Beiträge von Moses

    Nicht nur die höhere Gefahr von Nachzahlungen bei 3/5 sollte beachtet werden, sondern auch, dass das Finanzamt in dem Fall sehr gerne eine Vorauszahlung für 2 weitere Jahre fordert.

    Das ist meinem Bruder passiert. Der konnte das dann zwar mit dem Finanzamt verhandeln, dass er wegen sofortigem Wechsel in 4/4 in den kommenden Jahren erst einmal keine Nachzahlung zu leisten hätte, und deshalb nur für 1 Jahr nachzahlen musste. Erzeugt aber Stress, den man sich vielleicht sparen will.


    Außerdem muss man berücksichtigen, dass Elterngeld zwar steuerfrei ausgezahlt wird, aber am Ende zum Familieneinkommen gezählt wird und die Steuerlast entsprechend erhöhen kann. Dadurch steigt die Gefahr einer Nachzahlung bei 3/5 m.E. noch weiter an.

    Wenn man da mal kurzfristig etwas reinrutscht, ist das auch keine große Sache.

    Das stimmt.

    Wenn man dauerhaft mehr Liquidität halten will, dann sollte man sowieso schauen, dass man noch ein Konto bei einem anderen Institut eröffnet.

    Das wird wohl meine "Lösung" werden. Naja, ein Hoch auf die Finanzsoftware...


    Dieses Abräumsparen ist wohl auch eher "zusätzlich" gedacht, nicht für allgemeine Sparraten. Nach etwas tieferem Einlesen in das Thema denke ich aber, dass ich das auch eher mit einem Dauerauftrag oder Einmal-Überweisungen lösen würde.

    Erst einmal vielen Dank für die schnellen Antworten.


    Die Zahlen, die ich genannt habe, waren einfach nur beispielhaft und frei erfunden, sie sollten nur das Prinzip beschreiben.


    Das mit dem Puffer ist eine ganz gute Idee. Dummerweise ist das Verrechnungskonto bei meiner Bank aber eine Sichteinlage und wird dann zum Thema Verwahrentgelt mit betrachtet. Zu groß darf der Puffer dann also nicht sein, wenn man bei der gleichen Bank noch andere Konten hat...


    Danke Referat Janders für den Hinweis auf das Abräumsparen. Die Idee ist gut, aber bei 0,6% Gebühren (zumindest bei einem Anbieter) muss man gucken, mit welcher Geldanlage man das kombiniert.


    Es sieht mir aber so aus, als ob es ohne regelmäßige Nacharbeit nicht wirklich gehen wird.

    Liebes Forum.


    Erst einmal: Ich bin neu hier, lesen aber schon länger im Newsletter mit.


    Ich wende mich jetzt an euch, weil ich mit einer Frage nicht mehr weiterkomme.

    Ich möchte gerne einen ETF-Sparplan mit einer flexiblen Sparrate realisieren, bzw. bin auf der Suche danach.

    Hintergrund ist, dass meine monatliche Sparrate nicht konstant ist, abhängig eben von den gerade angefallenen (Sonder-)Ausgaben, oder zusätzlichem Geldeingang (Geschenke).

    Bspw. würde ich pro Monat 300 Euro in den Sparplan einzahlen wollen.

    Jetzt klappt das auch die ersten paar Monate, dann gibt es aber mal einen Monat, in dem das Auto kaputt geht und ich nur 100 Euro sparen kann. Dann ist erst mal wieder alles normal bei 300 Euro, bevor der Geburtstag plötzlich 200 Euro zusätzlich in die Kasse spült und ich 500 Euro sparen könnte.


    Meine Idee ist, dass der Sparplan einfach immer mit dem Betrag ausgeführt werden soll, der sich auf dem Verrechnungskonto befindet.

    So etwas scheint es aber nicht zu geben, oder ich bin zu blöd, es zu finden.


    Eine nächste Überlegung war, den Sparplan einfach auf 1000 Euro festzulegen. Zumindest bei der Comdirect habe ich es aber so verstanden, dass die nur dann den Sparplan ausführen, wenn das Verrechnungskonto auch entsprechend gedeckt ist. Das würde dann also auch nicht funktionieren.


    Meine Frage an euch:

    1) Gibt es so etwas überhaupt? Wenn ja, wo?

    2) Seht ihr einen Work-Around, der nicht auf ständige einzelne Nachkäufe hinausläuft?


    Vielen Dank im Voraus.

    Schöne Grüße


    Moses