Beiträge von microcommerce

    Ich verstehe Georgs Absichten - nur komme ich ins Grübeln, wenn die eine Überschrift sagt:

    "Plan XYZ ist TOPP!" und die nächste sagt "Vorsicht vor Plan XYZ!"...beides aus dem selben Munde.


    By the way: am 5. Oktober gab es die erste Einzahlung auf meinen Sparplan. Nach zwei Tagen

    hatte ich breits 89 EuroCent Gewinn. :)


    Die Kosten werden aber anscheinend extra und nicht vom Sparbetrag abgezogen.


    In zwei Wochen werde ich wahrscheinlich (Ausnahmen => Regel) für zwei Wochen nicht dazu kommen, hier weiterzuschreiben. Dies ist nur ein Ausdruck mangelnder Möglichkeiten (Zeit/Technik) und keinesfalls der Ausdruck mangelnden Interesses!!!!

    Auch wenn es aus dem Sprachlicheb vielleicht nicht immer ersichtlich ist: Folgendes spiegelt meine persönliche Meinung wieder.


    Zu der 4%-Regel gibt es vom gleichen Autor mehrere Artikel (dies bitte jetzt nicht als

    RTFM-Ermahnung missverstehen!!! :) Meine Intention ist eine völlig andere...).


    Den Überschriften seiner Artikel abgeleitet, erscheint mir die 4%-Regel eine Sache zwischen "Hände-weg!"-Strategie bis zur "Lösung aller meiner finanziellen Probleme".


    Und: Man darf nicht vergessen, dass die 4% Regel (oder welche Entnahmestrategie auch immer) einzig das Ziel hat, das in die ETFs investierte Kapital nicht gegen Null laufen zu lassen, solange man lebt.

    Sie sagt nichts darüber aus, ob die entnommene Geldmenge dazu reicht, mein Leben

    zu finanzieren.


    Alle Links führen über http://www.finanzen-erklaert.de

    Vorsicht vor der 4% Regel

    Vorsicht vor der 4% Regel (Teil 2) – welchen Einfluss haben Wechselkursrisiken auf die sichere Entnahmerate?


    Vorsicht vor der 4% Regel (Teil 3) – welchen Einfluss haben Steuern auf die sichere Entnahmerate?


    Die 4% Regel war gestern – kommt jetzt die 5,5% Regel?

    Entnahmestrategien optimieren – mit dem C(r)ash Puffer ist die 4%-Regel bombensicher!


    Wenn Tote pleite gehen – ab 60 ist die 4% Regel sicher


    Dann gibt es auch noch die "Glide-Path" Strategie, "Forward"-Entnahmestrategie, ...

    Es ist schön, daß es so viele, gute Entnahme-Strategien gibt - man muss nur eben halt die

    richtige auswählen...;)

    Hier die ersten Stücke eines "Planes":


    SoRR ("Sequence of Return Risk") Quelle:

    https://www.finanzen-erklaert.de/sequence-of-return-risk/


    Ich beziehe mich hier auf das "Fazit" am Ende des Artikels.


    Acht Jahre bis zur Rente und damit geplant der früheste Start der

    "Entnahmephase". Das ist mehr als die fünf Jahre, die als kritische Phase in

    Bezug auf die SoRR genannt werden.


    Analog zu (siehe oben): "Wer beispielsweise für den Ausbruch einer

    Weltwirtschaftskrise analog zu der von 1929 einen Tag nach Beginn der

    Entnahmephase gerüstet sein will, der soll nur 2,6% p.a. entnehmen." lehne ich

    mich zurück und sage: In den ersten fünf Jahren plane ich eine Entnahmerate von

    0.00%. Das klingt für mich so, als könne man so der SoRR aus dem Weg gehen.


    Planpuzzleteil (1) ist also in den Jahren bis zur Rente keine Entnahme

    vorzunehmen. Dies sollte möglich sein, da ich vollständig von meinem Verdienst

    versorgt bin. Ausnahme: Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit.


    Ein völlig anderen Blick entwirft dabei dieser Text:

    https://www.finanzen-erklaert.…versus-gesetzliche-rente/

    Hier liege ich mit meinem ALter genau auf dem "break even point". Die häufige

    Verwendung des Wortes "dynastisch" hat bei mir einige Fragezeichen erzeugt, da

    ich eine passende Erklärung dieses Begriffs nicht finden konnte. "Auf die

    Dynastie bezogen" haut ja wohl nicht so ganz hin...


    Was empfiehlt ihr hier?


    Geldanlage von den Größenordnungen betrachtet: 100-Alter ergibt

    Investitionsanteil. Also in meinem Fall 40% des Gesparten in ETFs stecken.


    Entsprechen der Entnahmemodelle sind 3.14% sicher.


    Wenn meine Rentenlück gedeckt sein soll, nehme ich diese als diese 3.14% und

    rechne aus, wie groß der Anlagebetrag sein muss, damit ich diese 3.14% aus ihm

    entnehmen kann.


    Danach teste ich, ob der Anlagebetrag größer ist, als die 40% des gesamten mir

    zur Verfügung stehenden Betrages, was er nicht ist. Passt also ersteinmal.


    Ein weiterer Anteil ist zu beachten: Ich kenne Angaben zwischen 5 Jahren bis zu

    15 Jahren für den Zeitraum, in dem man durch Sicherheitreserven keine Entnahme

    durchführen muss. Dies ist hierfür gedacht, Börsencrashs aus dem Weg zu gehen.


    Nehme ich einmal die fiktive Größe von 20000 EUR/Jahr an, um die Rentenlücke zu

    schließen. Betonung ist hier eindeutig auf "fiktiv"!


    Welche Inflationsrate kann man hier als eine vernünftige Rate annehmen? 3%?


    Ein Betrag von 20000 EUR auf einen Zeitraum von 15 Jahren ergibt:


    20000 * (1 * 3/100)^15 ~= 31160


    31160 - 20000 = 11160 EUR


    11160 *15 /2 = 83700 (Anmerkung zu dieser Rechnung. Ich habe auf das

    "Rechteck" aus den 20000 ("Höhe" des Rechtecks) mal 15 Jahre ("Breite" des

    Rechtecks) den Inflationsanstieg als rechtwinkliges Dreieck on top gesetzt.

    Dessen Fläche ist das zusätzlich benötigte Kapital. Fläche eines rechtwinkligen

    Dreiecks ist "Breite" (15 Jahre) mal "Höhe" (zusätzliche Geldmenge am Ende der

    15 Jahre) geteilt durch 2).


    20000 *15 = 300000


    Es muss also eine Gesamtsumme von 383700 EUR als Reserve vorhanden sein, um 15

    Jahre Entnahmepause abzudecken. Das sind die 60%, die sich zu den obigen 40%

    gesellen.


    Die 100% (als Basis nehme ich hier die 15 Jahre Notgroschen) sind also rund

    640000 EUR.


    Dieses Kapital steht mir nicht zur Verfügung.


    Das wird so nichts. Und bei dieser Betrachtung fehlt auch noch der

    Inflationsausgleich in der Entnahmestrategie.


    Dies ist jetzt ersteinmal "ins Grobe gedacht" und hat sicherlich so einige

    Fehler -- weswegen ich das hier ja poste.


    Fragen:


    (1) Berücksichtigen die auf den oben verlinkten Seiten genannten

    Entnahmestrategien die Inflation und wenn ja in welcher Höhe? - ich habe das

    für mich nicht abschließend beantworten können.


    (2) Welche Inflationsrate nimmt man bei solchen Berechnungen als vernünftigen

    Wert an?


    (3) Sind 15 Jahre als Zeitraum für die Berechnung des Notgroschens der richtige

    Wert? Hier habe ich zuviele sich widersprechende Angaben gefunden.


    (3) Wo kann man sinnvoller Weise den Notgroschen für die 15 Jahre ablegen? Das

    sollen ja nun nicht gerade ETFs sein.... ;)


    (4) Und vor allen Dingen: Wo habe ich bei obiger Betrachtung Fehler gemacht?

    microcommerce

    Könntest Du evtl. in einigen Sätzen erläutern, was Du genau mit der Mathematik genau erreichen willst!? :/

    Geht es Dir nur um die Freude Berechnungen selbst nachvollziehen zu können, oder steckt dahinter ein anderer Sinn?

    Na klar! :)


    Ich mag Dingen gerne auf den Grund gehen. Durch ein paar sehr blöde Erfahrungen habe ich mir angewöhnt, Dinge verstehen zu wollen, weil Versprechungen, die sich auf Dinge beziehen, die ich nicht verstanden habe,

    auch nicht wirklich vertrauenswürdig sind. In dieser scharfen Form gilt dies

    insbesondere für Dinge, die stark mit meiner weiteren Existenz in Zusammenhand stehen....

    Natürlich hinterfrage ich nicht jedes Brötchen, das ich kaufe...;)


    Ja, man kann unmöglich den Aktien/Index-Verlauf und diverse Uppers und Downers vorausberechnen.

    Unter vollständiger "Hingabe an die Unbestimmtheit des monitären Schicksals" ;)

    und der daraus folgenden wissenschaftlich mathematischen Abstinenz kann ich dann auch einfach irgendeinen ETF "schießen" und anfangen zu hoffen.

    Seiten wie JustETF und ähnliche bieten jedoch eine Fülle von Informationen, die allesamt einen rückwärts gerichteten Blick haben (mal abgesehen von "Axiomen" wie der ISIN und dem Herkunfstland etc. ;)).

    Sieht man sich - sagen wir einmal - einen Performanceverlauf eines ETFs an (eines vernünftigen ETFs) einer großen Zeitspanne an, befindet sich das "Jetzt" am Ende des Graphen und direkt vor dem "Niemandsland der Erkenntnis" - der Zukunft.


    Interessanterweise galt dies auch für jeden Zeitpunkt vorher. Setzt man seinen "Point of View" z.B. in die Mitte eines solchen Graphen und tut mal eben so, als sei es März 1999 (das Datum ist absolut willkürlich und spielt auf kein Ereignis auf die

    Zeit danach an!!!) , kann dieser Graph -- einen entsprechend langen Betrachtungszeitraum in die Zukunft vorausgesetzt -- so weitergeführt werden.

    MIt der Mathe oben, kann man so ein wenig herumrechnen und spekulierten.

    Alternativ kann man mit Bleistift und Lineal die Steigung näherungsweise herausbekommen und darauf etwas ableiten. Da finde ich die Formeln schon praktischer.

    Auf irgendetwas muss ich meinen Planung beziehen und halbwegs vernünftig agieren zu können. Dabei helfen die Formeln ein wenig.


    So...mal sehen ob ich jetzt noch eine - besser zwei Runden Schlaf bekomme...

    Da ich im Moment eh' kein Auge zu bekomme (zum Schlafen), hier eine kurzes Ausscheren aus dem Thema - eine Forum-bezogene Frage:

    Darf ich hier Absätze anderer verwandter Seiten aus dem Internet unter Angabe der Quelle via Copy'n'Paste zitieren ? Wenn nicht - wie kann ich mich konform auf

    Textpassagen anderer Seiten beziehen, ohne das das für Lesende dieses Threads zu einem Textabenteuer wird?

    Da ich im Moment eh' kein Auge zu bekomme (zum Schlafen), hier eine kurzes Ausscheren aus dem Thema - eine Forum-bezogene Frage:

    Darf ich hier Absätze anderer verwandter Seiten aus dem Internet unter Angabe der Quelle via Copy'n'Paste zitieren ? Wenn nicht - wie kann ich mich konform auf

    Textpassagen anderer Seiten beziehen, ohne das das für Lesende dieses Threads zu einem Textabenteuer wird?

    Da hier auf fertige Lösungen, Programme und Internetrechner verwiesen wird - und das ist keine Kritik! :) - habe ich mal heute ein wenig gegraben.

    ACHTUNG! Dies ist Mathe und keine Glaskugel (tm) für Aktien-/Fondskurzentwicklungen.


    Hier wird alles linear durchgerechnet. Kurzeinbrüche, Huster im Performanceverlauf, Umschichtungen, Pandemien und Ähnliches - dafür habe ich keine Formeln gefunden.


    Ein paar Erklärungen vorweg, da ich nicht alle Fachtermini kenne, muss ich vorher

    schreiben, was ich meine...falls ich was falsch verwenden sollte...

    Zeichenerklärung: x^2 meint "x zum Quadrat"...also x * x... 4^2 ist also 16.

    Zins/en: Das was als Geldsumme hinten 'rauskommt

    Zinseszinz: Die Zinsen, die man auf bereits verzinstes Geld bekommt

    Zinssatz: Der Zahlenwert vor der Prozentangabe...also bei "Ich bekomme auf mein

    Sparbuch 0.0000025% Zinsen" - dann ist 0.0000025 der Zinssatz.

    Verzinsung: Monitäre Umsetzung einer Zinsrechnung auf einen Geldbetrag. Die "Realisierung" von Zinsberechnungen sozusagen.


    Berechnung der Zinsen auf eine einmalige Verzinsung auf einen fixen Geldbetrag:

    Zinseszinsberechnung:


    Ausgangspunkt: fixer Geldbetrag als Start, "thesaurierend" (das heisst, der Zins der vorherigen Verzinsung fließt unverändert in die aktuelle Verzinsung mit ein):

    Geldmenge * (1 + (Zinssatz/100))^(Anzahl der Verzinsungen).


    Anzahl der Verzinsungen: Wenn es einmal im Jahr 3% Zinsen auf ein Sparkonto gibt und einmalig eine Zinszahlung gibt, ist hier "Anzahl der Verzinsungen" = 1.


    Ahaber! :)

    Wenn jeden Monat mit 2% (pro Monat!!!) verzinst wird ist "Anzahl der Verzinsungen" auf das Jahr betrachtet = 12.


    Die Formel für den Zinseszins gibt's in Excel übrigens als Funktion ZW(). Funktioniert leider nur für jährliche Zahlungen gut. Bei monatlichen Zahlungen sagen manche Erklärer, man solle einfach alles durch 12 teilen, aber da gibt es Abweichungen zur iterativen Berechnung. Als Schätzeisen kann man einen Korrekturfaktor einfügen.


    https://excelnova.org/zwden-zukunftswert-mit-excel-berechnen


    Ich vermute, Du meinst folgende Rechnung, Tobias:

    Ausgangspunkt: Ich bekomme 3% Zinsen pro Jahr - dann rechne ich aus, wieviel Zinsen ich im Jahr bekomme ("Anzahl der Verzinsungen" =1 ) und teile den Geldbetrag durch 12 um den monatlichen Gewinn zu erhalten....was nicht vollkommen richtig ist, da der Zinseszins-Effekt aus dem Auge verloren wird - ich brauche also einen Korrekturfaktor.

    Das ist so ähnlich wie "2 + 2 ist 5 für besonders große Werte von 2"... ;)


    Meiner Meinung nach geht das so etwas genauer (bitte im Korrektur, falls ich da falsch liege....darum schreibe ich das ja hier...):


    Dem Zins ist es eigentlich völlig egal, wieviel Tage zwischen den Verzinsungen liegen, wichtig ist nur die Häufigkeit.


    Wenn ich also eine Performance eines ETFs von 6% im Jahr habe (pures Zahlenbeispiel!!!) und möchte gerne den Gewinn pro Monat errechnen, dann müsste das so gehen

    1.) Teile den Zinssatz pro Jahr durch zwölf - ergibt in diesem Beispiel 0.5

    2.) In die Formel damit:

    (Geldbetrag * ( 1 + 0.5/100 ) ^ 12) => Zins im Jahr

    (Geldbetrag * ( 1 + 0.5/100 ) ^ 2 ) => Zins nach zwei Monaten

    usw.

    Das setzt aber vorraus, dass dann auch tatsächlich jeden Monat der Zins ausgeschüttet wird!!! Ansonsten ist die Rechnung komplett Asche.


    Nochmal zu aller Verdeutlichung: Dies sind lineare, mathematische Rechnungen, die die sprunghaften Entwicklung von Kursen nicht im Geringsten abbilden oder gar voraussagen können!


    Auf der anderen Seite: Auf irgendetwas muss man sich dann doch verlassen, wenn es um die Planung geht....selbss in den Factsheets der Fonds gibt es Performanceangaben ("Zinssätze" aus mathematischer Sicht) als einen Blick auf die Vergangenheit und als mögliche Prognose in die Zukunft gedacht.


    Wenn da Fehler drin sind: Her damit! :) Darum schreib ich das ja hier auf...

    Hallo microcommerce, ich bitte um Entschuldigung. Da hatte ich wirklich katastrophal missverständlich geschrieben, so dass Du Dich angegriffen fühlen musstest. Aber Du hast sehr cool reagiert.


    Was ich eigentlich sagen wollte:

    1. Es gibt immer Leute, die es genau wissen wollen und sich nicht mit "das haben wir schon immer so gemacht" zufrieden geben.
    2. Die sind manchmal etwas anstrengend für die anderen, die lieber den leichteren Weg gehen. Insbesondere, wenn die es in ihrer Position eigentlich wissen müssten und merken, dass da jemand berechtigte Fragen stellt und sich nicht wie die meisten anderen mit Isso zufrieden gibt. Das sind auch die Leute, die die Grundsatzurteile bei den Gerichten erstreiten, von denen später alle anderen profitieren.
    3. Hier im Forum gibt es überdurchschnittliche viele davon. Ich bin auch so einer.

    Hallo Pantoffelheld,


    Danke Dir für Dein Posting und Deine offenen Worte! Ich war viel eher unsicher, wen Du meintest, als das ich mich direkt hab' angegriffen gefühlt hätte. Alles gut ! :)

    Ein Sparplan ist nun angelegt. Die erste Zahlung erfolgt Anfang Oktober.


    Zinseszinsrechnungen sind mir bekannt, aber:

    Kennt jemand eine Formel zur Berechnung von Ergebnissen bei einer

    angenommenen Zinsprozentsatz und einer Sparrate (anstelle eines Einmalbetrags), bei der man nicht jeden Monat einzeln ausrechnen muss?

    Danke für den Tipp - justetf ist mir ein Begriff.


    Dann spiele ich das mal mit dem LU0950674332 (Empfehlung Finanztip) durch:

    Ausgangspunkt ist LU0950674332, MSCI World Socially Responsible UCITS ETF (USD) A-acc


    LU=> in Luxemburg beheimatet.

    Dieser ETF folgt dem MSCI World SRI Low Carbon Select 5% Issuer Capped.


    Den gebe ich jetzt wiederum bei justetf in die Suchmaske ein und finde (u.a.):

    IE00BK72HJ67,UBS ETF (IE) MSCI World Socially Responsible UCITS ETF (USD) A-acc


    Sind das nun "Bruder und Schwester" ... oder haben die nichts miteinander zu tun oder...?

    Wenn obiges Posting an mich adressiert sein sollte: Bitte mich direkt ansprechen.


    Gibt es ein Möglichkeit/Informationsquelle oder sonsteinen "Trick" ETF-"Geschwister/Varianten" herauszufinden (da fehlt mir jetzt der Fachbegriff).


    Beispiel: Es gäbe den ETF LU123456 - welcher ein Ausschütter aus Luxembourg ist. Ich möchte nun (falls existent, was ich nicht mit Sicherheit weiss) den gleichen ETF in der Variante "Standort Irland, thesaurierend" finden.


    Wie stelle ich das am besten/schnellsten (effizientesten) an?

    Dieser Thread wurde am 11.September - vor 9 Tagen - gestartet. Wenn die Erfahrungen, die ich in - sagen wir - innerhalb von 14 Tagen durch "blinde" Investition in ETFs sammeln kann, zumindest gleichgewichtet sind, zu dem, was ich durch Lesen - unter anderem in diesem Forum und durch Eure sehr hilfreichen Reaktionen - lerne....dann wird dieses Forum (und andere Informationsquellen) in der Aussage zu seiner Bedeutung/Hilfe nicht unwesentlich niviliert....oder? ;)


    Nein, ich verliere den Trainingseffekt einer Anlage nicht aus den Augen, monstermania - danke für den Hinweis.


    Parallel zu der von Dir vorgeschlagenen (Test-) Anlage, will ich versuchen, einen "Plan" zu bauen und ihn hier vorschlagen, damit ihr in "auseinandernehmen" :) könnt. Aber das dauert ein bischen...ich muss "nebenbei" auch noch arbeiten.

    Vielen Dank für die Antworten auf meine Fragen! :)


    Ich möchte hier mit zwei Links meine Frage nach "Xetra vs. Tradegate" selber vervollständigen, damit andere, die diesen Thread besuchen, zumindest eine

    Teilantwort erhalten:


    https://community.comdirect.de…-vs-Tradegate/td-p/180744


    und in diesem Thread der Comdirect-Community ist folgender Link auf die Zeitschrift "Wirtschaftswoche" zu finden:


    https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/plattform-fuer-privatanleger-die-zweifelhafte-erfolgsgeschichte-von-tradegate/10367106-all.html

    Frage: Wenn wie beim LU0950674332/LU0629459743 ein ETF "neu angelegt" wird - ist dies ein "Indiz" dafür, dass der Anleger besser die Finger davon lassen sollte? Oder sollte er gerade solche ETFs bevorzugen oder sollte er....? Was bedeutet das? Und was bedeutet das für die Anleger, die bereits in die "alter Variante" investiert habe? Neue Investitionen in die neue Variante schieben?


    Next: Ich habe gelesen, dass es vorteilhaft ist, alle zwei Jahre in neue ETFs des gleichen Index zu investieren, um zu verhindern, auf alte Anteile und damit auf die "wirklungsvollsten" Anteile zurückgreifen zu müssen, falls mal Not an der Frau/am Mann ist. Ich plane grob eine Einmalanlage. Ist die Wirkung des oben Beschriebenen so groß, dass ich das besser nicht machen sollte?


    Noch etwas: Ich habe gelesen, dass man eine echte Einmalanlage - im wahrsten physikalischen Sinne des Wortes besser in eine Reihe von größeren Teilen splitten sollte. Also quasi "Sparplan in großen Schritten". Wieviele Unterteilungen sind hier sinnvoll und: Der Sinn erschließt sich mir nicht ganz, da er dem zu wiedersprechen scheint, weswegen es eher sinnvoll ist - speziell bei thesaurierenden ETFs - durch eine Einmalanlage gleich von Start an vom Zinzeszinz zu profitieren...?


    Handel via Xetra vs. Handel via Tradegate: Mal eine Einmalanlage und thesauriende ETFs vorausgesetzt und davon ausgehend zu Öffnungszeiten der Xetra zu handeln: Gibt es Gründe, den einen Handelsweg dem anderen vorzuziehn?


    Limits: Oft wird in Videos gezeigt, wie beim Kauf von ETFs ein oberes Preislimit angesetzt wird, um zu verhindern, sauteuer einzukaufen. Gibt es beim Setzen dieses Limits mehr zu beachten, als den obersten Preis, den man zahlen will?

    Also ich meine Regeln wie "bei einem ETF-Preis von über 20 EUR sollte das Limit immer unterhalb eines Aufschlages von 3.1415926 % des eigentlichen Preises liegen!" oder "Mittwochs immer unterhalb von 2.7182818% Aufschlag bleiben, an den anderen Tage 0,618033% abziehen." ...oder sowas ;)

    Also Dinge, die einem Investor-Newbie nicht sofort einzuleuchten scheinen...