Beiträge von miabe

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für euer Feedback!


    Für alle diejenigen, die das Thema interessiert, hier ein anderer guter und sehr umfangreichen Thread, den ich noch gefunden habe:


    https://www.wertpapier-forum.de/topic/55711-dualmomentum/


    Im Grunde werden hier alle wichtigen Punkte behandelt und man gelangt auch noch zu anderen Threads und einer weiteren Betrachtung mit dem "Accelerating Dual Momentum" ebenso wie der Antwort dazu von Antonacci "Perils of Data Mining".


    So weit, so gut. Was die steuerlichen Nachteile anbelangt, folgende Überlegung dazu (lasst mich gerne wissen, wenn ich hier auf dem Holzweg bin)


    Die aktivere DualMomentum Strategie würde man ja nur anwenden, wenn man davon ausgeht, dadurch einen kleinen Renditevorteil zu erhalten. Würde man jetzt z.B. bei einer reinen Buy&Hold Strategie annehmen im Schnitt über die nächsten Jahrzehnte etwa 6% pro Jahr zu machen, sollte die aktivere Strategie dann zumindest 8% bringen. Wenn dem so wäre, hätte man bei reduziertem Drawdown den steuerlichen Nachteil in Bezug auf den Zinseszins-Effekt schon mal grob ausgeglichen. Wobei der große Vorteil dabei wäre, dass das Depot durch das gelegentliche Wechseln der ETFs immer größtenteils versteuert ist und dann nicht nach 20-30 Jahren der dann gültige Steuersatz zuschlägt. Da es sich nicht um ein staatlich anerkanntes Rentendepot handelt, könnte der Steuersatz in Zukunft ja auch noch deutlich höher sein, als die moderaten 25% im Moment...

    Hallo zusammen,


    ich bin ein großer Fan von Saidis entspannter Anlagestrategie und investiere schon seit vielen Jahren erfolgreich in weltweit diversifizierte ETFs. Mit 46 Jahren konnte ich somit schon ein kleines Vermögen aufbauen, dass ich auch in Zukunft bis zur Rente und darüber hinaus am Aktienmarkt anlegen möchte. Ich verfolge entspannt die Märkte, habe auch ein kleines Depot mit Einzelaktien und trade hier und da Gelegenheiten, aber der Großteil soll in der Welt-ETF Strategie bleiben.


    Allerdings stelle ich mir gerade die Frage, ob es sinnvoll sein könnte, zukünftig einen Ansatz mit einfließen zu lassen, der den Drawdown in Krisen besser begrenzt, jedoch mit ein bis zwei Blicken ins Depot pro Monat und wenigen Transaktionen im Jahr zu bewerkstelligen ist.


    Dazu sind mir die beiden Strategien von Andreas Beck (20% Cash halten und in Krisen investieren) oder von Gary Antonacci (DualMomentum: in den stärksten Regionen oder in Cash/Anleihen investiert sein) aufgefallen, ebenso wie die einfache Methode, unter der 200 Tage Linie in Cash oder Anleihen zu gehen.


    Alle drei Methoden scheinen mir grundsätzliche solide und fundiert zu sein und könnten mit geringem Aufwand höhere Rendite und ein geringeres Risiko als reines Buy&Hold bieten. Die steuerlichen Vor- oder Nachteile sind hierbei allerdings für mich nicht leicht einzuschätzen.


    Hierzu würden mich natürlich noch weitere Meinungen interessieren von anderen, die sich mit diesen oder ähnlichen Strategien schon im Detail beschäftigt haben oder sie sogar schon länger praktizieren.


    Schöne Grüße!

    miabe