Beiträge von Schopenhauer

    Ich kann über die DKB nur Gutes sagen, solange man keinen prompten telefonischen Service erwartet.


    Ich sehe die fehlende telefonische Erreichbarkeit sogar als Vorteil an, da man keine "Berater" hat, die einem irgendeinen Mumpitz aufschwatzen wollen.


    Das es generelle Ablehnung von migrantischen Interessenten gibt, erachte ich aufgrund Gesetzeslage (AGG) als nicht haltbar. Ich kenne viele geschäftstüchtige Leute mit Einwanderungsgeschichte, die werden von Banken mit Kusshand genommen.

    Ich bin gespannt, was dabei noch alles rumkommt. Danke für den Blogbeitrag!

    Juristen nutzen einfach jede Gelegenheit, das Volk zu gängeln.


    Zustimmen hier, Widerrufsbelehrung da, Datenschutzblödsinn ...


    Und damit von jedem von uns ;-)

    Bei 40 % Beteiligung an EU-Wahlen dürfen die fehlenden 60 % eigentlich gar nicht meckern...


    Aber "die EU ist die Antwort" wird uns doch immer von der hohen Kanzel gepredigt.


    Aber abseits der Polemik: Ich denke, dass die Banken bzw. deren Kunden nun ausbaden müssen, was die jahrelange Geldpolitik der einst "unabhängigen" EZB angerichtet hat. EU ist, wenn der dysfunktionale Süden von DE/AT/Benelux durchgefüttert wird.

    Bisheriges Fazit des Branchenblogs finanz-szene.de:


    "Ein paar gestern nach dem Urteil getätigte Telefonate zeigen: Die Nervosität bei Banken und Sparkassen ist groß. Denn auch wenn die maßgeblichen Stellen erst einmal die schriftliche Urteilsbegründung abwarten wollen – eines zeichnet sich schon jetzt ab: Das Urteil stellt die Preissetzungsmacht der Branche massiv infrage."


    Jetzt heißt es erstmal auf die schriftliche Urteilsbegründung warten.


    Wenn die entsprechend ausfällt, bekommt der Ombudsmann für das Bankwesen bzw. GENO/Sparkassen ordentlich was zu tun mit Rückforderungen von Gebühren.

    Hallo zusammen,


    Unseren Freunden in der Finanzwelt ist durch den BGH wieder richtig gegen das Schienbein getreten worden.


    Wie der BGH gestern festgestellt hat, haben Banken und Sparkassen ihre Kunden bei Gebührenerhöhungen oftmals unfair benachteiligt. Kunden können sich das Geld der letzten 3 Jahre zurückholen. Wir erklären wie das funktioniert und wie das Gericht dazu kam.


    Bislang war die Geschäftspraxis der Geldinstitute wie folgt:

    Wollten Banken und Sparkassen ihre Preise oder Geschäftsbedingungen ändern, informierten sie ihre Kunden zwei Monate vorher. Die Änderung galt dann als vereinbart, wenn die Kunden nicht widersprachen.

    Damit ist der Bundesgerichtshof nicht einverstanden. Er urteilte am 27.04.2021 zum Aktenzeichen XI ZR 26/20 gegen die Postbank.


    Die Entscheidung:

    Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank sind unwirksam, wenn sie ohne inhaltliche Einschränkung die Zustimmung des Kunden zu Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Sonderbedingungen fingieren.


    Einfach gesagt: Es ist rechtswidrig das Schweigen eines Kunden immer als Zustimmung werten.


    Mögen die Spiele beginnen 🥳

    Hallo zusammen,


    Ich möchte euch auf den Wege auf ein Angebot eines Fin Techs der niederländischen ABN Amro aufmerksam machen. Dort bekommen Neukunden, welche sich über einen Einladungs Link registrieren, eine Aktie aus dem Angebot im Wert von bis zu 200 Euro geschenkt.


    Die Anmeldung läuft komplett Digital über App. Ihr benötigt nur einen Reisepass bzw. Perso zur Legitimation und eure Steuer ID.


    Falls ihr Hilfe bei der Anmeldung braucht, könnt ihr mir gerne eine PM schicken.


    Vg

    Hallo,


    zu der Grenze des Einkommens: Wird die Jahresarbeitsentgeltgrenze im Laufe einesKalenderjahres nicht nur vorübergehend unterschritten,zum Beispiel durch Verringerung der Arbeitszeit,tritt die Krankenversicherungspflicht sofortein. Vgl: https://www.tk.de/centaurus/se…versicherungsfreiheit.pdf


    Dies könnte als Angestellter z.B. durch Teilzeitarbeit erreicht werden. Bei Renteneintritt könnte die GKV dann als freiwillige Mitgliedschaft fortgeführt werden.


    Es gibt aber eine Ausnahme, die beachtet werden muss: Wenn Sie sich in der Vergangenheit auf Antrag von der Versicherungspflicht haben befreien lassen, ist dieser Weg über das niedrige Einkommen versperrt. Dies wäre der Fall wenn der (gut verdienende) Angestellte aus irgend welchen Umständen heraus weniger Einkommen hat und somit unter die JAEG fällt (theoretisch der Versicherungspflicht unterläge), sich in dem damaligen Moment jedoch aktiv durch den Antrag gegen eben diese Pflicht entscheidet und somit trotz niedrigem Einkommen in der PKV bleibt. Ich kann nicht erkennen, ob Sie sich per Antrag haben befreien lassen.


    Die PKV lässt sich gemäß § 205 VVG einmal jährlich, mit einer Frist von drei Monaten, zum Ende des Kalenderjahres kündigen.


    Bitte bedenken Sie, dass wir bereits seit ein paar Jahren eine Krankenversicherungspflicht in Deutschland haben, und der Versicherungsschutz im Falle eines Systemwechsels nahtlos bestehen muss.


    Die letztendliche Prüfung, ob die Versicherungspflicht besteht, obliegt der Krankenkasse. Im Streitfalle wäre das zuständige Sozialgericht mit dem Falle betraut.


    VG Schopenhauer

    @ Gerd45,


    die Anforderungen ob eine Pflicht- oder freiwillige Mitgliedschaft in der GKV in Frage kommt, prüft die jeweilige Krankenkasse.


    Bitte sprechen Sie mit der jeweiligen Kasse, dass diese Ihnen bzw. dem Arbeitgeber die nötigen Unterlagen zukommen lässt.


    Die Personalabteilung des Arbeitgebers kann Ihnen die Anmeldeformalitäten erläutern bzw. abnehmen.


    Gehe ich Recht in der Annahme, dass Sie die lesenswerten FT Artikel zu GKV/PKV gelesen haben, und eine Pflichtmitgliedschaft für Sie in Frage kommt?


    VG


    Schopenhauer

    Hallo,


    wie die Vorredner schon sagten, ist für den Bezug von Elterngeld das Einkommen vor der Geburt des Kindes, sowie ggf. das Teilzeiteinkommen während der Elternzeit maßgebend.




    Da dies ein Finanzforum ist, geht es Ihnen wahrscheinlich primär um das Einkommen während der Elternzeit.


    Wie lange hat Ihre Frau insgesamt Elternzeit beantragt?


    Hat der ehemalige Arbeitgeber einer max. 30 Wochenstunden Teilzeitbeschäftigung zugestimmt oder diese abgelehnt?


    Wie groß ist der Betrieb in dem Ihre Frau arbeitet?



    Abhängig von den Antworten, könnte es ratsam sein Teilarbeitslosengeld während der Elternzeit zu beantragen.


    VG


    Schopenhauer

    Hallo Gast,


    bitte seien Sie sich zunächst im Klaren darüber, dass der Arbeitgeber ein Interesse hat, Ihr Arbeitsverhältnis per Aufhebungsvertrag zu beenden. Niemand handelt ohne Grund. Die Abfindung bietet er i.d.R. an, damit der Arbeitnehmer möglichst schnell unterschreibt und anschließend keine bzw. wenige Rechtsmittel in der Hand hat, um gegen die Lösung des Beschäftigungsverhältnis rechtlich vorzugehen.


    Ich setzte einfach voraus, dass der Betrieb regelmäßig mehr als 10 Mitarbeiter hat und die Regelungen des Kündigungsschutzgesetzes zur Anwendung kommen.


    Da ich Ihre Erwerbsgeschichte nicht kenne, und auch nicht für mich von Bedeutung ist, hier meine ganz persönliche Meinung:


    1. Der AG hat ein Interesse das Arbeitsverhältnis aufzulösen ohne einen möglicherweise kostenträchtigen Kündigungsschutzprozess zu führen. Unabhängig vom Ausgang hätte jede Seite ihre Hälfte der Kosten am Verfahren zu tragen. Die gilt für die erste Instanz. Sollte das Verfahren in Revision gehen, zahlt die Unterlegene Partei (das ist meistens der Arbeitgeber) alles.


    2. Die angebotene Abfindung ist, wie meine Vorredner schon sagten, eher als dürftig anzusehen. Sollten Sie sich vor Gericht wieder sehen, und es zu einer vergleichsweisen Lösung des Beschäftigungsverhältnisses kommen, ist der Faktor 0,5 ohnehin gegeben. Ich kenne Aufhebungsverträge von Mitarbeitern von DAX Konzernen (kein Führungspersonal) da war durchaus Faktor 2,0 > drin. Wie gesagt, die Höhe des Faktors ist vor allem abhängig vom Betrieb, der Betriebsgröße, der wirtschaftlichen Lage und vor allem auch dem Verhandlungsgeschick.


    3. Falls Sie sich keine Verhandlungen mit dem AG selber zu trauen, würde ich mit dem Betriebsrat sprechen (sofern es in dem Unternehmen einen gibt, und dieser nicht im Arbeitgeberlager steht) und diesen als Beistand bei einem Verhandlungsgespräch dabei haben.


    4. Sollten die Verhandlungen mit dem AG fruchtlos für Sie verlaufen (zu wenig Abfindung), würde ich erst mal gar nichts machen und die Kündigung erwarten, Sie können sich preiswerten Arbeitsrechtschutz OHNE Wartezeiten über eine Gewerkschaftsmitgliedschaft verschaffen. Damit fällt eine Kündigungsschutzklage direkt leichter.


    5. Falls Sie außergerichtlich einen Aufhebungsvertrag in Betracht ziehen wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass die tarifvertragliche bzw. arbeitsvertragliche (d.h. für Sie günstigste) Kündigungsfrist gewahrt bleibt. Der Eintritt einer Sperrzeit könnte (u.a.) somit abgewendet werden. Günstig wäre natürlich auch, wenn die Aufhebung beinhaltet, dass die Aufhebung z.B. zur Abwendung einer betriebsbedingten Kündigung dient.


    6. Bevor Sie unterschreiben informieren Sie sich bitte noch über die Möglichkeit des Dispositionsjahres. Sie können unter legaler Ausnutzung der Regelungen des SGB die für Sie vorteilhaftesten Regelungen über Arbeitslosengeld I ausnutzen. Einen lesenswerten Beitrag finden Sie hier: http://der-privatier.com/kap-9-3-2-das-dispositionsjahr/


    Bitte beachten Sie, dass mein Beitrag keine Rechtsberatung darstellt, sondern lediglich meine Gedanken zu meinem Verhalten, innerhalb einer hypothetischen Situation meine Person betreffend, widerspiegelt. Daher meine Bitte, dass Sie im Zweifel bitte einen Anwalt konsultieren, um alle Unklarheiten zu beseitigen.


    VG


    Schopenhauer

    Hallo zusammen,


    nachstehend ein lesenswerter Beitrag, für gesetzlich Rentenversicherte, welche gerne "kurzfristig" vorsorgen möchten.


    Die dort beschriebene Methode sieht vor, dass Einmalzahlungen (z.B. aus fällig gewordenen Kapital-Lebensversicherungen) in die gesetzliche Rente eingezahlt werden. Aufgrund der aktuellen Niedrigzinspolitik der EZB eine echte Alternative zur kapitalgedeckten Rentenversicherung gegen Einmalzahlung.


    http://www.daserste.de/informa…e-extrabeitraege-100.html


    Dies kann eine gute Möglichkeit für viele Arbeitnehmer sein, möglichst risikoarm eine ausreichend hohe Rente zu bekommen, ohne das mühsam Angesparte in renditeschwache kapitalgedeckte Produkte zu investieren. Leider machen viel zu wenig Bundesbürger von dieser Alternative Gebrauch, den Werbeversprechen diverser Anbieter sei Dank.


    Zitat vom Vorstand vom Bund der Versicherten, Herrn Axel Kleinlein:


    Zitat

    "Die Finanzindustrie, die Banken, die Versicherungen, die Fondsgesellschaften haben hier offensichtlich gute Arbeit geleistet, den Ruf der gesetzlichen Rentenversicherung zu diskreditieren, so dass wir aus den Blick verloren haben, dass das eigentlich eine gute Anlage ist."


    @FT:


    Kann man das bei dem entsprechenden Artikel: http://www.finanztip.de/sofortrente/ auch mal als Alternative aufführen?


    VG
    Schopenhauer

    Danke, das hab ich auch schon gesehen. Aber welchen Nutzen hab ich nun von dieser Versicherung? Ein Totalschaden lag an meinem Fahrzeug ja nun mal vor. Die Bank hat mich auf die Versicherung nie hingewiesen nach dem Unfall. Die wollten nur ihr Geld von mir, weil die HukCoburg den Schaden nicht ganz bezahlt hat. Kann ich jetzt aus dieser Safe-Versicherung noch irgendwelche Ansprüche geltend machen? Schließlich hab ich ja auch rein gezahlt.....


    Hallo,


    Hier ein kleiner Auszug aus den AVB der betreffenden Versicherung (bei Google einfach mal San Safe AVB eingeben):



    In aller Kürze: Es geht um eine Fahrzeugbezogene Zusatzversicherung. Wenn das Fahrzeug einen Totalschaden erleidet, leistet die Versicherung den Differenzbetrag zwischen dem Wiederbeschaffungswert des Kfz (das was die Kasko Versicherung leistet) und dem tatsächlichen Kaufpreis, welcher gezahlt wurde.


    Ergo: Sie deckt das Risiko der merkantilen Wertminderung. =O


    Wenn es einen Totalschaden gab, würde ich mich an den zuständigen Versicherer wenden und dort den Schaden melden.


    Die regelmäßige Verjährungsfrist hierfür beträgt drei Jahre.


    Allerdings hat der Versicherer noch gewisse Obliegenheiten in den Versicherungsvertrag eingebaut, die da wären:



    Schauen wir uns mal diese Ziffer 8.d an..



    Ergebnis: Ich würde den Schaden erstmal melden und abwarten was passiert. Eine (mögliche) Kürzung oder Ablehnung kannst du immer noch überprüfen lassen.


    Hoffe ich konnte helfen.


    VG
    Schopenhauer

    @juergen_muc


    der Verband der PKV hat einen recht detaillierten Frage-Antwort Katalog, welcher deine Fallkonstellation u.a. behandelt. Wenn du auf jeden Fall in der PKV bleiben willst, ist diese Anleitung sehr hilfreich. Aufgrund der "Färbung" durch den dahinter stehenden Lobby-Verband, muss der geneigte PKV zu GKV Wechsel eher "zwischen den Zeilen" lesen, da sind andere Leitfäden wesentlich besser. Andersherum verhält es sich selbstverständlich bei den Krankenkassen bzw. dem GKV Spitzenverband.


    https://www.pkv.de/themen/kran…s-ich-zurueck-in-die-gkv/


    Beste Grüße,