Beiträge von mcie

    Hallo zusammen,


    erstmal vielen vielen Dank für die ganzen hilfreichen Kommentare! :)



    Also kurz und knapp, ein vermietetes Reihenhaus mit einem Maklerfaktor von 50 wäre für mich sowas von schnell verkauft und dafür in ETFs investiert.

    Okay, das macht absolut Sinn. Aber mein Reihenhaus hat ja keinen Maklerfaktor von 50, da ich "nur" noch 400k abbezahlen muss (400k / 24k Jahresmiete = ~16,7) oder sehe ich hier etwas falsch?




    Im Zeitraum von ca. 20 Jahren dürfte man das Anfangskapital durchaus verzehnfachen... ob vor oder nach Steuer, dürfte einem dann durchaus links am Sack vorbei gehen ;-)

    Sprechen wir dann hier von "größeren" Unternehmen, die man "einfach" nach einem Crash oder ählichem kauft? ;)

    Der letzte Halbsatz hat mich echt zum lachen gebracht - sehe ich genau so :D Ich zahle lieber (übertrieben gesagt) mal 100k. € Steuern und habe aber 400k. € Gewinn gemacht als gar keine Steuern und gar kein Gewinn ;)




    Kurzum: Ich tendiere doch sehr zum Verkauf momentan.

    Einziges Manko, dass ich vergaß zu erwähnen: Ich bin sowohl deutscher, als auch amerikanischer Staatsbürger... Was die Aktiengeschäfte und Versteuerung dieser eben sehr verkompliziert. Da werde ich nochmal Rücksprache mit meinem US-Steuerberater halten müssen ;)


    Viele Grüße!

    Hallo Community,


    ich habe folgende Situation:


    - Reihenmittelhaus Bj. 1984 mit 180m² Wohnfläche und 220m² Grundstück im Münchner Speckgürtel geerbt

    - Restschuld (aus Erbauszahlung, Kredit auf dem Haus und sonst. Kosten d. Erbschaft) ca. 400.000€

    - Kredit wird durch die Mieteinnahmen (2.000€/Monat) getilgt


    Nun spiele ich seit ein paar Wochen mit dem Gedanken, das Haus evtl. zu verkaufen und das Geld, was dabei übrig bleibt, längerfristig in ETFs anzulegen.


    Laut einem befreundeten Immobilienmakler könnte das Haus auf dem momentanen Markt ca. 1.200.000€ - 1.300.000€ bringen.


    Nach Abzug des Kredites + Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank könnten also meiner Berechnung nach ca. 800.000€ übrig bleiben, die ich gerne längerfristig (10-20 Jahre) in ETFs stecken würde.

    Mein "Plan" (wenn man von sowas bei ETFs sprechen kann) wäre, dass hierbei jedes Jahr ca. 5% Rendite rauskommen, die direkt weiter reinvestiert werden.


    Mit einem Zinsesinsrechner kommt man dabei innerhalb von 10 Jahren auf ca. 1.300.000€, nach 20 Jahren auf ca. 2.100.000€.

    Hier sind natürlich die Steuern noch nicht abgezogen worden - die sollten ja bei 25% auf den Gewinn liegen, wenn ich nicht irre?


    Ich bin momentan 36 und habe keine Ambitionen, mir etwas "eigenes" zu kaufen.

    Da ist es für mich eher reizvoll, mit Mitte 50 entspannt in Rente zu gehen oder zumindest nicht mehr arbeiten zu "müssen".


    Langer Post - nun meine Frage: Habe ich hierbei etwas wichtiges übersehen? Mir ist klar, dass ETFs natürlich auch mit einem gewissen Risiko behaftet sind. Das ist bei einer Immobilie aber leider auch der Fall.

    Mich "stört" bei der Immobilie, dass von den Mieteinnahmen eben kaum was "hängen bleibt", man lt. meinem Steuerberater ca. 1/3 an Hr. Scholz abgeben darf und ich eben auch Rücklagen bilden muss für ggfs. teure Reparaturen. Angst vor Leerstand habe ich nicht allzuviel.


    Falls euch also etwas auffällt, was ich vergessen / übersehen habe, bin ich für jeden Input sehr dankbar!