Beiträge von quast

    wenn man sich von der Idee verabschiedet, Rendite zu machen und sich darauf konzentriert, sein Vermögen für die Erben zu sichern, lebt es sich viel entspannter.


    Dann kauft man sich so viele Immobilien wie man sich gerade leisten und und durch die eigene Familie bewohnen lassen kann (vermieten macht nur Ärger) und legt den Überschuss in Hart-Ware an, die nicht direkt von Währungsrisiken angefressen wird und wenig Verwaltungskosten verursacht.


    Die Währung bekommen unsere lobbygetriebenen Politiker und die südeuropadominierte EZB schon noch atomisiert. Aktien werden auch nach der nächsten Währungsreform noch ihren Wert behalten. ETF sind doch auch nur eine bequeme Art, Aktien zu kaufen und aufzubewahren?


    Allerdings entzieht es sich meiner Vorstellungskraft, WAS die ETF machen, wenn währungsbedingt auch die ETF-Indizes Achterbahn fahren. Wenn die Betreiber der ETF diese Chaos dann auch noch durch Anpassung der ETF-Inhalte folgen (müssen?), fahren sie doch auch die ETF-Werte an die Wand?


    Kinder freuen sich übrigens sehr, wenn man ihnen etwas kleines zum Wohnen kauft und sie kostenlos darin wohnen lässt. Sie zahlen dann klaglos die laufenden Kosten und der Geldanleger hat ein schönes warmes Gefühl...

    Du kennst ja diesen thread.


    Ich wünsche Dir viel Glück und Nerven bei nerven, nerven, nerven. Immer hübsch freundlich bleiben, die hotline meiden, mailen, faxen und Deine Erfahrungen der Bafin mitteilen.


    Wurde alles schon von Kafka in "Das Schloss" beschrieben, welches mir in diesem Land immer wieder auftaucht.:evil:

    das gehört hier zwar nicht rein, kann aber HIER nachgelesen werden.


    Den Tipp im Finanztipp-Newsletter zur Energiepreispauschale habe ich natürlich gelesen. Da muss wohl jeder seinen Spieltrieb beforschen, ob ihm die vorsteuer-300€ den Zirkus wert sind. Als Laie sieht man dann natürlich auch das Risiko, dass am Ende das Finanzamt auf Gestaltungsmissbrauch erkennt.

    ich wurde gefragt, was aus der Sache geworden ist.


    Natürlich habe ich mich bei der Bafin beschwert, was relativ einfach online ging und die proxalto weiter erfolglos mit Schreiben schreiben genervt.


    Am Ende ist mir aufgegangen, dass ich mit meiner Frau noch ein Gemeinschaftskonto bei einer Filialbank hatte, das eigentlich nur sie nutzt. Da bin ich dann mit Girocard und Ausweis hin und ein freundlicher Mitarbeiter hat eine Ausweiskopie mit einem passenden Stempel versehen.


    Diese Kopie wollte die proxalto dann natürlich im Original, was mich ein Einschreiben kostete und irgendwann hat die proxalto dann tatsächlich gezahlt.


    Viel später hat mir die Bafin dann ihre Antwort mit der Stellungnahe der proxalto geschickt. Damit die Bafin DAS nicht alles glauben sollte, habe ich schriftlich noch einiges richtiggestellt und dann war die Sache für mich erledigt.


    Was ich von solchen Urteilen und deren Bedeutung für die Unterbindung von Geldwäsche halte, werde ich besser hier nicht äußern.

    kann Finanztip nicht ein "Kochbuch" für Rentner zusammenstellen, was alles zu beachten und erledigen wäre, wenn man auch als Rentner ganz legal die 300€ Energiepreispauschale bekommen möchte?

    Ich beziehe mich auf solche Meldungen.

    Da gäbe es doch vieles zu beachten (Zusammenstellung laienhaft etwa so für Rentner mit Enkelkindern und befreundeten Kinderhaltern:thumbsup:)

    • Arbeitsvertrag vom 28.08.22 bis 02.09.22 über 10 Babysitterstunden geringfügig beschäftigt und pauschal versteuert (wie geht das?)
    • Versicherung des Arbeitnehmers in der gesetzlichen Unfallversicherung erforderlich?
    • wie wird die Steuer vom Arbeitgeber gemeldet und abgeführt?
    • Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse?
    • Überweisung des Arbeitslohnes
    • Angabe des Lohnes durch den Rentner in der Steuererklärung (Entfernungspauschale, Werbungskosten)
    • Absetzen der Kinderbetreuungskosten durch die Arbeitgeber
    • Dokumentation der Arbeitszeiten (Betreuungsprotokoll)
    • ggf. bare Rückerstattung des Arbeitslohnes
    • und auf welchem Weg kommen die 300€ zum Rentner?

    Viel Aufwand für zu versteuernde 300€ und jeder müsste entscheiden, ob das der Spaß wert ist.

    Durch eine wasserdichte Anleitung und Musterdokumente könnte Rentner aber dabei erheblich entlastet werden.

    Falls es so etwas schon geben sollte, Nachricht bitte hier.

    Ihr

    aq

    ... was besonders diejenigen Kunden freut, die vor ein paar Jahren zwangsweise von mobiler TAN auf chipTAN umgestiegen sind.

    Die vor zwei Jahren gekauften chipTAN Generatoren sind jedenfalls für die Tonne und die Investition kann abgeschrieben werden. Die DKB bietet wenigstens noch die QR-Alternative weiterhin an.

    Die Postbank setzt auf die sealone-Geräte, die aber per USB an den PC angeschlossen und damit gestartet werden müssen. Air gap gibt es da nicht und die software verschwindet nicht so einfach wieder vom PC.

    Ganz sicher NICHT so sicher wie chipTAN.

    Trotzdem noch besser als mobiles banking. Am Ende braucht man dafür zwei smartphones, denn bei einem Gerätedefekt steht man ohne banking da.

    immer wieder interessant, wie gleichgültig die Banken gegenüber dem berechtigten Informationsbedarf ihrer Kunden umgehen.

    Falls neuere TAN Generatoren mit neuen Karten funktionieren

    findet sich bei Reiner findet sich folgender Text

    Zitat

    Mit unserem REINER SCT QR-Code Plugin für Mozilla Firefox und Google Chrome kann der tanJack® photo QR bei folgenden Instituten im Browser-Banking verwendet werden:

    • Sparkassen, die chipTAN QR noch nicht aktiviert haben
    • Deutsche Apotheker- und Ärztebank
    • Sparda-Banken
    • Postbank
    • paydirekt

    das verstehe ich so, dass man mit dem plugin aus dem Flickercode einen QR-code herstelllen kann und damit eine TAN generieren?


    Am Ende wollen die Banken uns aber doch zum mobilen banking treiben. Ich habe den Verdacht, dass sich beim smartphon gleichzeitig gewisse Begleitdaten absaugen kann. Da es am Ende immer um Daten und Geld geht, ist das wohl lukrativer für die Bank.

    Die Postbank kündigte ihren Kunden an, chipTAN Anfang 2022 abzuschalten.

    Ein Hinweis in einem blog dazu.

    Die Postbank hat uns schon mal eine neue Postbank card zugeschickt, mit dem Hinweis, chipTAN könnten damit ggf. nicht mehr funktionieren.

    Zitat

    ... Grund dafür ist der neue Sicherheitschip, der jetzt für alle Karten vorgeschrieben ist

    Wird uns diese Neuerung nun auch bei der DKB treffen? Dort wird neben der VISA Debitkarte doch explizit weiter die Girokarte für chipTAN weiter angeboten.


    Die Postbank bietet als schwatzphonefreie Autentifizierungsmöglichkeit jetzt noch die SealOne-Geräte an. Wenn es sich also nicht beim o.g. Zitat nicht nur um fahrlässigen Umgang mit der Wahrheit handeln sollte:

    Wie wird dann die Zukunft des online-bankings bei der DKB für banking-App-Leugner aussehen?


    Vielleicht könnt Ihr mir hier mit einigen Fragezeichen weiterhelfen.

    Danke

    aq

    ich habe mich mal durch die Debitkarten-FAQ durchgefressen. Die Werbebehauptung, sie würde in ihren Funktionen vereinen, was Giro- und Kreditkarte bisher zusammen könnten, ist unwahr.

    Die Debitkarte hat mit der Girokarte KEINE Funktion gemeinsam - außer dass das Geld sofort abgebucht wird. Sie kann weder chipTAN noch giropay Bezahlung z.B. in Behörden.

    Dazu hat man in den FAQ beim VISA secure keinen Hinweis auf die Bestätigung per Sicherheitscode aus dem DKB-Internet-Banking (wir sind weiterhin der Meinung, dass banking-Apps nicht auf per design unsichere smartphones gehören).

    Moin,


    in meinem DKBcash Postfach fand sich ein Angebot für eine DKB-Debitkarte, die die Funktionen von girocard und VISA-Kreditkarte in sich vereinen soll. Das Angebot annehmen würde ich durch die Aktivierung und PIN-Vergabe an die Karte.


    Hat das schon mal jemand gemacht? Ich war eigentlich mit dem Zustand, selbst entscheiden zu können, welche Karte ich einsetze sehr zufrieden. Das kann ich dann nicht mehr bestimmen und in welcher Funktion nimmt die Karte dann Auszahlungen am Geldautomaten und Zahlvorgänge in Läden Inland/Ausland vor?


    Kann ich das Angebot der DKB überhaupt ablehnen und bekomme ich dann bei der nächsten Fälligkeit beide Karten ersetzt? Der Kommunikationstyp der DKB flößt mir nicht gerade Vertrauen ein, dabei NICHT über den Tisch gezogen zu werden.


    Oder: Wo habe ich bei der Information der Kunden nicht aufgepasst?

    Danke für alle Belehrungen.

    aq

    Hallo quast;

    Meine auch nicht. Ich habe mir noch die Mühe gemacht, alle am 21.04.2021 ergangenen BHG- Urteile oberflächlich durchzusehen. Zumindest in den Hauptpunkten der Urteile habe ich nichts zum Thema finden können.

    Allmählich wird es mir vermeintlich klarer, wenn ich mal ein paar Antworten aus dem usenet lese:

    Die amtl. Beglaubigung bestätigt, dass die Kopie des Ausweises von Otto

    Normalverbraucher mit dem ausweis ünbereinstimmt, aber nicht, dass

    tatsächlich Otto Normalverbraucher beim Amt/Notar war. Das Geldwäschegesetz

    soll sicherstellen, dass niemand Konten auf andererLeute Namen eröfnet

    (zum Beispiel weil er irgendwo einen Ausweis geklaut hat und schnell beim

    Notar die Kpie beglaubigen lässt). Der Kontoinhaber soll tatsächlich

    selber da sein.

    Ein link läßt erahnen, dass Versicherer das Urteil auch auf sich beziehen könnten:

    Link aus dem usenet

    Ob das nun wirklich Geldwäsche verhindert, wenn da doch ganz andere Summen irgendwo investiert werden? Und ob dank so toller Urteile am Ende einfach mal Geld bei den Banken und Versicherern "liegenbleibt?" ;)

    Ich wurde als Generali-Kunde an eine Abwicklungsgesellschaft verkauft. Da ist nichts mit Vertreter. Nur Abhängen in und durch die hotline und sinnlose Mailwechsel - aber auch erst seit ich per Fax mit Frist und Ombudsmann/BaFin gewedelt habe.


    Aber ich habe doch schon eine amtlich beglaubigte Kopie des Personalausweises von meiner Meldebehörde mit Dienstsiegel. Was geht da mehr?

    Ich habe meine Lebensversicherung (VL-Leistungen) gekündigt und um

    Auszahlung gebeten.

    Die Versicherung forderte dafür eine bestätigte Ausweiskopie (z.B. von der

    Hausbank).


    Da Bankfiliale nicht greifbar, habe ich eine amtlich beglaubigte

    Ausweiskopie geschickt und folgende Antwort bekommen:


    --- mail ---

    In unserer E-Mail vom ... haben wir Sie gebeten, uns eine bestätigte

    Ausweiskopie zu schicken. Sie haben uns eine beglaubigte Kopie geschickt.

    In einem BGH-Urteil vom 21.04.2021 wurde entschieden, dass beglaubigte

    Ausweis-/ Reisepasskopien zur Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz

    nicht mehr zulässig sind. Daher dürfen wir nur noch bestätigte Ausweis-/

    Reisepasskopien anfordern und anerkennen.

    --- /mail ---


    Kann mir jemand bitte die Logik dahinter erklären? Für mich ist eine

    'amtliche Beglaubigung' ein 'hoheitlicher Akt', hat eine höhere/die

    Beweiskraft schlechthin/ und ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.


    Zu dem angeführten Urteil findet meine Suchmaschinen leider nichts hilfreiches.

    Rückfrage ist raus. Den noreply-Absender hatte ich als Signal gesehen, das Rückfragen sinnlos und unerwünscht sind (siehe oben "Kafka"). Schufa sollte sauber sein; schon ewig keine Kredite/Hypotheken mehr. Allerding ärgere ich mich mit einer Lebensversicherungskündigung herum, nachdem die Generali ihr gesamten LV-Geschäft an eine Heuschrecke verkauft hat. Nur halte ich das eigentlich nicht für schufa-relevant.

    Moin,

    zusammen mit meiner Ehefrau wollte ich ein Gemeinschaftskonto für Geldanlagen (z.B. ETF) bei der DKB eröffnen. Wir haben bereits für unsere Gehaltszahlungen zwei Gemeinschaftskonten bei commerzbank und postbank. Ich habe zudem noch ein DKB-Gemeinschaftskonto im Aktivstatus mit einer Dritten, über das wir die Zahlungen für eine Immobilie abwickeln - also bereits drei bestehende Konten, in denen mein Name auftaucht.


    Das vierte Konto scheint nun der DKB zuviel zu sein:

    Zitat
    Code
    Wir haben Ihren Antrag sorgfältig geprüft. Auf Grundlage der uns
    vorliegenden Daten ist es uns derzeit leider nicht möglich, ein
    DKB-Cash für Sie zu eröffnen.

    Ohne Begründung kann ich damit nicht viel anfangen und fühle mich als Bestandskunde der DKB veralbert und habe mittlerweile eine Art Allergie auf das kafkaeske "Schlossehabe" von Versicherungen, Banken und anderen Geschäftspartnern entwickelt.


    Gibt es bei den Banken so etwas wie einen cut-off für Kontoeigentümer?