Beiträge von FinanzPanda

    Ich sag mal frei raus: Stell Dich nicht so an, und erkenne dass das Problem oftmals vor dem Bildschirm sitzt ;). Ein bisschen muss man sich schon damit vertraut machen, wie Aktienhandel funktioniert und was die ganzen Schalter bedeuten. Das ist kein Stück Butter, das man im Supermarkt kauft. Ich habe auch ein Depot bei der ING, finde da im Vergleich zu anderen Brokern nichts ungewöhnlich unübersichtlich.

    Wenn ihr das Geld auf jeden Fall komplett für den baldmöglichsten Immobilienkauf nutzen wollt, dann gibt es leider keine attraktiven Anlagemöglichkeiten. Einfach auf unterschiedliche Banken verteilen, damit zumindest keine Negativzinsen anfallen.


    Möglichkeiten eröffnen sich, wenn ihr relativ viel Eigenkapital habt und es ggf. auch OK wäre, dieses nur teilweise einzusetzen und dafür einen höheren Kredit aufzunehmen. Dann könntet ihr einen Teil in ETF anlegen - wenn es gut läuft ist es super, wenn es schlecht läuft, dann lasst ihr die ETF erst mal stehen und verwendet nur den anderen Teil für den Immobilienkauf. Wenn sich der Aktienmarkt erholt hat, könnt ihr verkaufen und sondertilgen, oder ihr lasst es weiter stehen und tilgt den Kredit aus eurem normalen Einkommen.

    Wenn Du im nächsten Jahr das Geld komplett für Reise, Firmengründung und Puffer verfügbar haben musst, dann kannst Du nicht viel machen. Lass es einfach auf dem Konto liegen und gebe es entsprechend aus. Da brauchst Du Dir aber auch über Inflation nicht viele Sorgen machen, Du gibst das Geld ja bald aus.


    Wenn Dein neues Business gut anläuft und Du so 20.000 Puffer auf dem Konto hast, dann ist die Frage was Du mit dem zukünftig gesparten Geld machst. Die generellen Möglichkeiten sind:


    - Aktien (am besten als World-ETF)

    - Immobilien (direkt oder als offener Fonds)

    - Edelmetalle (physisch oder als ETC)

    - Sonstige Sachwerte wie z.B. Uhren oder Kunstwerke

    - Krypto


    Wie JDC schreibt führt kein Weg dran vorbei, Dich da gründlich einzulesen. Meine subjektive Meinung, die ganz anders sein kann als Deine: Ich würde zunächst mal ganz stumpf einen ETF besparen. Wenn da etwas zusammengekommen ist, würde ich ergänzend etwas Gold dazu nehmen, in Form von ETC. Du kannst auch etwas mit Krypto spielen, ist natürlich sehr volatil.


    Zu der Immobilie in Buenos Aires kann ich nicht viel sagen. Der Business Case kommt mir verdächtig attraktiv vor, da würde ich sämtliche Annahmen und Zahlen noch mal kritisch hinterfragen. Zahlt man dort wirklich 400 EUR für ein WG-Zimmer in der Qualität, usw. Wie willst Du die Vermietung organisieren, wenn Du in der Zeit gar nicht im Land bist? Was machst Du, wenn die die Wohnung total versauen oder einen Wasserschaden herbeiführen? Usw.

    Ich find's beunruhigend, dass man sich überhaupt mit solch einem Kinderkram befasst... Leute, es geht dabei um Promille, also beim Vergleichen und ggfs. Hüpfen auf ausländische Anbieter, wie bei Weltsparen üblich.


    Sehe ich auch so. Ist eben die Pfennigfuchser-Mentalität, die ehrlicherweise auch über Finanztip etc. geschürt wird, dass man alles unbedingt bis zum letzten Euro vergleichen muss ob man nicht irgendwo noch was rausholen kann. Dabei bleibt dann der Blick für’s große ganze wohl manchmal auf der Strecke, und der Verstand wird ab und an ausgeschaltet. Siehe der aktuell sehr beliebte Threat zu dem komischen Gasanbieter. Interessant finde ich auch, wie viel Lebenszeit manche Leute gerade investieren, um sich mit ihrer Bank um die Kontoführungsgebühren zu streiten.

    Materiell macht es wenig Unterschied, ich würde es eher unter den Aspekten Handling und Psychologie betrachten. Wenn Deine Mutter keine besonderen Erwartungen an die Auszahlungen hat und es OK für sie ist, einfach die Dividenden mitzunehmen und sonst nichts (wie hoch auch immer die Dividenden dann sein werden), dann ist ein Ausschütter natürlich praktisch und weil man nie etwas verkauft hat man psychologisch nicht das Gefühl, von der Substanz zu leben.


    Es muss einem klar sein, dass dann nicht sooo viel Geld fließt. Wenn man mal 2,5% Dividendenrendite und Depotbestand von 100.000 EUR als Beispiel nimmt, dann sind das auf den Monat umgerechnet so 200 EUR, die man bekommt.

    Was soll es da schon geben, die werden jetzt auch kein Tagesgeldkonto mit 4% aus dem Hut zaubern können. Dass die zunächst mal gar keine Angebote zeigen und erst mal Deine Daten abgreifen wollen, wird schon seinen Grund haben. Weltsparen.de gibt ja einen guten und seriösen Marktüberblick, wenn ausländische Angebote für Dich in Frage kommen.

    Ja, es geht um die Negativ-Zinsen ab 50.000 EUR (auf allen Deinen Konten zusammen) und um die neuen Konto-Modelle. Bei letzterem geht es darum, dass das Girokonto nur noch unter bestimmten Bedingungen kostenlos ist (z.B. Regelmäßiger Geldeingang, oder mindestens ein ETF Sparplan, oder….), und es die “echte” Kreditkarte nur noch gegen Gebühr gibt.


    Letztlich musst Du zustimmen, wenn Du nicht riskieren willst dass die Comdirect Dir kündigt.

    Ich sehe es auch so, dass man mit einem All-world ETF bereits ausreichend diversifiziert ist. Ich würde es auch tatsächlich so simpel machen. Ggf. erst mal eine ausschüttende Version, und dann bei ca. 50.000 Depot-Bestand einen thesaurierenden. Die ein-ETF-Lösung hat auch den Vorteil, dass Du nie über Re-Balancing nachdenken musst.


    Was Du aktuell hast würde ich einfach stehen lassen, ist ja alles nicht verkehrt.

    Was soll das sein? Was willst Du da machen? Hast Du mal nach “Elitsolutions” gegoogelt und Dir die ersten paar Treffer angesehen?

    Wenn ich heute von 0 mein Portfolio neu aufbauen würde, würde ich es ganz einfach halten. Alles in einen All-world ETF. Die 50.000 Einmalanlage würde ich in die ausschüttende Version stecken, und dann einen Sparplan und alle weiteren Anlagen in die thesaurierende Version. Fertig.


    Die Sache mit den “grünen” ETF scheint mir persönlich eher ein Marketing-Instrument, als etwas das die Welt irgendwie besser machen würde.

    Kleiner Nachtrag: Wenn Du sie an der Börse Hamburg verkaufen kannst, dann würde ich die Verkaufsorder unbedingt mit Preis-Limit versehen. Ich weiß nicht, ob man sich bei so einem wenig liquiden Papier auf die Preisbildung verlassen kann.

    Hallo, ich habe keine Osram Aktien, aber in meinem Comdirect Depot könnte ich welche kaufen, und zwar an der Börse Hamburg (WKN ”LED400”, das sind die, oder?). Der Kaufkurs liegt um die 55 EUR.


    Jetzt würde ich im Umkehrschluss annehmen: Wenn ich die Dinger da kaufen kann, dann könnte ich sie dort wahrscheinlich auch verkaufen? Ausprobieren kann ich aber nicht, weil ich wie gesagt keine habe und auch keine kaufen möchte.


    Wild Wild West: Ja. Deshalb ist ja auch überall die klare Empfehlung, als “normaler” Anleger keine einzelnen Aktien zu kaufen, sondern nur in breit streuende Fonds/ETF zu investieren.