Beiträge von Starkbier

    Hallo,


    wir haben vor über 25 Jahren einen Rohbau gekauft und fertig gebaut. Da kam eine neue Heizung rein. Markenhersteller. Gas.

    Ärger hat die komischerweise immer an Feiertagen oder am Wochenende gemacht.

    Viel zu früh ging der Wasserspeicher kaputt. Auf einmal war das Badewannenwasser braun. Habe mich wohl nicht genug selber um die Wartung gekümmert. Aber egal.

    Jedenfalls für paar tausend Euro einen neuen Speicher gekauft.


    Nun habe ich seit etwa 7 Jahren eine moderne neue Gasheizung. Von unseren Stadtwerken per Wärme Pur Vertrag. Also gehört die Heizung nicht mir. Ich zahle gut 80 Euro im Monat. (Gas natürlich extra!) Die alte Heizung wurde entsorgt und alles neu installiert. Alles im Preis inklusive.

    Ich spare zunächst mal ordentlich Gas. Solarunterstützung wäre auch möglich gewesen. Dann halt monatlich teurer.


    Nachteil. Ich kann den Gasanbieter nicht wechseln. Und unterm Strich ist es wohl teurer, als hätte ich selber eine Heizung gekauft.


    Ich habe keine Kosten für Wartung, Schornsteinfeger und wenn was kaputt geht, habe ich eine Notrufnummer und egal wann die Zusage, dass alles innerhalb von 24 Stunden wieder läuft.


    Alleine dafür, dass ich mich überhaupt um nichts kümmern musste und muss, habe ich das bis heute nicht bereut. Der Vertrag läuft über 10 Jahre. Dann legt ein Gutachter den Restwert fest und ich kann die Anlage kaufen. Oder ich lasse das insgesamt 15 Jahre laufen und dann gehört der Kram sowieso mir. Aber dann wird auch wieder was neues her müssen.


    Fazit. Wenn man sich nicht um so eine blöde Heizung kümmern will , ist das super. Wenn man es genau ausrechnet, vielleicht eher etwas zu teuer. Ich mache das wieder.

    Hallo Zusammen,


    meine Frau hat eine Vertrag über eine kapitalbildende Lebensversicherung. Daran gekoppelt ist auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Im Falle der Berufsunfähigkeit wird eine monatl. Rente gezahlt. Die Lebensversicherung wird für meine Frau beitragsfrei gestellt. Die BU Versicherung übernimmt also die Raten für die Lebensversicherung.


    Nun ist der BU Fall vor einiger Zeit eingetreten. Meine Frau bekommt also BU Rente aus dieser Versicherung.


    In der jährlichen Standmitteilung zur Lebensversicherung finde ich zum einem die Spalte Rückkaufwert bei Kündigung (26000 Euro) und bei Beitragsfreistellung (knapp 40000).


    Wie ist das zu verstehen. Müsste die Versicherung also stand heute die 40000 auszahlen?


    Regulär wird die Versicherung in 10 Jahren fällig. Dann gibt es garantiert knapp 55000 Euro.


    Wir könnten das Geld im Moment eventuell für eine Immobilie brauchen. Oder würde es sogar mehr einbringen die 40000 in eine ETF World zu stecken für diese 10 Jahre? Wenn es denn so ist, dass wir diesen Betrag nun bekommen könnten.


    Freue mich über Euren Rat.

    Danke!

    Starkbier

    Hallo Zusammen,


    vielen Dank Euch allen. Ich denke ich werde zunächst ein Konto bei der DKB eröffnen und einen Teil des Geldes dorthin überweisen. Dann sehe ich mir die Bedingungen dort an, für ein Depot. (Oder wie das genau heißt). Ich denke wir werden zunächst etwa 30000 komplett in thesaurierenden ETF FTSE All World packen. In zehn Jahren sind wir 65. Da hoffe ich, dass es nicht gerade einen Crash gegeben hat und wir das Geld etwas vermehrt haben.

    Es macht ja irgendwie alles wenig Sinn, in unserem Alter. Wohnung kaufen bringt ja auch nicht viel. Da hat ein Mieter dann zwar irgendwann die Wohnung für uns bezahlt, aber dann sind wir zu alt um das Geld noch sinnvoll auf den Kopf zu hauen.


    Grüße

    Hallo,


    ich danke mal nicht jeden einzeln. Aber danke.


    Thebat. Das wäre dann knapp ein viertel in Tagegeld. Macht Sinn. Referat Janders spricht ja an, dass es plötzlich auch mal teurer werden kann. Das ist klar.


    monstermania. Ich sehe es wie Du. Da wir keine Erben haben, sollte das Geld uns dienen. Man weiß ja zum Glück nicht, wie lange es reichen muss. Aber auch wenn wir älter werden, sollte das laufende Einkommen ja schon ausreichen. Außerdem kommen in 10 Jahren noch mal neue 50 000 aus einer Lebensversicherung. Das ist die garantierte Summe. Zinsen gibt es ja nicht mehr viel.

    Die 1 ETF Lösung schaue ich mir noch genauer an. Wie gesagt, habe ich mich noch nicht lange damit befasst. Aber meiner Frau gegenüber habe ich auch so argumentiert. Wenn man automatisch so breit streut, dann müsste ja quasi die komplette Welt fast untergehen um bei einem total Verlust zu landen. Und ein heftiger Crash wäre zwar doof, aber an unserem Lebensstandart würde sich zunächst nichts ändern. Dann halt abwarten. Ich will nur nicht wirklich zocken.


    @janders. Das Geld haben wir noch nicht lange. Wir haben immer gut gelebt. Dabei Haus bezahlt. Ist ja schon was. Aber Geld anlegen dürfen oder müssen, ist eher ein neues Thema.


    Gold scheint ja nicht so beliebt. Ich würde es eingraben. Sollte ich sterben, findet es vielleicht irgendwann mal jemand. Oder eben nicht. Jedenfalls erbt es dann auch kein Blödmann.

    Mal sehen. Vielleicht aus Spaß ein paar Euro.

    Hallo Zusammen,

    habe seit dem Anruf von meiner Bank vor einigen Tagen hier viel gelesen. Wir haben immer etwas rund um den Dispo etwas plus oder minus gelebt und inzwischen ein Einfamilienhaus mit großem Grundstück in der norddeutschen Tiefebene abbezahlt. Wir sind zu zweit. Keine Kinder. Haben im Monat etwa 4000 Euro netto. Das sollte sicher sein, da ein Teil aus einer Unfallrente kommt und der meiste Rest auch BU und EU Rente usw... .

    Wir haben also genug Geld zum leben und ein bezahltes Haus. Nun rief die Bank an. Strafzinsen für alles über 100 000 Euro auf dem Konto. Dort liegen aktuell gut 130 000 Euro.

    Wir haben keine Erben und möchten das restliche Leben eben gut Essen, trinken. Im Grunde haben wir alles. Nur das Geld soll ja wenigstens erhalten werden, dass wir bis zum Schluss weiter gut leben.


    Was tun? Erstmal sollen sofort 30000 Euro vom Konto. Ab August kostet es Strafzinsen. Meine Idee nach Lektüre wäre nun jeweils 10000 Euro in ETF. DAX und MSCI World. Macht das Sinn? Die 20000 brauche ich vielleicht in 10 Jahren oder auch nicht. Sicher aufbewahrt wenn möglich mit Gewinn.


    Dann einfach aus dem Bauch heraus noch für 10000 Gold. Bringt vielleicht nicht viel, aber wenn es mal richtig knallt, habe ich etwas zum anfassen. Blöde oder gute Idee?


    Dann ist immer noch fast 100k übrig. Natürlich brauche ich etwas für unvorhergesehene Sachen. Wieviel sollte ich dafür übrig haben? Und wohin mit dem Rest? Alles immer so, dass man zur Not auch ran kommt.


    Eine Wohnung kaufen habe ich auch überlegt. Aber dafür reicht das Geld nicht wirklich. Und bis ich das wieder durch Miete rein habe, dauert es ewig, wenn ich den Rest finanziere. Wie gesagt, muss am Lebensende auch kein Geld übrig sein. Wäre gut. Sonst erben nämlich noch Leute, die ich nicht mag.


    Freue mich über jeden Rat. Immer knapp am Dispo war einfacher. Aber nun ist das Geld halt da.


    Grüße

    Starkbier