Beiträge von MW84

    Es wäre echt tragisch ein ganzes Leben auf Erfahrungen zu verzichten nur um eine hohe Sparrate zu haben und dann im Ruhestand einfach vor der Glotze zu sitzen und Angst zu haben und dann irgendwann zu sterben und eigentlich nie Spaß zum Leben zu haben.

    Um mal auf den Ausgangs-Post zurückzukommen - meiner Meinung nach ist deine Überlegung grundsätzlich gut - vielleicht ein bisschen krass formuliert, denn 'Spaß im Leben' heißt nicht unbedingt 'viel Geld haben'. Man muss halt einen Mittelweg finden.


    Es gibt viele Podcasts zum Thema 'kenne dein Genug'.

    'Der Sarg hat kein Regal' und 'das letzte Hemd hat keine Taschen' vergessen viele Menschen. Und auch mit der viel gelobten 4% Regel ist es so eine Sache. Da spart man eine Millionen, entnimmt immer schön 3%, damit sich das Kapital ja nicht verringert und dann?


    Ich meine, du musst dein Sparziel kennen und definieren. So viel zu sparen, dass es zu Lasten deiner Lebensqualität geht, wird mittel- und langfristig nicht funktionieren.

    Danke für die Info.


    Der Verkauf von bestimmten ETF-Anteilen ist ja leider nicht möglich. Die Anteile werden doch erst beim Auflösen des Oskar-Kontos verkauft oder?

    Ja, das ist Richtig. Sorry. Hatte mich da falsch ausgedrückt.

    Ich habe damals einfach alles übertragen, was ging. Dann hatte ich noch ca. 500 Euro auf dem Oscar Konto. Das waren Bruchstücke, die man nicht übertragen konnte und zwei ETFs, die die ING nicht hat. Das habe ich dann einfach auszahlen lassen. Oscar verkauft dann die Anteile für dich und zahlt das Geld aus.

    Ich habe das Schritt für Schritt gemacht:

    1. die Zahlungen an Oscar auf 0,- gesetzt (also den Sparplan)

    2. die ETFs an ING übertragen - auch hier, Step by Step, man muss nicht alles auf einmal übertragen. Der Übertrag ist ja kostenlos. Ich mal mit kleineren Teilen angefangen um für mich die Ruhe zu haben, dass das auch funktioniert. Als das innerhalb von Tagen erledigt war, habe ich nach und nach alles was möglich war, übertragen

    3. Bruchstücke und ETFs, die es bei der ING nicht gibt, habe ich verkauft.


    Dann war irgendwann das Konto bei Oscar auf 0,- und ich hab das Konto dann gekündigt.

    Auch wenns schon älter ist - ich habe genau das gemacht. Ich habe vor 3 Jahren bei Oscar angefangen und habe mein Depot dann auf die ING übertragen.

    Dazu musst du dir die Log-in Daten für dein Konto bei der Baader Bank besorgen und die Anteile einfach übertragen. Ist wirklich nicht schwer. Man muss sich nur mal für 15min hinsetzen.


    Und mann kann sich den Sparplan von OSCAR dann einfach nachbauen, wenn man das denn möchte. Man muss es nur 1x aufsetzen und laufen lassen. Einzig das Rebalancing muss man selbst machen. Aber auch das ist eig keine große Sache.


    Einfach machen - spart auf jeden Fall ziemlich viel Gebühren!!!

    Hallo Newlife,

    ich habe mich auch lange mit diesen 'Problemen' rumgeschlagen und bin irgendwann zu dem Schluss gekommen 'einfach machen'. Jetzt laufen auf meinen Namen einfach monatlich 30 Euro auf einen MSCI All Country World Index. Was dann in 16 Jahren ist, ob ich die Sachen dann verkaufe und meinem Patenkind das Geld bar gebe oder ob ich dann das Depot übertrage oder oder oder, schau ich mir in 16 Jahren an ...


    Ich persönlich habe aber kein gutes Bauchgefühl, das Depot den Eltern zu geben, damit die das verwalten. Denn wie oben schon gefragt, was passiert bei Scheidung? Wem gehört das Geld? Was ist wenn das Auto der Eltern kaputt geht und kurzfristig Geld gebraucht wird? usw. usf.


    Da habe ich die Finanzen lieber selbst im Griff und kann ich 16 Jahren auch selbst entscheiden, was ich wie wieviel verschenke.

    Ich würde halt mal mit dem Vermieter sprechen und schauen, dass es einen guten Kompromiss gibt. Man mag es kaum glauben, aber nicht alle Vermieter sind A...löcher.

    Es kommt vor, dass was in der Wohnung kaputt geht oder etwas nicht passt. Aber immer strickt auf sein Recht zu pochen und Paragraphen zu zitieren, kann einem dann irgendwann auch mal auf die Füße fallen.


    Bevor man einfach die Miete mindert würde ich mal das Gespräch suchen und klar machen, dass hier Kosten entstehen (Strom für die Lüfter, Belastung wegen Lärm usw), die man nicht tragen wird. Meistens kommt dann schon was gutes dabei raus. Und dass ist meistens mehr wert als 100 Euro Mietminderung.

    Kündigung = schädliche Verwendung

    Das ist schon alles. Je kürzer bereits eingezahlt wurde, desto weniger muss es einen schrecken.

    Nachrechnen (bzw. überschlage) hilft die Kiste zu versachlichen. Psychologisch tut das Realisieren von Verlusten nun mal weh, dass man sich damit neue Chancen ermöglicht, sieht man meist nicht.

    jetzt frag ich einfach mal ganz doof. Wo finde ich die Info, wieviel mich eine Kündigung kosten würde? Mein Riester lief ca. 8 Jahre mit 100 Euro pro Jahr.

    Ich habe nun noch mal nachgerechnet. Bisher habe ich knapp über 11.000€ einbezahlt. Zulagen waren ca. 1100€. Stand 1.11. Ist der Vertrag 9.000€ wert ||

    Wenn ich den jetzt beitragsfrei stellen würde bis Rentenbeginn, müsste der Anbieter nach meiner Rechnung bei Ende der Ansparphase den Vertrag auf das von mir eingezahlte + Zulagen auffüllen und die bis dahin anfallenden Verwaltungskosten können mir egal sein?

    Wenn ich hingegen kündige, muss ich die Zulagen & Steuererstattungen zwar zurückzahlen und könnte das aber bis Rentenbeginn in über 40 Jahren mit ETFs theoretisch auch ganz locker reinholen...

    Die laufenden Kosten letztes Jahr waren 500€.. Zum kotzen dass mir das früher nie so genau aufgefallen ist :(

    Lieber Rob239,

    ich sitze in genau dem selben Boot, nur dass mein Vertrag nicht ganz so hoch ist/war.


    Ich habe meinen Riester vor 8 Monaten Betragsfrei gestellt und habe meinen World ETF einfach um den entsprechenden Betrag erhöht.

    Bei mir war das Maß voll, als ich erfahren habe, dass ich nicht nur xx Euro an Abschluss- und Verwaltungskosten zahle, sondern währen der Auszahlphase auch noch Gebühren zahlen muss.

    Das mit den Kosten finde ich einfach nur aberwitzig und ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, dass einem das so bei Abschluss nur Ansatzweise erklärt wird.


    Aktuell bin ich noch auf dem Stand, dass ich den Vertrag einfach liegen lasse und Beitragsfrei lasse. Ich lese aber immer häufiger, dass es wohl sinnvoller wäre, die xx Euro Verlust einfach als 'Lehrgeld' zu betrachten, das Geld zu nehmen und in den ETF zu packen. Da muss ich aber noch ein paar mal drüber schlafen :)

    :) sorry für den tweet ... er soll positiv bleiben.... ich finde malergesellen top.. hatte grad welche da und sie bekamen ihr geld nicht per rechnung :) somit haben sie ein gutes und ehrliches geld verdient :)

    Schwarzarbeit hat weder was mit 'gutem' noch mit 'ehrlichem' Geld zu tun.


    Ich empfehle 'Auf der Couch' mit Dr. Leon Windscheidt in der ZDF Mediathek. Da kann man sich mal eine schön Diskussion über für und wider von Arbeitslosengeld anschauen.


    Ich persönlich möchte weder vom einen noch vom anderen leben. 700T Menschen über einen Kamm zu scheren, weil es ein paar schwarze Schafe gibt ist einfach nicht richtig.

    Und dass es in dieser Form nicht funktioniert, zeigen ja die Hartz4 Zahlen nach über 10 Jahren ja deutlich.

    ComDirekt kann ich als Gemeinschaftskonto zu 100% empfehlen. Du hast ne kostenfreie EC und VISA Debit Karte, kannst Geld an sehr vielen Automaten abholen und bei der Commerzbank kostenfrei Geld am Automaten einzahlen.

    Vielen Dank für eure Meinungen und Informationen. Dies ist wirklich sehr interessant, da mir vieles in der Vergangenheit anscheinend teils beschönigt erzählt wurde (oder es hat sich in den letzten Jahren geändert bzw. durch keine Änderung/Anpassung ist es nicht mehr sooooooo viel besser).


    Es gibt natürlich immer noch Vorteile aber einen unbeschwerten Ruhestand (auf Geld/ Altersvorsorge bezogen) haben wohl heutzutage die wenigstens. Die private Altersvorsorge trifft wohl jeden härter als gedacht, sei er Beamter, Angestellter, Freiberufler oder was auch immer :-D

    Also sorry wenn ich hier noch mal schreibe, aber du bist als Beamter soviel besser gestellt und da braucht man auch nicht drum rumreden.


    Du bekommst 71% deines letzten Gehalts der letzten zwei Berufsjahre!!!! Wenn du also mit 60 nochmals eine Besoldungsstufe höher rutscht, wird die Pension ausschließlich daraus berechnet.

    Welcher angestellte Arbeitnehmer kann sich auf so eine Rente freuen??


    Das Rentenniveau liegt bei ca. 50% - und das beim Durchschnittslohn über 45 Berufsjahre. Da zählt bei vielen z.B. auch drei Jahre Ausbildung mit einem Bruttolohn von 500 - 900 D-Mark dazu.


    Ja, auch ein Beamter zahlt Steuern, aber darum geht es überhaupt nicht.


    Also Beamter wirst du - wenn du nicht vollkommen blank in den Ruhestand gehst - niemals die Sorgen eines angestellten Arbeitnehmers haben.

    Liebes Finanztip-Forum,

    ich habe eine frage bzgl. Sparerpauschbetrag. Meine Frau und ich sind verheiratet und machen unsere Steuer zusammen.


    Ich habe meinen Teil der 801 Euro über Dividenden und Ausschüttungen schon komplett ausgeschöpft, bei meiner Frau ist da aber noch Luft. Kann ich meine Freistellungsantrag höher als 801 Euro angeben oder müssten wir - um auch ihren Anteil auszunutzen - über ein Gemeinschaftskonto investieren.


    Vielen Dank dafür :)

    Hallo,


    mein Vermieter schrieb mir per Mail, daß er mir noch nicht mitteilen kann, wie sich die Strom- und Gaspreise ändern werden. Ich könnte aber die warmen Vorauszahlungen nach meinem Ermessen erhöhen.

    Würde Ihr dieses tun oder doch eher auf dem eigenen Konto ansammeln.

    Ich habs gemacht. Ich schlafe besser damit, jeden Monat einen kleinen Betrag x mehr zu bezahlen und dann eine geringeren Betrag nachzuzahlen als das Geld auf dem Tagesgeldkonto zu bunkern und dann eine höhere Nachzahlung zu haben.


    Viele werden jetzt sagen 'du bist doch keine Bank, wieso sollst du deinem Vermieter einen kostenlosen Kredit geben', aber ich denke, da kommt es auf die persönliche Gefühlslage an.

    ok krass. Das hört sich ja doch nicht sooooo mega an, wie immer gesagt wird. Hätte gedacht, dass der "Vorteil" größer sei.

    Du wirst als Beamter immer besser dastehen als der 'normale' Arbeitnehmer. Das geht bei der Sicherheit des Arbeitsplatzes los und geht weiter bei der Sicherheit, dass dein 'Gehalt' mit steigendem Alter auch steigt.

    Ob das alles in Zukunft so finanzierbar bleibt, steht natürlich auf einem anderen Blatt - und das ist auch eine andere Diskussion ;)


    Ich persönlich würde allerdings nicht groß unterscheiden. Was fürs Alter zur Seite zu legen ist ja grundsätzlich für jeden zu empfehlen - egal ob Beamter, Angestellter oder Freiberufler.

    Die einfachsten Orientierungspunkte findest du ja eh hier.

    Ääääähhhhh... ist nicht dein Ernst, oder?


    Notgroschen sollten liqude sein, also unterm Kopfkissen (sprichwörtlich), aufm Giro oder maximal auf Tagesgeldkonten 'gammeln'.

    Wie sich 5 bis 10 Promillchen auf Fetzgeldern aufs Gesamtvermögen bzw. auf die Rendite des Gesamtvermögens auswirken, wurde bereits skizziert. Das kann man bei unterschiedlicen Aufteilungen von Cash und Sachwertanlagen aber schnell selbst ausrechnen

    .... doch, schon mein Ernst.


    Ich beziehe mich mal auf die Ausgangssituation:

    Mein Notgroschon ist mit sechs Netto-Monatsgehältern gut gefüllt, dazu habe ich ein 'Zweitkonto' für Urlaub/Sonderausgaben usw. Da sind mittlerweile auch mehr als zwei Monatsgehälter drauf und wird zusätzlich noch mit Betrag x nachgefüllt.

    Mit meinem ETF Sparplan über 15% meines Nettogehalts fühle ich mich wohl und möchte das aktuell auch nicht erhöhen.


    Mir bleibt aufgrund von Urlaubsgeld, Provisionen usw. von meinem Gehalt jeden Monat nach Deckung aller Kosten, Sparpläne, Versicherungen, essen gehen, Urlaubssparen usw. am Monatsende ein mittlerer dreistelliger Betrag übrig - mal mehr, mal weniger. Diesen lege ich aktuell einfach zusätzlich aufs Tagesgeldkonto mit 0%.


    Meine Frage wäre, was man damit bestenfalls tut? ETF-Sparplan will ich aus persönlichen Gründen der Risikoabwägung nicht erhöhen. Festgeld ist ja wohl auch nicht das wahre im Moment.


    Aber jetzt nochmal eine 'flüssige' Reserve für die Reserve der Reserve anzulegen erscheint mir doch irgendwie eine nicht so clevere Lösung zu sein. Denn Festgeld ist zwar immer noch ein Minusgeschäft, aber doch immer noch besser als die 0% die man auf dem Tagesgeld bekommt.


    Oder wie würdet ihr in diesem Fall vorgehen?

    OK - wahnsinn. Danke für den Tip :thumbup: So hatte ich mir das auch noch nie angeschaut.

    Hallo Sebastian,

    ich stehe aktuell genau vor dem selben 'Problem' und meine Ausgangslage ist praktisch eine Kopie von dir.

    Mein Notgroschen ist mehr als 6 Monatsgehälter und ich spare 800 Euro in ETFs und 200 Euro aufs Tagesgeldkonto, allerdings wächst mein Notgroschen bei sauberen 0% Zinsen natürlich nicht sondern schrumpft. Aber im Moment habe ich auch etwas Bauchweh, ab sofort alles in ETFs zu stecken.

    Aktuell bin ich bei einer Quote 75/25 ETF/Tagesgeld.


    Vielleicht muss doch mal ein Festgeld mit Zinstreppe her? Meine Quote an ETFs erhöhen will ich aktuell eher nicht.


    Was aber deine Frage zum Thema Autounfall usw. angeht: Genau dafür ist ja der Notgroschen da. Wenn ich da 10T Euro rausnehmen würde, würde ich danach alle Sparpläne kurzzeitig einfrieren und den Notgroschen wieder auffüllen und dann die Sparpläne wieder aktivieren. Ist ja bei den meisten Banken nur ein Klick

    Puh ... ok, jetzt bin ich nicht wirklich weiter. Da werd ich mich wohl ans lesen machen müssen.

    Und klar, ich betrachte das nicht als Beratung. Trotzdem Danke für den Versuch der Aufklärung.

    Vielen Dank. Ich dacht mir schon, dass ich diesen ETF eigentlich nicht brauche, da ich genug Reserve im Tagesgeldkonto habe.

    Nun natürlich die Frage, die ich mir selbst beantworten muss - der ETF steht aktuell 10% im Minus. Wahrscheinlich werde ich ihn einfach behalten und aktuell nicht verkaufen.

    Vielen Dank

    Liebes Forum,

    ich habe vor 2 Jahren mit dem ETF investieren angefangen.

    Anfangs noch mit einem Robo Advisor. Da mir schnell aufgefallen ist, dass ich das ganze auch selbst machen kann, habe ich mein Depot auf die ING übertragen und mir drei ETFs rausgesucht, die ich besparen möchte, den Rest habe ich einfach 'geparkt'.


    Nun versuche ich, Schritt für Schritt den Rest der Positionen zu verstehen und ich habe eine Position im Depot, aus der ich nicht schlau werde. Es handelt sich um den ETF iShares Core Global Aggregate Bond UCITS ETF EUR Hedged (Acc)


    Mittlerweile ist dieser ETF ca. 10% im Minus. Ich würde den ETF nicht verkaufen, da ich das Geld nicht brauche, aber kann mir jemand kurz und knapp sagen, was ich da genau habe? Und lohnt es sich, diesen ETF akutell zu besparen oder sollte man ihn einfach ruhen lassen? Wie gesagt, ich komme mit diesem Thema Anleihen usw. irgendwie nicht weiter. :rolleyes:

    Danke für eure Hilfe