Beiträge von Fido

    China hat heute komplett alle Kryptos verboten.

    Ja, ich weiß. Habe ich mitbekommen.


    Ich sehe Krypto natürlich auch kritisch. Und auf lange Sicht weiß man nicht wie sich das entwickelt. Daher tendiere ich auch eher dazu mit einem etwas höheren Betrag für kurze Zeit in Krypto zugehen als mit einem kleinen Betrag für längere Zeit. Langfristig ist Krypto für mich auch keine Option. Da ist mir zuviel Action drin. Die regulieren mir da gerade auch zuviel. Und ich könnte mir auch gut vorstellen das unser nächster Finanzminister die Spekutationsfrist für Krypto auch verlängern wird. Bei einem Jahr wird das bestimmt nicht bleiben.


    Schauen wir mal.......

    Eine Grundfrage ist: Willst Du wirklich die Rendite Deines Portfolios steigern? Das ist schwierig und immer mit Wetten verbunden.

    Eigentlich bin ich ja kein Zocker. Deshalb ja auch der MSCI (ACC) als Basiswert im Depot. Ich brauche aber wie bereits beschrieben eine jährliche Rendite die ich dem ETF durch Anteilsverkauf entziehe. Das Problem ist aber das das eingesetze Kapital in diesem ETF etwas zu wenig dafür ist bzw. ich etwas ruhiger schlafen könnte wenn der Depotwert etwas höher wäre. Solange der ETF 11,67 % im Jahr macht ist alles im grünen Bereich. Die letzten Jahre tat er das auch. Aber es werden bestimmt auch wieder Zeiten kommen wo er keine 11,67 % mehr erwirtschaftet. Daher würde ich gerne den Wert des Depots durch Zukauf von Anteilen steigern damit die jährlich benötigte Renditerate sinkt. Das Geld muss aber auch erstmal erwirtschaftet werden. Ich werde vermutlich mit etwas Spielgeld (wie du sagtest) in Krypto gehen und wenn dann der nächste Krypto Peak kommt die Gewinne realisieren und diese dem ETF zuführen. Das schöne an Krypto ist ja das man nach einem Jahr zu 100% steuerfrei realisieren kann. Das ich Krypto ganz verlieren werde sehe ich eher nicht. Es ist halt nur die Frage wann der nächste Peak kommt. Es könnte unter Umständen auch etwas länger dauern.


    Im Moment denke ich das ich das so machen werde. Ein Versuch ist es mir wert. Der ETF läuft ja nebenbei auch weiter und macht hoffentlich weiterhin seine 11,67 %. Wenn ich Glück habe dann kommt der nächste Krypto Peak in den nächsten 2-3 Jahren. Wenn nicht dann eben Pech gehabt! Oder eben etwas länger warten bis er kommt. :)

    Genau das ist der Punkt. Das Chart ist auch etwas unglücklich gewählt weil es genau den Corona Boom des NASDAQ abbildet. Ich möchte einfach kurzfristig etwas mehr Risiko eingehen um die daraus hoffentlich erwirtschafteten Renditen dem MSCI zuzuführen und die Quote der benötigten Rendite aus dem MSCI zu reduzieren. Was gibt es denn noch für Möglichkeiten? Ich höre auch immer wieder etwas von Hebelprodukten. Wie funktionieren die? :/

    Will heißen, warum braucht es die Überrendite? Reicht Rendite nicht?

    Ich benötige jedes Jahr eine bestimmte Höhe an Rendite. Der MSCI World hat zwar grundsätzlich das Potenzial mir diesen Wunsch zu erfüllen aber es ist immer recht knapp. Ich möchte gerne für einen überschaubaren Zeitraum etwas mehr Risiko gehen ohne auf den MSCI World als Basiswert im Depot zu verzichten.

    Der MSCI World besteht aus 20% Tech. Und das nicht ohne Grund! Er zieht also seine Rendite zum großen Teil aus den Techwerten. Durch Hinzunahme vom NASDAQ (100% Tech) und aufgrund einer besseren Performance des NASDAQ sollte sich die Performance des Depots doch etwas erhöhen lassen, oder nicht?

    Hallo zusammen,


    ich mache mir gerade über mein Portfolio Gedanken und würde gerne die Performance etwas steigern. Die Basis meines Portfolios bildet der MSCI World (ISIN: IE00B4L5Y983).


    Meine Überlegung war jetzt einen kleinen Teil NASDAQ seperat mit ins Portfolio dazu zunehmen. Eine ander Möglichkeit wäre ein Teil an Krypto mit aufzunehmen. Wie würdet ihr vorgehen um die Portfolio Performance etwas zu boostern? :/

    @KA


    Ja, aber in Hinblick auf den steuerfreien Grundbetrag ist das doch Augenwischerei weil sich die 9xxx€ so nicht umsetzen lassen. Oder verstehe ich da was falsch?


    Wieviel Gewinn pro Jahr kann man denn mit einem ETF im Kinderdepot maximal realisieren ohne das weitere Kosten durch KV entstehen?


    Ich versuche es mal:


    (470 x 12) + 801 + 36 = 6.477€


    Das sollten jetzt 70% n. TFS entsprechen.


    100 x 6.477 / 70 = 9.252€


    Stimmt das so?


    Wenn ja dann entspricht es ja fast dem steuerlichen Grundfreibetrag. Dann wäre meine Aussage von gestern falsch. Allerdings nur in dieser speziellen ETF Anlageform was der TFS geschuldet wäre.

    Bei mir macht sich gerade sone Art Politikverdrossenheit breit. Wenn ich bis hierhin alles richtig verstanden habe ist es doch so:


    Der Staat versucht uns zum Vermögensaufbau unserer Kinder zu animieren indem er versucht uns das Ganze mit einem steuerfreien Grundeinkommen von 9.744 Euro schmackhaft zu machen. Und auf halben Weg bei 6.477 € grätscht uns dann die Krankenkasse mit erhobenen Zeigefinger ins Projekt und sagt:


    "Stopp....! Bis hier hin und nicht weiter. Du willst weiter steuerfrei Gewinne realisieren? Dann kostet dich das ab jetzt mindestens (12 x 200 = 2400 €) mein Freund."


    Jetzt könnte man ja auf die Idee kommen und sagen: "Naja..., das eine sind eben Steuern und das andere sind Krankenkassenbeiträge. Das sind ja auch zwei verschiedene Dinge."


    Aber wie ich mir heute morgen vom Mitarbeiter der TK erklären lassen mußte ist dem ja nicht so. Bei familienversicherten Kindern handelt es sich ebenfalls um Steuern. (Siehe dazu mein Beitrag weiter oben) Hätte Olaf ja auch irgendwie mal anders verrechnen können.


    Defacto ist das steuerfreie Grundeinkommen für Kinder nichts anderes als Augenwäscherei was sich in der Praxis so überhaupt garnicht umsetzen läßt. Es ist eine Farce. ;(


    Kann man so sehen, oder?

    Für Kinder bietet sich Degiro als Broker an.

    Den ganzen Hick-Hack mit der Vorabpauschale hat man bei Degiro ja auch nicht, richtig?


    Und wann genau fallen bei Degiro im Falle eines Therausierer die Steuern an? In jedem Fall am Jahresende (auch ohne Verkauf) oder erst bei tatsächlicher Realisierung der Gewinne irgendwann später mal?

    Ich habe heute mit meiner Krankenkasse (TK) telefoniert.


    Das folgende gilt zumindest für gesetzlich Versicherte.


    Es ging darum ob es von Seiten der Krankenkasse eine spezielle Lösung für familienversicherte Kinder gibt die ansonsten keine weiteren Einkünfte haben aber aufgrund guter Kursentwicklungen Kapitalerträge erwirtschaftet haben mit denen sie oberhalb der Grenze von 470€ monatlich liegen. Meine Hoffnung war eine Lösung in Form einer einmaligen Aufschlagszahlung am Jahresende. Aber laut dem Sachbearbeiter:


    NEIN !


    Er hat mir dazu das Folgende gesagt:


    Diese ganze Geschichte mit den familienversicherten Kindern wird eigentlich vom Bund finanziert. Es gibt dort einen bestimmten Fonds der durch Steuergelder finanziert wird aus denen die Krankenkassen sich bedienen können um das Thema: Familienversicherung zu finanzieren. Da das Steuergelder sind wird das vom Staat auch strengstens kontrolliert. Die Krankenkassen müssen sone Art Rechenschaftsbericht vorlegen um sich aus diesem Topf bedienen zu können. Der Staat macht auch stichpunktartige Kontrollen dazu. Wenn bei einer Krankenkasse Ungereimtheiten auftreten müssen nicht nur die Fälle wieder rückabgewickelt werden sondern der Schaden wird dann auch noch fiktiv hochgerechnet auf alle Versicherten. Die unterstellen dann den Krankenkassen einfach das es nicht nur die aufgedeckten Fälle gab sondern das es da dann auch noch weitere Fälle gab. Da kommen dann ganz schnell Millionen zusammen die die Krankenkasse an den Bund zurückzahlen muss. Das ist der Hintergrund warum die Krankenkassen bei dieser Sache ganz genau und penibel arbeiten müssen weil es dies unbedingt zu vermeiden gilt.


    Die Krankenkassen (zumindest die Gesetzlichen) haben da keinerlei Handlungsfreiräume weil das alles bereits gesetzlich so geregelt ist. Deswegen können die Krankenkassen in solchen Fällen einem da nix anderes anbieten. Ausgleichszahlungen am Jahresende gehen deshalb nicht!


    Es ist tatächlich so das beim Überschreiten der Einkommensgrenze eine individuelle KV abgeschlossen werden muss. Wenn im nächsten Jahr die Einkommensgrenze wieder unterschritten wird kann die Familienversicherung erneut beantragt werden.


    So habe !!! ich !!! den Mitarbeiter der TK zumindest verstanden.


    Er gab mir noch ein paar Zahlen mit:


    ermäßigter Krankenkassenbeitrag:
    Bis zu einem monatlichen Einkommen von 1.000€ (12.000 p.a) ergibt sich ein Beitrag von monatlich 200€.


    monatl. Einkommen über 1000€:

    15,2% Krankenkasse + 3,65 Pflegeversicherung


    Kann das jemand bestätigen? Habe ich das alles richtig verstanden?

    Für Kinder bietet sich Degiro als Broker an.


    Bis zum steuerlichen Existenzminimum steuereinfach (keine NV)!

    Ja, die melden ja auch nix. Da muss man sich am Jahresende ja auch um alles selber kümmern was man bis 15.xxx€ Steuer-Grundfreibetrag alles ignorieren kann.


    Aber das Problem mit der Krankenkasse (Familienversicherung) hat man weiterhin (zumindest wenn alles legal ablaufen soll). Und mir dem Krankenversicherungsschutz des Kindes sollte man ja auch kein russisches Roulette spielen. Man stelle sich nur mal vor was passiert wenn die Krankenversicherung die Krankenhaus Rechnung nicht mehr zahlt weil der Versicherungsschutz des Kindes aufgrund von falschen Angaben für nichtig erklärt wird. 8|

    Okay, verstehe. Das macht Sinn.


    Mich und eventuell auch andere hier würde aber auch interessieren was deine KV dir in deinem Fall nun anbietet. Vielleicht kannst uns ja mal auf dem Laufenden halten wie die reagieren und welche Lösung dir da angeboten wird. Ist ja schon irgendwie spannend.


    Werde mir jetzt mal das Handbuch vornehmen. :thumbup:

    Okay, danke für Informationen. Genau das was du zum Thema Rollen beschrieben hast hatte ich auch genau so vor. Ich habe also zukünftig vor ebenfalls zu rollen...., zumindest was das finanzielle angeht. :)


    Wenn die Grenze 5.640 + 801 + 36 € überschritten ist wird das Kind in der GKV KV-pflichtig mit eigenem Beitrag. Sollte man vermeiden.


    Und wenn es dann im nächsten Jahr wieder alles anders ist und man drunter liegt kann man wieder alles rückgängig machen in Sachen KV? Kann man da dann so einfach Hin und Her switchen?

    Von Revolut habe ich in diesem Zusammenhang auch schonmal gehört. Werde ich mir nochmal anschauen. Hatte nur den Namen vergessen.


    Das schöne bei Wise ist ja das du da auch eine Karte bekommst mit der du angeblich in 200 Ländern direkt am Automaten Geld von deinem Fremdwährungskonto abheben kannst. Die Länderliste wo das geht habe ich bisher noch nicht bei Wise gefunden. Man tauscht also zu einem günstigen Zeitpunkt Geld um was dann auf dem Fremdwährungskonto geparkt werden kann. Und wenn man dann in dem Land Urlaub macht kann man direkt mit seiner Karte auf sein Fremdwährungskonto zugreifen. Eigentlich total genial.


    Danke für die Links :thumbsup:

    Ich rolle????


    Was genau meinst du damit? Bin noch kein Finanzexperte und weiß nicht was du damit zum Ausdruck bringen willst. Ich rolle auch bald wenn ich weiter soviel esse. :)


    Sie ist gesetzlich krankenversichert mit der Mutter zusammen. Darauf beziehen sich die 5640€ als Obergrenze, richtig?


    Aber in wie weit interessiert denn das Finanzamt überhaupt der Krankenversicherungsstatus des Kindes? Das dürfte doch eigentlich nur die Krankenkasse interessieren, oder nicht?

    Kind hat bereits eigene Steuernummer.


    Punkt 3 - 7:

    (Antragstellende Person)

    Hier kommt die Steuernummer und die Daten des Kindes rein, richtig?


    Punkt 40 - 42:

    Bei einem ETF vermutlich eher Punkt 42. Aber was soll man hier eintragen? Ich bin doch kein Hellseher. Mit Sicherheit mehr als 801 € Sparer-Pauschbetrag aber weniger als 15.000 € Grundfreibetrag. Was schreibt man hier bei den Erwartungen bei der ersten Antragstellung rein?


    Vielleicht: 801€ - 10.000€ ????

    Hallo zusammen,


    Vielleicht kennt ja jemand von euch Wise (ehemalig Transfer Wise). Ich habe da ein Konto. Ich würde aber gerne alles aus einer Hand haben und suche eine Anbieter der neben Depot, Verrechnungs- und Girokonto auch Währungskonten wie bei Wise anbietet. Kennt jemand einen größeren Dienstleister wie Ing Diba, Consors, Comdirect der sowas anbietet?


    Und zweite Frage:

    Wie sieht es steuerlich bei solchen Konten aus? Wie und ab wann werden Gewinne aus Kursschwankungen behandelt. Eigentlich brauche ich das ja nur um zu günstigen Zeiten die ausländische Währung einzukaufen um sie dann im Urlaub ausgeben zu können.


    Und zum Thema Wise:

    Wo haben die ihren Sitz? Gibt es da eine Einlagensicherung? Muss man da bei Gewinnen selbstständig tätig werden (wie bei Degiro) oder melden und führen die selbständig an den Fiskus ab? :/