Beiträge von KeineAhnungWelcher

    Wenn ich dich richtig verstehe, gehst du davon aus, dass dein ruhend gestellter Fairriester in 7 Jahren wieder im Plus steht, weil du die historischen Performance-Daten darauf anlegst? Verstehe ich das richtig? Welche historischen Performance-Daten genau nutzt du denn dafür? Ich fürchte, dass du einen groben Denkfehler hast oder ich habe die Aussage falsch verstanden.

    Hallo salty, ich glaube Du stellst die richtige Frage - vielen Dank dafür!


    Ohne jetzt irgendwelche Musterdepot millimetergenau durchzukämmen, das Ergebnis sollte für die meisten FAIRR-Depots ähnlich sein: zu 95% sind DBX0AK und DBX0HM zu finden. Erster hat seit Auflage 7,7% p. a., zweiter 4,5% p. a. Performance gezeigt, in beiden Fällen seit mehr als zehn Jahren. Nachzuvollziehen z. b. bei extraetf.de

    Natürlich sind Anleihen nicht en vogue und natürlich war das letzte Jahr nicht durchgängig positiv, auf einen Zeitraum von vielleicht 20 Jahren erlaube ich mir dennoch, mangels besseren Wissens diese langjährige Performance auf die Zukunft fortzuschreiben.

    KeineAhnungWelcher

    Beim Stilleglegten Vertrag der im Minus steht kann dir ja nichts mehr passieren. Denn der Anbieter muss dir deine Eingezahlten Gelder ja wieder zu 100 % Auszahlen wenn der Vertrag zur Verrentung kommt.

    Da spielen die Kosten keine Rolle mehr, die kann der Anbieter zwar einbehalten aber am Ende muss er, wenn der Vertrag nicht wieder in ein Positives Ergebnis rutscht, diese dann doch wieder mit auszahlen.

    Somit ist und bleibt der Vertrag "kostenfrei" so lange er im minus steht.


    Also hat nikow nur einen Vertrag laufen bei dem kosten entstehen, aber zumindest noch eine Hoffnung besteht eine Rendite zu erwirtschaften.

    H4KlAuS bei der hier gängigen Annahme, daß sich ein typisches FAIRR-Depot niemals ins Positive drehen kann, hast Du natürlich recht.

    Ich weiß allerdings nicht, woher diese unreflektierte Vermutung stammt - in meiner konkreten Simulation mit meinem Depot, knapp 7k€ und Laufzeit bis 2038, komme ich bei der Verwendung von historischen Performance-Daten auf ein eindeutiges Ergebnis: in spätestens 7 Jahren dreht sich das Depot wieder ins Positive, insgesamt wird sich der Depot mehr als verdoppeln - trotz hohen Anleihe-Anteils.

    Die Kosten sind also immer noch "meine" Kosten und Ihr solltet Euer Depot nicht vorzeitig abschreiben. Ansonsten hätte Sutor ja auch schon längst einpacken können.

    Hi, ich habe einen alten Fairr-Riester (vor Corona), der von ca. 9000 auf nun unter 7000 gerutscht ist und beitragsfrei gestellt ist: 97% Anleihen, 3% ETFs. Ich habe einen neuen Fair-Riester parallel gestartet mit 175 Euro monatlich und ca. 2000 Euro: 100% ETFs. Nun meine Frage: sollte ich den alten Fairr-Riester ruhen lassen und Sutor bis auf meinen Garantiebetrag draufzahlen lassen, oder sollte ich die 7000 Euro auf den neuen Riester übertragen und hoffentlich weiterhin von 100% ETFs profitieren?

    Zwei (Fairriester)-Verträge parallel laufen zu lassen halte ich für eine grundsätzlich schlechte Möglichkeit: je Konto sind die nicht ganz unerheblichen V&V/Kontogebühren pro Jahr zu Zahlen, bei den langen Laufzeiten ein relevanter Werteverzehr. Das könnten in Deinem Fall so 50€ sein * 20 Jahre = 1000€ zusätzlicher Verlust.