Geld in den letzten 5 Jahren in einen "sicheren" Fond (?) umgeschichtet. Dadurch ist das Geld was bis dahin drauf ist quasi safe.

    Beim ETF habe ich diese Sicherheit ja nicht. Ein Beispiel: 2064 und wir haben Corona #6 und der Aktienmarkt bricht zusammen. (realistisches Szenario, muss man sich normalerweise keine Sorgen machen aber in einem Jahr gehe ich in Rente) Dann habe ich doch keine Absicherung oder? Natürlich, der Markt stabilisiert sich wieder aber dann bin ich ja schon in Rente und brauche das Geld.

    Hat sich damit schonmal jemand auseinandergesetzt?


    Diese Frage gilt es für mich jetzt noch zu beantworten, damit ich mich guten Gewissens für einen Weg für meine Rente entscheiden kann - ich hoffe, ihr könnt mir dabei helfen! Vielen Dank im Voraus!!

    Moin zusammen!

    Ich möchte mich jetzt noch einmal melden. Schließlich habt ihr mir alle ziemlich geholfen.

    Das Angebot für die bAV werde ich nicht annehmen, weil es einfach nicht gut genug ist.

    Genauso wie Riester oder Rürup. Das sind mir zu viele Unsicherheiten.


    Die einzige Sache ist noch die private Rentenversicherung. Dazu mache ich aber einen neuen Top auf.


    Also noch einmal vielen Dank für eure Zeit und Unterstützung, ihr alle habt mir sehr geholfen und mir das Thema deutlich näher gebracht.


    Viele Grüße!

    Schön zu sehen, wie die Diskussion hier weiter geht :D


    JDS hier die Berechnungen für die Laufzeit:

    Zitat von Makler

    dem Vorschlag können Sie den Verlauf der garantierten Werte entnehmen. Der Verlauf der Gesamtwerte wird nicht mit ausgegeben, diesen müsste ich über die Mathematik des Versicherers abfordern. Sie können sich diesen aber annähern, da wir ja die Effektivkosten haben.

    Der Sparanteil in den ETF wird bei Ihrer Laufzeit ø bei geschätzten 40-70% liegen und ist maßgeblich abhängig von der tatsächlichen Markt- und Zinsentwicklung über Ihre gesamte Laufzeit. Wenn wir Ihren Nettoaufwand (156,40 €) zugrunde legen, dann ist der Sparanteil in die freien Fonds natürlich effektiv deutlich höher und vergleichbar mit einer reinen ETF Anlage aus dem versteuerten Einkommen.

    Die Altersrente mit einer negativen Entwicklung der Fonds ggü. den garantierten Werten ist deswegen höher, da ja trotzdem (geringe) Vermögenswerte in den Fonds sind und die garantierte Rente erhöhen.

    Btw, die Leute aus dem Controlling hatten auch keine Ahnung. Aber das sie im Controlling sind sollte auch nicht gleichbedeuten, dass sie Ahnung haben ^^ Der eine meinte aber er fährt mit einem eigene ETF, weil er dadurch flexibler ist.

    Ein netter small talk mit den Kollegen ist ok, aber wenig zielführend. Du musst dir, wie bereits mehrfach angeregt, aussagekräftige Zahlen vorlegen lassen und dann mit einem spitzen Bleistift rechnen, womit du vermutlich besser fahren wirst.

    Also, keinen Streß machen (lassen)...

    JDS ich frage jetzt nochmal nach, in Bezug auf eine Musterberechnung auf die Laufzeit und er soll einmal vorlegen, wie sich das Deckungskapital entwickeln wird. Außerdem wie hoch der "Sparanteil" ist, der in den ETF investiert wird... mal gucken was dabei rauskommt.


    Ich melde mich sofort, wenn er mir eine Rückmeldung gegeben hat

    Ich stelle mir gerade vor, wie Konstantin zum vierten Mal zu seinem Makler geht. Die beiden machen es per Zoom, und die versammelte Community hier ist auch eingeloggt. Was dabei wohl rauskommt? :-)

    Das wäre ein spannender Call auf jeden Fall ^^^^


    Tendenziell höre ich hier eher raus, das Thema lieber selber anzugehen, als das mit einer Versicherung zu regeln. Ich kläre das noch mit ein paar Kollegen bei uns aus dem Controlling und höre mir deren Einschätzung nochmal an.


    Dennoch vielen Dank und schönes Osterfeiertage euch allen!

    1) Wieso rechnest du beim ETF Sparplan mit 2,5% Ausgabeaufschlag und 0,5% Kosten? Rechne doch mal mit 0,5% AA und 0,2% Kosten.


    2) Du sagst es gibt keine Garantierendite. Aber scheinbar gibt es ein Garantiekapital. Folglich muss ein Teil deiner Einzahlung in eine festverzinsliche Anlage gehen. Welcher Teil deiner Anlage ist festverzinst?

    1) Weil ich es anscheinend nicht besser wusste 8o, danke aber für den Hinweis. Habe ich gemacht und komme dann "nur" noch auf ca. 50.000€ Unterschied, also der ETF ist "schlechter" als die Versicherung.


    2) Hier die Antwort vom Makler:

    Zitat

    die Anlage besteht aus 3-Anlagetöpfen:

    • Sicherungskapital/Deckungskapital direkt beim Versicherer mit einer Gesamtverzinsung von rund 3% derzeit
    • Wertsicherungsfonds DWS GlobalAktiv+ (dieser Fonds garantiert dem Versicherer von Monat zu Monat, dass mind. 80% des Vermögenswertes am Ende des Monats wieder dem Versicherer zurückgezahlt wird) – Die Rendite ist hier langfristig bisher rund 5-6% gewesen (wobei ich bei dieser Angabe die Kostenerstattung von ca. 70% berücksichtigt habe)
    • Freie Fondsanlage z. B. ETF’s – Die Rendite hängt vom Fonds ab

    Der Versicherer muss am Ende der Laufzeit für die Garantien geradestehen und haften. Die Alte Leipziger hat eine Nettosolvenzquote von 377%, das heißt vereinfacht, dass der Versicherer unter Crashszenarien 3,77x soviel Geld wie Garantien ausgesprochen wurde – also deutlich mehr als genug!

    Der Versicherer legt nur soviel Geld in das Sicherungsvermögen und in den Garantiefonds wie benötigt wird, um die Garantie in 41 Jahren sicherzustellen. Um eine möglichst hohe Anlage in den Fonds zu ermöglichen, wird aber keine garantierte Verzinsung ausgesprochen. Die Aufteilung wird monatlich je Vertrag neu überprüft und kalibriert. Der Rest wird in die freie Fondsanlage wie z. B. den ETF investiert. Bei Ihrer langen Laufzeit wird -je nach Marktsituation- also über die Laufzeit gesehen- ein sehr hoher Anteil in den freien Fonds liegen, der sich über die Jahre immer weiter aufbauen wird.

    Ich möchte mich nochmal bedanken für die Unterstützung von eurer Seite!


    JDS: die 6% oder 8% sind natürlich nicht die garantierte Rendite sondern die, die mit der Entwicklung des ETFs angenommen wird.


    Oder sollte ich besser einen Finanzberater konsultieren?

    So Leute, ich hatte eben das zweite Gespräch mit dem Makler.

    Ich habe ihn jetzt gebeten, mal anzunehmen, ich läge zwischen den Beitragsbemessungsgrenzen mit 5.100€ Brutto. Hier der Vergleich:


    Das Ergebnis sieht in beiden Fällen wie folgt aus:


    Da es Fondgebunden ist, gibt es keine garantierte Rendite.

    Eben hat er mit 30% Abgaben am Ende gerechnet (auf die gesamte Rente pro Monat) und man kam dann auf ca. 1000€ bei 6%.

    Seine Aussage ist, dass man das mit einem ETF, den ich alleine mache nur schafft, wenn man (ca.) 8% Rendite erreicht.


    Alle Kosten belaufen sich auf 1,36% (Verwaltung, ETF-Kosten etc.)


    Leute, ganz ehrlich, ich steige da nicht mehr durch und hoffe ihr könnt was dazu sagen.


    Auch mit der Vergleich mit dem ETF-Rechner kommt bei mir zu ganz verschiedenen Werten
    ETF-Rechner: (vielleicht habe ich was falsch gerechnet)

    Bei 6% der bAV komme ich auf eine gesamt Kapitalzahlung von 498.465,22€. Wenn ich da mit round about 30% Abzügen rechne, komme ich auf 348.925,65€. Das sind fast 100.000€ mehr als beim ETF-Rechner.


    Ich appelliere an euch, ich habe wenig Ahnung und ich bin etwas verunsichert. Wenn ich noch irgendwelche Infos posten soll gerne, aber kann mir jemand sagen, was man davon halten soll?


    Vielen Dank an dieser Stelle schonmal für die vielen Kommentare!!! :):)

    Was ich mich jetzt frage ist, ob sich das ganze überhaupt lohnt?


    Also die "Garantierte Rente" beträgt 455,93€ (ich verstehe noch nicht, die bei -2% Wertentwicklung die Rente 470,96€ betragen kann aber ok)


    Dadurch, dass ich zwischen diesen beiden Beitragsbemessungsgrenzen liegen kann und das zur Folge hat, dass sich meine gesetzliche Rente schmälert, lohnt sich das dann noch mit den 455,93€, die ich dann safe bekomme?

    Hallo,

    meine Kunden haben die BAV in vollem Umfang vom Arbeitgeber übernommen und damit sozusagen eine Gehaltserhöhung bekommen. Für den AG ist die Zahlung in der Form eh günstiger als wenn er den AG-Anteil aufs Brutto rechnet.

    Eine betriebliche Altersversorgung ist "Pflicht" weil die gesetzliche Rente zwar ein erforderlicher Baustein ist, aber alleine nicht zum Leben ausreicht. EIne richtig gestaltete Altersversorgung besteht aus Ges.RV, BAV, Immobilie, ETF (MSCI-World) und Gold. Damit kannst du dich beruhigt in den Liegestuhl zurücklehnen bei einem Glas Rotwein.

    Wenn du ges.Krankenvers. bist wird dir der Rentenbetrag aus der BAV später allerdings auf den GKV-Beitrag zugerechnet.

    Bei dieser BAV die hier zur Debatte steht wäre ich nicht einverstanden, weil ich den Fonds nicht selbst aussuchen kann.

    Meinst du mit den "Fonds" die ETFs, in die dann investiert werden soll? Die kann ich selber festlegen und jederzeit ändern.


    Als weitere Randinformation

    Gleichzeitig passt der Makler den Wert an die Beitragsbemessungsgrenze an:

    "jährliche Erhöhung des Beitrages um 4,00 % des absoluten Betrags, um den

    die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) West in der allgemeinen Rentenversicherung

    angehoben wird"

    Jou, lass dir mal vorlegen, wie hoch der tatsächliche "Sparanteil" ist, der in ETF investiert wird. Dann macht ihr mal Modellrechnungen bei angenommener durchschnittlicher Rendite von 4, 5, 6 und 7%, wobei die Kosten natürlich berücksichtigt werden.

    Und dann kannst du dir anschauen, wie die tatsächliche Rendite auf deinen Nettoaufwand (auf das laufende Jahr bezogen) bezogen ausfällt.

    Und wenn du die Zahlen hast, poste sie bitte mal!

    So hier einmal die Zahlen mit meinem Beispiel vom Anfang:
    -2% = 470.96€ gesamte Rente - 171.051,42€ gesamt Kapitalzahlung

    2% = 533,52€ gesamte Rente - 193.773,10€ gesamt Kapitalzahlung

    6% = 1.372,43€ gesamte Rente - 498.465,22€ gesamt Kapitalzahlung

    8% = 2.359,11€ gesamte Rente - 856.829,68€ gesamt Kapitalzahlung

    Ok ok, ich denke langsam kriege ich es zusammen.


    Aber was heißt das für meinen konkreten Fall. Also angenommen, mein Bruttogehalt liegt zukünftig in dem Bereich zwischen 4.837,50€ und 7.100€ liegt.


    Ich lasse mir die Mindestrendite nochmal vorrechnen. Wenn ich das Geld in den MSCI World investiere (zum Beispiel), dann kann man grob von einer Rendite von 7% ausgehen. Abzüglich der 1,36% liege ich dann bei 5,64% Rendite. Habe ich das grob richtig verstanden?
    Ist das nicht schon verhältnismäßig gut und gleicht das vielleicht die nicht gesparten Krankenversicherungsbeiträge und die Schmälerung der gesetzlichen Rente und bei Auszahlung die Zahlung der vollen gesetzlichen Krankenversicherung?
    (Ok, jetzt klingen die Einbußen wirklich etwas viel)


    Sorry das Gefrage, ich finde das zum einen spannend und zum anderen ziemlich wichtig.

    Ich lege aktuell schon in ETFs an, sollte ich den Beitrag sonst alternativ erhöhen und die bAV sein lassen? :/


    In diesem Fall ist die Rendite die eines ETFs und das finde ich im Vergleich zu einer kaum verzinsten Rentenversicherung im klassischen Stil auf den ersten Blick deutlich charmanter. Besonders da ich die ETFs dann auch selber anpassen kann (laut dem Makler)

    Moin zusammen,


    ich hatte heute einen Termin mit einem Rentenversicherungs-Makler von dem Unternehmen bei dem ich angestellt bin in Bezug auf die betriebliche Altersvorsorge.


    Zunächst ein paar Facts und ein Beispiel, dann die Frage:


    Tarif nennt sich: FR20: AL-fonds - bAV mit Beitragsgarantie

    Beitragsart: Entgeldumwandlung (mit Zuschüssen) / Mischfinanzierung

    Anteil Arbeitgeber: 15%

    Effektivkostenquote: 1,36% über den ganzen Zeitraum (ausgerechnet für das folgende Rechenbeispiel)
    -> in den Kosten ist alles abgedeckt so der Makler, also Kosten der ETFs (in die ich investieren würde) und alle Kosten wie Aufsetzen des Ganzen etc.


    Rechenbeispiel:

    284,00€ von meinem Brutto-Gehalt

    42,60€ vom Arbeitgeber

    78,91€ Steuereinsparung

    48,69€ Sozialversicherungseinsparung

    -----------------

    326,60€ Gesamtbeitrag (156,40€ vom Netto)


    Der Makler hat den Vorschlag gemacht, mit den 284€, weil das für 2020 die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze ist.
    Darüber gibt es die Sozialversicherungseinsparung nicht mehr.


    Jetzt meine Frage: In den Videos von Finanztip wird gesagt, dass wenn man zwischen 4.500€ brutto und 6.700€ brutto verdient, aufpassen soll. Kann mir jemand erklären, ob ich mit diesem Rechenbeispiel später Probleme bekomme?

    Was für Probleme können auf mich zukommen?


    Ich freue mich auf eine Rückmeldung und vielen Dank im Voraus!! :):)