Beiträge von FinanzETFen

    Ich habe neben der Beauftragung des Rechtsdienstleisters (wenn das bei Raisin genug Aufwand und Kosten produziert, dann werden sie bereits aus betriebswirtschaftlichen Gründen künftig das Geld in die Hand nehmen, um diese Kosten zu vermeiden) zumindest die erhaltenen Spam-Anrufe (die einzige Auswirkung, die ich aktuell in Folge des Lecks feststellen kann) der Bundesnetzagentur gemeldet. Als Mailadresse nutze ich - wie auch im Fall Raisin - in der Regel einen eigens dafür angelegten Alias.

    Ich diskutiere gerne, dafür sind Foren schließlich da, oder? Der Unterschied von "unseriös" gegenüber "an der Seriosität des ganzen etwas zweifeln" interessiert mich offen gestanden wenig, ich will Dir damit auch nicht auf den Schlips treten. Den Grund meiner Anmeldung habe ich im Übrigen auch nicht verhehlt, für Verwunderung besteht da wenig Anlass meine ich. ;-)

    Wenn weiterhin Innteresse am Austausch zum Datenschutzvorfall besteht, dann herzlich gerne. Ich bin tatsächlich verunsichert und wüsste gerne wie seitens Raisin abgesehen von der Hilfeseite die Reaktionen auf Anfragen sind?

    Jedem von uns wäre es selbstverständlich lieber, wenn die Daten nicht geleakt worden wären. Nur das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen bzw. wurde von Raisin hineingeworfen. Nun ist die Frage, wie man damit umgeht.

    Selbstverständlich entscheidest Du das. Mein Beitrag hinterfragt auch nicht Deine Entscheidung, sondern die Argumente, mit der Du sie begründest:

    1. es sei ein "Daten-Strip". Das Datenleck ist ein Strip, aber doch nicht die Angabe von Kontaktdaten, die man tagtäglich irgendwo angibt (s. Bsp. meines Ausgangspost).

    2. Ref-Links seien unseriös. Alle möglichen Unternehmen nutzen das, dass nennt man Marketing.

    3. Schadensersatz in Form von "ein paar Kröten" die "eventuell und in Zukunft irgendwann erstritten" werden. Es gibt neben ablehnenden Urteilen unterinstanzlicher Gerichte zu Beginn der DSGVO-Rechtsprechung inzwischen auch einen positiven Beschluss des Bundesverfassungsgerichts sowie ein höchstgerichtliches Urteil aus Österreich, das für einen minder schweren Fall bereits 500 Euro Schadensersatz zugesprochen hat.