Beiträge von Peter B

    Ich danke euch allen für eure Gedanken und euren Input. Außerdem für euren zivilisierten Umgang hier im Forum, was leider im Netz heute nicht mehr üblich ist.


    Nach euren Ratschlägen erscheint es das beste (im Sinne von der kleinsten Kröte, die es zu schlucken gibt) eine weitere Bankverbindung mit einem weiteren Tagesgeld. Das entspricht wohl am besten den Anforderungen nach minimaler Vola und minimalem Risiko.


    Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und eine goldene Zukunft!

    Darf ich an der Stelle ehrlich sein?

    Ich bitte darum!

    Du hast dich in die Idee verrannt keine Negativzinsen zu zahlen und verlierst jetzt aus den Augen dass du mit deinen Lösungen vom Regen in die Traufe kommen kannst.

    Das möchte ich tatsächlich nicht ausschließen.


    Mir gehen die Verwahrentgelte sowas von auf den Zeiger, weshalb ich nach einer Lösung suche. Zinsen sind der Preis für geliehenes Geld, und das bedeutet, das Verwahrentgelte eine Strafe für nicht verliehenes Geld sind. Also muss das Geld verliehen werden - und wenn die Bank mein Geld nicht haben will, bekommt es der Kapitalmarkt aufgenötigt.


    Klingt blöd - und ist es vielleicht auch.


    Ich prüfe Optionen. Ich schaue, ob diese Community kluge Ideen hat. Wenn keine davon zu meinen Vorstellungen passt, muss ich entweder kreativ werden (z.B. Darlehen an Gesellschafter - soll er doch schauen, dass er es als Privatperson in Tagesgeld schiebt) oder die Sollzinsen einfach zahlen.

    Ich würde nach einen ETF für Euro Anleihen mit sehr kurzer Laufzeit schauen. Bei 2-3 Monaten Restlaufzeit ist das Zinsänderungsrisiko praktisch nicht vorhanden. TER für sowas dürfte 0,1-0,2% sein. Je nach Rendite der unterliegenden Anleihen dürfte das etwas billiger als Negativzins sein aber auch nicht so viel.

    Danke, das ist tatsächlich einen Gedanken wert.

    Hm ... ich weiß nicht. Dein Vorschlag, monstermania , addiert das zeitweise Verlustrisiko des Aktienanteils (den ich über Jahre aussitzen müsste) mit den garantierten Verlusten eines Staatsanleihe-ETFs. Das ist nicht die Idee.


    Und cash in den Safe ginge natürlich, aber das ist ja nicht das gewünschte.


    Bei den tausenden von ETFs muss es doch auch total langweilige geben ...

    Referat Janders : Wo habe ich mich missverständlich ausgedrückt?

    ichbins : Nun, es gibt ETFs, wie z.B. LYX0B6 (den ich nicht einmal ansatzweise verstehe, aber das ist hier nicht das Thema), welcher mit wunderbarer Präzision linear im Wert sinkt.


    Genau sowas suche ich - nur ohne den Wertverlust, sondern der einfach am Jahresende den (nahezu) selben Kurs hat wie am Jahresanfang.


    Ist doch auch ein interessantes Geschäftsmodell: einen ETF für Leute mit kurzem Anlagehorizont auflegen, der Null Rendite hat, wenn man selbst mit den Einlagen und langem Anlagehorizont investiert ...

    Hallo Community!


    Ich bin auf der Suche nach einer Lösung für das weit verbreitete Problem, dass ich liquide Mittel von meinem (Firmen-)Konto schaffen möchte, um dem Verwahrentgelt zu entgehen.


    Daher suche ich nach einem ETF mit geringer Volatilität und geringem Risiko, also auch geringer Rendite. Ich will also keine Performance machen, die Kohle muss nur aus dem Weg 8).


    Normalerweise würde ich es ja auf ein Tagesgeldkonto packen, allerdings ist das eine, welches ich schon habe, bis zur Einlagensicherungsgrenze ausgereizt. Und ich möchte jetzt ehrlich gesagt nicht noch eine weitere Bankverbindung aufmachen müssen. Das macht keinen Spaß in der Buchhaltung.


    Daher der Gedanke, statt Tagesgeld das Geld in einem ETF zu parken. Da es sich aber um Firmengelder handelt, kann ich keine Risiken eingehen, die ein MSCI World mitbringt. Dieser kann durchaus nach einem Crash mehrere Jahre brauchen, bis der alte Kurs erreicht ist - und ich kann nicht garantieren, dass ich so eine Zeit aussitzen könnte.


    Kann mir jemand einen Tipp geben, welcher ETF das Ziel hat, einfach nur keine/geringe Volatililtät zu haben? Oder ganz gelöst von ETF: welchen Tipp würdet ihr mir geben wollen?


    Danke!

    Die entsprechende EU-Richtlinie sieht vor, dass die Einlagensicherungen im Notfall vorübergehend von den jeweiligen Staaten ausgestattet werden. Ferner wird die Möglichkeit eröffnet, dass ausländische Einlagensicherungen unterstützen. Artikel 10 und 14 von https://eur-lex.europa.eu/lega…049&from=DE#d1e1628-149-1


    De facto würde die EU insofern einspringen, da das zusammengebrochene Land gerettet werden muss s. das derzeitige 750 Mrd. Hilfspaket. Da die EU ja jetzt leider selbst Schulden aufnehmen kann und die EZB sie aufkauft, ... dürfen unsere Enkel das dann bezahlen.

    Danke für den Link, den ich mir mal genauer anschaue.


    Und danke auch für Deine präzise Antwort! Echte Qualität.

    ... bei den derzeitigen 0,x Prozent an Guthabenzins und hauchdünn "schlechteren" Kondition in Deutschland würde ich so einen Schwachsinn (Festgeld im Europäischen Ausland) erst gar nicht in Erwägung ziehen.

    Danke.


    Und das ist jetzt die Antwort auf die erste, die zweite oder die Bonusfrage?


    Aber gut zu wissen, was Du nicht in Erwägung ziehst. Dann bist du offenbar nicht in der selben Situation wie ich.

    Guten Morgen, Community!


    Ich wüsste gerne, ob bei einer Bankenpleite aufgrund einer Staatspleite die europäische Einlagensicherung noch funktioniert.


    Gleich vorab: die Szenarien sind sehr unwahrscheinlich und an den Haaren herbeigezogen. Weiterhin ist mir klar, dass die Einlagensicherungen relativ schwach sind und schnell überfordert sein könnten.


    Beispiel 1

    Ich lege via Weltsparen 100.000 Euro bei einer Bank in Griechenland an. Die Einlagensicherung beträgt 100.000 Euro pro Bank und Kunde. Aufgrund einer Pandemie <X sterben 80% der Griechen;(. Die Bank geht auch noch pleite, und die Volkswirtschaft ist praktisch zusammengebrochen. =O

    Frage: würde jetzt die EU einspringen, weil "europäische Einlagensicherung", oder wäre die Kohle weg, weil die Einlagensicherung vom Staat Griechenland bezahlt werden müsste, dieser es aber nicht kann?


    Beispiel 2

    Selbes Szenario, aber diesmal haut es Schweden weg. Die Einlagensicherung beträgt 1.05 Mio schwedische Kronen. Nehmen wir an, Schweden zahlt noch die 1.05 Mio SEK aus, diese sind aber noch so viel wert wie eine Streichholzschachtel.

    Frage: sehe ich es richtig, dass dann die Einlagensicherung gegriffen hat, diese aber aufgrund des Wechselkursrisikos praktisch nichts mehr wert ist?


    Bonusfrage

    Muss die EU mit der EZB gegebenenfalls die Einlagensicherung übernehmen, wenn ein EU-Mitgliedstaat die Einlagensicherung nicht mehr decken kann?


    Ich danke Euch für euer Feedback!


    Peter