Beiträge von Zoshy

    Darf ich nach dem konkreten Vertrag fragen? Vielleicht liegt es auch an der Einmalzahlung, aber die Effektivkosten scheinen ja ganz gut zu sein. Ich (1994, 40 Jahre Einzahlung) habe Angebote für 1,18% mit 26,xx Rentenfaktor.

    Könnte mir vorstellen, dass das raisin, condor oder europa sein könnten.

    Ein guter Schritt? Eher nicht ;-)

    Erstens würde dies nicht sofort wirken... und irgendwoher müsste ja auch das Geld zum Investieren abgezweigt werden.

    Zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass man unter den Beamten, Wahlbeamten und unfähigen Volksvertretern wenigstens einen Einzigen finden könnte, der eine solche Kapitalanlage halbwegs manierlich managen könnte ;-)

    Aber wie macht Norwegen das dann? Oder verwechsel ich da was?


    Etwas off topic jetzt, but well..

    Also Leute, ich bin selbstständig. Aber soweit ich da richtig informiert bin, muss ich sowohl in der KSK als auch ohne KSK in die GRV einzahlen.


    Da ich in der KSK bin, muss ich jedenfalls einzahlen und wähle trotzdem den Rürup UND den ETF Sparplan. 3 schichtige Altersvorsorge inkl Flexibilität durch ETF und Steuervorteile durch Rürup.


    Soweit ich jetzt informiert bin, finde ich das eigentlich einen guten Plan.


    Edit:

    Auch wenn ETF statt GRV natürlich nett wäre. Aber so funktioniert halt auch eine Solidargemeinschaft.


    Was wäre eigentlich wenn die GRV mithilfe der neuen Regierung auch zu teilen in Kapitalanlagen geht? Wäre das nicht auch schonmal ein guter Schritt?

    Wenn du die Tätigkeit nur nebenberuflich ausübst, bist du nicht berechtigt für die KSK und damit auch nicht versicherungspflichtig nach dem entsprechenden Gesetz.


    Bedingung für die Aufnahme in der KSK ist die maßgebliche hauptberufliche künstlerische Tätigkeit.

    Freundin ist angestellt, ich selbstständig. Zahle über die KSK aber in die GRV ein.


    Zusätzlich soll Rürup aufstocken und der Steuervorteil genutzt werden. Wir haben beide hohe Steuersätze, falls irgendwann mal verheiratet auch. Ich glaube sehr gut von den Steuerersparnissen profitieren zu können, sofern ich nichts übersehen habe bzw Fehler in der Rechnung gemacht habe.


    Monatsrente finde ich einen sehr schönen Sicherheitsgedanken. Man kann sich drauf einstellen und muss sich keine Gedanken machen, wie alt man wird.


    Vererbt wird es an Frau oder kindergeldberechtigte Kinde. Entsprechende Absicherung würde ich einbauen mit 15 Jahres Zeitraum. Oder sollte man das möglichst hoch ansetzen?


    Sehr wahrscheinlich werden wir keine Immobilie kaufen, da die Preise in der Stadt zu extrem sind, wir uns nicht auf dem Land sehen (auch beruflich nicht) und uns das widerum zu unflexibel ist, da wir nicht wissen wo wir später sein wollen und eher auch mal Ortswechsel in Betracht ziehen.


    Ich kann nicht sagen, wie sich die Steuergesetze ändern, aber wenn sie das tun, dann wird das sicherlich auch Aktien und ETF Sparpläne betreffen. Also insofern sehe ich da alle in einem Boot und glaube danach kann man nicht wirklich entscheiden.


    Idee wäre neben GRV 300€ monatlich in Rürup und für den Anfang mindestens 150€ in einen ETF Sparplan zu stecken. Letzteres dann langfristig mehr und flexibel je nach Lebenssituation (Kinder, etc)

    Ich bin selbstständig. Freiberuflicher Kameramann und in der KSK.


    Ein Gewerbe hatte ich NIE! Und darüber bin ich sehr froh. Weniger Kosten und Aufwand. Mir wurde es mal so erklärt: solange ich nicht mit Waren handle und sie nicht vertreibe/umsetze, habe ich kein Gewerbe.


    Check das aber selbst auf jeden Fall nochmal.


    Ansonsten war es für mich letztlich positiv kein Kleinunternehmer zu sein, weil ich so geschäftsrelevante Dinge zum Netto Preis einkaufen konnte und es darüber hinaus auch seriöser auf Rechnungen ist.

    Den Tread hatte ich eröffnet. Wir sind bei einem Honorartarif der Condor gelandet. Die Fondsauswahl ist ok, das Preisniveau ebenfalls und der Rentenfaktor ordentlich. Bei Raisin störte uns die MyLife, da fehlt uns etwas das Vertrauen, auch wenn ein Anbieterwechsel grds möglich ist.

    Hey Cador, magst du mir vielleicht hier oder per PN sagen, welchen Tarif du wo abgeschlossen hast. Die Condor hat mich neben der Europa auch interessiert und ich versuche da jetzt langsam mal den Deckel drauf zu machen :)

    Zu der Anleihe kann ich nichts sagen. Ich würde aber aktuell meinen Sicherheitsanteil erst in Tagesgeld stecken so lange man unterhalb der Einlagensicherung bleibt.

    Welches Tagesgeld Konto kannst du empfehlen. Ich habe ein Geschäftskonto bei Comdirect und den Großteil meiner Rücklagen und Cashflows auf diesem Tagesgeld, aber das fährt überhaupt keine Rendite ein...

    Lagerst du für Tagesgeld auf ein extra Konto dafür mit besseren Konditionen aus?

    Ich meine ETF Rürup. Hier soll es ja um eine lebenslange Rente gehen, wenn ich dich richtig verstanden habe.


    Ich persönlich würde nicht zu Raisin gehen. Der Tarif der EUROPA sieht gut aus. Es wären noch andere Tarife als Nettopolice zu prüfen.

    Ich habe jetzt mal Angebote von Europa verglichen mit verschiedenen Fonds. Grundsätzlich scheint aber die Europa nur Privionsverträge anzubieten? Oder wie kommt man da an günstigere Netto Tarife?

    Je nach Fondsauswahl kam ich da mit einem monatlichen Beitrag von 300€ ohne Dynamik auf Fondsguthaben zwischen 300.000 und über eine Mio je nach Rendite Szenario.

    Der Rentenfaktor wird mit 24,80 ausgewiesen.

    Mal schauen was die Berechnung mit den shares/xtrackers ETFs bringt..

    Edit:

    Kann man hier keine Fotos posten?



    Um die im Vertrauen gegebenen Infos nicht gegen mein Wort breit zu streuen, erwähne ich jetzt mal nicht, welcher Fonds es ist. Gerne so beibehalten selbst wenn der Fonds rausgefunden wird.


    Aber ein paar Eckdaten:


    Anlage Schwerpunkt:

    Konsum


    Benchmark:

    MSCI AC World Index


    Risiko Ertrags Profil: 5/7

    Gesamtrisikoindikator: 4/7


    Fondsvolumen:

    8.127,24 Mio EUR


    Auflegungsjahr: 1998


    Privatkunde


    Allgemeine Vermögensbildung


    Langfrist


    Rendite:


    1 Monat 7.52%

    6 Monate 16.82%

    1 Jahr 18.68%

    3 Jahre 91.94%

    5 Jahre 164.22%

    10 Jahre 445.91%

    Seit Auflegung 782.75%


    10 Jahre p.a. 19%


    Ausgabeaufschlag 5% (4,76%effektiv)

    Laufende Kosten 1,71%


    Morningstar Rating 5/5*

    Durchschnittlicher Risk

    Morningstar Return Hoch


    USA 64,75%

    Europa 14,20%

    EM 7,81%






    So richtig knalle finde ich das jetzt nun auch nicht.


    Im Prinzip wird angepriesen, dass diese von Mensch gesteuerte selektierte Fondauswahl in Kombination mit dem Zugriff auf die institutionelle rabattierte Tranche des Fonds + Ausnutzen von Kickbacks und Boni so stark outperformen soll, dass raisin und europa geschlagen werden.


    Mir persönlich ist das glaube ich zu viel SOLL, KANN, RECHT STARK etc.


    Ich lasse mir parallel Angebote von Europa zukommen. Und bin stand jetzt achonmal froh nicht den VWB Rürup mit 1,33% Kosten und schlechten Fonds abgeschlossen zu haben.

    also der Rentenfaktor ist der Rentenfaktor. Und das Vertragsguthaben ist das Vertragsguthaben. Natürlich kann das Vertragsguthaben mit mehr Risiko höher sein. Dann ist der Rentenfaktir aber immer noch der Rentenfaktor. Effektiv ist das gar nichts höher. Ich verstehe die Logik nicht. Ich bin da ehrlich. Spar die die Kosten und gehe in eine Basisrente mit ETF. Der MSCI World hat auch 19 Prozent pro Jahr in den letzten 10 Jahren geschafft. Aber du hast geringere Kosten

    Raisin und MyLife sind mir allerdings nicht vertrauenswürdig genug. MyLife hatte 5 Inhaberwechsel, sehr wenige Mitarbeiter und da schwingt für mich ein zu großes Risiko mit, falls das nicht rentabel ist, dass die sich dann vom Markt zurückziehen etc und man dann in die Restabwicklung kommt. Dazu die schlechten Entscheidungen beim Riester in der Corona Krise.


    Also gerne her mit Alternativtipps. :)


    Edit: klar der Rentenfaktor auf dem Papier bleibt gleich. Es wurde aber so gerechnet und visualisiert als WÄRE der Rentenfaktor eben ein vielfaches höher. Die bessere Rendite und damit das größere Vertragsguthaben wurden in den Faktor übersetzt um die „outperformance“ zu verdeutlichen. Aber: für mich schwingt da auch ein Stück weit das Gefühl mit, dass da jemand genau weiß was in die excel tabellen eingetragen werden muss. Kann sein….muss aber natürlich nicht. Aber selbst wenn nicht, könnte das auch einfach zu viel Zockerei sein..

    Aktuell habe ich mich mit einem Experten unterhalten, der auch hier im Forum öfters verlinkt wurde und sehr analytisch an das Thema herangeht. Viele Fundamentaldaten. Sehr viele präzise Rechnungen. Entgegen meiner Erwartung kommt hier aber die Empfehlung eines recht teuren Provisionsvertrags (ca1,2% Effektivkosten) welche aber durch den hohen Ertrag eines institutionellen Fonds (zu günstigeren Konditionen) samt Rendite im Rentenbezug mehr als kompensiert werden soll und einen effektiven Rentenfaktor von 40€+ ermöglichen soll. Ich arbeite mich da jetzt mal durch (15 PDF Dateien detallierte Analyse) und bin gespannt was dabei herauskommt. Aber grundsätzlich klingt „höhere sichere Grundkosten bei einer eventuellen hohen Rendite“ erstmal nicht zwingend einladend.

    Dazu würde ich auch das hier nochmal aufgreifen.


    Auf 40 Jahre gesehen soll durch den institutionellen Fond die Rendite so stark sein (gepaart mit der Renditelösung in der Auszahlphase), dass die effektiven Kosten stark sinken. So soll ein Mehrwert von bis zu 250.000€ entstehen. Das ganze ergibt eben den oben

    Was ist denn ein effektiver Rentenfaktor?

    erwähnten effektiven Rentenfaktor, der durch die überdurchschnittliche Rendite eben bei 40-60€ oder mehr liegen kann. Also die Performance soll so stark sein als hätte man diesen Renten Faktor.


    Nur ist eben die Frage: höhere Kosten und mehr Risiko für mehr potenzielle Rendite in Kauf nehmen? Kann hier der Vorteil von 40 Jahren bis zur Rente ausgespielt werden?


    Der Fonds hat zwar hohe Kosten (1,71% TER), kann aber durch die institutionelle Tranche in den Kosten auf 0,91% reduziert werden und hat eine p.a. Rendite von 19% über die letzten 10 Jahre und in diesem Zeitraum eine outfperformance der Kategorie von 4,9% p.a.

    Aktuell habe ich mich mit einem Experten unterhalten, der auch hier im Forum öfters verlinkt wurde und sehr analytisch an das Thema herangeht. Viele Fundamentaldaten. Sehr viele präzise Rechnungen. Entgegen meiner Erwartung kommt hier aber die Empfehlung eines recht teuren Provisionsvertrags (ca1,2% Effektivkosten) welche aber durch den hohen Ertrag eines institutionellen Fonds (zu günstigeren Konditionen) samt Rendite im Rentenbezug mehr als kompensiert werden soll und einen effektiven Rentenfaktor von 40€+ ermöglichen soll. Ich arbeite mich da jetzt mal durch (15 PDF Dateien detallierte Analyse) und bin gespannt was dabei herauskommt. Aber grundsätzlich klingt „höhere sichere Grundkosten bei einer eventuellen hohen Rendite“ erstmal nicht zwingend einladend.

    Du wirst ja wahrscheinlich auch nicht zu Beginn der Rente deinen kompletten Fonds verkaufen. Du kannst ja auch Teile weiterlaufen lassen, um weiterhin Rendite einzufahren. Alternativ könnte man noch eine teilweise Umschichtung in sicherere Anlageklassen anpeilen. Auch dies dann progressiv und nicht zwingend auf einen Schlag.