Beiträge von backprop

    Hi,


    meine Mutter hat schon seit Ewigkeiten eine große Summe auf ihrem Sparbuch liegen (ohne Zinsen) und ich sage ihr schon länger, dass sie wenigstens einen Teil davon anlegen soll. Sie will mit Fonds und Aktien nichts zu tun haben, weil sie Angst hat, dass das Geld dann weg ist. Sie will auch keine ETFs. Ich will sie nicht dazu drängen, da ich selber keine wirkliche Ahnung davon habe.


    Jetzt war sie bei der Sparkasse und dort wurde ihr der SV IndexGarant empfohlen. Der hat angeblich kein Risiko, da die Einzahlungssumme immer garantiert erhalten bleibt. Aber eine Rendite von 4% sei trotzdem nicht unrealistisch. Nach den 12 Jahren hätte sie so um die 12800€, was schonmal deutlich besser als das Sparbuch ist.


    Ich selbst habe von Geldanlagen leider auch praktisch keine Ahnung und ich verstehe nicht, wie das Produkt funktioniert, ob es sinnvoll ist und ob es wirklich kein Risiko mit sich bringt. Sie würde wahrscheinlich 10.000€ dort anlegen und den Rest dann wo anders, um das Risiko weiter zu reduzieren.


    Was haltet ihr davon? Ist das eine gute Wahl für jemanden, der mit Aktien nichts zu tun haben will? Hinter dem IndexGarant verbirgt sich wahrscheinlich trotzdem eine Form von Aktien, aber da die Einzahlungssumme garantiert ist, wäre das für meine Mutter ok.


    Gibt es irgendwelche grundlegenden Nachteile? Gibt es bessere Alternativen?

    Ich habe auf FB überhaupt keine privaten Infos von mir. Nie was gepostet und auf dem Bild erkennt man mich nicht. Da bin ich von der vorsichtigen Sorte.

    Wenn du ängstlich bist, lass dir doch ein Foto vom Perso schicken. An die Adresse auf dem Perso versendest du dann.

    Das würde ich an der Stelle des Käufers nicht tun. Meinen Ausweis schicke ich nur an offizielle Stellen oder Banken und nur, wenn unbedingt nötig. Sowas will ich nicht von einem Käufer verlangen.

    Ist's denn eine persönliche IBAN bei Transferwise oder eine Sammel-IBAN?

    Ich vermute eine persönliche.


    Ich habe übrigens jetzt den Tip mit Revolut befolgt. Ich wollte dort sowieso schon lange ein Konto eröffnen und jetzt hatte ich endlich mal einen Anreiz dazu.


    Geld hat der Käufer gestern morgens überwiesen, kam bisher jedoch nicht an. Er hat mir eine Überweisungsbestätigung von der Postbank geschickt und es sieht glaubwürdig aus. Jedoch ist die Überweisung als Spende gekennzeichnet. Ist das ein Trick (kann er die Überweisung einfach zurückziehen oder ähnliches)? Oder nur ein Versehen?

    Hi,


    ich verkaufe auf Facebook ein paar Dinge im Wert von 10 - 30€. Ein potentieller Käufer sagt, er habe kein PayPal und will mir das Geld direkt überweisen. Ich bin aber vorsichtig, was das angeht. Würdet ihr eure IBAN preisgeben oder auf PayPal bestehen? Gibt es Alternativen zu PayPal, die sicher für beide sind?

    Ich habe jetzt mal anonym bei anderen Krankenkassen nachgefragt und wenn ich es richtig verstehe, bin ich in DE nicht beitragspflichtig, da ich in England Beiträge (NHS) zahle. Ich kann mir ein E106-Formular in England ausstellen lassen und damit dann auch in Deutschland zum Arzt, muss aber hier keine Krankenversicherung bezahlen.


    Ist das wirklich so oder verstehe ich etwas falsch? Das hört sich für mich irgendwie zu gut an, um wahr zu sein.


    Die AOK weiß natürlich nichts vom NHS, weil wenn, wäre sie beitragsfrei.

    War das damit gemeint?



    Bei Ihnen geht es darum Schaden zu begrenzen, weil Sie sich falsch verhalten (AOK in Anspruch nehmen und im Vorfeld nichts geklärt) haben.

    Welcher Schaden genau ist gemeint?

    Genau genommen habe ich der AOK schon Anfang letzten Jahres per E-Mail mitgeteilt, dass ich bald in England arbeiten werde. Daraufhin kamen keine weiteren Nachfragen, sondern nur der Beitragsbescheid. Dass ich mich falsch verhalten habe, wusste ich nicht. Hätte ich die Versicherung gar nicht nutzen dürfen? Ich dachte, es wäre höchstens eine Nachzahlung fällig.


    Im Zweifel liegt der Fehler aber nicht nur bei mir, da die AOK nicht auf den Hinweis meinerseits eingegangen ist. Die E-Mail wurde zwar beantwortet, aber auf die Passage mit England wurde nicht eingegangen.



    Sie brauchen Beratung gegen Entgelt - ich könnte Ihnen jemanden nennen, der Ihnen hilft und es auch kann.

    Wer kann mich in dem Fall beraten und wie teuer ist das ungefähr?

    Aus dem Bauch heraus würde ich mich zusätzlich "dumm" stellen und mal bei der Barmer oder oder anrufen und für einen Bekannten fragen, der 'nen deutschen Pass hat und in England als Angestellter arbeitet und ab und zu nach Deutschland reist... Ob es klug ist, diese Geschichte gleich im Klartext mit deiner AOK zu erörtern, mag ich nicht beurteilen.

    Ich habe es bereits bei der AOK anonym versucht, aber die geben keine Infos raus, ohne eine Versicherungsnummer zu haben. Wird bei anderen Versicherungen wohl so ähnlich ablaufen, aber ich kann es mal versuchen. Ich will sehr ungern bei der AOK nachfragen und denen meine Versicherternnummer geben, da ich absolut keine Ahnung habe, was mich erwartet


    Sie brauchen umfassende Beratung - Sie könnten ja mal mit der AOK sprechen oder sich an einen professionellen und spezialisierten Versicherungsberater wenden.

    Angenommen ich spreche direkt mit der AOK und es stellt sich heraus, dass ich zu wenig gezahlt habe. Mit welcher Nachzahlung müsste ich ungefähr rechnen? Ich will eigentlich nur wissen, wie hoch die Beitragssätze für Einkommen aus dem Ausland sind. Ein ganz grober Wert reicht mir schon. Ist es einfach nur der normale Beitragssatz von 15.x% angerechnet auf mein Brutto-Einkommen in EUR? Wenn ja, wäre das wirklich sehr sehr teuer und ich müsste verdammt viel nachzahlen.


    Andererseits bezahle ich ja in England auch NHS. Wird das dann irgendwie verrechnet?

    unerwartet krank werden ist EHIC -European Health Insurance Card oder die Rückseite der eGK.

    Ja, die EHIC habe ich von der NHS. Die hätte mir aber bei meinen Behandlungen nichts gebracht. Ich hatte einige Termine bei verschiedensten Fachärzten, von denen aber keiner ein Notfall war. Alles wurde über die AOK abgerechnet. Somit weiß ich nicht, was da auch mich zukommen kann, wenn ich mich jetzt bei denen melde und rauskommt, dass ich falsche Beiträge gezahlt habe. Kann die AOK von mir verlangen, dass ich die bereits absolvierten Arzttermine selber bezahle? Oder wird "nur" eine Nachzahlung fällig?


    Die AOK weiß natürlich nichts vom NHS, weil wenn, wäre sie beitragsfrei.

    Ich verstehe diesen Satz leider nicht ganz. Was bedeutet das? Dass ich den NHS bezahle und somit keine AOK-Beiträge zahlen muss? Auch wenn ich die AOK hier in DE bereits genutzt habe? Das kann ich mir schwer vorstellen, aber es wäre natürlich super.

    Ich hatte es "früher" mit NHS-Krankenversicherung immer so gehalten, dass ich in den UK eine Reise-KV für alle Aufenthalte außerhalb der UK (teils europäisches Festland und USA) abgeschlossen hatte

    Problem ist nur, dass Reise-KVs meistens nur Notfälle zahlen. Aber ich habe hier auch einige Vorsorgeuntersuchungen absolviert.


    Die AOK weiß natürlich nichts vom NHS, weil wenn, wäre sie beitragsfrei.

    Zumindest wenn der Zustand schon vor dem 01.01.2021 bestanden haben sollte.

    Ich arbeite dort seit August 2020. Verstehe ich es richtig, dass ich somit keine AOK-Beiträge zahlen müsste, aber trotzdem mit meiner AOK-Karte zu Ärzten in Deutschland gehen kann? In England zahle ich ja National Insurance.


    Zu prüfen und beachten wäre die HomeOffice Regel, die aber bis zum 30.06.2021 außer Kraft gesetzt ist. Bei mehr als 50% nachweislicher Arbeitszeit in UK würde sie aber nicht greifen.

    Wie muss ich das verstehen? Ich war bisher fast die ganze Zeit in Deutschland im Home Office für die englische Firma. Ich war nur im November 2020 und Januar 2021 in England.


    Ich habe bisher eigentlich befürchtet, dass ich eine große Nachzahlung leisten muss, wenn ich der AOK meine Arbeit in England melde (15% erwarteter Beitrag vs. 5% die ich bisher gezahlt habe). Ist das dann also nicht so?


    Wo findet man eigentlich die Beitragssätze für Einkommen aus dem Ausland? Ich finde dazu leider gar nichts.

    Da ich derzeit noch in DE wohne und aufgrund gesundheitlicher Probleme hier Ärzte in Anspruch genommen habe, habe ich die AOK behalten. Sobald ich komplett umziehe, werde ich die AOK pausieren (Anwartschaft oder komplett). Ich bin auch über NHS versichert, aber die bringt mir bei den deutschen Ärzten nix.


    Die Frage ist jetzt, ob ich AOK-Beiträge für mein UK-Einkommen zahlen muss, das ich verdient habe, während ich in Deutschland wohne. Und wie hoch diese sind. Derzeit zahle ich ungefähr 4-5% meines Bruttoeinkommens (in EUR umgerechnet). Aber ich habe der AOK nie mitgeteilt, wieviel ich verdiene und sie hat mich auch nie gefragt. Muss ich mit hohen Nachzahlungen rechnen oder werden auf ausländisches Einkommen nicht die 15% fällig, die bei deutschem fällig werden?

    Hi,


    ich arbeite in England, wohne aber zur Zeit noch in Deutschland (Home Office). Ich bin bei der AOK versichert und weiß leider nicht, wie genau das mit den Beiträgen abläuft. Wenn man in Deutschland arbeitet, sind ja ungefähr 15-16% des Gehalts fällig, wobei der Arbeitgeber die Hälfte davon übernimmt.


    Wie wird der Beitrag bei Einkommen aus dem Ausland berechnet? Muss ich die vollen 15-16% aus eigener Tasche bezahlen? Zur Zeit bezahle ich ca. 200€ im Monat, die AOK hat nie dargelegt, wie dieser Beitrag zustande kommt. Ich habe ihnen damals per E-Mail mitgeteilt, dass ich im Ausland Geld verdiene, aber es wurde nie ein Nachweis oder irgendwas verlangt. Ich habe das Gefühl, dass die es nicht richtig mitbekommen haben und ich jetzt den "Mindestbeitrag" zahle? Müsste ich eigentlich mehr zahlen? Oder weniger?


    Grüße,
    backprop

    Hi,


    ich wollte gerade endlich mal das Thema ETF in die Hand nehmen und ein Debot bei der DKB eröffnen, da ich dort bereits Kunde bin. Leider erlaubt mir die DKB die Eröffnung des Brokers nicht. Der Grund ist, dass ich in England steuerpflichtig bin (Ich arbeite dort und wohne bald auch dort).


    Gibt es irgendeine Bank in Deutschland, wo ich einen ETF-Sparplan einrichten kann, auch wenn ich in England steuerpflichtig bin? Ich möchte das Depot in Deutschland haben, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich dauerhaft nach England ziehe oder nicht. Ist das irgendwie möglich? Ansonsten bleibt mir nur die Eröffnung eines Depots in England, was aber derzeit nicht geht, weil ich immer noch keine Steuernummer dort habe (Corona).


    Grüße
    backprop