Beiträge von LebenimSueden

    Ich glaube du verstehst da was falsch. Ein Gutachterausschuss erstellt keine Wertgutachten (mit denen man sich ohnehin am besten den allerwertesten abwischt, denn 2 Gutachter 3 Werte...) sondern berechnet den Durchschnitt der Verkäufe. Könnte man vermutlich auch durch ein Stück Software ersetzen ;)


    Die Art wie Grenzen gezogen werden, wird immer Anlass zu Diskussionen geben. Es ist einfach die Natur der Sache, dass zwei Grundstücke aneinander Grenzen aber in verschiedenen Zonen liegen und einer der beiden fühlt sich benachteiligt. Oder man wird in eine Zone aufgenommen der man sich nicht zugehörig fühlt

    Wenn ich mich recht erinnere, steht immer noch eine Antwort deinerseits aus warum ein "top of the line" Haus den Energiebedarf eines Altbaus hat und eine Ölheizung die Physik schlägt. Du hast ganz offensichtlich von vielen Dingen Ahnung und findest sofort den entsprechenden Paragraphen. Aber manchmal frage ich mich warum du aggressiv unterwegs bist. Fakt ist, dass der Heizbedarf auch von der Nutzung abhängt und diese wiederrum auch von der Anzahl der Bewohner. Bisher ist meinem Wissen nach noch nicht bekannt wie das bei Umzügen geregelt wird.

    Na ja, träumen kann/darf man schon. Ob so ein pickeliger 20 Tausender Bauspaßvertrag dann wirklich ne relevante Nummer im Sinne von Eigenkapital darstellt, steht und fällt mit der Größe des Wohnklos.

    Es ist halt ein Teil haben oder nicht haben. Mit 20k reißt man natürlich nicht viel, das reicht häufig nicht einmal für die Kaufnebenkosten. Aber zumindest die sollte man selbst finanziert bekommen. Und darüber hinaus hilft erst einmal jeder Euro der einen bei der Beleihung runter bringt. Aber ja, nur der BSV und Notgroschen ist für die Immobilie viel zu wenig, da muss die nächsten Jahre noch ein bisschen ernsthaft gespart werden. Ein Grund mehr, jetzt beim Auto nicht nach Eitelkeit zu kaufen sondern nach tatsächlichem Bedarf.

    Ich möchte den Bausparer eigentlich als Eigenkapital hernehmen um mir vll. In 3-5 Jahren ein Haus zu kaufen.

    Dann Finger weg davon und schon einmal Verzicht zugunsten der Immobilie üben. Man kann nicht ein Auto über Budget haben und von einem Eigenheim träumen.

    Das stimmt so nur teilweise. Gerade in älteren Häusern wird oft nur ein Teil richtig beheizt. Es ist auch ein Unterschied ob man einen Raum als Schlafzimmer oder als Kinderzimmer nutzt, letzteres muss deutlich mehr geheizt werden. Und Ministerpräsidenten in BW scheinen so schlecht bezahlt zu werden, dass es nicht nur bloß zum Waschlappen statt Dusche reicht sondern auch nur das Wohnzimmer beheizt werden kann ;)

    Hallo Zusammen,


    herzlichen Dank für eure Rückmeldungen und Ratschläge, hinter dem Link sind wirklich keine versteckten Absichten, der war nur der Erleichterung zu dienen und zur Vermeidung irgendwelche Verwechselung, weil es verschiedene Firmen/Websites im Internet zu finden sind, die dieses sog. Immokonzept Rundum-Sorglos-Paket manche sogar auch ohne Eigenkapital anbieten

    Die große Frage ist ja immer warum jemand sich die Mühe macht und Kleinbeträge von Privatanlegern einwirbt anstatt die Immobilien bei einer Bank zu finanzieren und alles selbst zu machen. Insbesondere wenn der "Anleger" sogar gar kein Eigenkapital braucht. Dabei lande ich immer bei dem Schluss, dass das Konzept vielleicht doch nicht so lukrativ ist wie der Prospekt behauptet.

    Die klassische Kundenverarsche. Wenn alle auf den Arbeitspreis schauen, dreht man eben am Grundpreis. Auf der anderen Seite ist das auch mit neuem Grundpreis nicht so weit weg von dem was beim alten Grundpreis und 13c bezahlt würde. Gehen wir mal noch von 5€ höherem Grundpreis aus, ist beides eben.


    An eine baldige Pleite kann ich bei einer EON Tochter eher weniger glauben, das ist was anderes als die dubiose Firma die hier 50 Seiten gefüllt hat

    Einfach nur ist gut. Ich habe überschlagen, dass meine Finanzierung von vor einem Jahr jetzt gute 100k kleiner sein müsste damit die Rate zwar immer noch höher aber im vernünftigen Rahmen ist. Höhere Zinsen über eine niedrigere Tilgung und entsprechend längere Laufzeiten abfangen, geht einfach nur begrenzt.

    Und gerade für unsanierte Altbauten hat sich die letzten 12 Monate durchaus einiges geändert. 25000kWh Gas jedes Jahr sind jetzt doch etwas viel teurer geworden, selbiges für Öl und noch schlimmer Nachtspeicheröfen

    Spielt die Alternative Fernbus überhaupt noch eine Rolle? Die für den Marktführer fahrenden Busse sind mir immer aufgefallen, nicht nur wegen der Farbgebung, sondern auch durch abenteuerliches Fahrverhalten und manchmal auch den Fahrzeugzustand. Ich habe schon lange keinen mehr bewusst wahrgenommen.

    Ich sehe die Fernbusse noch häufiger. Corona hat die sicherlich Spuren hinterlassen und das 9€ Ticket ebenfalls, denn da waren die meines Wissens nicht drin. Deshalb will Flixbus jetzt auch ins 49€ Ticket.

    Solange man aber für seine Fahrten tatsächlich nach Nutzung bezahlt und entsprechend im Voraus buchen kann, ist Fernbus durchaus noch eine günstige Alternative. Konstanz-Stuttgart steht dann mit 7,99€ im System. Vollkommen absurd wenn man bedenkt, dass für MFG auf dieser Strecke damals 10€ üblich waren.

    Sorry, aber Top of the line und 8000 kWh Heizstrom passt absolut nicht zusammen. Nehmen wir mal eine JAZ von 4-5 an (für Erdwäme eher 5+), dann kommen wir auf einen Heizbedarf von 32000-40000 kWh. Selbst bei JAZ=3 wären das noch 24000 kWh und damit eher ein Fertighaus der späten 70er Jahre.

    "Top of the line" und "bestens gedämmt" wäre Passivhaus mit <=15 kWh/qm. Gab es auch schon vor 8 Jahren. Ich bin jetzt mal großzügig und rechne mit 50 kWh/qm, dann kommt aus dem Heizbedarf eine beheizte Fläche von 500-800 qm raus. Wäre jetzt bei einem Architektenpaar nicht vollkommen auszuschließen, aber eher unwahrscheinlich.


    Ein 1000l Tank Heizöl fasst übrigens gerade einmal ~10 000 kWh und müsste dann mehrfach im Winter aufgefüllt werden. Und auch hier passt alles hinten und vorne nicht. Wenn ich das Haus mit 1000l Heizöl mehr als ein Jahr beheizen kann, dann reichen 8000 kWh Wärmestrom mit dem Heizstab locker. So schlecht kann eine Wärmepumpe nicht eingestellt werden.


    Thema Vorlauftemperatur...es wird niemand daran gehindert diese höher einzustellen wenn es wochenlang -20 Grad hat. Mit Erdwärme ist das auch kein Problem und immer noch sehr effizient da der Unterschied zwischen Sole und Heizungsvorlauf sehr gering ist. Mit unserer 80m Bohrung können wir mit ca 12 Grad rechnen, zum Heizungsvorlauf haben wir entsprechend etwa 20 Grad, die die Wärmepumpe leisten muss. Würde man die um 5 Grad erhöhen, wären das nur 25 Grad. Jede Luft-Wasser-Wärmepumpe schafft 30 Grad Vorlauf bei 0 Grad Außentemperatur mit einem COP > 3

    Jetzt mal aus reinem Unwissen gefragt: Ist BlaBlaCar wirklich relevant? Die Dienstleistung geht so komplett an mir vorbei.

    Ich kann jetzt nur von der Zeit ca 2012-15 reden, da war mitfahrgelegenheit.de (mittlerweile übernommen von Blablacar) mehr oder weniger Monopolist in dem Bereich. Ich weiß nicht ob das immer noch so ist, aber letztendlich ist das ja ein Henne-Ei-Problem. Fahrten einstellen lohnt sich nur auf Portalen die eine gewisse Kundschaft haben und Fahrten suchen ebenfalls. Entsprechend haben es Alternativen ähnlich schwer wie bei Betriebssystemen, Sozialen Netzwerken, etc.

    Ich für meinen Teil habe das damals eingestellt weil zum einen immer aggressiver versucht wurde das zu monetarisieren (11%...), versucht wurde die MFG zum Billigtaxi zu degradieren (statt Punkt zu Punkt sollten Leute dann plötzlich unterwegs einsteigen können) und gleichzeitig die Fernbusse noch die 5€/100km unterboten haben. Und weil bei Mitfahrgelegenheiten für den Fahrer ja auch immer ein gewisser Aufwand entsteht und man auch einiges der Flexibilität mit dem eigenen Auto verliert, habe ich das dann irgendwann eingestellt.

    Letztendlich hilft bei so etwas auch einfach nur die Abstimmung mit den Füßen

    Wie kann ich das verstehen?

    Du hast 25k im Depot und sparst 1k monatlich. Entsprechend entspricht das Depot etwa der Sparleistung von 2 Jahren und ist damit meiner Meinung nach ein kleines Depot. Bei kleinen Depots gilt, dass die Entwicklung vor allem von den Sparraten getrieben wird und noch nicht von der Entwicklung der Börse. Deshalb würde ich auf keinen Fall an dem festhalten was besteht sondern nach vorne schauen.

    Also in meinem Fall der SPDR World + SPDR Small Caps, den Rest verkaufen und in diese beiden ETFs stecken? Kein EM im Depot zur besseren Diversifikation?

    EM ist Geschmackssache. Wenn EM würde ich tendenziell das in den Index integriert nehmen, also MSCI ACWI oder FTSE All-World.


    Sorry, muss natürlich präzisieren: Würde nicht re-balancen durch Verkäufe, sondern nur durch unterschiedlich hohe Zukäufe. So kommt doch auch ein Anteil zusammen.

    Rebalancing über Zukäufe würde hier noch funktionieren, da das Depot klein ist. Grundsätzlich macht das aber auch Arbeit. Und jetzt müssen wir mal schauen über was wir konkret reden. Von 25k ist etwa die Hälfte faktororientiert wenn wir die Small Caps mit einbeziehen. Etwa eine Jahressparrate. In 5 Jahren wird das deutlich unter 20% liegen und in 10 Jahren noch geringer. Absolut mag da vielleicht mal 50 000€ stehen, relativ kommt aber nicht viel zusammen wenn man das nicht weiterhin bespart. Also vereinfachen und entweder weg damit oder ordentlich besparen.

    Die Faktoren-ETFs würde ich - wie gesagt - alle auf den gleichen Stand bringen, also auf jeweils einen Anteil von 20 Prozent. Das einmal im Jahr (oder wenn Lust besteht, auch 2 bis 4mal im Jahr) rebalancen. Aber nicht weiter besparen … sondern einfach die 1.000,- Euro monatliche Sparrate in den AllWorld- oder ACWI-ETF. Alles andere wäre mir zu kleinteilig.

    Das vereint mir eher die Nachteile beider Varianten. Die Faktoren-ETF bleiben klein, müssen aber trotzdem rebalanced werden. Bei den Beträgen hier reden wir von 100-200€ die man von A nach B umschichtet. Mehr als einmal im Jahr würde ich das auf keinen Fall machen und auch mit einmal im Jahr gibt das sicherlich nicht den erwarteten Rendite Boost. Faktoren sollte man meiner Meinung nach entweder klotzen oder sein lassen.


    Ich finde auch, dass hier das bestehende Depot viel zu viel Raum einnimmt. Bei 1000€ Sparrate reden wir von ca 2 Jahresraten. Da sind jetzt sicherlich nicht massig Gewinne aufgelaufen die steuerlich optimiert werden müssen. Insofern würde ich empfehlen sich für eine zukünftige Lösung zu entscheiden und dann konsequent alles einmal in die Richtung umzubauen. Da der Wunsch war sich nicht großartig mit dem Thema beschäftigen zu müssen, würde ich einen thesaurierenden ETF nach Market Cap nehmen und eventuell noch thesaurierenden Small Caps aber mehr nicht.

    6% Entnahme sind sehr viel und dazu kommt noch der Inflationsausgleich und Steuern. Mit Zinsanlagen führt das absehbar auf gute 10 Jahre in den Totalverzehr und bei aktienlastigen Anlagen in den meisten Szenarien auch. Auf der anderen Seite ist mit 75 natürlich die Frage ob man die 15 Jahre noch erlebt und selbst wenn, ob man dann immer noch 9000€ pro Monat durchbringt. Insofern ist schon fast egal was man macht, ich würde dann aber auch konsequent auf Anlagen gehen die sich nicht spontan mit einer Pleite verabschieden oder eben einen größeren Anteil an die Börse. Nicht irgendwelche Hochzinsbanken