Beiträge von MW84

    Danke für die Antwort. Dann ist wohl Beitragsfrei stellen die beste Lösung.


    Eine Frage hab ich allerdings noch. Im Vertrag heißt es, dass die eingezahlten Beträge definitiv zurückgezahlt werden. Dass man also kein Minusgeschäft macht. Wenn nun aber die Kosten weiterlaufen und ich nichts mehr einzahle? Bekomm ich trotzdem zumindest das bis heute eingezahlte Kapital wieder raus?

    Hallo,

    zu diesem Thema gibt es ja schon 1000 Beiträge, ich wollte meinen Fall trotzdem mal hier schildern.

    Ich habe 2012 einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Diesen bespare ich mit 100 Euro monatlich und er hat noch eine relativ gute Garantie-Verzinsung in Höhe von 1,75%. Ebenso habe ich eine Rentenversicherung die seit 2002 läuft, die auch mit 2,25% Garantiezins läuft und ebenfalls mit 100 Euro monatlich bespart wird.


    Ich spare außerdem 500 Euro im Monat in einen ETF. Meine Frage ist jetzt folgende:

    Mir fehlen die 200 Euro, die ich in die zwei Rentenversicherungen zahle nicht wirklich. Ich bespare den ETF seit gut 2 Jahren, habe also bisher fast 'nur' Höhenflüge mitgenommen. Meine Rentenversicherung sehen ich eher als 'die sichere Bank' an.


    Trotzdem ärgere ich mich jedes Jahr über die hohen Kosten und das Geld, das die Versicherung einstreicht, dafür dass sie ja eigentlich nichts machen und ich das Geld ja eigentlich selbst sparen könnte.


    Ich bin verheiratet und habe keine Kinder, ein Riester-Vertrag ist also nach allem was ich hier gelesen habe nicht das optimale. Ich bin aber immer am Grübeln, weil er hat schon so alt ist und verhältnismäßig gute Garantie-Zinsen bringt.


    Was ist eure Meinung? Betragsfrei und den ETF-Sparplan erhöhen oder einfach weiterlaufen lassen? Kind/Kinder kommen ja evtl. in 1 oder 2 Jahren.


    Vielen Dank für eure Meinung.

    Vielen Dank. Das mit den Freistellungsauftrag ist natürlich ein sehr guter Tip. Dann werd ich das wohl einfach so liegen lassen und nur noch das besparen, was ich gut finde.

    Dankeschön

    Ich bin seit Jahren Patien in einer kleinen, inhabergeführten Praxis und man kann - glaube ich - nicht pauschal sagen, dass es dort anders gelaufen wäre.

    Meine Erfahrung nach bekommst du in einer Arztpraxis aber selten etwas 'auf Kulanz', außer der Arzt hat wirklich etwas nicht richtig gemacht. Bei einem neuen Loch im Zahn wirst du das immer bezahlen müssen. Denn die Karies kam ja nicht 'plötzlich' und war kein Fehler von deinem Arzt.


    Wichtiger als das Geld ist meiner Meinung nach das Vertrauensverhältnis zwischen dir und deinem Arzt. Egal ob Konzern oder Einzelperson.

    Wenn das stimmt - bleiben.

    Wenn das nicht mehr passt und du das Gefühl hast, man möchte dir unbedingt neue Füllungen oder ander Sachen 'verkaufen', Zweitmeinung holen und ggf. wechseln.

    Hallo, ich spare seit ca. 3 Jahren mit ETF Sparpläne. Zu beginn habe ich das mit einem Robo-Advisor gemacht, habe aber schnell festgestellt, dass ich das auch selbst machen kann und habe mein Depot nicht verkauft, sondern übertragen - zur ING Diba.


    Nun habe ich in meinem Depot 'leider' 9 verschiedene ETFs liegen. Mir wäre es aber das liebste, auf max 3 Stück zu sparen. 9 kleine Sparpläne sind mir einfach zu unübersichtlich, zu kompliziert und meiner Meinung nach auch nicht unbedingt sinnvoll.


    Ist es nun sinnvoll bzw. besser, die ETFs die nicht weiter besparen will, zu verkaufen, oder das Geld einfach liegen zu lassen und nichts mehr einzuzahlen?


    Vielen Dank für eure Tips.


    mw