Beiträge von oliverp

    ja, o.k. - aber wie verhält sich das mit der Steuerklasse bei Selbständigen? Sie zahlt ja nicht über einen Arbeitgeber ihre grob nach einer Steuerklasse berechneten monatlichen Abschläge. Kann man beim Finanzamt beantragen, daß statt gemeinsamer vierteljährlicher Vorauszahlungen wie im letzten Steuerbescheid wir in entsprechende Steuerklassen eingeteilt werden?


    Wäre da nicht auch die Lösung von "Referat Janders" mit dem §268 eine Möglichkeit?

    ...ich kann schon verstehen, daß das ganze für manche Außenstehende befremdlich erscheint, aber da wir beim Geld nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, mußte es eben eine andere Lösung als ein Gemeinschaftskonto sein, von dem jeder nach Belieben Geld holt.


    Meine Frau ist Ausländerin, unterstützt grenzenlos die Familie ihres Bruders mit 3 volljährigen Kindern: Ehefrau "noch" auf den Philippinen, Ehemann auf Gran Canaria, 1. Kind auf Mallorca mit bereits eigenem Kind, 2.+3. Kind mittlerweile bei uns bzw. meinen Schwiegereltern und Schwägerin mit dazugehörigen Unterstützungen. Eingliederung hier mehr als schleppend. Diskussionen mit meiner Frau dazu nicht möglich. Also lasse ich sie machen mit entsprechenden Konsequenzen. Es gibt auch noch weitere Punkte, die ich hier nicht alle ausbreiten möchte.

    Hallo,


    gibt es eine einfache Möglichkeit, die Einkommensteuer unter Eheleuten bei Zusammenveranlagung gerecht aufzuteilen, wenn der Ehemann (ich) angestellt ist und die Frau Freiberuflerin? Durch die Zusammenveranlagung wandert ja alles in einen Topf im Steuerbescheid und bisher wurde alles an Steuern von mir übernommen, da ich selbständig bis 2018 war und bis dahin nochmal deutlich besser verdient habe.


    Ich verdiene bei erheblichem Überstundenanteil ca. das 3-fache der Ehefrau (55.000 / 18.000 €) lt. aktuellstem Bescheid für 2019.


    Durch die Zusammenveranlagung habe ich ja bereits einen steuerlichen Vorteil, so daß man nicht einfach 3/4 für mich und 1/4 für meine Frau bei den Steuern rechnen kann. Andererseits wandert alles, was bei mir übrig ist, in die Altersvorsorge, von der später beide Ehepartner etwas haben, da die Ehefrau keine nennenswerte Vorsorge betreibt (bereits einige Diskussionen dazu fruchtlos gehabt).


    Ich habe ehrlich gesagt etwas Schwierigkeiten, eine gerechte Aufteilung zu finden. Wir haben zwei Einzelkonten und ein Gemeinschaftskonto für gemeinsame Ausgaben, auf das jeder seinen Anteil entsprechend dem Einkommen überweist.

    In meinen Meldebescheinigungen stehen keine Eurobeträge sondern nur Zahlen aus Beitragsgruppen:


    Im einen 450Euro-Job, den ich bereits gekündigt habe Beitragsgruppe 5 "Pauschalbeitrag für geringfügig Beschäftigte",

    im anderen 450Euro-Job, der noch läuft, die Beitragsgruppe 1 "voller Beitrag" - allerdings hatte ich mich nicht von Anfang an von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen bzw. rückwirkend inzwischen gutgeschrieben bekommen. Ich nehme an, daß deswegen dort noch "voller Beitrag" steht, weil ich mit eingezahlt habe?!

    Macht es Sinn, Meldebescheinigungen von 450Euro-Jobs länger aufzuheben, wenn man die 450 Euro netto, also ohne Rentenversicherungsbeitrag, ausgezahlt bekommt? Wenn man nichts über den Nebenjob in die Rentenversicherung einzahlt benötigt man theoretisch auch keinen Nachweis später, oder? Ich habe mich nur gewundert, weil ich bei 2 verschiedenen Firmen auf 450-Basis angestellt war, und bei beiden Firmen eine Meldebescheinigung für die Sozialversicherung bekommen habe, obwohl ich nichts einzahle und die Beträge dort entsprechend auch mit Null eingetragen waren.

    ...ich schiebe nicht alles IMMER auf den letzten Drücker vor mir her, sondern habe ausnahmsweise diesmal eben den Termin verpasst, weil ich auch noch zig andere Dinge habe und mir das nicht im Kalender notiert habe, was ich in der Regel sonst mache.

    o.k. - ihr habt mich überredet. ;)


    Dann ist es wohl günstiger, die restlichen 10 Monate in den sauren Apfel zu beißen. Gekündigt hatte ich ja schon, nur dann leider jetzt erst zum April oder Mai nächsten Jahres.


    Danke für die Rückmeldungen.

    Hallo,


    ich hatte leider den Kündigungstermin verpasst, um meinen aktuellen Stromvertrag rechtzeitig zu beenden, so daß dieser nun ein Jahr weiterläuft.


    Ich hatte zufällig im Internet gelesen, daß es die Möglichkeit gibt, die Zahlungen einzustellen, so daß man vom Stromlieferanten selbst gekündigt wird, daraufhin zum Grundversorger zurückgelangt, von dem aus eine monatliche Kündigung dann möglich wäre um zum zukünftig gewünschten Stromlieferanten wechseln zu können.


    Das ganze macht mir allerdings etwas Bauchschmerzen, weil es mit evtl. weiteren Kosten verbunden ist, falls der aktuelle Lieferant mir nicht unmittelbar kündigt, sondern erstmal versucht, die Kosten z.B. durch eine Inkassofirma eintreiben zu lassen, was mit erheblichen Mehrkosten verbunden wäre. Dann wäre die zukünftige Einsparung bei einem anderen Lieferanten mindestens erheblich eingeschmolzen, vielleicht würde ich sogar draufzahlen. Ich hatte dieses Anliegen auch direkt bei meinem derzeitigen Lieferanten geschildert, dessen Mitarbeiterin natürlich erwartungsgemäß davon abgeraten hat hinsichtlich negativem Schufa-Eintrag. Von erheblichen Mehrkosten wurde mir an dieser Stelle nichts gesagt.


    Was wäre davon zu halten, die Zahlung einfach dauerhaft einzustellen, bis eine Kündigung hereinflattert? Ist das Risiko relativ überschaubar mit geringen Mahnkosten oder sollte ich die Finger davon lassen?