Beiträge von was

    Die Comdirect wendet das Urteil übrigens weiterhin bei den SMS-Entgelten falsch an. Diese wurden erst mit der AGB-Änderung vom 01.09.2018 eingeführt. 0,09 Euro pro SMS. Bei der Ermittlung der zu erstattenden Entgelte wurde diese Gebühr einfach unterschlagen.

    Bei mir hat die comdirect 4,36 € für die SMS seit Einführung zurückgezahlt, obwohl ich diese gar nicht gefordert hatte. Allerdings werden nach Rückzahlung weiterhin Gebühren für SMS abgebucht. Die muss man dann wahrscheinlich wieder vierteljährlich zurückfordern. :/

    "Ausgangsbasis ist grundsätzlich die Vertrags- und Rechtslage zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Liegen Preisanpassungen länger als drei Jahre zurück, legen wir die Konditionen von vor drei Jahren zugrunde. Diese Konditionen gelten nach der BGH-Rechtssprechung nach Ablauf von 3 Jahren als ausdrücklich mit uns vereinbart."

    Das hört sich nach der gleichen Begründung wie bei der comdirect an. Auf vielen Seiten die sich mit dem Thema beschäftigen werden Beispiele verwendet, z.B. auch auf der Seite der Verbraucherzentrale, die genau diese Begründung nicht zulassen. Auf http://www.gansel-rechtsanwaelte.de wird die Frage (Spielt es eine Rolle, wann die Bank die Gebühren eingeführt hat ?) in den FAQ klar mit "Nein" beantwortet.


    Also kommt bei mir jetzt auch der Ombudsmann.

    Guten Abend,


    ich habe bei der comdirect durch eine genaue Aufstellung Gebühren ab 01.01.2020 zurückgefordert. Die Bank lehnt eine Erstattung nun ab, mit der Begründung "Ein Rückforderungsanspruch besteht nur für ab dem 01.01.2018 erhöhte oder neu eingeführte Entgelte. Ansprüche auf Rückzahlungen von Beträgen vor dem 01.01.2018 sind nach unserer Ansicht verjährt."


    Richtig ist, das ab dem 01.01.2018 keine Erhöhung stattgefunden hat. In den Jahren davor aber schon und da ich bereits seit 2001 Kunde bin habe ich für die Berechnung der Rückforderung die Gebührenordnung aus 2001 als Grundlage genutzt. Ist die Begründung der Bank gerechtfertigt oder versuchen sie es einfach mal und hoffen ich gebe mich damit zufrieden. Was meint Ihr ? Habt Ihr schon ähnliche Ablehungen erhalten ?

    Hallo in die Runde,


    ich bin seit 2001 bei der comdirect bank und habe auch noch das Preisleistungsverzeichnis von damals. Nun wollte ich auf dieser Basis zuviel gezahlte Transaktionsgebühren für mein Depot zurückfordern, da sich die Gebühren dafür erhöht haben. Nun habe ich bemerkt, dass allerdings im Jahr 2001 noch Depotgebühren je nach Höhe des Depotwertes anfielen, die irgendwann abgeschafft wurden. Meine Frage: Kann die Bank die eingesparten Depotgebühren gegen meine Rückforderung gegenrechnen ?

    Oder allgemein gefragt: Kann die Bank Gebührenerhöhungen bei der Rückforderung Gebührensenkungen dagegen rechnen und am Ende vielleicht sogar noch Gebühren nachfordern ?