Beiträge von Cheeky_guy

    Zunächst einmal Danke für die Antworten. Dass mir hier keiner eine rechtsverbindliche Auskunft geben kann ist mir schon klar darum ging es mir auch nicht.


    Mir ging es eher darum ob andere das Problem ähnlich sehen/einschätzen oder ob ich mir umsonst Gedanken mache. Impulse außerhalb der eigenen Gedankenblase erhalten quasi.


    Zu dem Vorschlag beim entsprechenden Verkehrsunternehmen nachzufragen:

    - Wenn mein Verkehrsunternehmen sagt jaja können Sie fahren muss das ja in einem anderen Verbund keinen interessieren.

    - Wenn es so gemeint ist, dass ich bei allen Verkehrsverbünden nachfragen soll die ich eventuell nutze oder durchfahre hätte man ja länger zu tun als das Ticket gültig wäre ;)


    Ich finde das 9€ Ticket super, zumal ich zu normalen Zeiten immer gerne ÖPNV gefahren bin. Mir kommen halt manche pauschalen Aussagen in den Medien/Politik komisch vor und habe keine Lust "wegen denen" 60€ fürs Schwarzfahren zu zahlen ;).

    Ich habe mir über folgendes im Bezug auf das 9€-Ticket gedanken gemacht.


    Die meisten Verkehrsverbünde und die Deutsche Bahn haben ja den Preis für ihre jeweiligen Abokunden auf 9€ gesenkt. Soweit so gut. Die Abonenten müssen also, zumindest nach meinem Verständnis, kein Ticket extra kaufen.


    Aber ich bin in meinen Gedanken bei einem Problem hängen geblieben:


    Mein Verkehrsverbund gibt für Abos eine Plastikkarte aus, die über einen RFID-Chip verfügt. Bis auf die Abo-Nr steht nichts wirklich auf dem Ticket, optisch hübsche Aufmachung mal abgesehen. Problem: Kann ich damit wirklich überall fahren? Im eigenen Bundesland oder Nachbarverbund kennt man das Ticket vielleicht optisch noch. Wenn ich aber in München oder Berlin oder Hamburg das Ticket zeige glaube ich das nicht. Auch nicht das diese Verbünde den RFID-Chip auslesen können. Wie soll da die Ticketkontrolle stattfinden oder muss man sich doch ein "Papierticket" organisieren?


    Was denkt ihr:

    Unrealistisches Problem?

    Wird einfach im Aktionszeitraum nicht kontrolliert?

    Zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht der Fall aber vielleicht bald: Eigene Erfahrungsberichte wie damit umgegangen wurde?

    Also ich verstehe das so:


    Du hast einen Notgroschen von 10k.

    Du hast das Geld für die Tilgung des Kredits zusätzlich "rumliegen".


    Für mich wäre die Entscheidung klar den Kredit abzulösen, gerade wegen der Unsicherheit. Warum?


    Zum einen soll ich für Geld bezahlen was ich eigentlich habe, also gebe ich eigentlich mehr aus als nötig.

    Zum Anderen erhälst du durch die Ablösung quasi eine Gehaltserhöhung brutto wie netto. Denn das Geld was bisher für sie monatliche Tilgung an die Bank ging steh dir 1:1 zur Verfügung.


    Bei Krieg haben wir ganz andere Probleme und in Zeiten der hohen Inflation hätte ich lieber mehr Geld für wichtiges zur Verfügung als es fix der Bank zuzusagen.

    KlinglBeutl


    Danke für deine Antwort, gibt einem immerhin das Gefühl es nicht alleine so zu sehen. Na Nötigung im strafrechtlichen Sinn ist es wohl eher nicht, jedoch fühlt man sich als Kunde druchaus unter Druck gesetzt.


    Ich warte einfach ab ob die Sparda Bank kündigen wird oder nicht ich denke auch eher nicht. Und wenn haben die sich sicher eine versteckte Hintertür eingebaut die den Kunden alt aussehen lässt. Geade mache ich es wie du, ich stelle langsam aber sicher alle Daueraufträge und Einzugsermächtigungen vorsichtshalber auf ein anderes Girokonto um. So kann mir selbst eine kurze Kündungsfrist am Ende egal sein.

    Hallo Riggo, manche KV'en bieten auch Beratung für Praxisgründer an. Manches im Rahmen des Versorgungsauftrags, anderes als zusätzliche Dienstleistung gegen Bezahlung.


    Vielleicht fragst du bei deiner zuständigen KV nach. Was sie für dich nicht leisten können /dürfen ist die Auswahl der günstigsten Bank. Das musst du, als rechtlich Selbständiger, schon am Ende selbst entscheiden.

    Hallo Zusammen,


    ich berichte mal vom derzeitigen Verhalten der Sparda Bank West und bin auf eure Erfahrungen gespannt.


    Kurz zu meiner Situation: Ich habe mein Girokonto seit 10 Jahren bei der Sparda Bank West und auch meine Immobilienfinanzierung. War zum Zeitpunkt des Abschlusses einfach günstig und praktisch. Im Vertrag zur Immobilienfinanzierung ist auch festgehalten, das ein Girokonto bei der Bank voraussetzung für den Kredit ist und verpflichtend geführt werden muss.


    Die Sparda Bank West hat wie viele Banken im Oktober einen Brief zur Zustimmung der AGB versendet. Hierbei hat die Bank neben den bisherigen AGB Änderungen direkt ein Verwahrentgeld für Tagesgeldkonten, ein Verwahrentgeld für das Girokonto (Jeweils mit Freibetrag) und eine Grundgebühr für das Girokonto (online) einführen wollen.


    Ich habe dann mal ganz frech im Dezember nur dem neuen Entgeld für das Tagesgeldkonto zugestimmt und alles andere gestrichen. Es waren schließlich drei Felder zum kreuzen da, also hat man ja die Wahl ;). Im Februar kam ein Brief von der Spardabank, dass eine Zustimmung so nicht gültig sei und ich nur allem zustimmen könne.


    Seit Januar kommen auch einmal wöchentlich Mails der Bank die daran erinnern das man den neuen Bedigungen umbedingt zustimmen müsse. Nun verschärft die Bank den Ton. Am Freitag kam eine Mail als "letztmalige Aufforderung" den Bedingungen bis 14.April zuzustimmen oder man würde eine Kündigung erhalten.


    Habt ihr auch schon solche Mails bekommen?


    Wie ist eure Erfahrung damit?


    Meint ihr, wenn die Bank mir das Girokonto kündigt, dass ich dan aus der Immobilienfinanzierung aussteigen kann? Immerhin werde ich ja nicht vertragsbrüchig sondern die Bank.


    Freue mich über die Diskussion, die natürlich keine Rechtsberatung darstellt etc etc. :P

    Hi Martin,

    folgende Gedanken würde ich mir machen:


    - Vermietung bedeutet auch immer Pflichten nicht nur Einnahmen. Ist es evtl günstiger das kleine Haus zu verkaufen und durch den Gewinn nach Ablösung des alten Kredits das Eigenkapital zu erhöhen?


    - Wie sind die 1000€ Miete kalkuliert?

    - Mit Puffer für Mietausfall?

    - Aufbau Rücklagen für die vermietete Immobilie?

    - Steuern auf die Erträge bereits berücksichtigt?


    Wenn ihr mehr Platz benötigt macht eine größere Immobilie natürlich Sinn, die Fragenist ob man deshalb parallel in das unternehmerische Risiko eines Vermieters einsteigen will.

    [...]

    - das rechtlich kein Anspruch von ihr aufs Haus besteht ist klar; bleibt die Frage, ob&wie er für die 7 Jahre "Ausgleich" zahlen sollte on top of 100% Kostenübernahme (inkl. Beiträge Rentenversicherung)

    Den letzten Satz habe ich bei meinem ersten Kommentar überlesen, er regt mich jedoch so auf, dass ich nicht anders kann als direkt nochmals zu kommentieren:


    Ich finde es höchst befremdlich, dass der Satz sugeriert es bestünden sowiso irgendwelche (moralischen) Ansprüche der Dame.


    Folgende Dinge sind mir noch eingefallen, die ihren vermeitlichen Anspruch ganz schnell gegen 0 laufen lassen könnten. Ich verwende um einfacher argumentieren zu können Begriffe aus dem Ehe und Unterhaltsrecht die hier natürlich nicht greifen:


    7 Jahre nicht gearbeitet, 2 Kinder.

    Unterstellen wir die Kinder sind im Abstand von 3 Jahren geboren worden. Das würde bedeuten, dass sie nach Unterhaltsrecht nach spätestens 6 Jahren wieder hätte arbeiten müssen. Laut Unterhaltsrecht sind Mütter nämlich mit vollendung des 3.Lebensjahres des Kindes verrpflichtet selbst für ihren Unterhalt zu sorgen. Damit würde ich ja schonmal pauschal 1 Jahr gefühlten Ausgleichsanspruch abziehen.


    Bleiben maximal also noch 6 Jahre.


    Nehmen wir weiter an, der Unterhalt der Kinder wurde nie bestritten und gerne bezahlt. Er konnte keine eigene Altersvorsorge betreiben, weil er ihr, unter anderem, eine private Rentenversicherung bezahlt hat. Er könnte nun anführen, das er für sich ja anders/besser hätte sparen können. Entsprechend entgangenes Vermögen und entgangene Zinsen würde ich bei dieser Moralrechnung auch mal dagegen halten.


    Wenn es ihr wirklich um die Absicherung der Kinder gehen würde, die bei Tod des Vaters sowiso durch die Immobilie versorgt sind, würde Sie eher auf ein Niesbrauchrecht der Kinder oder so drängen.


    Nochmals private moralische Wertung, da er wähnt wurde, dass sowiso Trennung im Raum steht:

    Ich gucke, das ich 50% vom Haus bekomme und danach, weil es mir nicht reicht, noch irgendwie Unterhalt für die Kinder. Es wird mit Vorsorge argumentiert aber das die Vorsorge des Kindsvaters und damit eine indirekte Absicherung der Kinder für das eigene moralische Gefühl gekillt wird, empfinde ich als Schande für die Mutter.

    Eine Moral-Frage im anonymen Internt. Immer spannend was dabei rauskommt. Hier wird ja wirklich sehr sachlich über diese Frage diskutiert, darum mag ich die Community so.


    Ich möchte hier mal etwas den "bösen Buben" geben und umgekehrt Fragen ob die Frau nicht eine moralische Verpflichtung hat? Diese Frage ergibt sich für mich vor allem aus der späteren Ergänzung des Falls.


    - Er konnte kein Vermögen aufbauen, hat aber für Sie eine private Rentenversicherung abgeschlossen. Wenn er also nicht zufällig geerbt hätte wäre er scheinbar sogar schlechter gestellt.


    - 3,5 Jahre Jobsuche, teils aus eingenem Unvermögen (Zitat). Er hat die 3,5 Jahre scheinbar "anstandslos", gelegentliche Diskussionen in dem Zeitraum möchte ich nicht ausschließen, weiter für sie bezahlt obwohl ein Teil dieses Zeitraums ihr selbst zuzuschreiben war. Er hat damit auch eine Art von Vorsorge für sie betrieben.


    - Sie verdient jetzt, laut eigener Aussage 35% mehr als er, die Haushaltskosten sind aber tortzdem 50/50 aufgeteilt. Hier könnte man nun Fragen, warum sie sich als wirtschaftlich stärkerer nicht mehr an den Haushaltskosten beteiligt? Oder warum sie die indirekte Ersparnis nicht nutzt die 7 Jahre ohne Einkommen selbst auszugleichen?


    Insgesamt, und da nach Moral und damit einer Art persönlicher Wertung gefragt wurde, stellt sich das für mich so dar als ob Sie durch eine ihr genehme Moral versucht möglichst viel aus der Beziehung herauszuholen. Finde ich nicht ok egal von welcher Seite das passiert, oder anders ausgedrückt: Moral ist keine Einbahnstraße

    Ich habe das Beispiel einfach schlecht beschrieben. Es geht nicht um finanziellen Vorteil oder so.


    Nehmen wir an man ist umgezogen und hat die Unterlagen für 2018 noch verstreut in den Kartons rumfliegen. Die Unterlagen für 2020 aber griffbereit.


    Darum klnnte man 2020 sofoert abgeben aber 2018 erst später ggf. eben erst nach dem Jahreswechsel. Die Frage ist halt ob das erlaubt ist oder ob man indirekt durch die Abgabe von 2020 dem Finanzamt mitteilt: "davor kommt nix mehr".


    Ich hoffe mein Problem /Anliegen wurde so nochmal etwas klarer

    Hallo Zusammen,

    derzeit gibt es bei der DKB eine Aktion für Vanguard ETFs.

    Man spart sich das Ausführungsentgeld ab einer Anlage von 1.000€.


    Ich habe derzeit einen Sparplan auf den Xtrackers MSCI AC, der soll auch weiter bespart werden.


    Ist es eurer Meinung nach sinnig, jetzt aufgrund der Aktion in den FTSE All World zu investieren um das geschenkte Ausführungsentgeld mitzunehmen, oder lieber trotz der Kosten die Einmalanlage auf den MSCI packen?


    Danke für eure Anregungen.

    Hallo Zusammen,

    als Angestellter in Steuerklasse 1 bin ich nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.


    Ist es erlaubt die Steuererklärung nicht chronologisch abzugeben?


    Also dieses Jahr noch die Erklärung für 2020 und später wenn man die Unterlagen rausgesucht hat, z. B. Januar 2022 die Erklärung für 2018?

    Moin,

    Ich selbst nutze zwei Konten um zwischen Notgroschen und "spontane Investitionen" zu unterscheiden. Auf dem einen liegen die berühmten 3-Netto Gehälter. Im Idealfall werde ich dieses Konto zur Entnahme nie anfassen sondern nur den Betrag an die Gehaltsentwicklung.


    Auf einem zweiten Tagegeld Konto liegt "Spaßgeld" um sich was gönnen zu können bzw. vorhersehbare Ausgaben (Jahresurlaub, Inspektion Auto, neue Spühlmaschine..) zu bestreiten.


    Was wirklich länger übrig ist kommt in den Etf.


    Ist zwar nicht die 100% reine "4 Töpfe Lehre", ich selbst fahre aber gut damit. Allerdings bin ich kein Familienvater, dass muss ich zu Einordnung meiner Meinung dazu sagen.

    Also ich bin da eher konservativ eingestellt und halte von so einer Idee wenig. So kann man beides verlieren wenn es schief geht.


    Bemerkung etwas am Thema vorbei: Gestern noch eine Dokumenation zum "Schwarzen Donnerstag" in den USA gesehen. Da wurden auch Aktiengeschäfte, nichts anderes sind ETFs ja auch, auch auf Kredit finanziert und als es schief ging war das Jammern groß.


    Zugegeben Schwarzmalerei aber ich würde mir so einen Schritt gut überlegen.

    Ich kann hier direkt "aktuelle"Informationen beisteuern.

    Am Donnerstag letzte Woche war ich bei meinem Sparda Bank West Berater um nochmals über die Zustimmung zu der Negativzins-Vereinbarung und Girokontogebühr zu diskutieren.


    Im Rahmen des Gesprächs meinte er, er könne mir nur den Tipp geben keine größeren Beträge auf das SpardaSpar Konto umzubuchen. Dieses wird im lauf des nächsten Jahres durch die Sparda Bank West abgewickelt. Jeder der meint er sei jetzt "schlau" und bucht Geld auf das Konto um den Negativzinsen zu entgehen bekommt die kündigung einfach wesentlich früher als die anderen.


    Das Gespräch verlief in Summe sehr Einseitig und man wollte mir direkt noch eine "Vermögensverwaltung" verkaufen, was nichts anderes als ein gemischter Aktienfond gewesen wäre.


    Mein Fazit aus dem Gespräch: Bank wechseln. Wird bei mir nur komplizierter aufgrund einer laufenden Immobilienfinanzierung aber spätestens wenn diese "durch" ist wird alles dicht gemacht.

    Entschuldigung, neues Profil und nicht direkt Verstanden wie die Zitatfunktion richtig funktioniert. Eigentlicher Beitrag eins weiter unten.