Beiträge von DRJ

    Ja - habe ich heute bekommen :)

    Vor Wochen habe ich von der Schlichtungsstelle mitgeteilt bekommen, dass das Verfahren aufgenommen sei und die Firma informiert wurde - DEP hätte zunächst Zeit dazu Stellung zu nehmen - sie haben bisher anstatt inhaltlich Stellung zu nehmen die Zahlungserinnerung gesendet und angekündigt ein Inkassounternehmen zu beauftragen, mit der Androhung, dass die Kosten zu Lasten des Kunden gehen.


    Das hatten die Forenteilnehmer hier ja schon immer erwartet, dass das so kommen wird - wer ist schon davon ausgegangen, dass das eine seriöse anständige Firma ist? :)

    Das habe ich mir auch schon überlegt.Allerdings bin ich mir noch nicht ganz sicher wieviel ich ihnen überweisen soll.

    Noch genauer und glaubwürdiger könnte man es ausrechnen, würdest Du Deinen exakten Verbrauch angeben. Du wurdest ja sicher von dem Netzbetreiber aufgefordert den Gaszählerstand abzugeben. Auch musste dieser ja deinem neuen Lieferant mitgetelt werden und es ist bei einem Lieferantenwechsel ja nicht üblich dass man da mit Schätzungen arbeitet.


    Wenn deine Heizung stillegelegt war (kann sie auch kein Brauchwasser erwärmt haben) bis Vertragsende mit der DEP und die Heizanlage der einzige Gasverbraucher war, wie du angegeben hast, dann müsste dein gesamter Gasverbrauch ja 14 qm3 gewesen sein von Mitte Juli bis Oktober!


    Das ist theoretisch ja möglich - bei der geringen Menge 14 qm3 im angegebenen Zeitraum kann das ja nur 1-2 Tage Heizung sein - oder nach stillgelegter Heizanlage evtl, ein vergessener Gasverbraucher wie z.B. die Kochstelle, dann wäre der Gasverbrauch höher als 14 qm aber immer noch deutlich niedriger als der geschätzte.

    die zwei vorgetragenen Sätze passen schon zusammen - der Widerspruch entsteht, wenn man plötzlich der Auffassung ist, dass ja von vorneherein mit der 'monatlichen Laufzeit' und (bzw..) dem jederzeitigen Kündigungsrecht der Grundpreisdurchschnitt akzeptiert ist (nun 'von Anfang an Harakiri'). Ich habe dir ja schon früher gesagt, dass am Ende bei der Argumentationsweise nicht viel übrig bleiben kann, was du damals aber nicht wahrhaben wolltest.

    @jass die Verträge sind identisch - das mit der unbestimmten Zeit wird auch bei Claudia stehen - das Bildchen ist doch nur das Übersichtbildchen des vermittelnden Portals und steht da immer bei unbefristeten Verträgen mit 4 wöchiger Kündigungsfrist. (was macht es wenn die Heizung noch 1 Tag im Juli gelaufen ist ...)


    Du hast was von gutem Glauben auf 12 Monate u.a. wegen der Preisgarantieaussage etc. geschrieben und vom nachweisbar jahresverbrauchsprognoseabhängigen Grundpreis etc. dessen Grundlage duch vorzeitige Kündigung ja entfiele ... - wieso hältst du nicht Kurs :D


    Also über 50 cent für die KWh Heizenergie - das ist schon heftig ... (ich rechne gerade aus, was das auf 40000 hochgerechnet ausmachen würde) :) Aber man musste lernen - man zahlt für die Zeit und nicht für das Gas ...

    Claudia456: liebe Claudia, Du hast ja im Post #56 Deine Vertragsdaten bereits mitgeteilt. Sorry , meine Schätzung war falsch, die ursprünglich zugrunde liegende Verbrauchsmenge lag bei 40000kWh.

    Bei meinem Vertrag war die Laufzeit unbefristet, bei Deinem Vertrag handelt es sich um eine Laufzeit von einem Monat. Mit einem Grundpreis von 122,15€ / Monat in einer verbrauchsarmen Zeit (Juli, August, September) war das eigentlich von Anfang an schon Harakiri. Bei einer Abrechnungskonstruktion wie der von DEP (im Prinzip Paketpreis mit monatlichen Abschlägen von 1/12 der Jahressumme) ist eine 4-wöchige Vertragsdauer leider ziemlich "unvorteilhaft" für den Verbraucher (um es nett auszudrücken) .......

    jass56 Du irritierst mich etwas - ich kann mir schwer vorstellen, dass die Laufzeit deines Vertrages unbefristet und die von anderen einen Monat lautete. Die Verträge der hier teilnehmenden Diskutanten dürften genau dieselben sein. So wie du schreibst hört es sich an (von Anfang an Harakiri) als seien plötzlich aus deiner Sicht die Kunden selber die Dummen. Auch ist es bei der Angabe von 14 m3 für die fast 1,5 Monate durchaus glaubwürdig, dass hier eine Heizung der einzige Verbrauchsapparat war, wie von Claudia456 angegeben und in manchen Fällen ist das eben so. Deine Argumentationsgrundlage ist ja die hier durch langes hin und her diskutierte Erhellung des Vertragswerkes und seiner nicht vorher bedachten überraschenden (hier als rechtlich fraglich angenommenen) Möglichkeiten , die du dir in der Argumentation mehr und mehr selbst zu eigen machst. Deine Bewertung des Sache hörte sich anfangs doch deutlich anders an, insbesondere deine Reaktion darauf, dass das jeder hätte wissen können, da das doch schon der threadsetzer Anfang des Jahres wissen konnte. Wie schaut es denn mittlerweile mit deiner geäußerten Meinung aus, dass sich die Vertragsgrundlage durch die unterjährige Belieferung geändert hätte? (der jahresverbrauchsprognoseabhängig angebotene Basispreis anzupassen sei)

    Die Mahngebühren stehen auf Seite 1, auch die noch offenen Forderungen wegen der Rückbuchungen ... . Die Mahngebühren entstehen nicht erst nach erfolgter Mahnung, sondern sobald du Rückbuchungen hast vorgenommen und dadurch teilweise vertragsbrüchig geworden bist.


    Hallo, das ist meine Abrechnung

    Ich habe direkt nach der Kündigung 2Monatsbeiträge wieder zurück gerufen. Kann mir vielleicht jemand einen Tipp geben, wie ich einen Widerspruch formulieren kann. Das wäre sehr hilfreich, da mich das Ganze Thema etwas überfordert.

    Wieso auf der Rechnung Mahngebühren stehen, erschließt sich mir überhaupt nicht, da das die erste Rechnung ist, welche ich am Freitag den 19.11. erhalten habe.

    Danke für Eure Unterstützung.

    Gruß Claudia

    Das ist rekordverdächtig und wahrscheinlich gut 10 mal so teuer als bei Vertragsabschluss umgerechnet auf die KWh suggeriert - über 50 cent ;)

    Mache dir mal den Spass und rechne diesen Preis hoch auf das ganze Jahr und reibe das deinem Vermittlungsportal unter die Nase (Ich habe das so dem für Werbe- und Vergleichszwecke angegeben Preis für das erste Belieferungsjahr gegenübergestellt). Das hat zugegebener Maßen wenig Eindruck auf die gemacht ... . Auf die Frage ob das Ergebnis mit der von ihnen hingehaltenen Wurst kompatibel sei habe ich nie eine Antwort bekommen. Die haben meine Rechnung sogar auf meinen Wunsch hin überprüft und mir bestätigt, dass die Rechnung korrekt gestellt sei und mir nochmal erklärt dass ich einen fixen Basispreis hätte und der günstige Verbrauchspreis kaum ins Gewicht fiele :thumbsup::)


    Die Mahngebühr steht bei mir auch - die kommt wegen der Rückbuchungsgebühren, die für DEP ja auch Kosten bedeuten.

    Es haben ja Verbraucherzentralen, wie hier zitiert worden ist

    ("Die VZSH hat die Bundesnetzagentur als zuständige Aufsichtsbehörde über das Vorgehen der DEP informiert und um Prüfung gebeten."), die DEP und deren Vertragswerk bei der Bundesnetzagentur zur Überprüfung gemeldet, auch wurde wohl die Schlichtungsstelle über die Probleme informiert. Wie kann es da sein, dass Kunden die sich bei diesen Stellen melden einfach, sagen wir mal, abgewimmelt werden?

    Man könnte auch seine 'Volksvertreter' (Volksvertreter*innen) 'belästigen' und und fragen wie sie dazu stehen, dass derartige Verträge überhaupt angeboten werden dürfen. Da scheint doch auch die Aufsicht mangelhaft zu sein.

    Wenn es so wäre, dass eine zu späte Rechnungslegung dazu führen würde, dass Nachforderungen verfielen, muss man dann darauf überhaupt reagieren und kann die mail nicht einfach in den Papierkorb schieben? :)

    Wenn ich mir, was die Rechtssicherheit des Vertragswerks betrifft, sehr unsicher wäre, dann würde ich als Anbieter lieber die paar zähen Kunden auf dem Weg los. Das wäre im Zweifel günstiger. Das macht den Kohl nicht weniger fett 8o.

    Hallo Kitzinger,


    deine Tabelle hat ja nur einen Schönheitsfehler: Beim Grundversorger zahlst du im Sommer nicht 10 Euro pro Monat, sondern das ganze Jahr über 157 Euro jeden Monat. Und bei DEP war es doch bisher vereinbarungsgemäß 90 Euro im Monat, und bei Montana 100 Euro, oder nicht?

    Mir scheint die Differenz auch etwas übertrieben aber der wahre Kern ist doch, dass es bei einer Beendigung des Vertrages vor Beginn der Hauptverbrauchsperiode zu einer deutlichen Rückzahlung der Überbezahlung kommt und die DEP so gut wie den gesamten Betrag über die spezielle Grundpreiskonstruktion kassiert. Also die Tabelle mag zwar einen Schönheitsfehler haben, aber ich frage mich wieso du suggerierst als zahle man de facto für die fraglichen Monate des Geringverbrauchs bei DEP weniger. Die Tabelle soll ja zeigen in welchen Monaten de facto wieviel zu bezahlen ist, da kommt es auf die Feinheit nicht an, wie hoch der Abschlag im Monat war.


    Im Großen und Ganzen hat der Kitzinger das schön dargestellt! Dazu möchte ich noch an den sehr aufschlussreichen Beitrag 468 auf S. 24 zum Zeitrahmen der Kundenaquise von Jass56 erinnern.

    Ich habe mich schon gefragt, wieso der Kündigungsgrund erst nachgeschoben wurde - mir ist der Gedanke gekommen, dass das erste Kündigungsschreiben vielleicht schon zu Beginn der ersten Belieferungen vorterminiert war :D Das würde ganz trefflich zu Deinem schönen Schaubild passen.

    Mir reicht zunächst die Anpassung des Jahresgrundpreises auf den Monatsabschlag, der ganz offiziell angefallen wäre, wenn man den Verbrauch in der Nichtheizperiode auf das Jahr hochrechnet. Wenn du im Nichtheizperiodenhalbjahr sagen wir mal 7500 verbraucht hast wären das 15000 aufs Jahr - dabei wäre bei DEP ein anderer Jahres- also Monatsgrundpreis heraus gekommen als bei z.B. 30000 im angenommenen Verbrauchsjahr mit Heizperiode.


    Freilich ist es wahrscheinlich, dass es von vorneherein Teil ihrer Kalkulation bzw. ihres Geschäftsmodells war, den Grundpreis auf der Basis des anzunehmenden Verbrauchs eines Belieferungsjahres incl. Heizperiode auf den Monat heruntergebrochen zu kassieren und nur in verbrauchsarmen Monaten zu liefern, (Die Rechtmäßigkeit eines solchen Vorgehens steht hier in Frage) sonst hätten sie ja von sich aus auch einen Ausgleich für ihre Kunden gesucht, nachdem sie selbst kaufmännische Argumente anführen (gestiegene Beschaffungspreise), einer 12monatigen Belieferung nicht nachzukommen. Was ihnen unzumutbar ist, soll wohl ihren Kunden zumutbar sein.

    Ich bin es bisher so angegangen wie wir es hier ellenlang erörtert haben! Die Grundlage der Jahresgrundgebühr war der zu erwartende Jahresverbrauch zu dem die Heizperiode gehört. Das Minimalziel ist also eine Anpassung dieser Gebühr auf einen realistisch anzunehmenden Jahresverbrauch ohne Heizperiode. Dass die Jahresgrundgebühr verbrauchsabhängig individuell festgelegt wurde konnte nachgewiesen werden.


    Alles darüber Hinausgehende anzugehen, dafür ist auch m.E. in diesem Fall eine Schlichtungsstelle nicht zuständig.


    Was weiß ich was und ob du denen geschrieben hast. Haben denn andere eine solche sofortige Absage eines Schlichtungsverfahrens erhalten, die sich in angemessener Form an die Schlichtungsstelle gewendet und sich die Zeit genommen haben, alle erforderlichen Vertragsunterlagen und den Schriftverkehr wie gefordert dort einzureichen? Ich denke kaum. Ich habe bisher eine ganz erwartbare Antwort erhalten, dass die Beschwerde durch sie an die DEP weitergeleitet wird und die nun Zeit erhalten dazu Stellung zu nehmen und dann sieht man weiter. Allerdings habe ich umgehend am 19.9. höflich die Rechtmäßigkeit der Kündigungsfrist angezweifelt und auch die Korrektur der Jahresgrundgebühr eingefordert und konnte belegen, dass ich zwar eine Reaktion aber keine inhaltliche Antwort auf meine Schreiben erhalten habe, vor allem hinsichtlich der Grundgebührfrage.