Beiträge von HorstBlond

    Prüfe auch den ewigen Widerufs joker!

    ich habe eben gelesen, dass der so ewig vielleicht nicht ist. So ungefähr der Logik folgend: es war ein nicht wirklicher Schaden und wenn ich jetzt Jahre nach dem Urteil komme gilt das nicht mehr (Quelle auch hier Finanztip meine ich). Aber wenn das tatsächlich "ewig" gilt, dann ist meiner aus dem Jahr 1997 sicher ein Fall für eine Ueberprüfung.

    Ich hatte das mal grob durchgerechnet... Klar ist das unfair, weil ich versichert war, aber den Breakeven hatte ich nach 22 Jahren erreicht... Wenn ich davon ausgehe, dass ich 70% angespart habe (Rest Versicherung), dann bin ich gerade jetzt auf 0 (Vergleich Summe meiner Einzahlungen und heutiger Rückkaufswert)

    danke an alle, sehr hilfreich! Aha, dann war ich wohl beim Herrn Kaiser... ;-)

    JDS: vollkommen klar, dass das hier ein Peanutsbaustein ist... Aber ich bin mental offenbar ein kleiner Schotte ;-)


    Was mir nach mehr Nachdenken noch einfallen ist bzw. ich mich frage: Wenn ich das jetzt einfach liegenlasse, dann macht die Garantiesumme den ca. 3,5% Zins pro Jahr. Das wäre sehr gut. Wenn ich jetzt aber (falls überhaupt möglich) wieder aufnehme, dann habe ich ja auch wieder den Versicherungsanteil, den ich zahle. Lt. Google sind der Sparanteil zwischen 60 und 70%. Das hiesse ich bekäme die 3,5 % auf den Sparanteil und versenke 30-40%? Ich zahle ja dann nicht, sagen wir, 200 € kapitalbildend ein, sondern zahle 80 € in eine Versicherung. Das Geld ist weg (also ich brauche die V nicht wirklich...) und ich spare nur 120 € (die dann mit 3,5% verzinst würden)? Oder geht das nicht linear?

    Damit wäre die Option natürlich vollkommen raus...

    (natürlich muss ich kommende Woche mal die V anrufen - entweder es geht gar nicht, oder ich bitte um eine Kalkulation der Entwicklung)


    Bliebe - entgegen dem ursprünlichen FInanztipp-Vorschlag Verträge zu behalten (oder beleihen), und sei es beitragsfrei, die Frage, ob ich in 10 Jahren anderswo aus 11,7 k mindestens 15,5 k€ machen kann. Sicher, das sollte klappen, aber nicht zu dem Risiko. Was wiederum nicht so relevant ist, wenn wir hier über ganz wenige % der Altersvorsorge sprechen... Was ist heute schon "risikolos"... Tagesgelder kommen vlt wieder etwas in Mode, Obligationen/Anleihen verhalten sich gerade wie RK3 oder werfen immer noch nichts ab.

    Hallo,

    danke, dass ihr euch noch um so alte, "langweilige" Themen kümmert ,-) IKlasse, bin gerade auch auf euren YT-Kanal gestossen, gerade die letzten 2 habe ich gerne gehört; auch wenn relativ einfach und eher eine Bestätigung für mich, ist eure Arbeit doch sehr gut und hilfreich!


    Ich habe auch noch eine kapitalbildende LV, abgeschlossen '97. (Damals Hamburg-Mannheimer, jetzt ERGO - komisch, in dem verlinkten Artikel weiter oben steht, dass nach der Insolvenz der H-M Protektor übernommen hat? Meine jährlichen Bescheide bekomme ich jedenfalls von der ERGO).

    Ich hatte seinerzeit ein paar Jahre angespart (und brav meine Provisionen und Gebühren gezahlt :-( - Liebe Versicherungsbranche, falls ihr hier mitlest. Dieses Gebahren hat mich nachhaltig, bis heute, geprägt. Ich kann euch leider nicht mehr so richtig trauen. Damals hat mir den Vertrag ein ehemaliger Student/Doktorant angedreht, der, ein paar Semester über mir, mit Chemie-Dr.-Titel zur H-M "gewechselt" hatte... Ich selber kannte ihn aus der Uni und stand 2-3 Jahre vor dem Abschluss... Beratung auch im Sinne, dass es für beide Seiten stimmt war da nicht...)

    Anfangs der 2000er Jahre hatte ich den Vertrag dann beitragsfrei gestellt. Er läuft im 2032 aus. Bei Kündigung heute wären ca. 11 k€ garantiert, in 10 Jahre dann ca. 15,5 k€.

    Mit Hilfe eures Rechners (super!!) konnte ich ermitteln, dass im Durchschnitt eine Verzinsung von ca. 3,5% zu erwarten ist. Das ist ja immerhin was! 3,5% nach Steuern&Gebühren aber vor Inflation für beinahe risikolos (ja, habe den Artikel oben gelesen...). Ich lebe zwar mittlerweile in der CH, von daher zahle ich wohl ein wenig Vermögenssteuer (allerdings im Moment noch unterhalb der Freigrenze). Lebensunterhalt bestreite ich aber immer noch viel in €.

    Wg. des Zinssatzes frage ich mich & euch, ob es nicht Sinn macht, den Vertrag jetzt doch weiter zu besparen? Ginge das überhaupt? Ansonsten bin ich (mittlerweile), was das Ansparen betrifft fast zu 100% bei Aktien ETFs angekommen (70-30), auch die in der CH übliche "3. Säule" (private Altersvorsorge, steuerlich geförderter 0 Komma irgendwas Banksparplan) möchte ich auf eine hohe Aktienquote umstellen. In meiner speziellen Situation muss ich mit 65 nicht alles auf einmal in RK1 haben. Nach dem Lesen eurer Artikel komme ich zu dem Schluss, dass eine Kündigung eher nicht zu empfehlen ist, auch eine Klage zur Rückabwicklung scheint mir nach so vielen Jahren nicht mehr erfolgsversprechend bzw. auch nicht unbedingt so gross vorteilhaft.


    Ich wäre über euren Input dankbar, bevor ich die Versicherung anrufe. Ich vermute, dass die sich nicht unbedingt freuen, da sie ja den Garantiezins kaum stemmen können. Von daher erwarte ich nicht unbedingt ausschliesslich in meinem Sinne beraten zu werden ;-) (zur Skepsis siehe oben...) Danke euch also vorab für eure Gedanken & Ratschläge.

    Hi, ich weiss nicht, ob die Frage so "richtig" ist bzw. so beantwortet werden kann. Ich meine, ein Index definiert, was ein Large, Mid oder Small Cap ist. Es gibt AFAIK mehrere Definitionen, die ähnlich, aber nicht gleich sind.

    Bei MSCI z.B. geht das so: Large Cap: die ersten 70% nach Marktkapitalisierung, Mid Caps, die folgenden 15% und Small Caps die nächsten 14%. Das fehlende % sind Micro Caps (plus FM?).

    Ich meine, dass das für alle Märkte so gilt:

    "Developed World": 23 Länder

    ACWI (All Countries), 23 plus 23 EM

    EM eben nur die 23


    Large 70%

    Mid die nächsten 15%

    Small die nächsten 14%

    = IMI (Investable Market): 99%

    All Caps: 100% (Micro und Frontier Markets)


    Ich würde meinen ein Small Caps EM nach MSCI nimmt eben die 14% Portion aus EMs.


    Vielleicht mag das jmd bestätigen oder korrigieren?

    ich habe gerade für meine Kids Sparpläne mit dem "Vanguard ESG Global All Cap UCITS ETF (USD) Acc" eröffnet (flatex). (obwohl noch relativ neu/klein, aber das Risiko fand ich vertretbar)


    Gründe: Konsequent passiv, buy and hold, low cost. Die ESG-Variante habe ich dann dem "normalen" FTSE All World vorgezogen, wissend es geht eher in Richtung "Tropfen auf die heisse Erde", aber auch besser als nichts...


    ich will dieses ESG - Thema hier nicht weiter breittreten, jeder bilde sich eine Meinung, aber es wäre schön, wenn auf fundierterer Basis. Da könnten auch die Journalisten noch nachlegen...


    Was ist ESG? Erstmal klingt das ja gut "Environmental Social Governance". Am Anfang stand dann da mal "keine Gewinne aus Waffengeschäften, Nuklear, Kinderarbeit, Tabak usw." Das ist ja wohl das mindeste... (obwohl der ein oder andere sagen wird "Geld hat keine Moral - mir doch egal, ich will die Rendite, Gutmenschen sollen die anderen; das regelt sich schon, wenn die Menschen es wollen, beim Geld hören Freundschaft und Moral auf). Wie unterschiedlich man das sehen kann, zeigt ja gerade unser Nachbar Frankreich beim Thema Atomstrom (und u.a. Finnland, dort sogar die Grünen...)

    Aber was ist ESG in jedem Fall nicht: ein Investment in den Klimaschutz. Das muss einem auch bewusst sein. Hier tummeln sich nicht nur Solar- und Biogastechnologie-Firmen...

    "Ist eh nur greenwashing" kann man so pauschal aber auch nicht sagen. Etwa mehr Einsicht erlaubt die Artikel der SFDR der EU. Klar ist, dass es bei Artikel 6 recht stark nach reinem Greenwashing und Marketing riecht und im Moment aus systematischer Sicht "Artikel 9" besser ist. Bei Artikel 6 reicht es wohl, auf seiner Website was von "Klima" zu schreiben, und man bei Artikel 9 schon was nachweisen muss.

    Ich finde, dass Unternehmen mehr machen sollten, aber finde auch, dass ESG mal ein Anfang ist.

    Ich finde darüberhinaus Ansätze wie SROI / SRI und Impact Investing interessant.

    Aber wie gesagt, ich würde mir wünschen, dass hier keine pauschale Stammtisch-Lagerbildung stattfindet und wir alle ein wenig besser lernen, was ESG ist und was nicht.

    mich beunruhigen solche Artikelchen schon lange nicht mehr. Ist die Dynamik nicht auch eher so: Wenn man sowas liest kann man getrost einsteigen - eher wenn man liest: Nix verpassen, jetzt einsteigen - dann ist's langsam mal Zeit für einen Crash?


    Richtig ist, dass das mit den Vorhersagen, gerade die Zukunft betreffend... Auch das mit der gefühlten Wahrscheinlichkeit, dass wenn der letzte Crach schon zu lange auf sich warten lässt usw. Gerade an Tagen, an denen MCSI Höchststände erreicht werden - ABER: wenn doch langfristig die "Kurse steigen", dann gibt es eben auch mal Höchststände. Eine Kluge Strategie hilft noch am besten über alle Klippen und Täler. Warten und Nixtun gehört sicher nicht dazu.