Beiträge von LebenimSueden

    Sinnigerweise hätte man ein System konstruiert, das bei aktuellen Hebesätzen in der gleichen Größenordnung herauskommt statt durchschnittlich dem Fünffachen. Dann können die Kommunen immer noch anpassen wie sie wollen

    Wenn du das regelmäßig brauchst, wirst du nicht viel dabei sparen. Die kurzfristigen Versicherungen sind einfach zu teuer weil zu viel Aufwand und eben in der Regel die teuren Fahrer.

    Da muss man einfach in den sauren Apfel beißen und die eigenen Kinder ganzjährig zumindest bei einem Auto mitversichern

    Ich sehe da einige Punkte, die die PKV für dich teuer und damit eher mäßig attraktiv machen (50% TZ, Vorerkrankungen, Kinder), insofern würde ich nach Möglichkeit in der GKV bleiben. Im Zweifelsfall das Thema so weit verzögern, dass das Gesetz durch ist. Da das ab Januar geplant ist, müsste das bald so weit sein.


    Ich bin sonst ja eher pro PKV, schon alleine wegen der Transparenz, aber bei dir sehe ich einfach recht viele Nachteile. An der Stelle würde ich auch bedenken, dass du mit Beihilfe+PKV immer doppelte Arbeit hast. Und während man bei der Debeka (bis auf meinen Bruder ist die komplette Familie mittlerweile zur dritten Generationen dort versichert) per App in 5 Minuten abfotografieren und einreichen kann, ist die Beihilfe immer noch viel Papierkrieg.

    Muss die Heizung wirklich erneuert werden oder lässt sie sich noch die 5 Jahre irgendwie weiter betreiben?

    Hintergrund ist, dass ein zukünftiger Käufer das Haus vermutlich sanieren wird und dann ist die richtige Reihenfolge erst zu sanieren und dann die Heizung richtig dimensioniert auszutauschen. In der Hinsicht machst du den zweiten Schritt vor dem ersten und nach einer energetischen Sanierung wäre die Heizung zu groß dimensioniert.


    Ansonsten machen aktuell recht viele Öl- zu Pelletheizung, da Pellets neben Gas das einzige Heizsystem ist das im Hochtemperaturbereich gut funktioniert, Pellets von der CO2 Steuer befreit sind und der Platz der Öltanks in der Regel recht einfach zu einem Pelletlager umgebaut werden kann. Allerdings sind Pellets recht teuer und werden das auf absehbare Zeit auch bleiben, dazu ist die politische Sicht auf Pellets aktuell eher unklar.

    Über die Frage was angemessen ist, kann man lange streiten. Deshalb halte ich mich mit konkreten Zahlen zurück. Klar ist aber, dass das Image der Pflegeberufe als sehr schlecht bezahlte Branche mittlerweile überholt ist.

    Ich denke statt darüber zu spekulieren ob der Partner das Auto mitfinanziert, könnte man auch einfach in die einschlägigen Tarifverträge sowie den Pflegemindestlohn schauen. Gute 15€ Mindestlohn sind jetzt nicht wenig, das ist ca 50% über dem allgemeinen Mindestlohn

    Und kapitalgedeckt bedeutet auch nicht notwendigerweise "ausschließlich im Inland", auch wenn viele Politiker das natürlich gerne so sehen würden. Der schwedische AP7 kopiert meinem Wissen nach einfach den ACWI, sprich fast nur nicht-schwedische Investments. Die beste Versicherung gegen Katastrophen zu Hause ist immer noch eine Anlage im Ausland

    Jetzt mal Butter bei die Fische. Die endgültigen Steuern hängen von noch festzulegenden Hebesätzen ab. Auch wenn ich nicht an aufkommensneutral glaube, eine allgemeine verfünffachung wird sicherlich auch nicht kommen. Insofern ist bei allen Werten noch deutliche Luft nach unten und damit deutlich bezahlbarer.


    Und dann ist es eben so, dass die Grundsteuer Grundbesitz besteuert. Bei 2500€ BR ist das kleine Grundstück halt deutlich mehr wert als meine 700qm zu 100€. Und bevor ich mich über eine Grundsteuer von <1% aufrege, rege ich mich lieber über die Einkommenssteuer auf. Da nimmt mir der Staat viel mehr ;)

    Beim eigenen Auto muss man nicht gleich den Kotflügel wechseln. Für kleines Geld gibt es einen Lackstift zum Überpinseln. Wird zwar nicht wie neu, aber gut genug ;)


    Bei 10€/Monat würde ich mir aber auch überlegen die VK zu behalten. Weniger wegen irgendwelchen Schrammen als echten Totalschäden. Bei kleineren Schäden kommt die Rückstufung in der SF schnell teurer als der abgedeckte Schaden.

    Erfahrung habe ich keine, in der FAZ ist aber gefühlt einmal pro Jahr ein Artikel der das Thema behandelt. Der Nießbrauch erstreckt sich in dem Fall auf die Dividenden. Inwiefern das auf thesaurierende ETFs (=keine laufenden Erträge) anwendbar ist, wäre zu klären

    Alte Häuser mit großen Grundstücken in Regionen mit 800-1000 Euro Bodenrichtwert werden sonst das 3-5 fache zahlen müssen.

    Wobei natürlich dann das Grundstück ohne Haus leicht eine Million wert ist, da reden wir nicht mehr von armen Leuten. Grundsätzlich finde ich die Orientierung am BR nicht verkehrt. Der Wert einer Immobilie wird faktisch vor allem über die örtlichen Grundstückspreise gesteuert und nur zum kleineren Teil über das darauf vorhandene Gebäude. Eine Luxusvilla in Hintertupfingen bei 50€ BR mag 2 Millionen im Bau gekostet haben. Verkaufen wird man sie zu dem Preis aber kaum können, denn potentielle Interessenten würden einfach selbst neu bauen.

    Bin der Meinung das sich die Rentenberechnung und damit die erworbenen Rentenpunkte und deren Wert, nicht ändern lassen. Das würde einer Enteignung gleich kommen, da würde das Bundesverfassungsgericht definitiv einschreiten. Sicherlich kann es für die Zukunft, unter anderen durch die zu erwartende Rente am Kapitalmarkt, Veränderungen geben. Allerdings nur für in die Zukunft gerichtete Ein- und Auszahlungen, da erworbene Punkte eine Art Guthaben für den Einzahler sind und diese gesetzlich nicht an Wert verlieren dürfen.

    Das Problem ist hier natürlich, dass wir immer gleich über Jahrzehnte reden. Selbst wenn man bereits 67 ist, haben viele noch 20 Jahre und mehr. In der Zeit muss der Wert der bestehenden Renten regelmäßig angepasst werden und da lässt sich leicht eine versteckte Rentenkürzung einbauen indem eben nicht mit der Inflation mitgehalten wird. Nominal mag es keine Kürzung geben, das ist aber nur die halbe Miete

    Vertragliche Ansprüche sind eine Sache, doof ist nur wenn der Vertragspartner nicht mehr in der Lage ist zu zahlen. Siehe die Betriebsrenten von gewissen Herstellern von Modelleisenbahnen.

    Oder wenn der Vertragsanspruch nicht mehr viel Wert ist, z.B. eine Rentenversicherung mit sagen wir 2% Garantiezins bei andauernd hoher Inflation über die restliche Dekade.

    Um auf die grundsätzliche Frage zu antworten:

    - es ist hilfreich den Namen der Firma zusammen mit Stichworten wie "Erfahrungen" zu googlen

    - außerdem hilft es, sich über Portale wie Northdata einen Einblick in die Firmenhistorie und die anderen Beschäftigungen der Gesellschafter bzw Geschäftsführer zu verschaffen


    In diesem Fall kommt dabei folgendes heraus:

    - die Firma gibt es noch nicht lange, entsprechend auch praktisch keine Bewertungen

    - andere Verflechtungen sind noch eine Firma die Versicherungen vermittelt sowie diverse Immobiliengesellschaften

    - für die andere Firma (VfD Kassel) gibt es außerhalb der eigenen Webseite nur 2 Bewertungen, bei angeblich mehr als 1700 Bewertungen auf der eigenen Webseite. Das kommt mir dubios vor

    Ich behaupte mal, dass sich recht wenig ändern wird. Lieferkettenprobleme sind mittlerweile eingepreist. Die Spritpreise dürften den einen oder anderen dazu motivieren einen Spritschlucker auszutauschen, bei normalen Autos ist das Sparpotential aber recht begrenzt. Für zwei oder drei Zehntel würde ich mein Auto jedenfalls nicht gegen eines mit unbekannter Historie eintauschen. Zum Autofahren gibt es für viele ohnehin keine brauchbare Alternative. So ein Billigticket im ÖV nutzt halt nur was wenn das Angebot was taugt und um ganz autofrei zu gehen (oder auch nur den Zweitwagen loszuwerden), braucht es ein ziemlich gutes Angebot.

    Der typische Wärmepumpennutzer aktuell dürfte im Neubau oder kernsanierten Altbau leben: sprich Fußbodenheizung und Niedrigenergiehaus. Wenn da die Wärmepumpe ausfällt, puffert der Estrich erst einmal sehr lange und da das Haus wenig Wärme verliert, dürfte auch nach 2 Tagen die Temperatur noch recht warm sein. Bis alles einfriert, dauert es sicherlich deutlich mehr als 3 Tage. Wenn wir aber von einem flächendeckenden Stromausfall von einer Woche reden, dann ist nichts mehr mit gemütlich Fernsehen sondern eher Randale. Wie viel Diesel hast du eigentlich fürs Aggregat gebunkert? ;)


    Die andere Sache ist die Richtung in die die Politik das gerne entwickeln will. Einfach im Altbau die Öl-/Gasheizung durch eine Wärmepumpe austauschen ist Quatsch da durch die hohen Vorlauftemperaturen ineffizient. Aber ich denke, dass die meisten Leute sich das vorher durchrechnen und a) die alte Heizung weiterbetreiben oder b) vor der Wärmepumpe entsprechend sanieren.