Beiträge von Fin Investor

    Als kleine Ergänzung kannst du dir z.B. mal den DAX anschauen, die Zusammensetzung hat sich über die Jahre verändert, bzw. wurde auch von 30 auf 40 Aktien erweitert.

    Der DAX ist kein breit gefasster Index, deshalb wir er auch nicht empfohlen. Aber da die Anzahl der Aktien darin überschaubar ist kann man sich leichter ein Bild machen über die Veränderungen.

    Im MSCI World ist es ähnlich, dort sind nur ca. 1600 Aktien enthalten und dies läßt sich nicht so einfach vergleichen.

    Hallo Produktpruefer und willkommen bei finanztip,


    zu 1.

    Bei der Anlage in ETFs wird davon ausgegangen, das der breitangelegt Index grundsätzlich steigt, der betrachtete Zeitraum sollte deshalb entsprechend lang sein, finanztip geht von 15+ Jahren aus.


    zu 2.

    Der ETF bildet den Index nach, also beinhaltet er, bei einem physisch replizierenden ETF, die enthaltenen Aktien gemäß des Anteils im Index.

    Die Regel nach welcher Aktien gewichtet werden legt der Index Anbieter fest, z.B. MSCI.

    Wenn nun ein Unternehmen im Index an Wert verliert oder pleite geht, wird es nach den festgelegten Regeln aus dem Index entfernt, der ETF Anbieter wird dann entsprechend die Aktien verkaufen und andere dafür kaufen.

    Du besitzt nur den ETF und musst dir keine Gedanken darüber machen welche Aktien zu welchem Zeitpunkt im Index waren bzw. welchen Wert diese hatten. Dafür "bezahlst" du den ETF Anbieter, erkennbar am TER (total expense ratio) und der TD (tracking difference).


    Weitere grundlege Infos zu ETFs, der verschiedenen Arten und zu den Indizes findest du in den entsprechenden Artikeln auf finanztip.de


    Ansonsten hier gerne weiter Fragen.

    Wie die Anderen schon erwähnt haben, spricht nichts dagegen von einem externen Giro Konto abzubuchen.

    Letzten Monat habe testweise das Ref Konto geändert (auch extern) hat funktioniert. Kann dies jetzt leider im Moment nicht ändern, da ich erst 30 Tage warten muss bis ich es wieder ändern kann.

    Ansonten geht es über "Referenzkonto ändern", dort sollte ein Button sein. Das aktuelle Konto war auch bei Eröffnung des Depots der ING nicht bekannt. Werde es in den nächsten Tagen mal ändern um so prüfen ob es noch geht.

    Wenn das nicht auf die Namen der Kinder laufen soll, kannst Du ja auch eine separate Buchführung machen, ich denke mir, so würde ich das machen.

    Gruß


    Altsachse

    Ist auch eine Möglichkeit und selbermachen ist hier auch sehr präferiert.


    Ob es den Aufwand lohnt oder man einen passenden Broker wählt wo es automagisch geht und auch nicht besonders teuerer ist, muss man natürlich auch selbst entscheiden.


    Aber Excel sollte hier bestimmt viele Freunde haben, "pen and paper" geht natürlich auch. Die Kaufabrechnungen kann und sollte man sicherheitshalber auch aufheben und diese dann entsprechend ablegen.

    Kater.Ka hat da schon Ein-Broker Lösungen vorgeschlagen.

    Ich nutzte Smartbroker, da kann ganz einfach zwischen den Unterdepots gewechselt werden für Kauf/Verkauf/Sparplan Aktionen. Auch werden diese einzeln in der Gesamtübersicht angezeigt.

    Zu Scalable kann ich nichts direkt etwas sagen, aber ich glaube die Frage gab es schonmal in ähnlicher Form und es schien nicht zu gehen. Ist auch irgenwie verständlich, da es sich um das selbe Wertpapier handelt.

    Lösungen wurde oben ja schon skizziert.

    Wenn Du bei Scalable bleiben willst besteht wohl nur die Möglichkeit die Käufe auf unteschiedliche ETF auf den gleichen Index zu machen. Für den MSCI World gibt es da ja eine große Auswahlt / FT Empfehlungen mit vergleichbaren Parametern.

    Wenn Du einen anderem Index nimmst, müsstest Du dann schauen was es für andere Alternativen gibt.

    Bei mir habe ich keine Schufa-Anfrage gesehen, bzw. glaube ich habe auch keine Erlaubnis zu erteilt. Lombard habe ich noch nicht.

    Das Verrechnungskonto wird auf Guthabenbasis geführt.


    Bei einem Lombardkredit wird evtl. eine Schufa Anfrage gemacht, aber dieser wird auch nur auf Basis des Depotwertes eingeräumt, ist also darüber abgesichert. Den Beleihungswert kann man im Depot einsehen. Der Lombardkredit wird auch erst ab 25k € Beleihungswert eingeräumt werden. Der Beleihungswert ist abhängig vom Wertpapier und liegt, empirisch ermittelt zw. 50 % und 70 %. Bei meinem systetischem ETF ist wohl er bei null, es spielen anscheinend auch noch andere Parameter eine Rolle, evtl. Alter oder Volumen.


    https://smartbroker.de/lombardkredit-hinweise

    Da ich weiter an die Aktie glaube, würde ich sie auch gleich wieder zum gleichen Preis einsteigen (Orderkosten jeweils nur 1€). Macht das eurer Meinung nach Sinn, oder habe ich irgendwo einen Denkfehler?

    Würde passen, bei den Orderkosten. Der Verlustverrechnungstopft Aktien wird aber auch automatisch in nächste Jahr fortgeschrieben und kann auch zukünftig berücksichtig werden.


    Auch besteht die Möglichkeit den Verlustverrechnungstopf an das Finazamt zu "übergeben" dann kannst Du ihn ggf. auch für anderen Depots verwenden. Nachteil ist aber, dass dann dieser erst nach der Einkommensteuererklärung berüchsichtigt und erstattet wird.


    Da Du anscheinend keine weiteren Kapitaleinkünfte hast und den vollen Freitbetrag für dieses Jahr noch nutzen kannst, ist es wohl keine schlechte Idee.

    Wg. des Tempelton Growth stand ich vor einiger Zeit auch vor einer änlichen Frage. Habe ihn verkauft und umgeschichtet. Zu bedenken ist evtl. auch das Tempelton für diesen Fond den Vertrieb in Europa eingestellt hat.


    Ansonsten würde ich mich monstmania anschließen

    Zitat

    Wie lange willst du denn (noch) darauf warten, dass sich der Kurs erholt!? :/Immer daran denken, dass Dich der Fonds jedes Jahr 1,05% Gebühren kostet (TER).


    Ich würde ein weltweites Investment empfehlen. Also einen Index ETF auf einen Welt-Index wie den MSCI ACWI oder den FTSE All World. So einen weltweiten Index ETF bekommst Du bereits für eine TER ab 0,20% p.a.. D.h. du sparts Dir schon mal 0,805% p.a. an Kosten ein. Renditetechnisch sind damit langfristig ca. 7% p.a. drin (vor Steuern/Gebühren).

    Finanztip empfiehlt einen Ablagehorizont von 10, besser 15 Jahren.

    Ein recht einfacher Einstieg in Cryptos ist mit Bison App möglich, die Gebühren sind überschaubar 0,75% bei Kauf und Verkauf. Dahinter steht die Börse Stuttgart und die Solaris Bank. Es kann einfach Geld auf des Verrechnungskonto hin und weg überwiesen werden. Ein-, Auszahlung an andere Wallets ist auch möglich.


    Das Handling ist wirklich einfach, aus eigener Erfahrung. Es kann mit Limits gehandelt werden, Sparpläne sind auch möglich. Es gibt eine App und mittlerweile auch eine Browser Oberfläche.


    Außerdem gibt es auch noch BSDEX | Börse Stuttgart Digital Exchange. Da sind die Gebühren noch etwas geringer, habe aber keine Erfahrung damit.

    Für die ausländische Quellensteuer ist der Sitzt des Unternehmens entscheident, also z.B. Microsoft die USA.

    Zitat

    ja es handelt sich um eine inländische Bank, es wurden ausschließlich

    Geschäfte im Inland getätigt. Gekauft und verkauft wurden ausschl. Aktien an inländischen Börsenplätzen.

    Dies spielt für ausländische Quellensteuer keine Rolle, da diese in dem Land anfällt wo das Unternehmen beheimatet ist. Bei deutschen Instituten wird diese aber in der Steuerbescheinigung aufgeführt und ggf. verrechnet.


    https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/quellensteuer/