Beiträge von rzf9bgw-jyt@vgd4CWP

    Welchen ETF würdet ihr von den beiden oben genannten bevorzugen und vorallem warum?

    Das müsst ihr selbst entscheiden!


    FTSE All-World enthält unter anderem auch Schwellenländer (aktuell ca. 10% meine ich) und bildet damit einen größeren Teil der Weltwirtschaft ab. Das ist gut im Sinne der Diversifikation (wer weiß schon was in 20 Jahren sein wird …), beinhaltet aber eben ein kleines bisschen mehr politische Risiken (weniger stabile Systeme und entwickelte Märkte).


    MSCI World beinhaltet "nur" Industrieländer.

    1. Wie überliste ich mein Denken, dass der jetzige finanzielle Einstieg mich "ruiniert"?

    Gar nicht :) Das ist typisches FOMO (Fear of Missing Out). Man denkt, man hätte jetzt einen besonders tollen Zeitpunkt verpasst. Was hilft ist strategisch (weltweit diversifiziert) und planvoll (prognosefrei, sparplan) zu agieren.


    Zitat

    2. Ist die Festlegung auf einen ETF, selbst wenn ich in der kommenden Zeit noch mal 200.000 EURO nachlegen kann, wirklich zielführend?

    Es werden ja die unterschiedlichsten Strategien der Anlagen immer wieder erwähnt, wobei es auch die Verfechter der Ein-ETF-Strategie gibt. Was mir in diesem Zusammenhang nicht klar ist, von welchen Anlagesummen diese Strategie ausgeht.

    Vom Prinzip ist eine Ein-ETF-Strategie auf einen weltweiten Index auch für hohe Depotwerte ausreichend, so lange der der eine ETF genügend Länder, Branchen und Unternehmen enthält und diese breit genug streut.


    Es gibt darüberhinaus Konzepte, die ein "Weltportfolio" (z.B. nach Gerd Kommer) noch breiter gestreut anlegen (z.b. durch Hinzunahme von Schwellenländern sowie Kleinen und Mittelgroßen Unternehmen), das halte ich aber für erweiterte Feinjustierung.


    Zitat

    Und 3. Ist der Gedanke, jetzt in einen 100%igen amerikanischen Aktien-ETF zu investieren, völlig absurd? Ich sehe dies insbesondere im Zusammenhang mit der gegenwärtigen politischen Situation in Europa, die mir, auch auf Westeuropa bezogen, für die nächste Zukunft weniger stabil erscheint.


    Das ist eine sehr tagesaktuelle Sicht auf die geopolitische Lage, die hoffentlich mit Blick auf einen langen Anlagehorizont an Relevanz verliert. :)

    Wir sind bei der DKB und haben für unser Kind den DKB Broker u18 angelegt.


    Dort besparen wir einen wiederanlegenden ETF auf den MSCI World SRI, für den Start mit bescheidenen 25 EUR / Monat.


    Die vielen gutgemeinten Tipps zu Ausschüttungen und Freibetrag halte ich für Mikro-Optimierung, die sich erst ab signifikanten Summen (und Gewinnen) im Kinder-Depot lohnen.


    Ich würde es für den Anfang vor allem einfach halten (1 weltweiter ETF, welcher genau Geschmacksache) und vom Aufwand begrenzen.

    Das DKB Depot bleibt ja erstmal bestehen… auch wenn ich derzeit mit keiner Entnahme plane aber falls doch Anteile oder BMW Aktien verkauft werden sollen ist mir das Orderentgelt von jeweils 10€ einfach zu hoch. Bei TR kostet das jeweils ja nur einen Euro.

    Sparplan kostet fix 1,50 EUR bei DKB, "lohnt" sich bei hohen Sparplan-Raten. Einmalige Transaktionen sind "teuer" – aber die will man ja auch nicht regelmäßig machen.

    Es kommt halt nach wie vor vor allem auf euren use case an. Wofür braucht ihr das Auto? Was sind eure häufigsten Strecken? Wir haben uns z. B. Nach einiger Abwägung für einen gebrauchten skoda (langweiliger familienkombi) als Benziner entschieden. Wir müssen distanzen zu rücklegen, die aktuell noch nicht cool mit vollstrom gehen. An unserem Wohnort (Großstadt) erwarten wir massive weitere Einschränkungen für Diesel Fahrzeuge in den kommenden Jahren. Die Dürfen aktuell schon nicht mehr die Hauptverkehrsstraßen fahren. Ansonsten ist es eine Lifestyle frage, braucht man unbedingt Neuwagen, was denken die Nachbarn etc. Wenn man vor allem von a nach b kommen möchte, halte ich einen Neuwagen anzuschaffen, für wirtschaftlichen Käse

    Disclaimer: bin selbst in einen msci world Sri investiert.


    Ich sehe das so: wer „Ethisch“ investieren möchte, solle es tun, sich aber bitte nichts groß drauf einbilden. Die lenkungswirkung der esg/Sri etfs ist zumindest umstritten. Höre dazu zb folgenden Podcast.



    Theorie dort: ernsthafte Veränderungen im großen Maßstab werden nur durch Regulation geschaffen, nicht durch Investment Entscheidungen. Schon gar nicht von klein Anlegern.


    Dh für mich, wer sich ernsthaft für Veränderungen einsetzten möchte, muss sich gesellschaftlich engagieren. Sei es durch Vereine oder Parteien und so die politische Willensbildung beeinflussen.

    Mein Tagesgeldkonto ist bei der GLS Bank mit 0% Zinsen.


    Habe auch kein Interesse daran was zu ändern. Es gibt hier ein paar Spezis, die durch irgendwelches Kontohopping auf der Suche nach den letzten 0.2% Optimierung sind, indem z.B. Tagesgeld im europäischen Ausland genutzt wird. Das ist mir den Aufwand (und das Risiko) nicht wert.


    Es gibt einfach aktuell bei risikoloser Verzinsung nichts zu holen.


    Und falls du doch irgendwo gute* Zinsen angeboten bekommst, ist es nicht mehr risikofrei.

    das war ein verunglücktest zitat. ich wollte sagen: aus der liste der ETFs kann man sich easy ein solides world / pantoffel portfolio zusammen bauen, der konkrete anbieter ist in der regel zweitrangig.


    zur konkreten fond auswahl mag ich keine direkte empfehlung geben, fände aber die beiden hier aus der Europa-Liste groß genug und lange genug am markt um dort ohne größere bedenken meine altersvorsorge drauf aufzubauen.


    Xtrackers (IE) Plc - Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (EUR)


    http://lt.morningstar.com/1g31…L_4103&BaseCurrencyId=EUR


    iShares MSCI World SRI UCITS ETF EUR (Acc) (EUR)

    (nachhaltige* Variante)


    http://lt.morningstar.com/1g31…L_4103&BaseCurrencyId=EUR


    zur weiteren konkreten portfolio zusammenstellung gibt es hier sehr viele bestehende threads. ich persönlich würde es so einfach wie möglich halten.

    Der garantierte rentenfaktor bestimmt, wie viel Verrentung du pro 10.000 eur angespartem Kapital bekommst. Das ist gut im Vorfeld zu wissen, ist aber keine kapitalgarantie!


    Die hast du nur bei den klassischen Rürups, die lag aber dank historischer niedrigzinsen bei 0.9% als z. B. Das letzte mal bei der huk24 geschaut habe.


    Wenn du Rendite willst, musst du fondsgebunden sparen. Da gibt es naturgemäß keine Garantien auf das angesparte Kapital.


    Fühle mich leider nicht in der Lage eine Empfehlung auszusprechen. Wenn ich es wüsste, würde ich ernsthaft selbst drüber nachdenkenden selbst einen Rürup abzuschließen.

    Rürup und Riester sind nicht das gleiche Produkt, nicht verwechseln! Das Problem am fairriester und corona Crash war und ist die vom Gesetzgeber vorgeschriebene beitragsgarantie.


    Rürup hat solch eine Garantie nicht, dementsprechend kann voll der Aktienmarkt bespart werden ohne das Risiko von zwangsumschichtung während Krisenzeiten.


    Aber merke: ohne Risiko keine Rendite!

    Finde die für den Anfang auch ungeeignet. Da empfiehlt es sich, lieber einen der oben genannten Brot-und-Butter-ETFs auf weltweite Diversifikation zu nehmen.


    > 1. - MSCI World Energy UCITS

    ISIN : IE00BM67HM91

    Sektorwette auf einen bestimmten Wirtschaftszweig.


    > 2.- MSCI World Quality

    iSIN: IE00BL25JL35

    Faktor- ETF ("Quality") – M.e. kein totaler Schrott, aber trotzdem eher für Fortgeschrittene

    https://finanzrocker.net/einfa…zer-im-interview-podcast/


    > 3. - Global Inflation - Linkes Bond

    ISIN : LU 0908508814


    Zu der Anleihe kann ich nichts sagen. Ich würde aber aktuell meinen Sicherheitsanteil erst in Tagesgeld stecken so lange man unterhalb der Einlagensicherung bleibt.

    Hi Cador,


    seid ihr an der Stelle weitergekommen? Bin in einer ähnlichen Situation (selbstständig, Spitzensteuersatz), aber wage es aktuell nicht mir einen Rürup ans Bein zu binden. Setze aktuell auf flexibles ETF-Sparen ohne Förderung.


    Hier gibt ein Rürup-Berater einen Vergleich mit der Europa

    https://www.michael-werlich.de…rs-ruerup-und-basisrente/


    Um welches Angebot es sich handelt, wird aber nicht im Blog Artikel genannt. Wichtiger Aspekt ist wohl die Möglichkeit auch in der Rentenphase noch teilinvestiert bleiben zu können. Und nicht zu Rentenbeginn das gesamte Kapital in Versicherung zur überführen. Ob ich meine Rentenerwartung an die potentielle Outperformance institutioneller Fonts knüpfen würde, wage ich zu bezweifeln.