Beiträge von LebenimSueden

    Verglichen mit Gas ist Öl doch günstig? 160€/100l gibt 16c/kWh. Davon kann ein Gaskunde selbst mit Preisbremse wohl nur träumen. Und wer einen vollen Öltank hat, wird den ganzen Winter warm haben.

    Vermute ich auch, die Frage ist aber wie werden sich Immobilien im Vergleich zu den Alternativen (inflationsbereinigte ETF, Festgeld, Gold....) entwickeln. Je mehr Hypotheken-Zinsen ich zahle umso mehr kann ich auch von der Steuerabsetzen;). Wie sich die Preise entwickeln weiss ich aber leider nicht, meine Glaskugel ist leider kaputt.

    Mittelfristig ist relativ klar, dass die Preise runter müssen. Wir haben aktuell noch die alten Preise aber den vielfachen Zins.

    In der Situation gibt es praktisch keine solventen Käufer mehr. Ein Kredit über 400 000€ kostet bei 4,5% schlappe 1500€ Zinsen im Monat. Vor einem Jahr waren es noch eher so 300€. Entsprechend hoch sind jetzt die benötigten Raten und durch die hohe Volatilität bei den Zinsen ist es gerade auch schwer planbar. Das nimmt übrigens an, dass man in die Immobilie einfach einziehen kann. Kommt noch eine Sanierung dazu, hat man die zweite Lotterie mit dem Material.

    Es gibt immer mal wieder Meldungen, dass die Autos auf den Straßen im Durchschnitt immer älter werden. An dieser Stelle scheint ein gewisses Umdenken eingesetzt zu haben.

    Ich weiß nicht ob das wirklich ein Umdenken ist oder eher daran liegt, dass zum einen die Autos länger halten. Mein Octavia wird im November 9 Jahre alt und wird bis dahin bei gut 155 000km liegen. Getauscht habe ich bisher nur eine kaputte Birne (die aber schon nach einem halben Jahr), beide Sätze Reifen, die Bremse hinten und was die Inspektion vorsieht. Die Bremse vorne ist sogar noch original. Klar, ein paar Kratzer im Lack gibt es und der eine oder andere Dreck geht nicht mehr aus dem Sitz. Aber im Prinzip fährt der sich noch komfortabel wie am ersten Tag. Wenn man überlegt, dass früher ein 100 000km Test in Autozeitschrift noch eine echte Hürde war...

    Dazu kommt noch, obwohl 9 Jahre alt, gibt es im Prinzip keinen großen technischen Fortschritt. Dafür E-Call, Adblue und anderes Zeugs was kaputt gehen kann.

    Möglicherweise würden die Leute gar nicht mehr mit dem Auto in Urlaub fahren, wenn der Spritpreis nur hoch genug wären. Dann wären die BAB noch entspannter zu befahren. :/

    Geschickter wäre da glaube ich die LKW auf die Schiene zu verlagern wie es in Sonntagsreden schon seit Ewigkeiten gepredigt wird. Ich fahre viel in der Schweiz und neben der Raserei ist die Menge an LKW der zweite große Unterschied. Aber die DB soll ja im Güterverkehr eine ähnliche Zumutung sein wie im Personenverkehr, da wundert mich nichts.


    Spritpreise sind ja ohnehin nur ein kleinerer Teil der Autokosten. Wertverlust ist der größte Kostenpunkt, dazu noch Wartung und Reparaturen. Und für eine Urlaubsfahrt gilt das natürlich erst recht, mit Auto hat man die Möglichkeit etwas abseits der typischen Tourismusregionen zu sein wo die Unterkunft dann auch billiger ist.

    Schwierige Frage und hier gibt es meiner Meinung nach keine wirklich gute Antwort. Besonders weil ja absolut kein Zeitrahmen klar ist und noch dazu auch die mittlere Zukunft bei Zins und Immobilienpreisen absolut unklar ist.

    Kürzlich sind die Zinsen recht deutlich gestiegen, bei 4,5% ist das mit der 100% Finanzierung auch nicht mehr so eine gute Idee wie bei 1%. Da merkt man einfach jeden Euro der beim Eigenkapital fehlt. Bisher sind auch die Immobilienpreise nicht ausreichend gesunken um den Zinsanstieg auch nur annähernd auszugleichen.


    Ich würde überlegen wie konkret der Wunsch ist. Falls der sehr unkonkret ist, alles investieren und schauen was die Zukunft bringt. Ansonsten bleibt nur das Geld nominal sicher anzulegen

    Also beim Sprit sehe ich jetzt auch eher weniger ein Problem. Obwohl es mich natürlich ärgert, dass Diesel so viel teurer ist als Benzin und ich trotzdem die höhere KfZ-Steuer zahle...aber gut, dafür gibts den günstigeren Verbrauch. Selbst mit Anhänger und dem kaputten Auto meiner Freundin huckepack quer durch die Schweiz nur 6l/100km. Gut, da darf man mit Anhänger nicht so schnell fahren, trotzdem finde ich das für ein Gespann deutlich jenseits der 3 Tonnen und diversen Bergen unterwegs echt nicht viel.


    Gas ist eine andere Sache, aber da soll ja eine wie auch immer geartete Gaspreisbremse kommen.

    Unternehmerisches Risiko finde ich gut. Aber man muss sich auch im klaren darüber sein, dass es nicht nur ein bisschen Verlust ist, wenn der Versorger Gas an der Börse für 20c/kWh einkauft, für 5c verkauft und davon noch seine anderen Kosten decken muss. Das ist ziemlich bald die Pleite und für solche Fälle bietet der §313 eine Hintertür, denn auch das unternehmerische Risiko ist begrenzt. Die sogenannte Opfergrenze ist in der Praxis bei 20-40% angesetzt worden, die überschreiten viele Gasverträge eindeutig. Ob dann für einen konkreten Versorger mit einer konkreten Beschaffungsstruktur die Opfergrenze erreicht wird, lässt sich nur noch im Einzelfall klären.

    Sie buchen ja die Beträge vom Konto ab ...

    Brief per Einschreiben mit Verweis auf die Verfügung aus #10 und dem Hinweis dass zukünftig Lastschriften über den vereinbarten Abschlag hinaus rückgebucht werden. Sowie der Aufforderung bisher übermäßig abgebuchte Zahlungen innerhalb einer entsprechenden Frist (solange du noch rückbuchen kannst) zu erstatten. Erhalt und Verständnis des Briefs bestätigen lassen.

    Alternativ Rückbuchung und Überweisung deinerseits, würde aber erst einmal Abwarten was bei dem Brief rauskommt


    Störung der Geschäftsgrundlage? Die legen sich den § 313 so aus, wie er ihnen gerade passt ^^

    Jein. Wir reden ja nicht mehr von der üblichen Schwankung die man zu unternehmerischem Risiko zählt (sagen wir mal 20-30%), sondern von einer Vervielfachung sowie eventuell dem Ausbleiben zugesicherter Lieferungen. Interessant dürfte auch sein ob die Sabotage von Nordstream was an der Situation ändert.

    Grundsätzlich (juristisches grundsätzlich, nicht umgangssprachliches!) dürfte der §313 BGB schon anwendbar sein. Die Frage ist eher ob die konkreten Voraussetzungen dafür tatsächlich in diesem Fall vorliegen. Dazu schweigen sie sich aus und werfen lieber Nebelkerzen in Richtung Frankreich.

    Ich finde das mit Mai und September schon spannend. Das scheint ja laut Finanzfluss auch historisch gut funktioniert zu haben (https://www.finanzfluss.de/blo…enweisheiten-ueberprueft/). Heisst Juni bis August kann man immer aussteigen ohne merkliche Renditeeinbußen.

    Wobei mir persönlich die Ergebnisse zu sehr 50/50 sind. Und es ja durchaus auch sinnige Erklärungen für das Phänomen gibt (geringere Aktivität durch Ferienzeit), die in Zeiten von global korrelierten Märkten und automatisiertem Trading nicht mehr unbedingt so gelten. Dazu eben noch die nicht berücksichtigten Handelskosten und Steuern...und als Privatanleger ohne automatisierte Systeme muss man sich auch noch drum kümmern, dass das System eingehalten wird

    Ich glaube schon länger nicht mehr, dass irgendjemand in den Ministerien noch überblickt welche Folgen die einzelnen Beschlüsse haben. Dafür wird einfach viel zu viel hin und her korrigiert. Das ist genau der gleiche Aktionismus "die Regeln dieser Woche korrigieren den Pfusch von letzter Woche" den man bei Corona auch gesehen hat. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Expertenkomission sich wenigstens die Zeit lässt und nachdenkt bevor sie Vorschläge macht.

    Die Gasumlage dürfte sich relativ einfach stoppen lassen, wenn auch nicht sofort. Eine Überprüfung alle 3 Monate ist Teil des Konzepts, entsprechend kann man beim nächsten Termin zum Schluss kommen diese auf Null zu senken. Das würde auch ganz gut zu der Ankündigung passen, dass die Verstaatlichung von Uniper noch 2-3 Monate dauert.

    Gut, das ist nicht das gleiche wie "wir schaffen die Umlage ab" aber es dürfte am Ende die einfachste Lösung sein. Oder es findet sich in der Zwischenzeit ein Richter der im Eilverfahren die ganze Geschichte für rechtswidrig erklärt.

    Ich würde hier tendenziell die volle Summe absichern, eben weil alleinerziehend mehr ist als die Hälfte eines Elternpaars. Hier kann man noch Abschläge für andere Vermögenswerte machen walls gewünscht. Fallend absichern würde ich auch machen, das Risiko von Problemen verringert sich mit reduzierter Restschuld.

    Die Frage ist nicht beantwortbar da noch kein konkreter Entwurf vorliegt. Alles was jetzt kommt ist also Spekulation, da lautet nach meinem Wissen die Antwort aber Nein.

    Alle Berichte bisher gehen in die Richtung, dass die GRV einen Topf aufbaut der kapitalgedeckt ist und später aus diesem Topf entnimmt um die Renten auszuzahlen. Sprich, eine individuelle Aktienrente vergleichbar mit einem 401k o.ä. ist nicht geplant. Angesichts des geplanten Umfangs ist das auch durchaus vernünftig, denn das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein und wenn man den noch individuell verwalten würde, bleibt gar nichts mehr übrig

    Mach dir am besten erst einmal klar was du willst. Ein Dachzelt für ~1000€ ist jetzt keine Investition für die ich gezielt sparen würde. Ein ausgebauter Kastenwagen schon eher. Sind auch zwei vollkommen unterschiedliche Fälle, Stichworte: Alltagstauglichkeit, Schlechtwetter- und Wintertauglichkeit

    Mal abgesehen von der Sinnhaftigkeitsfrage beim Kauf eines Geldvernichters* eine Ansparphase von 2-3 Jahren zu optimieren...mit dem Anlagehorizont bleibt nur Festgeld und dann Tagesgeld.


    *ich habe auch lange von einem geträumt und on-off gesucht. Finanziell ist das kein gutes Geschäft, frei stehen wird immer weiter eingeschränkt und im Sommer ist man mit einem großen Zelt ähnlich gut bedient ;)

    Jetzt kommt die Frage: Welche Tageszeitung ist die "beste"?

    Ist relativ egal da gefühlte 80-90% aller Artikel ohnehin Agenturmeldungen mit bestenfalls kosmetischen Änderungen sind. Das wirst du auch merken wenn du mal mehrere vergleichst.

    Grundsätzlich würde ich kein Geld mehr für Papier ausgeben, da bekommst du technisch bedingt einfach nur die Nachrichten von gestern. Bei fast allen bekommst du für kleines Geld ein Online Probe-Abo, das würde ich nutzen und dann die Zeitung nehmen, die dir zusagt.

    Also ich finde die Mitgliederversammlungen ganz interessant, dass ich schon schade finde, dass sie nur 1 mal im Jahr sind. Da gibt es viele neue Ideen und infos.

    Ein Vorschlag war, dass nicht jeder einzelne seinen Tiefgaragenplatz mit Stromladekabel für die E-Autos aufrüstet, sondern dass es gemeinsam gemacht wird und daher Kosten eingespart werden. (Genehmigungsverfahren nur 1 mal, der Handwerker/Elektriker hat ein Grossauftrag und kann massiv die Rechnung senken.

    In einer WEG aus 3 Wohnblocks mit deutlich über 100 Eigentümern findest du das nicht mehr so lustig. Bei der Tiefgarage mit 200 Plätzen stellt sich dann auch übrigens gar nicht mehr die Frage ob man ein Lademanagement braucht sondern nur noch welches. Und den Neuanschluss von den Stadtwerken ebenfalls. Damit ist dann aber auch nichts mehr mit Kosten senken, hier reden wir von ~1500€ pro Anschluss zuzüglich Wallbox.

    Ich sehe das ganze Recht entspannt. Meine Eltern haben die 70'er und 80'er Jahre trotz hoher Inflation problemlos überstanden. Noch dazu stand in dieser Zeit der 'Russe' an der Elbe und der Wald ist gestorben.

    Nun erlebt meine Generation Inflation und auch der 'Russe' ist wieder Thema. Und auch diese Zeit werden wir überstehen.

    Und statt dem Waldsterben ängstigt man die Leute jetzt damit, dass Holland untergeht. ;)

    "Ohne Preisstabilität funktioniert die Wirtschaft für niemand".

    Wobei Stabilität hier nicht zwingend statisch zu verstehen ist. Auch bei 2, 5, 10% Inflation funktioniert die Wirtschaft noch. Wichtig ist nur, dass die Inflation auch erwartet und von jedem eingepreist ist. Das haben die 70er und 80er ja auch gezeigt.

    Anders sieht es mit Geld als Wertaufbewahrung aus, inklusive Finanzprodukten mit festen Zinsen

    Sondertilgung schön und gut. Aber bei 1,3% Zinsen erspare ich mir hier wenig.

    Letztendlich ersparst du dir hier vor allem Zinsen in der Anschlussfinanzierung. Mit 500k hast du da einen Brocken der viele Erstfinanzierungen übersteigt. Da würde ich mir zumindest ernsthaft Gedanken machen was für eine Belastung bei gewissen Zinssätzen auf euch zukommt und das mit in die Entscheidung einfliesen lassen. Die 1,3% auf 5 Jahre mögen nicht viel ausmachen. Aber 5% auf die nächsten 10 Jahre reichen um die Gesamtkalkulation wieder anders aussehen lassen. Man kann natürlich auch die Tilgung erst in 5 Jahren erhöhen und bis dahin das Geld an die Börse. Hängt von eurem Geschmack und eurer Schätzung für zukünftige Zinsen und Renditen ab.