Beiträge von deXta

    Bitte, wird mein Beitrag nicht verstanden?? Es geht um das Schaffen von 30.000 Euro mehr EK für die Beleihungsauslaufsenkung und den Gebühren und der miesen Verzinsung sind mindestens die Wohnungsbaupränie entgegen zu setzen, die eine Rendite nach Kosten je nach Sparzeit mit einer 1 vor dem Komma ermöglichen!

    Ich glaube mein Beitrag wurde nicht ganz verstanden, wenn bei unserem Einkommen das Wort Wohnungsbauprämie ins Spiel gebracht wird.

    da gibt es gar keine 2 Meinungen und die Möglichkeit, sich in der Familie Geld zu leihen, heilt hier gar nichts, denn erstens, wem sind diese Möglichkeiten gegeben

    Uns(!) sind diese Möglichkeiten gegeben und da es mein Thread ist ist es auch nur legitim, dies anzuführen.

    und zweitens, wer will diese Betteltour über sich ergehen lassen?

    Gott sei Dank scheinen wir in unser Familie eine so gesunde Einstellung zum Thema Geld zu haben, dass niemand der Beteiligten dies als "Betteltour" ansieht.

    Ich wäre auch an einem Rechenbeispiel interessiert, besonders an den mir dadurch zusätzlich entstehenden Kosten durch ein weiteres (unnötiges) Finanzprodukt. Auch die Provision des Vermittlers würde mich interessieren ;-)

    Ein Bausparvertrag, mit dem man sich ein Blankodarlehen in Höhe von 30.000 Euro kauft, kann Wunder wirken, verringert dieses Blankodarlehen den Beleihungsauslauf ggf. auf die nächst günstigere Auslaufstufe (90 %/80 %/70 %/60 %, teils sind auch je nach Bank Konditionsverbesserungen in 5 % Schritten zu erzielen).


    So mag das Bauspardarlehen ggf. mit nom. 2,25 % auf den Anteil des Darlehens teuer erscheinen, im Mischzins aber wird ein besseres Ergebnis erzielt, da der wesesentlich höhere Restdarlehensbedarf ggf. zu 0,3 % - 0,5 % günstiger eingekauft wird.

    Mit Bausparverträgen habe ich mich auch kurz beschäftigt, sind aber meiner Meinung nach überhaupt nicht für unser Vorhaben geeignet. Es gab bei den Produkten die ich mir angeschaut habe quasi nur Kosten. Abschlussgebühr, unverschämt hohe Kontoführungsgebühren, Agio... Und dann ne Guthabenverzinsung von 0,1%. Mir ist klar, dass diese Unternehhmen ihre noch gutverzinsten Altverträge finanzieren müssen, aber dann nicht mit meinem Geld ;-)


    Sollten wirklich 2-3% EK zur nächsten Auslaufstufe fehhlen würde ich die in der Familie auchh so auftreiben können!

    Am Rande, der Restwert für die jeweils 50%-igen Anteile mit Nießbrauch der Eltern untermauern sicherlich die finanzielle Solidität der Kreditnehmer. Eine direkte grundbuchliche Belastung als Sicherheit für den Kredit wird aber aufwändig und ggf. auch abgelehnt.

    Damit habe ich auch gerechnet. Es ist ganz nett diese Sicherheit zu haben, momentan nutzt sie allerdings recht wenig.

    Natürlich baut es sich rein mit Eigenkapital am allerbesten. Aber bei einer 60%- Finanzierung mit viel Spielraum im monatlichen Cashflow für Zins und Tilgung ist man bei jeder Bank gern gesehener Kunde. Deshalb meine Empfehlung, so viel in Sichteinlagen ansparen, dass Sie in 5+ Jahren zusammen mit dem Grundstückswert auf die 40% EK kommen und den Rest in ETF. Falls die Börse zum Bauzeitpunkt sehr gut steht, können Sie einen Teil abschmelzen, wenn sie gerade unten ist, trifft es sie auch nicht sonderlich.

    Das klingt vernünftig, dann werde ich mal Excel anschmeißen :-)

    Danke für die Hilfe!

    Also da ich zumindest glaube verstanden zu haben was langfristiges Investieren bedeutet wäre ich ziemlich tiefenentspannt in diesem Fall die Option B zu ziehen.


    Wahrscheinlich fahre ich in diesem Fall damit sogar günstiger, da der zusätzlich benötigte Anteil der Fremdfinanzierung mein Depot in diesem Falle hebeln würde ;-)


    Oder habe ich da einen Denkfehler?!

    Hallo zusammen,


    ich verfolge Finanztip schon lange auf YouTube und bin nun das erste mal hier im Forum unterwegs da ich auf konkrete Meinungen hoffe. Die (schon oft) diskutierte Frage steht im Titel, allerdings kommt es ja immer auf den Einzelfall an, daher hier mal unser Einzelfall: ;)

    Vorweg: Das selbstgenutzte Einfamilienhaus stellt für mich und meine Frau (beide Anfang 30, ich verbeamtet, sie hoffentlich bald, verfügbares Nettoeinkommen gut 6k€/Monat) eine Lifestyle Entscheidung dar. Ich bin/war mehrere Jahre in breit gestreute ETFs investiert von denen ich einen Großteil im letzten Monat verkauft habe.


    Verkauft habe ich deshalb, da wir einen großen Schritt Richtung Eigenheim gegangen sind: Und zwar werden wir in den nächsten Wochen das Haus meines Großvaters samt (perfekten) Grundstück für ca. 75k€ kaufen, das notarielle läuft gerade. Wir haben gerade ca. 100k€ cash auf Tages- und Festgeldkonten, einem alten Bausparvertrag der nur für die vL genutzt wird und zusätzlich eine alte KLV aus dem Jahre 2003 mit ca. 45k€ Wert. Damit ist der erste Schritt Richtung Eigenheim getan und ich bin einfach froh, einen großen Teil unseres Cashs los zu werden da bei den Beträgen selbst eine Inflation von 1% schon recht unangenehm ist. Dazu kommt, dass wir aus erster Hand wissen, dass die Grundstückspreise bei uns im Ort noch in diesem Jahr um 20-30% steigen werden, was die ganze Sache auch aus investitionstechnischer Sicht interessant macht. Da es sich aber um die selbstgenutzte Immobilie handelt soll es hierum gar nicht gehen und wir freuen uns, so günstig an Haus+Grundstück zu kommen (Haus muss aber abgerissen werden).

    Nun ist es so, dass mein Großvater lebenslanges Nießbrauchrecht hat, d.h. wir wissen nicht genau, wann wir über das Grundstück verfügen können. Dies ist aber für alle Beteiligten okay und wir hätten z.B. in den nächsten 5 Jahren auch noch gar nichts davon, von daher darf mein Opa gerne noch sehr alt werden. :)

    Die Frage die sich uns nun stellt: Jetzt sind ca. 25k€ übrig und wir werden weiterhin ca. 3-3,5k€ im Monat sparen können, was also tun mit dem Geld? Klassisch ist natürlich Tagesgeld und eventuell eine Festgeldtreppe, da es mittelfristig verfügbar sein sollte. Jetzt ist es aber so, dass ich auch noch jeweils zu 1/2 die Immo meiner Eltern besitze (Nießbrauch ist drauf, Wert der Immo 400k€) und ihre ETW zu 1/2 (auch Nießbrauch, Wert ca. 280k€).

    D.h. es sind einige Sicherheiten vorhanden und man kann eventuell auch etwas risikofreudiger anlegen. Meine Idee wäre es, einen Großteil des Geldes, das wir in Zukunft sparen, in ein breit gestreutes ETF Portfolio anzulegen, wohlwissend, dass es zum Bauzeitpunkt bei -50% stehen könnte.

    Anscheinend rechnen Banken ca. 50-60% des Depotwertes als EK an, ebenso wird die KLV zu 100% angerechnet und wir besitzen schon das Grundstück, welches allein ca. einen Wert zwischen 115.000€-120.000€ haben wird. Zudem jeweils hälftig die beiden Immos meiner Eltern (da allerdings mit Nießbrauch drauf, als Sicherheit also nicht soo der Bringer, aber ein gewisser Restwert sollte nach Abzug des Nießbrauchwertes auch dort vorhanden sein).


    Würde also der Fall eintreten, dass das Depot zum Bauzeitpunkt im Keller ist würde ich es einfach liegen lassen und die fehlende Summe zusätzlich finanzieren, was bei den vorliegenden Sicherheiten kein Problem darstellen sollte. Es könnte ja sein, dass mein Opa noch 10+ Jahre lebt und das EK solange warten muss.


    Was würdet ihr mir in diesem Fall raten?

    Liebe Grüße und danke schonmal :thumbsup: