Beiträge von FinanzPanda

    Ein Tagesgeldkonto ist für das, was Du beschreibst, sowieso nicht gut geeignet, da man damit nur auf ein fest angegebenes Referenzkonto überweisen kann. Ein Girokonto ist für Deinen Zweck schon das richtige. Du musst schauen, wo Du ein günstiges bekommst und vorher sicherstellen, dass bei dieser Bank die benötigte Anzahl von Vollmachten eingerichtet werden kann. Ganz kostenlos wird heutzutage vielleicht schwierig, die DKB könnte noch in Frage kommen.


    Was die Eröffnung eines Girokontos mit einem Bausparvertrag zu tun haben soll, ist mir unklar. Da hat Dir der Bankberater einen vom Pferd erzählt.

    Da die Eltern keinen Ehevertrag haben, gehört ihnen das Haus doch beiden zu je 50% - richtig?


    Nebenbei: die Tochter ist mit mir verheiratet. Auch kein Ehevertrag. Damit bin ich automatisch mit 50% im Boot, richtig? Sprich, alle Rechte und Pflichten. Selbst wenn alle Verträge nur auf ihren Namen ausgestellt sind. Ist das alles kompliziert...

    Besitzverhältnisse bei den Eltern sind zu prüfen. Maßgeblich ist, wer mit welchen Anteilen im Grundbuch steht. Das kann 50/50 beide sein, muss aber nicht.


    Du sitzt auch nicht automatisch „mit im Boot“. Wenn nur Deine Frau Eigentümerin wird und nur sie den Kreditvertrag mit der Bank unterschreibt, dann hast Du damit erst mal nichts zu tun. Bevor ihr irgendwas macht, lasst Euch auf jeden Fall einmal von einem Steuerberater oder Rechtsanwalt/Notar beraten.


    Was auf keinen Fall das Ziel sein kann, ist dass Deine Frau den Kredit mit 11% Zinsen übernimmt und weiterführt.

    Würde ich nicht machen. Leg lieber in einen ETF an, der breiter streut. Zum Beispiel MSCI ACWI. Ob sich gerade die Firmen in dem Wasserstoff ETF gut entwickeln weiß kein Mensch.

    Du stehst noch ziemlich am Anfang, und das Vorsorge-Zeug kommt Dir vielleicht noch weit weg vor. Aber bedenke: Solange Du jung und gesund bist, laufen Dir die Versicherungen hinterher. Wenn bei Dir morgen irgendwas diagnostiziert wird, kann es mit der Versicherbarkeit aber schon vorbei sein. Dann ist es zu spät. Wie andere hier schon geschrieben haben benötigst Du unbedingt eine gute BU mit Dynamik, eine gute Haftpflicht (ggf. auch beruflich), und wahrscheinlich auch eine Risiko-Lebensversicherung. Krankentagegeld auch zu prüfen. Das würde ich nach eingehender Beratung und Selbst-Information alles sehr zeitnah abschließen.


    Meine Meinung zur PKV: Kann man machen, muss man nicht.

    Das ist jetzt gar nicht nur scherzhaft gemeint: In einem anderen Threat ging es darum, dass man notfalls im Alter ein Tiny Haus kaufen kann und darin billig und gar nicht unbedingt schlecht leben kann. Wenn Du das Grundstück besitzt kannst Du Dein Tiny Haus da drauf stellen, wenn Du es verkauft hast nicht mehr.

    Meiste meine Zeit verbringe ich auch dort und immer wieder passiert es, dass ich komplett über reale Zeit vergesse und manchmal ohne zu wissen 5-6 Stunden am Tag verbringe.

    :thumbsup: So wird‘s gemacht, das ist der Weg zum finanziellen und persönlichen Erfolg!

    -> so werden zumindest keine Anteile verkauft und mein Bestand wäre dann im Alter gleichbleibend -> anders als beim reinen Thesaurierer den ich dann im Rentenalter durch stetige Verkäufe als kleine Rente im Bestand reduziere.

    Das ist ein rein psychologisches Problem. Finanziell ist es quasi egal, ob Du die Ausschüttungen direkt erhältst, oder ob die Ausschüttungen erst den Wert des Bestandes erhöhen und Du dann einige Anteile aus diesem höheren Bestand verkaufst. Es gibt aber viele Leute, die psychologisch ungern etwas verkaufen, und ein Fehler ist es auch nicht, Dividenden ausschütten zu lassen. Es muss Dir natürlich klar sein, in welchen (geringen) Größenordnungen die Dividenden liegen. Von daher wirst Du früher oder später vielleicht sowieso an den Bestand gehen wollen.

    Auch wenn in Kneipendiskussionen gerne das Gegenteil behauptet wird: Im deutschen Steuersystem führt mehr Brutto generell auch zu mehr Netto. Allerdings fällt die Steigerung prozentual geringer aus, also 10% Gehaltserhöhung Brutto führen leider zu weniger als 10% mehr Netto.


    Dass man sich durch mehr Gehalt schlechter stellt kann es aber wohl im extremen Niedriglohnsektor geben, wo Unterstützungsleistungen ab einem gewissen Einkommen entfallen, oder an der Grenze vom Mini-Job zur versicherungspflichtigen Beschäftigung.


    In dem konkreten Fall hier wird es wohl andere Effekte in dem Monat gegeben haben.

    Und nie-nicht vergessen, dass die Immobilie (zur Eigennutzun) nie-nicht zum Nettovermögen hinzugerechnet wird, wenn man die Entwicklung des Nettovermögens während der Erwerbsphase bis hinein ins Pensionsalter betrachtet.

    Na ja, so 2/3 der eingesparten Kaltmiete kann man schon als Wert ansetzen. Prinzipiell kann man die Immobilie im Alter auch liquidieren, ab dann zur Miete wohnen und das Geld aus der Immobilie anderweitig nutzen. Aber Du hast natürlich recht, dass viele Leute zu viel Kapital in der selbstgenutzten Immo binden, nach dem Motto das Geld ist ja nicht weg sondern „investiert“, was dann aber in Wirklichkeit doch sehr wenig bis gar keinen Ertrag bringt.

    Es gibt natürlich noch einen Unterschied zwischen „Geht voraussichtlich“ und „Ist eine gute Idee“.


    Wann habt ihr das denn dann abbezahlt, und wie sieht es zu dem Zeitpunkt dann bei Euch sonst so vermögensmäßig aus? Sind Erbschaften oder Schenkungen zu erwarten? Das würde etwas den Druck vom Kessel nehmen.

    Welche Art von Antwort erwartest Du? Kann man so machen wenn man will. Vieles aus Deinen Branchen ETF ist natürlich auch im MSCI World schon drin. Du gewichtest es dann eben etwas höher. Vielleicht wird es sich dadurch etwas besser entwickeln, vielleicht auch nicht.

    Um wieviel Geld handelt es sich denn insgesamt?