Beiträge von MW84

    Hallo.


    Riester kann nur ein kleines Zubrot sein und entscheidet nicht über die Frage "Herrschaftliche Villa oder sozialer Wohnungsbau?".

    Ja, so sehe ich das auch. Der Vertrag ist relativ klein, ich hab keine Kinder. Deswegen liegt der aktuell auf Eis, vielleicht aktiviere ich den wieder, vielleicht auch nicht.



    Dass Du zwei Wohnungen erben wirst ist auf jeden Fall besser, als wenn Du nichts erben würdest ;). Wieviel die dann Wert sein werden und welchen Mietertrag sie bringen werden, und wieviel sie andererseits für Instandhaltung oder gar Kernsanierung kosten werden, ist schwer vorher zu sagen. Das kommt natürlich maßgeblich auch auf Lage und Zustand an. Vielleicht willst Du sie dann auch lieber verkaufen und das Geld anderweitig anlegen/nutzen. Oder Du ziehst in eine selber ein…


    Ich würde mir da jetzt nicht den Kopf zermartern. Du hast noch fast 30 Jahre bis zur Rente, weiß der Kuckuck was da noch alles passiert. Ich würde einfach soviel als möglich in den ETF sparen. Ob das Festgeldkonto Sinn macht (über die klassische Notfall-Reserve hinausgehend) weiß ich nicht.

    Danke für den Tip :) Das fällt mir tatsächlich recht schwer. Mit dem Festgeldkonto fühle ich mich tatsächlich einfach recht wohl. Dass das spartechnisch keinen Sinn macht, ist mir - leider - selbst klar ;)

    Liebes Finanztip Forum,

    ich überlege den Job zu wechseln. Ich bin 38 Jahre alt und spare seit ca. 5 Jahren per ETFs. Hier haben sich derzeit ca. 80T Euro angesammelt.


    Derzeit spare ich monatlich 600 Euro in drei ETFs und habe noch einen kleinen Riester-Vertrag und spare noch auf ein Festgeldkonto. Alles zusammen 850 Euro pro Monat.


    Ich werde mich durch meinen Jobwechsel finanziell etwas verschlechtern, sodass ich wahrscheinlich 'nur noch' 200 - 300 Euro für meine ETFs sparen kann. Mein Sparziel von ca. 350T Euro in 30 Jahren ist dadurch wahrscheinlich nur noch bedingt erreichbar.


    Nun ist es aber so, dass ich erfahren habe, dass ich von meinen Eltern ein Erbe erwarten kann. Dieses Erbe umfasst zwei Wohnungen, bei denen ich jeweils eine Monatskaltmiete von ca. 400 Euro erwarte.


    Meine Frage wäre nun, ob ich die Mieteinnahmen wie einen Entnahmeplan für meine Altersvorsorge rechnen kann? Bzw. kann ich mein Sparziel entsprechend runterschrauben, wenn ich weiß, dass ich entsprechende Mieteinnahmen erreiche?

    Wie kann ich zukünftige Mieteinnahmen in mein Gesamtsparziel einrechnen?


    Und noch eine Frage zum Riester:

    Mein Riester Vertrag ist schon 10 Jahre alt. Er hat einen Garantiezins von 1,75%. Ich habe diesen vor zwei Monaten eingestellt und zahle nichts mehr ein. So ganz wohl ist mir dabei aber nicht. Immerhin ist das eine sichere Sache im Vergleich zu den ETFs. Mein Festgeld-Topf bringt mir derzeit ja nur sage und schreibe 0,01% Zinsen. Mit dem Riester verdient zwar die Versicherung auch etwas, aber ich ja auch.

    Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mich entschieden, den Riester auf 'Beitragsfrei' zu setzen um zumindest die staatlichen zulagen zu behalten. Meinen ETF Sparplan habe ich um die entsprechende Rate erhöht, sodass mein Gesamtsparplan gleich bleibt.

    Vielen Dank.

    Das dachte ich mir schon. Wahrscheinlich wäre es dann sogar schlauer, das Geld einfach in meinen ETF zu stecken, um später evtl. Erbschaftssteuer zu umgehen.


    Ich will es meinen Eltern so einfach wie möglich erklären. Aber ich werde erstmal ein paar mehr Infos einholen und mich dann noch mal melden.


    Trotzdem Danke schon mal

    Hallo Simba. Meine Erfahrung mit Lufthansa: Wir hatten im März 2020!! einen Flug nach Namibia gebucht. Lange Rede, kurzer Sinn. Lufthansa hatte sich 16 Monate geweigert/tot gestellt und wir hatten die Zahlung schon als 'Corona-Verlust' abgehakt.

    Ich habe ca. alle 4 - 6 Wochen eine E-Mail an Lufthansa geschickt und im Oktober 2021 hieß es plötzlich 'schicken Sie uns ihre Bankdaten' und 2 Wochen später war das Geld da.


    Ich persönlich würde Geduld haben. Das ganze Thema ist ja super nervig und Lufthansa ist so groß, dass du mit Drohung von Anwalt usw. meiner Meinung nach nicht weit kommt.


    Ich würde weiterhin am Thema dran bleiben und einfach nervig sein. Anrufen, Mails schreiben usw. Wenn du es schriftlich hast, dass du das Geld zurück bekommst, wird es auch kommen.

    Hallo,

    meine Eltern haben folgende Situation. Abbezahltes Eigenheim, zwei vermietete Wohnungen, beide Rentner.

    Mein Papa möchte nun das Geld, das jeden Monat an Miete eingeht, in einen ETF oder Fond investieren.

    Ich selbst investiere passiv in drei ETFs.


    Nun fragen natürlich meine Eltern mich, was ich von Fonds der Postbank halte oder was sie mit ihrem Geld machen sollen.

    Ich glaube, meine Eltern wollen ihr Geld nicht klassisch 'rumliegen' lassen, da es ja doch Inflation, Negativzins usw. eher weniger wird.

    Von aktiv gemanagten Fonds halte ich schon mal nicht viel. Alleine die Kosten bei der Postbank sind ja irre hoch.


    Nun aber meine Frage: Mein Papa ist 68 Jahre alt. Kann ich hier mit gutem Gewissen empfehlen, er soll in den MSCI World oder ACWI investieren? Es wird ja meistens zu einer Anlagedauer von 15 Jahren + geraten. Dann wäre mein Papa 83 Jahre.

    Und ich weiß nicht ganz, was er sich von einem Investment überhaupt erhofft?


    Gibt es andere Möglichkeiten, für Eltern, mit 65+, ihr Geld anzulegen. Gibt es Tips, was man raten oder abraten kann?


    Vielen Dank für die Hilfe

    Danke für die Antwort. Dann ist wohl Beitragsfrei stellen die beste Lösung.


    Eine Frage hab ich allerdings noch. Im Vertrag heißt es, dass die eingezahlten Beträge definitiv zurückgezahlt werden. Dass man also kein Minusgeschäft macht. Wenn nun aber die Kosten weiterlaufen und ich nichts mehr einzahle? Bekomm ich trotzdem zumindest das bis heute eingezahlte Kapital wieder raus?

    Hallo,

    zu diesem Thema gibt es ja schon 1000 Beiträge, ich wollte meinen Fall trotzdem mal hier schildern.

    Ich habe 2012 einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Diesen bespare ich mit 100 Euro monatlich und er hat noch eine relativ gute Garantie-Verzinsung in Höhe von 1,75%. Ebenso habe ich eine Rentenversicherung die seit 2002 läuft, die auch mit 2,25% Garantiezins läuft und ebenfalls mit 100 Euro monatlich bespart wird.


    Ich spare außerdem 500 Euro im Monat in einen ETF. Meine Frage ist jetzt folgende:

    Mir fehlen die 200 Euro, die ich in die zwei Rentenversicherungen zahle nicht wirklich. Ich bespare den ETF seit gut 2 Jahren, habe also bisher fast 'nur' Höhenflüge mitgenommen. Meine Rentenversicherung sehen ich eher als 'die sichere Bank' an.


    Trotzdem ärgere ich mich jedes Jahr über die hohen Kosten und das Geld, das die Versicherung einstreicht, dafür dass sie ja eigentlich nichts machen und ich das Geld ja eigentlich selbst sparen könnte.


    Ich bin verheiratet und habe keine Kinder, ein Riester-Vertrag ist also nach allem was ich hier gelesen habe nicht das optimale. Ich bin aber immer am Grübeln, weil er hat schon so alt ist und verhältnismäßig gute Garantie-Zinsen bringt.


    Was ist eure Meinung? Betragsfrei und den ETF-Sparplan erhöhen oder einfach weiterlaufen lassen? Kind/Kinder kommen ja evtl. in 1 oder 2 Jahren.


    Vielen Dank für eure Meinung.

    Vielen Dank. Das mit den Freistellungsauftrag ist natürlich ein sehr guter Tip. Dann werd ich das wohl einfach so liegen lassen und nur noch das besparen, was ich gut finde.

    Dankeschön

    Ich bin seit Jahren Patien in einer kleinen, inhabergeführten Praxis und man kann - glaube ich - nicht pauschal sagen, dass es dort anders gelaufen wäre.

    Meine Erfahrung nach bekommst du in einer Arztpraxis aber selten etwas 'auf Kulanz', außer der Arzt hat wirklich etwas nicht richtig gemacht. Bei einem neuen Loch im Zahn wirst du das immer bezahlen müssen. Denn die Karies kam ja nicht 'plötzlich' und war kein Fehler von deinem Arzt.


    Wichtiger als das Geld ist meiner Meinung nach das Vertrauensverhältnis zwischen dir und deinem Arzt. Egal ob Konzern oder Einzelperson.

    Wenn das stimmt - bleiben.

    Wenn das nicht mehr passt und du das Gefühl hast, man möchte dir unbedingt neue Füllungen oder ander Sachen 'verkaufen', Zweitmeinung holen und ggf. wechseln.

    Hallo, ich spare seit ca. 3 Jahren mit ETF Sparpläne. Zu beginn habe ich das mit einem Robo-Advisor gemacht, habe aber schnell festgestellt, dass ich das auch selbst machen kann und habe mein Depot nicht verkauft, sondern übertragen - zur ING Diba.


    Nun habe ich in meinem Depot 'leider' 9 verschiedene ETFs liegen. Mir wäre es aber das liebste, auf max 3 Stück zu sparen. 9 kleine Sparpläne sind mir einfach zu unübersichtlich, zu kompliziert und meiner Meinung nach auch nicht unbedingt sinnvoll.


    Ist es nun sinnvoll bzw. besser, die ETFs die nicht weiter besparen will, zu verkaufen, oder das Geld einfach liegen zu lassen und nichts mehr einzuzahlen?


    Vielen Dank für eure Tips.


    mw