Beiträge von csh

    Ich behaupte nicht, dass es für alle und jeden sinnvoll ist! Aaaber... wenn jemand eine Hütte für ne halbe Mio hat und 2/3 oder 3/4 bereits getilgt sind und die regelmäßigen Einkünfte ausreichen um "neu" aufgenommene 100 bis 200k bis zur Rente zu bedienen, dann kann es durchaus passen. Man muss halt rechnen...

    Und im Übrigen kommt es auch auf die Gesamtsituation an... Einkünfte, Netto-Vermögen, Notgroschen, Rücklagen für Anschaffungen, (zu erwartende) Alterseinkünfte, Risikobereitschaft, Hirn...

    Deine Werte passen ungefähr zu unserer Situation. Du würdest dann vermutlich auch gar nicht sondertilgen, sondern alles in Aktien stecken stattdessen? Denn Verzicht auf Sondertilgung kommt ja einem neuen Kredit nahe.

    Vielleicht mach ich dazu mal einen neuen Thread auf. Interessantes Thema nämlich, habe noch nie drüber nachgedacht unser Haus erneut zu belasten, nur um in Aktien zu investieren.

    Hallo.


    Wenn die Tilgung so im Plan ist und der Bausparvertrag gar nicht dafür eingeplant war, spricht für mich nicht viel gegen das Investieren aus Sondertilgungsverzicht.


    Es sei denn, die Immobilienfinanzierung wäre eigentlich für 0,1% zu haben gewesen und das Sondertilgungsrecht hat 1% Aufschlag gekostet. :P

    Beim Finanzierungsgespräch war mal die Rede davon den Bausparer zu benutzen, um die Restschuld (oder Teil davon) nach 10 Jahren zu tilgen. Ich hatte mich damals aber auch noch nicht viel mit Finanzen beschäftigt.

    Mich stört v.a. die magere Rendite von 0,25% (negatives Zinsdifferenzgeschäft im Vergleich zur Sondertilgung). Und dass ein ETF nach 7 Jahren mehr Rendite gemacht haben wird als 0,25% halte ich auch für wahrscheinlicher als das Gegenteil.

    Übrigens, ich kenne viele Leute, die in den letzten ca. 20 Jahren etwas bis weitgehend 'abbezahlte' Immobilien wieder belastet hatten... und diese Kredite in vernünftige Fonds oder ETF gesteckt haben. Während die Masse der konventionellen Sparer Geld/Vermögen 'vernichtet' haben und 'vernichten', laufen die vorgenannten mit einem Grinsegesicht herum ;-)

    Aber.. jeder wie Karl will!


    Du willst also sagen, dass es sinnvoll ist, nachdem man seine Immobilie abbezahlt hat, noch mal einen Kredit zu nehmen, das Haus zu belasten und den Kredit in Aktien zu stecken und den Kredit die nächsten 20 Jahre bis zur Rente über das Gehalt abzubezahlen? :/


    Mein Plan war eigentlich, das Gehalt dann einfach vermehrt in die ETF Sparraten zu stecken statt in eine Tilgung.

    Ich würd' sagen: "Sch... auf die Sondertilgung!"

    Packt die 10k in einen ETF und zahlt euere Immo wie gehabt ab; aus den 10k sollten in ca. 9 bis 10 Jahren 20k werden... und im gleichen Zeitraum würdet ihr bei einer Sondertilgung vielleicht so um die 1k an Sollzinsen sparen ;-)

    Joa, ginge vielleicht auch. Sind dann eben "Aktien auf Kredit", wovon oft auch abgeraten wird.

    Also der BSV läuft auf meine Frau, daher kann ich zu den Details nicht viel sagen:


    "Was kostet das Darlehen?" => weiß ich nicht, aber wir sind ja auch gar nicht an einem weiteren Darlehen interessiert. Oder meinst du für die Anschlussfinanzierung in 7 Jahren?

    Kann man sich jetzt schon einen Zinssatz für dann sichern?

    Sinnvoller erscheint es mir trotzdem jetzt sonderzutilgen und etwaige Überschüsse in ETFs anuzlegen und zu hoffen, dass man dann in 7 Jahren die Restschuld mit dem Aktiendepot begleichen kann, so dass man gar keine Anschlussfinanzierung braucht.


    "Möglichkeit Sonderzins bei Darlehensverzicht" => weiß ich leider nicht. Ist das üblich?

    Es gibt noch einen weiteren BSV, dort wird wohl am Ende ein "Treuebonus" ausbezahlt. Auf diesen BSV gibt es auch Wohnriester.


    Wohnnungsbauprämie haben wir für 2018 nicht bekommen, da wir über der Grenze waren. Wären aber auch nur ca. 90 EUR gewesen. 2019/20 ist noch offen. Ich schätze für 2021 sind wir ungefähr an der Grenze, ich kann es aber nicht genau sagen. Aber so ein gewichtiges Argument erscheint mir die WoP nicht.

    Hallo,


    bei uns ist jetzt ein Bausparvertrag über 20.000 EUR zuteilungsreif, d.h. es wurden etwas mehr als 10k EUR eingezahlt.

    Der Vertrag läuft seit 2014, der Zinssatz beträgt 0,25%.


    Das Darlehen der Bausparkasse brauchen wir nicht, haben schon woanders eins. Sondertilgen für unsere Immobilie können wir ca. 8000 EUR pro Jahr. Zinssatz für das Immobiliendarlehen: 1,1%, Restlaufzeit ca. 7 Jahre.


    Für mich ist die Sache relativ klar: Guthaben von 10k auszahlen lassen und in die Sondertilgung stecken, den Rest in ETFs oder anderweitig verkonsumieren. Weiterhin eine Sparrate von 100 EUR auf den BSV ist doch unnötig, oder?


    Übersehe ich hier etwas? Stimmt ihr mir zu? Oder gibt es gute Gründe einfach alles weiterlaufen zu lassen?

    Über Flossbach Fond hat Gerd Kommer gerade einen schönen Blog Artikel veröffentlicht:

    https://www.gerd-kommer-invest.de/flaggschiff-fonds-elend/

    (Unter Punkt 4)


    Wenn du langfristig Vermögen aufbauen willst, ist ein Allin Einstig statistisch besser (zu ca. 75%), wie schon erwähnt. Aber da kommt die Psyche dazwischen.

    Wenn du sehr bald aus deinem Aktienportfolio entnehmen möchtest, du dich also bald in der Entnahmephase befindest, ist ein Einstieg auf Raten besser, wegen des Sequence of Return Risk. Ca. 30-40% Direkteinstieg, Rest in kleinen Raten über mehrere Monate oder wenige Jahre.


    Was den Freibetrag angeht, vom Bauchgefühl her, dieses Jahr noch einen Teil, und den anderen Teil im nächsten Jahr. Aber das ist nur so ein Gefühl, ob das was bringt, weiß ich nicht.

    Ich habe mich für meine Kinder für "Xtrackers MSCI World ESG UCITS ETF 1C" (IE00BZ02LR44) entschieden. Hätte ich auch für mich genommen.

    Für thesaurierend habe ich mich entschieden, weil die ING (dort sind die Kinderdepots) erst ab 75 EUR wieder anlegt und ich keine Lust habe selbst regelmäßig die Wiederanlage eines Ausschütters zu tätigen.

    Der Fonds ist relativ groß und ESG sagt mir auch zu.


    Und ich hoffe, dass die Kinder im Erwachsenenalter nicht alles auf einmal abheben werden, in dem Fall wäre kein großer Steuereffekt zu erwarten, denke ich.

    Danke für deine Antwort!


    Ich dachte eben Tradegate wäre sozusagen "direktbörslich", weil es eine Börse ist, obwohl im PDF "außerbörslich" steht!? In der Definition steht ja auch "Wertpapierbörse". So ganz ist mir der Unterschied jetzt auch immer noch nicht klar.


    Während außerbörslich üblicherweise über die Baader Bank passiert, soweit ich weiß.


    Es ist mir relativ egal eigentlich, wollte es nur verstehen.

    Mir geht es auch um chipTAN bei der DKB. Das war z.B. ein Grund warum meine Frau nicht zur ING, sondern zur DKB gewechselt ist.

    Weiß jemand wie das weiter geht? Auch für Neukunden... müssen die dann zahlen, wenn sie chipTAN nutzen möchten?


    Super wäre, wenn man sich mit der neuen Visa Card einloggen könnte (chipTAN), aber wieso wird das nicht gehen? Aus technischen Gründen?

    Hallo,


    habe gerade auf meiner Abrechnung meines ETF Sparplans bei der DKB folgendes gesehen:


    Handels-/Ausführungsplatz Außerbörslich (gemäß Weisung)

    Gegenpartei bei diesem Geschäft war Börse Tradegate


    Wie passt das zusammen? Wurde der ETF nun über die Börse gekauft oder außerbörslich?


    Danke für Antworten!


    Viele Grüße

    Hallo,


    habe gerade Saidi's Podcast zu Riester gehört (#16).


    Dort hat er gesagt, dass Altersvorsorgeverträge nicht 100% in Aktien anlegen dürfen, weil sie garantieren müssen, dass man auch das rausbekommt, was man eingezahlt hat.



    Jetzt frage ich mich nur: Wenn ein 20 oder 30 jähriger in so einen Vertrag einzahlt und der Versicherer garantieren muss, dass er zum Renteneintritt in ca. 40 Jahren dem Versicherten das Geld wieder auszahlen kann, ... ist dem Versicherer (oder der Politik) das Risiko bei so einem langen Zeitraum immer noch zu groß?


    Es widerspricht doch all dem was hier gesagt wird, nämlich, dass eine Aktienanlage über 15 Jahre noch nie Verlust gemacht hat.


    Glauben die Versicherer selbst nicht dran?


    Wieso schichten sie das Geld nicht erst im Alter (15 Jahre vor Renteneintritt) in sichere Anlagen um?


    Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Wäre ja schade um die Rendite, die man in jungen Jahren erzielen könnte.

    Hallo zusammen,


    ich bin neu hier, und verfolge seit einiger Zeit mit Begeisterung das Thema Geldanlage auf Saidi's Podcast und diversen Youtube Kanälen.


    Was mir immer wieder durch den Kopf geht, ist dass Geld so abstrakt ist. Dazu habe ich bisher auch wenig Antworten gefunden.


    Spätestens als ich mal einen Kredit aufgenommen habe, wurde mir das nochmal klar:

    Der Bänker hat in seiner Computersoftware einfach ein paar Zahlen eingetippt (Darlehenssumme, Rate, Zinssatz, usw...) und ich hatte das Geld. Das machte für mich den Eindruck, als sei Geld nur ein Datenbankeintrag in einem IT System, den ein Bankmitarbeiter relativ einfach anlegen kann.


    Diese scheinbar einfache Giralgeldschöpfung macht irgendwie auch Angst.

    Wie wird das alles kontrolliert? Wenn das Geld tatsächlich nur noch digital verwaltet wird, kann man es dann nicht leicht manipulieren, z.B. Geld aus dem System auch wieder "löschen" oder einfach welches schöpfen, ohne dass es jemand (EZB, Bafin) mitkriegt?


    Oder eine Überweisung, scheint einfach zu sein: Lösche Datenbankeintrag aus Bank A und lege einen neuen Eintrag bei Bank B an.


    Vielleicht habt ihr ein paar Gedanken dazu.