Beiträge von Laywer92

    Hallo zusammen,


    bei mir steht in diesem Jahr ein Umzug gemeinsam mit meinem Mann in eine deutlich größere Wohnung an. Als Kaution werden das satte 3400€ werden. Es ist jetzt nicht die Frage ob wir uns das leisten können (tun wir) sondern ob wir das wollen.


    Die Realität ist doch, wenn wir viele Jahre (wie zZ geplant) in der Wohnung bleiben, dann verschlimmelt das Geld auf einem Konto des Vermieters, wo es keinerlei Zinsen abwirft und damit an Wert verliert.


    In dem Zusammenhang hab ich mir die Frage gestellt, ob es nicht sinnvoller ist eine Mietkautionsbürgschaft sich zu besorgen, die so um die 120€ im Jahr kosten würde und das gesparte Geld gewinnbringend anzulegen.


    Generell wird ja von Mietkautionsbürgschaften abgeraten, weil sich die Kosten natürlich summieren über die Jahre und eine Barkaution ja "gratis" ist.


    Das kommt mir aber doch wie ne Milchmädchenrechnung vor, weil das hinterlegte Geld ja an Wert verliert. Wenn ich das Geld stattdessen in einen ETF stecke, dann würde ich ja über die Jahre (können ja durchaus 10 Jahre werden in der Wohung) mit ziemlicher Sicherheit eine deutliche Rendite erzielen und hätte nicht nur die Bürgschaftskosten wieder drin, sondern sogar einen Gewinn.


    Ich würd also denken, lieber die Kautionsversicherungsgebühren zahlen und das freibleibende Kapital anlegen. Oder bin ich das Milchmädchen?


    Vielen Dank