Beiträge von quast

    ich habe mich mal durch die Debitkarten-FAQ durchgefressen. Die Werbebehauptung, sie würde in ihren Funktionen vereinen, was Giro- und Kreditkarte bisher zusammen könnten, ist unwahr.

    Die Debitkarte hat mit der Girokarte KEINE Funktion gemeinsam - außer dass das Geld sofort abgebucht wird. Sie kann weder chipTAN noch giropay Bezahlung z.B. in Behörden.

    Dazu hat man in den FAQ beim VISA secure keinen Hinweis auf die Bestätigung per Sicherheitscode aus dem DKB-Internet-Banking (wir sind weiterhin der Meinung, dass banking-Apps nicht auf per design unsichere smartphones gehören).

    Moin,


    in meinem DKBcash Postfach fand sich ein Angebot für eine DKB-Debitkarte, die die Funktionen von girocard und VISA-Kreditkarte in sich vereinen soll. Das Angebot annehmen würde ich durch die Aktivierung und PIN-Vergabe an die Karte.


    Hat das schon mal jemand gemacht? Ich war eigentlich mit dem Zustand, selbst entscheiden zu können, welche Karte ich einsetze sehr zufrieden. Das kann ich dann nicht mehr bestimmen und in welcher Funktion nimmt die Karte dann Auszahlungen am Geldautomaten und Zahlvorgänge in Läden Inland/Ausland vor?


    Kann ich das Angebot der DKB überhaupt ablehnen und bekomme ich dann bei der nächsten Fälligkeit beide Karten ersetzt? Der Kommunikationstyp der DKB flößt mir nicht gerade Vertrauen ein, dabei NICHT über den Tisch gezogen zu werden.


    Oder: Wo habe ich bei der Information der Kunden nicht aufgepasst?

    Danke für alle Belehrungen.

    aq

    Hallo quast;

    Meine auch nicht. Ich habe mir noch die Mühe gemacht, alle am 21.04.2021 ergangenen BHG- Urteile oberflächlich durchzusehen. Zumindest in den Hauptpunkten der Urteile habe ich nichts zum Thema finden können.

    Allmählich wird es mir vermeintlich klarer, wenn ich mal ein paar Antworten aus dem usenet lese:

    Die amtl. Beglaubigung bestätigt, dass die Kopie des Ausweises von Otto

    Normalverbraucher mit dem ausweis ünbereinstimmt, aber nicht, dass

    tatsächlich Otto Normalverbraucher beim Amt/Notar war. Das Geldwäschegesetz

    soll sicherstellen, dass niemand Konten auf andererLeute Namen eröfnet

    (zum Beispiel weil er irgendwo einen Ausweis geklaut hat und schnell beim

    Notar die Kpie beglaubigen lässt). Der Kontoinhaber soll tatsächlich

    selber da sein.

    Ein link läßt erahnen, dass Versicherer das Urteil auch auf sich beziehen könnten:

    Link aus dem usenet

    Ob das nun wirklich Geldwäsche verhindert, wenn da doch ganz andere Summen irgendwo investiert werden? Und ob dank so toller Urteile am Ende einfach mal Geld bei den Banken und Versicherern "liegenbleibt?" ;)

    Ich wurde als Generali-Kunde an eine Abwicklungsgesellschaft verkauft. Da ist nichts mit Vertreter. Nur Abhängen in und durch die hotline und sinnlose Mailwechsel - aber auch erst seit ich per Fax mit Frist und Ombudsmann/BaFin gewedelt habe.


    Aber ich habe doch schon eine amtlich beglaubigte Kopie des Personalausweises von meiner Meldebehörde mit Dienstsiegel. Was geht da mehr?

    Ich habe meine Lebensversicherung (VL-Leistungen) gekündigt und um

    Auszahlung gebeten.

    Die Versicherung forderte dafür eine bestätigte Ausweiskopie (z.B. von der

    Hausbank).


    Da Bankfiliale nicht greifbar, habe ich eine amtlich beglaubigte

    Ausweiskopie geschickt und folgende Antwort bekommen:


    --- mail ---

    In unserer E-Mail vom ... haben wir Sie gebeten, uns eine bestätigte

    Ausweiskopie zu schicken. Sie haben uns eine beglaubigte Kopie geschickt.

    In einem BGH-Urteil vom 21.04.2021 wurde entschieden, dass beglaubigte

    Ausweis-/ Reisepasskopien zur Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz

    nicht mehr zulässig sind. Daher dürfen wir nur noch bestätigte Ausweis-/

    Reisepasskopien anfordern und anerkennen.

    --- /mail ---


    Kann mir jemand bitte die Logik dahinter erklären? Für mich ist eine

    'amtliche Beglaubigung' ein 'hoheitlicher Akt', hat eine höhere/die

    Beweiskraft schlechthin/ und ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.


    Zu dem angeführten Urteil findet meine Suchmaschinen leider nichts hilfreiches.

    Rückfrage ist raus. Den noreply-Absender hatte ich als Signal gesehen, das Rückfragen sinnlos und unerwünscht sind (siehe oben "Kafka"). Schufa sollte sauber sein; schon ewig keine Kredite/Hypotheken mehr. Allerding ärgere ich mich mit einer Lebensversicherungskündigung herum, nachdem die Generali ihr gesamten LV-Geschäft an eine Heuschrecke verkauft hat. Nur halte ich das eigentlich nicht für schufa-relevant.

    Moin,

    zusammen mit meiner Ehefrau wollte ich ein Gemeinschaftskonto für Geldanlagen (z.B. ETF) bei der DKB eröffnen. Wir haben bereits für unsere Gehaltszahlungen zwei Gemeinschaftskonten bei commerzbank und postbank. Ich habe zudem noch ein DKB-Gemeinschaftskonto im Aktivstatus mit einer Dritten, über das wir die Zahlungen für eine Immobilie abwickeln - also bereits drei bestehende Konten, in denen mein Name auftaucht.


    Das vierte Konto scheint nun der DKB zuviel zu sein:

    Zitat
    Code
    Wir haben Ihren Antrag sorgfältig geprüft. Auf Grundlage der uns
    vorliegenden Daten ist es uns derzeit leider nicht möglich, ein
    DKB-Cash für Sie zu eröffnen.

    Ohne Begründung kann ich damit nicht viel anfangen und fühle mich als Bestandskunde der DKB veralbert und habe mittlerweile eine Art Allergie auf das kafkaeske "Schlossehabe" von Versicherungen, Banken und anderen Geschäftspartnern entwickelt.


    Gibt es bei den Banken so etwas wie einen cut-off für Kontoeigentümer?