Beiträge von j_v

    Damit Pflichtversicherung in deutscher GKV im geschilderten Fall!

    Ich sehe es nach meinen Recherchen auch so, die Jahresentgeltgrenze und unter 55 Jahre ist letztlich entscheidend in diesem Fall. Da ich aber nicht so tief im Thema drin stecke, wie vielleicht manch anderer hier im Forum, wollte ich natürlich gerne wissen, ob es offensichtliche Fallstricke gibt, die ich aktuell noch übersehe. Das scheint ja nicht so zu sein.


    Daher ja auch meine Frage, was

    Und ja, es gibt auch Vieles zu beachten, weil es könnte auch etwas passieren, was dann das gewünschte Ergebnis verhindert.

    beispielsweise sein könnte.

    Zumal man bei einer Versicherung gemäß KVG mittels Formular E106 sich eine deutsche GKV als aushelfenden Träger suchen kann - was dann den anschließenden Wechsel nochmals etwas einfacher macht, wenn man wieder in Deutschland arbeitet.

    Das klingt in der Tat ganz interessant! Wäre nur wichtig zu wissen, ob es quasi eine Art Karenzfrist gibt (z. B. als Grenzgänger mind. 1 Jahr entsprechend versichert, um dann bei Rückkehr nach D in die GKV wechseln zu können bzw. analog zu Deinem Vorschlag darin bleiben zu können)?

    Sie wir mit unter 55 und einem Einkommen unter der JAEG bei Aufnahme des Arbeitsverhältnisses bei einem neuen Arbeitgeber krankenversicherungspflichtig und zwar sofort.

    Und ja, es gibt auch Vieles zu beachten, weil es könnte auch etwas passieren, was dann das gewünschte Ergebnis verhindert.

    Verstehe, das heißt der Arbeitgeber meldet dann automatisch bei der GKV an, wenn die JAEG nicht überschritten wird?


    Kannst Du mir auf die Sprünge helfen, was meinst Du zum Beispiel, was passieren könnte, was das gewünschte Ergebnis verhindert (außer, dass die JAEG Grenze überschritten wird)?



    P.S.: @alle Personen, die mir auf meine Frage Geantwortet haben: Vielen Dank für die Antworten! Aufgrund einer nicht richtig konfigurierten E-Mail Benachrichtigung (es kamen keine E-Mails bei neuen Beiträgen hier im Thread) kommen meine Antworten übrigens so zeitverzögert. Sorry dafür. Nun sollte es aber klappen...

    Ich möchte noch einen anderen Ansatz bringen, falls die "üblichen" nicht weiterhelfen:

    Damit sich deine Frau in Deutschland versichern konnte, musste sie vom so genannten Optionsrecht Gebrauch machen, welches sie von der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz entbindet.


    Das mit der Arbeitslosigkeit und dem Bezug von Arbeitslosengeld könnte aber auch eine Exit-Strategie sein.


    Das mit dem Optionsrecht hatte ich bereits aussortiert, da ich irgendwo dazu gelesen hatte, dass man ein Jahr in einer entsprechenden Versicherung im Ausland gewesen sein muss, um im Inland dann in die GKV zu können. Da der Umzug/Jonwechsel noch in diesem Jahr stattfinden wird, fällt das nach meinem Verständnis daher raus.


    Das Thema Arbeitslosigkeit/Arbeitslosengeld wäre schon eine Option. Aber da bin ich mir nicht sicher, ob zumindest ein Anrecht auf ALG I bestehen muss (der vermutlich nicht besteht, wenn man nicht in die deutsche Arbeitslosenversicherung einzahlt als Grenzgänger)... Weiß da jemand etwas Konkretes?

    Hallo zusammen!

    Leider habe ich zu dem speziellen Fall nichts Eindeutiges hier über die Suchfunktion und in den gängigen Suchmaschinen gefunden. Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen.


    Ausgangssituation:

    - Meine Frau (< 40 Jahre alt) ist derzeit als Grenzgängerin in der Schweiz tätig

    - dementsprechend werden in Deutschland keine Sozialversicherungen abgeführt (z. B. Arbeitslosenversicherung)

    - Krankenversicherung in Deutschland bei privater Krankenversicherung (PKV)

    - ich bin in Deutschland selbstständig tätig und freiwillig gesetzlich versichert

    - die zwei gemeinsamen Kinder im Kindergartenalter sind privat versichert


    Anstehende Änderung:

    - Umzug aus Grenzregion nach Mitteldeutschland, meine Frau wird eine Anstellung bei einem deutschen Arbeitgeber annehmen

    - Der Arbeitslohn wird unter der Jahresentgeltgrenze (JEG) liegen

    - die Änderung steht relativ kurzfristig an (innerhalb der nächsten 2 Monate)


    Zielsituation:

    Mit der anstehenden Änderung wird angestrebt, dass meine Frau in eine gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wechselt und die Kinder dort mit versichert werden (Familienversicherung).


    Nun zu meinen Gehirnknoten:

    Nach reichlicher Recherche komme ich zu dem Schluss, dass bei einem Alter unter 55 Jahren grundsätzlich ein Wechsel in die GKV möglich ist. Dazu scheint es mehrere Wege zu geben. Oft wird als Voraussetzung genannt, dass Arbeitslosengelt 1 bezogen werden muss (oder zumindest eine Sperrfrist besteht). Da meine Frau nicht in die deutsche Arbeitslosenversicherung einzahlt, stellt sich mir die Frage, was das in diesem Zusammenhang bedeutet. Naiv stelle ich mir es so vor, dass es analog zu einem in Deutschland arbeitenden Selbstständigen abläuft, der in ein Anstellungsverhältnis wechselt. Für diese Gruppe ist nach meinem Verständnis ein Wechsel möglich, wenn sie ihre hauptberufliche Selbstständigkeit aufgeben und im Anstellungsverhältnis unter der JEG bleiben.


    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen, ist der Wechsel ohne Probleme möglich? Muss zwischen Grenzgängertätigkeit und Anstellung in D zum Wechsel in die GKV Arbeitslosigkeit gemeldet werden? Wann wird der Wechsel in die GKV zeitlich vollzogen, direkt bei Anstellung in D oder erst nach einem Jahr unterhalb der JEG? Welche Stolpersteine gibt es?


    Vielen Dank im Voraus!

    Jonas