Beiträge von Dandelin

    Zudem sehe ich es auch äußerst kritisch, dass die "Versicherungs-ETFs" bei Insolvenz der Versicherung kein Sondervermögen darstellen. Dabei geht ein richtig großer Sicherheitsaspekt verloren. Und Sicherheit ist ja eigentlich das Hauptargument einer solchen Versicherung.

    ist das richtig? Das wäre ja für mich ein absolutes K.O.-Kriterium. Ist das irgendwo dokumentiert?

    Hallo,


    während der Laufzeit eines Riestervertrages kann sich einiges ändern: Gehalt steigt oder Kind wird geboren.

    In beiden Fällen sollte man den Beitrag anpassen um eine Punktlandung auf die 2100 Euro Fördergrenze zu schaffen: einmal Beitrag rauf, andermal Beitrag runter.

    Ist die Versicherung dazu in jedem Fall verpflichtet dies anzunehmen?

    Was passiert mit den noch geltenden Konditionen? Insbesondere wenn nur eine monatliche Rente garantiert wird, die natürlich noch auf dem alten Betrag und der alten Laufzeit beruht ?


    Gruß & Dank

    Den

    FLOSSB.V.STORCH-MUL.OPP.R

    LU0323578657


    will ich auch loswerden. Der Chart liegt wie eine Stein am Boden. Ich werde erstmal einen Teildepotübetrag zur ING beantragen und dort verkaufen. Ist um Welten günstiger als bei der Sparkasse und bei Scalable sicher auch.

    Auf einmal investieren bringt im Schnitt historisch die besseren Renditen, da du länger im Markt bist. Solltest du aber davon ausgehen, daß der Markt eher nach unten geht is in Tranchen besser, da du der Gefahr aus dem Weg gehst mit der Einmalanlage eine 'Ausreißer-Nach-Unten' bzgl. Rendite zu produzieren. Einmalanalge ist nur im Durchschnitt besser.

    Im Moment mach ich lieber Einmalanlage. Ansonsten keine Markttiming vornehmen.

    Das ist pure Zockerei. Es ist allgemein besser im Markt drin zu sein als draußen.

    Statistisch gesehen wird aus 1 Euro, den du am 1. Januar in den Markt investiert am 31.12 dann 1.08 Euro. Das ist nicht jedesmal so, mal ist es mehr, mal weniger, mal sogar negativ. Aber im Erwartungswert stimmt es so. Dein FTSE All-World bildet ziemlich gut den Markt ab.

    Also investieren und dann 10-15 Jahre meditieren und auf den Erwartungswert vertrauen.

    Hallo,


    ich habe mit der Sparkasse abgeschlossen und mein Depot zur Consorsbank übertragen lassen. Es kammen 4 Immobilienfonds rüber. Mir fiel aber auf, das die Einstandskurse bei Consorsbank durchweg kleiner waren als bei der Sparkasse. Konkret jeweils um den jeweiligen Ausgabeaufschlag. Grundsätzlich mindert dieser als Teil der Anschaffungskosten die Bemessungsgrundlage für die Abgeltungssteuer. Auf Nachfrage bei der Sparkasse hieß es, daß in 2018 mit der Einführung der Abgeltungssteuer alle Wertpapiere auf ihren 'echten' Einstandswert gesetzt wurden (also exklusive Aufschlag). Somit hätte ich leider Pech und könnte diesen steuerlich leider nicht geltend machen.


    Kann jemand dies bestätigen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Vielen Danke

    Schau dir mal dieses Video an

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    Die DWS darf dich nicht verrenten, nur eine Versicherung. Die mußt du in 27 Jahren finden.

    Dann wird der Rentenfaktor aber niedriger sein, als heute. Und vor 10 Jahren war nochmals höher. Weg von der DWS würde ich unterstützen, aber wie oben angeklungen wegen der kosten nur zu Nettopolicen wechseln.

    Hallo liebe Mitforisten,


    ich habe einen alten Riestervetrag von der Debeka Tarif F2. 2,25% Verzinsung ist heutzutage ja schön, aber ich bin mir nicht sicher, welcher Rentenfaktor gilt und ob dieser hart garantiert ist.

    Es wird eine Rente von 123,27 aus Eigenbeträgen und 25,63 aus Zulagen garantiert.

    Bei Rentenbeginn ist dann 30360 im Rententopf.

    Legt man das zugrunde kommt ein mächtiger Rentenfaktor von 49 raus ((123,27+25,63)/3.036).

    Das scheint mir fast zu hoch, als daß er garantiert sein kann.

    Auf der entsprechenden Seite steht dann ganz oben auch "Musterrechung"!.

    Habe ich berechtigte Zweifel?



    Viele Dank für die kommenden Ratschläge

    Nochmal alles in richtig

    Put den die Bank für in 6 Jahren rausgibt: $75.56

    1 Zertifikat hat Bezugsverhältnis 7,2743, also 7,2743 * 75.56 = 549,64 für die Bank.


    Falls Startkurs überschritten wird im Jahr:

    1. Jahr: 559,64 - 40 - (7,2743 * 68.88) = 8,59

    2. Jahr: 559,64 - 80 - (7,2743 * 60.81) = 37,28

    3. Jahr. 559,64 - 120 - (7,2743 * 50.9) = 69,37

    4.Jahr: 559,64 - 160 - (7,2743 * 38.32) = 120,88

    5. Jahr: 559,64 - 200 - (7,2743 * 21.38) = 204,11

    6. Jahr: 559,64 - 240 - (7,2743 * 0) = 319,64


    Fall die Barriere am End nicht unterschritten wird, der Startkurs aber nicht gibt es Geld zurück und die Bank behält die 549,64. Ebenso bei unterschreiten der Barrier (aber ich krieg die Aktien eingepflegt).

    Nicht schlecht für die Bank. Die Risikoprämie ist also zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigt.

    Übrigens kann man noch weiter denken:

    Die Bank muß in Jahr 5 die Zinszahlungen leisten. Da das Ding Memory hat muss sie jetzt 5 * 40 = 200 Euro rüberschicken. Sie muss mich aber quasi laut Vertrag von meinem Put befreien.

    Kein Problem sie kauft denselben wie oben, nun sind aber 5 Jahre Vergangen und die Laufzeit ist nur 1 Jahre. Kosten sind dann laut Black-Scholes 20.80 euro. Sollten jetzt im 6. Jahr Aktien für den vorherigen Put angeliefert werden, können sie zum Put mit kürzerer Laufzeit rübergereicht werden. Also Kosten 220.8 Euro damit 321,67 - 200 + (1000/211)*20,8 = 23.09 an die Bank.


    Kann man für jedes Jahr dann berechnen:


    1 Jahr: -16.38

    2. Jahr: -25,29

    3. Jahr: -25,15

    4. Jahr: -12,73

    5. Jahr: 23,09


    Dies hieße, dass die Bank leichtes Minus vor Kosten machen kann. Ist da meine Vorgehensweise passend?


    Sorry, wenn ich mich da reinknie. Vielleicht bin ich hier falsch, aber das Forum der ehrlichen Investmentbanker konnte ich nicht finden.

    Ihr könntet Recht haben, aber man lebt nicht allein. Nehmen wir an ich habe eine Bekannten und dessen Frau hat sich Memory-Express-Zertifikate verkaufen lassen. Vom Berater ihres Vertrauens, der auch ihren Vater schon "erfolgreich" beraten hat. Dann muss man mit Fakten kommen. Naja, ist nicht ganz einfach rüberzubekommen.... Für meinen Bekannten natürlich ;)

    Hallo,


    ich bin leider wohl der Sparkasse auf den Leim gegangen, da ich mir ein Memory-Express-Zertifikat auf VW andrehen habe lassen (https://www.boerse-frankfurt.d…at-plus-auf-volkswagen-vz). Jetzt möchte ich auch genau wissen was für einen Reibach die Bank macht.


    In so einem Zertifikat ist eine Put-Option drin, die ich als Käufer übernommen habe, dafür bekomme ich dann Zinszahlungen als Prämie (wenn alles gut läuft).

    Die Bank hat den Put weiterverkauft und somit erstmal Geld eingestrichen.

    Den fairen Preis berechnet man mit dem Black-Scholes-Model. Gibt es online: https://goodcalculators.com/black-scholes-calculator.


    Spot Price (Ausgabepreis): 211,49 Euro, Strike Price 137,47, Laufzeit: 6 Jahre, Volatilität: 74,21 (5 Jahre), Risikoloserzinssatz: 2% (optimistisch), Dividend Yield: 2,4 (Durchschnitt Dividende letzte 5 Jahre).

    Das eingesetzt ergibt 68.03 als Preis für die Put-Option. Bei Anlage von 1000 Euro hat die Bank dann 1000/211,49 * 68,03 = 321,67 Euro auf ihrer Seite.


    Der schlimmste Fall tritt ein, wenn die Bank am Ende der Laufzeit 6 Zinszahlungen in Höhe von 4% leisten muß, also 240 Euro. Also sind das in jedem Fall 321,67 - 240 = 81,67 für die Bank.


    In meiner Betrachtungsweise ist das ziemlich übel, denn die Zinszahlungen müßten im Erwartungswert die 321,67 aufwiegen.

    Aber nicht mal der Best-Case meinerseits erreicht das. Über Kosten reden wir nicht.


    Jetzt wäre es schön, wenn das jemand Gegenchecken könnte. Ist das Geschäft wirklich so mies?


    Grüße Dandelin

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