Beiträge von FreeLunch

    Solange die Wertpapierleihe nur "Beifang" ist und nicht Kerngeschäft, sehe ich da keine größeren Probleme.

    Laut extraETF, darf iShares 100% des gesamten Fondsvolumen verleihen: https://de.extraetf.com/wissen/wertpapierleihe-in-etfs


    Wenn die Fondsgesellschaft Büros untervermietet, weil alle im Home-Office sind, dann ändert das ja auch nicht die Grundkonzeption des Fonds.

    Es gibt einen Unterschied zwischen Vermieten und Verkauf. Solange auf dem Markt genug freie Büroräume sind (oder Aktien), ist es möglich, die wieder zu kaufen.


    Kann der Ausleihende die Papiere nicht zurückzahlen, veräußert der Fonds die hinterlegten Sicherheiten.

    Bei der GameStop Aktie kann sich der Preis an einem Tag verdoppeln, da werden die hinterlegten "Sicherheiten" von 105% nicht ausreichen.

    https://www.gerd-kommer-invest.de/wertpapierleihe-bei-etfs/


    Toller Artikel zu deiner Fragestellung.

    Kann ich nur empfehlen

    Den Artikel finde ich wirklich gut. Immerhin finde ich etwas seltsam, wegen 0,1% Rendite WPL zu betreiben. Als Anleger bin ich daran interessiert, dass die Aktien in meinem Fond im Wert steigen. Shortselling verfolgt ganz andere Interessen und kann dazu führen, dass die AG in der Zukunft weniger Investitionen bekommt. Wie Warren Buffett sagt:

    Zitat

    Our favorite stock holding period is forever


    Dass durch WPL nie Geld verloren wurde stimmt nicht: https://www.forbes.com/forbes/…down.html?sh=387aa6c424b9


    Die Frage was passiert, wenn die selben Wertpapiere mehrmals von mehreren ETFs ausgeliehen werden (siehe ersten Post oben) bleibt offen. Nach dem Beispiel können ETFs mehr Aktien enthalten als es in der Realität gibt.

    Liebe Finanztip-Community,


    der ETF-Markt boomt. Es werden immer wieder neue Fonds geöffnet, dabei sind die Verwaltungskosten gering. Es wird auch gerne behauptet, dass ETFs "pleitesicher" sind, d. h. sind die Wertpapiere im Fond physisch hinterlegt.


    Nach langen Recherchen habe ich herausgefunden, dass die ETFs doch nicht so sicher sind. Bei der Wertpapierleihe werden die Wertpapiere zum Shortselling verliehen. Zum Beispiel bei dem iShares Core MSCI World sind mehr als 10% von den Wertpapieren verliehen. Dabei ist die Besicherung des Kredits ca. 110% und besteht aus Anleihen und Aktien.


    In der letzten Finanzkrise hat WPL bei einigen Fondsanbieter zu Verlusten geführt: https://www.forbes.com/forbes/…down.html?sh=387aa6c424b9. Die Verluste waren weniger als 1%, immerhin ist es ärgerlich.


    Bei der Wertpapierleihe werden die ausgeliehene Aktien an der Börse verkauft. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese ausgeliehene Aktien von einer anderen Fondsgesellschaft gekauft und dann nochmals ausgeliehen werden. Dieser Prozess kann sich mehrmals wiederholen. Bedeutet, mehrere ETFs müssen dann dieselben Aktien zurückbekommen, was nicht möglich ist.


    Als Beispiel: ETF 1 verleiht GM Aktien an einen Hedgefond, die Aktien werden an der Börse verkauft und landen im ETF 2. ETF 2 verleiht GM Aktien weiter an einen Hedgefond, dann werden die Aktien nochmals an der Börse verkauft und landen im ETF 3. Die Frage ist, wie sollen ETF 1 und ETF 2, die GM Aktien zurückbekommen.


    Sind also ETFs mit Wertpapierleihe gefährlich? Und gibt es einen Widerspruch zwischen Wertpapierleihe und Buy&Hold Strategie?


    Dass der Migrationshintergrund eine Rolle spielen soll? Das kann ich mir heute nur noch kaum vorstellen.

    leider ist es immer wieder der Fall, dass Menschen mit Migrationshintergrund "schlechtere" Bedingungen bekommen. Zum Beispiel das Junge Konto von der DB: https://www.deutsche-bank.de/p…/konten-im-vergleich.html


    Auf ersten Blick scheint das Konto für Studenten kostenlos zu sein. Nur ganz unten kann man lesen:

    Zitat

    1Für Schüler, Azubis, Studenten und Bundesfreiwilligendienstleistende bis einschließlich 30 Jahren aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union kostenlos

    Was definierst du denn unter "anständig" oder "zuverlässig"?

    Wenn ich ein Girokonto eröffne, möchte ich den Preis wissen. Die meisten Banken versuchen aber durch verkauf von anderen Produkten, wie Dispo-Kredite, Baufinanzierung, Versicherungen, Fonds, die Unkosten auszugleichen.


    Ich möchte auch die Bedingungen wissen, was ich alles machen darf. Bis jetzt sind die Regeln unklar, und entstehen durch viele Faktoren:

    • Migrationshintergrund
    • Schufa-Score
    • Beschäftigung
    • Politische Zugehörigkeit
    • Gehalt
    • Anzahl von gekauften Produkten
    • "verdächtige" Aktivität auf dem Konto (da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen ;))

    Aus meiner Sicht, sind Anbieter mit unklaren Kosten und undefinierten Regeln unseriös.

    Liebe Finanztip-Community,


    im Internet gibt es zahlreiche Girokonten-Vergleiche, das Angebot ist enorm. Leider bin ich von den meisten Banken enttäuscht.


    Immer wieder tauchen Erfahrungsberichte auf, dass den Menschen Girokonten gekündigt werden. Dabei ist die Bank nicht verpflichtet den Grund zu nennen. Menschen mit Migrationshintergrund wird eine Kontoeröffnung oft verweigert.


    Auch die Service-Qualität ist desaströs. Es werden Dispo-Kredite und Lotto-Scheine angeboten, im Online-Banking wird ständig Werbung angezeigt.


    Die meisten versuchen mit kostenlosen Konten neue Kunden zu gewinnen. Es geht mir aber nicht darum, paar Euro Gebühr zu sparen. Sondern um Vertrauen.


    Gibt es noch Banken, die Anständig sind?

    Wenn du von "Pacific Stocks" schreibst, welchen Index meinst du damit konkret? Schreib einfach eine ISIN oder WKN zu dem Fonds

    genau kann ich leider nicht sagen :(



    Sofern in den Pacific Stocks Japan ein relevantes Gewicht hat ist zu bemerken, dass der japanische Aktienmarkt über rund 30 Jahre gebraucht hat, um sich von einem Rückschlag zu erholen

    da ist auf jeden Fall überwiegend Japan drin. Ist eine gute Lehre, warum man diversifizieren muss und nur langfristig anlegen

    Hallo liebe Community,


    ich schaue gerne Finanztip-Videos und habe mich mit ETFs viel auseinandergesetzt. Jetzt habe ich den Eindruck, dass eine Haltedauer von 10-20 Jahren nicht ausreicht, um positive Rendite zu bekommen.


    Auf https://www.portfoliovisualize…st-asset-class-allocation habe ich einen Sparplan(100 $ monatlich) zwischen zwei Portfolios verglichen (das 1. besteht aus Pacific Stocks, das 2. ist Cash/Tagesgeld). Das Zeitfenster war von 1986 bis 2021.


    Bis 2015 haben die Pazifik-Aktien nicht viel gewachsen. Nur nach dem Corona-Crash gab es ein enormes Wachstum.


    Reicht also eine Haltedauer von 10 Jahren nicht aus? Macht ein Tagesgeld-Sparplan wirklich mehr Sinn? Und wie lange sollte man ETFs wirklich im Depot liegen lassen?