Beiträge von RNowotny

    Hallo,


    ich würde vermuten, dass sich das Fahrzeug in der Bilanz der Firma befinden muss. Nur dann kann dieses einem Mitarbeiter m.E. als geldwerter Vorteil angerechnet werden. Allerdings kann ja niemand hier ausschließen, dass sich in den Untiefen des Lohnsteuerrechts nicht noch etwas versteckt. :)


    Da ich aber keine steuerberatende Auskunft erteilen möchte, empfehle ich letztendlich den Steuerberater der Firma auf diesen Sachverhalt anzusprechen.


    Viele Grüße

    Evtl kann sie ja argumentieren dass meine Tochter ein hoffnungsloser Fall ist und in der Stunde rein gar nichts lernt, dann wäre es Kinderbetreuung ;).


    Aber Mal im Ernst, denkt ihr das wäre unproblematisch wenn die Rechnung anders lautet?

    Für Nachhilfe, Sportverein, Musik gibt es das Kindergeld / den Kinderfreibetrag. Kinderbetreuungskosten sind Aufwendungen, welche durch z.b. das Kindergeld nicht bezahlbar sind, ohne das es zu Einschränkungen für das Kind kommt. Daher greift der Staat hier unterstützend ein.


    Wer seinem Kind Klavierunterricht ermöglichen kann, hat an dieser Stelle keinen finanziellen Nachteil, da wie oben angeführt das Kindergeld dafür zur Verfügung steht.


    Privater Klavierunterricht könnte jedoch absetzbar sein, sollte Dein Kind auf eine musikalisch orientierte Privatschule gehen.


    Grundsätzlich würde ich mich dagegen wehren, eine Rechnung mit falscher Leistungsbezeichnung auszustellen. Aber natürlich kann man nach dem Prinzip verfahren: Wo kein Kläger, da kein Richter. Und die Leistungen des Handwerkers werden bei Barzahlung ja auch mit 19% rabattiert.


    Mit dem Luxus einer privaten Klavierlehrerin gehört man sicher nicht zur ärmeren Schicht der Bevölkerung und sollte dann vielleicht auch an dieser Stelle ehrlich sein.

    Hallo,


    ohne detaillierte Kenntnisse kann man leider keine Aussage treffen.

    Grundsätzlich wäre es jedoch möglich trotz Dienstwagen die Kilometer-Pauschale in der Steuererklärung anzusetzen. Sollte Dein Arbeitgeber Dir jedoch die Kosten für die Fahrten im Rahmen von Reisekosten erstatten, ist das natürlich hinfällig.


    Theoretisch steht Dir die Kilometerpauschale auch bei mehreren Arbeitgebern zu.


    Ich würde mich allerdings wundern, wenn Dein "erster" Arbeitgeber Dir erlaubt, das Auto auch für die Fahrten zu anderen Arbeitgebern zu nutzen.


    Am einfachsten geht es sicher, wenn Du mit diesem Thema direkt zu einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein gehst. Dort bekommst Du eine Antwort mit der Du auf der sicheren Seite bist.


    Alle von mir verfassten Zeilen stellen keine Steuerberatung dar und erheben damit auch keinen Anspruch darauf korrekt zu sein und spiegeln nur meinen Wissensstand wider.

    Eigentlich soll man seine Strategie durchziehen, aber das fällt mir momentan auch schwer. Ich werde weiterhin EM halten, aber nicht mehr so viel.

    Wobei Du ja streng genommen, Deine Strategie von 70/30 auf 80/20 angepasst hast und diese somit durchziehst.:)


    Das einzige Thema daran ist, dass es nicht prognosefrei entschieden wurde. Es ist ein Bauchgefühl. Daher geht dann die Tendenz eher zu einem aktiven Handelnden.


    Am Ende macht das aber auch nichts. Wichtiger ist, dass es immer noch ein Weltportfolio-Ansatz ist.

    Meine Wahrnehmung ist eigentlich, dass Finanztip eine Ein-ETF-Lösung bevorzugt (Nur MSCI World bzw. nur ACWI)


    Finanzfluss sieht es ähnlich obwohl der Gründer hier selbst ein 70/30-Portfolio hält. Eine Empfehlung im Sinne von "So ist es richtig" gibt es m.E. bei keiner der zwei genannten Seiten.


    Welche Weltportfolio-Variante am Ende vorn liegen wird, weiß niemand.


    Der Finanzwesir hat dazu auch etwas geschrieben:


    https://www.finanzwesir.com/blog/monte-carlo-etf-index

    15 Jahre gilt meine ich bei Einmalanlage und 20 Jahre bei Sparplan. Das sind bisher die Zeiträume, welche am Ende immer einen Wertverlust (ich meine vor Inflation) verhindert haben.


    Du hast natürlich Recht, wenn Du jetzt Pech hast dauert es diesmal 30 Jahre. :)

    Das mit der Versuchung und dem Wissen der Rentenhöhe kann ich nachvollziehen und würde ich als persönliches Argument stehen lassen.


    Den Steueraspekt würde ich jedoch ignorieren, da niemand weiß was wir in 30 Jahren in der Steuergesetzgebung zu beachten haben.


    Mich würde interessieren, ob Deine Vergleichsrechnung ohne Beachtung der Steuer auch noch nah beieinander liegt. Ich würde vermuten eher nicht.

    Hi,


    wie meine Vorposter schon angemerkt haben, bist Du einem Denkfehler aufgesessen.

    Du kaufst nicht die Aktien, welche jetzt im MSCI World sind, sondern die Wertentwicklung dieses Aktienkorbes. Wenn sich nun die Zusammensetzung des Index ändert, wird dies der Anbieter des ETF natürlich durch entsprechende Käufe/Verkäufe berücksichtigen.

    Für Dich ändert sich aber nichts. Du hast immer noch einen Anteil, welcher Dir die Wertentwicklung der 1600 im Index enthalten Unternehmen liefert.

    Das kann man doch recht gut berechnen. JDS Du hast doch immer die Kursprognosen. Sobald wir also die korrekten Renditereihenfolgen des MSCI World bis 2039 haben...können wir die vorteilhafte Variante ausrechnen.


    Da ich aber weiß, dass es hier im Forum aktive Teilnehmer gibt, die tatsächlich glauben, dass man die Zukunft nicht voraussehen kann...würde ich sagen Du nimmst:


    Ich persönlich würde die Sondertilgungen vorziehen.

    oder alternativ:

    Wenn die 20 Jahre tragbar sind und es in den Fingern juckt, dann gerne Sondertilgungen zugunsten der Sparrate entfallen lassen.

    Du kannst uns dann 2039 sagen, was richtig war und ob Du diese Variante gewählt hast. Falls nicht...kannst Du es dann natürlich auch nicht mehr ändern:)


    Falls ja würde ich an Deiner Stelle behaupten, dass es doch ganz klar war und Du es immer wusstest.:P


    Naja Spaß beiseite...tatsächlich ist die zukünftige Renditereihenfolge sehr interessant. Vor allen Dingen ab 2029. Da niemand diese Werte kennt, ist es eine rein persönliche Einstellung und daher subjektiv immer richtig.


    Ich würde mich zum Beispiel an den ETF probieren und meine Frau an der Schuldentilgung...und ja sie hat immer Recht:thumbsup:

    Steuerbescheide sind pro Jahr zu bewerten und stellen, meines Wissens nach, in sich abgeschlossene Sachverhalte dar. (Siehe Post #4 von Thebat)


    Daher ist für das FA der Bescheid von z.B. 2018, wegen Einspruchs, offen (in Prüfung) und der Bescheid für 2019 wird erlassen. Sollte der gleiche Sachverhalt, der auch schon in 2018 zum Einspruch geführt haben, wieder enthalten sein, müsste man nach meinem Verständnis erneut Widerspruch einlegen. Damit hat man dann die Steuererklärungen für 2018 und 2019 offen.


    Achtung: Die jetzt vom FA angeführte Nachzahlung ist aber trotz Einspruchs fällig. Diese könnte man, wie auch schon von Thebat geschrieben, aber auch aussetzen lassen (Aussetzung der Vollziehung = AdV).

    Der All-World beinhaltet alle großen und mittelgroßen Firmen der Industrie- und Schwellenländer. Grundsätzlich kann er mit jedem anderen handelbaren ETF "kombiniert" werden. Sollte man einen ETF wählen, der ebenfalls große oder mittelgroße Unternehmen der Industrie- oder Schwellenländer enthält, dann sorgt man nur für eine höhere Gewichtung dieser Titel und nicht, wie oft falsch verstanden, für eine breitere Streuung.


    Beim Nasdaq 100 würde ich vermuten, dass diese Unternehmen alle auch im All-World vertreten sind. Damit findet eine, gegenüber der reinen Marktkapitalisierung, Übergewichtung dieser Titel / dieser Branchen statt. Entsprechend würde natürlich auch der USA-Anteil des Portfolios steigen.

    Willkommen im Forum vonanfangandabei,


    Je länger der Anlagehorizont des geringer die Volatilität von Aktienanlagen. Je kürzer Du investiert bist, desto höher die mögliche Schwankung. Von daher kann man natürlich auch nur für einen Tag investiert sein.


    Sollte es sich um Geld handeln, welches Du für Deinen Ruhestand noch zwingend benötigst, würde ich mir ein Polster auf mein Konto legen und den Rest kann man auch in Aktien investieren.


    Eine Idee wäre zum Beispiel, das für 5 Jahre benötigte Geld auf dem Konto zu haben und alles darüber in Aktien zu investieren. Dann kann man sich im Falle einer positive Entwicklung aus seinem Depot (mind. Rendite in Höhe der benötigten Entnahme zzgl. eventuell anfallender Steuern) bedienen und im Falle einer nicht ausreichend positiven Entwicklung aus dem Cash versorgen.


    Hier ist noch ein interessanter Blog zum Thema Entnahmestrategien:


    https://www.finanzen-erklaert.…egory/entnahmestrategien/

    Wenn Du einen Ausschütter magst, dann machst Du mit dem HSBC sicher nichts falsch.


    Eine klare Empfehlung gibt es meiner Meinung nach bei den World - ETF aber nicht. Die Performance ist bei allen ähnlich und auch die Kostenstruktur nimmt sich meist nicht viel.


    • und trotzdem noch 1,5-2,5% die letzten Jahre ausgeschüttet hat?

    Den Satz kann ich nicht so richtig einordnen. Da die Performance inkl. Ausschüttung identisch ist. On Top kommt da nichts. Die Performance wäre folglich nur gleich, wenn Du die Ausschüttungen auch wieder angelegt hättest.

    Es gibt 3 Argumente:


    1. Verkehrsfluss - Es gibt unzählige Studien darüber, dass ein gleichmäßiger Verkehrsfluss gerade bei vollen Autobahnen Staus verhindert und dass permanenten Beschleunigen, Abbremsen, Spurwechseln den Verkehrsfluss stört.
    Und entgegen aller individueller Gefühlslage kommt man mit 100 km/h (wenn man das durchgängig fährt) schneller ans Ziel als wenn man auf den freien 2 km 180 fährt und ansonsten in den typischen "Staus aus dem Nichts" steht, weil vorne einer blind die Spur wechselt und der Rest dahinter abbremst, jeder ein bisschen stärker als der Vordermann bis 2 km dahinter alle stehen bleiben.

    Ok gleichmäßiger Verkehrsfluss finde ich gut!


    Es gibt 3 Argumente:


    2. Energie sparen - das ist ein low- oder no-brainer. Klar, bei 90 km/h verbraucht man noch weniger als bei 120 oder 130, aber man sollte auch vorwärts kommen.

    Äh hast Du nicht gerade gesagt gleichmäßiger Verkehrsfluss?


    Für mich ein: Klarer Fall von Umweltschutz ja, aber nicht zu meinen Lasten...

    Ich habe eher den Eindruck, dass die Ablehnung des Tempolimits eher ideologisch bedingt ist, weil Rasen auf der Autobahn für manche irgendeine Form von Freiheit darstellen soll.

    Als radikale Person könnte ich Dir ja jetzt unterstellen, dass es hier nur um Dich geht und die Umwelt unter Deinem Gasfuß leiden soll. Finde ich sehr egoistisch von Dir!;)


    Wie ich bereits sagte, hält sich fast niemand an Tempolimits und auch die Drängler verschwinden davon nicht. Tempolimits entfalten dann die Wirkung, wenn sie mit vielen Kontrollen und entsprechend hohen Strafen versehen werden. Das zeigen m.E. die Beispiele Österreich und Schweiz sehr gut. Daher :thumbsup:  LebenimSueden


    Den Umweltschutz darf man auch gern anführen, aber aktuell gibt es sicher Themenbereiche wo man politisch mehr (im Sinne von größerer Wirkung) für diesen Tun kann. Zur Zeit wäre die Einführung eines Tempolimits für mich nur Symbolpolitik. Zu geeigneter Zeit kann es jedoch das Feintuning in unserer Umweltpolitik sein.


    Widder Finde Deine Einstellung super! Eigenverantwortung erkennen und annehmen und nicht diskutieren und schauen was die anderen falsch machen. Sachen ändern die man ändern kann!:thumbup:


    Da aber beide Lager genügend Studien vorweisen, die sich gegenseitig neutralisieren, ist es aktuell eher ein Patt. Vielleicht, für mich, mit leichtem Überhang zur grünen Seite aber keineswegs eindeutig.


    Ich vermute bzw. vielleicht hoffe ich das auch, dass irgendwann eine von der Mehrheit des Volks gewählte Regierung ein Tempolimit einführen wird. Einfach entschieden und weiter geht es. Ohne endlose Diskussion.

    Meine subjektive Beobachtung...wenn 60 steht und der Tempomat das einhält...werde ich von 95% überholt. Wenn ich 70 fahren würde, wäre die Quote wahrscheinlich bei 50%+.


    Bei 60 reden wir über Stadtverkehr...einmündende Straßen, Kinder etc.


    Verkehrsberuhigte Zone mit Schrittgeschwindigkeit...naja manche Laufen natürlich auch 30...egal ich muss hier durch...


    Aber auf der Autobahn 130 das hilft wirklich, da halten wir uns alle dran...sorry never ever. Es gibt einfach kein (rationales) Argument was für ein Tempolimit spricht.


    Und wenn schon Tempolimit, dann bitte 80 km/h, damit umgehen wir auch das Problem der LKW-Fahrer.


    Und Sprit sparen? Sorry das mache ich, weil es mein Geld ist...und das geht m.W.n. am besten bei ca. 90 km/h:)

    Wie einige Vorposter schon angemerkt haben, ist der Wechsel von World auf ACWI hinsichtlich der Reduktion des USA-Anteils eher vernachlässigbar.


    Im Portfolio sind beim ACWI ca. 60% USA bei einem World ca. 65%. Die Fragen, welche Du Dir stellen solltest sind:


    Welchen USA-Anteil möchte ich haben?

    Wie soll der reduzierte Anteil ersetzt/erreicht werden? (z.B. China, EM, Europa, Asien etc.)


    Small Caps könnte man natürlich zum reduzieren auch nutzen. Dafür aber bitte keinen World Small Cap nehmen. Darin sind natürlich auch wieder 60% USA enthalten.

    Nein ist ja eine persönliche Geschmackssache.


    Mit 10% Small Caps ist die Position im Vergleich zum Markt eh noch ca. 5% untergewichtet.

    Und Schwellenländer untergewichtest Du dann Small Caps mit 15%.


    Ich kenne bisher nur den Ansatz Small Caps mit aufzunehmen, um das Bild so "vollständig" wie möglich zu zeichnen und dann den EM IMI und 15% Small Caps beim World zu nehmen.


    Deine Gewichtung entspricht ja eben keiner ganz klassischen Aufteilung und daher wollte ich wissen wie Du darauf gekommen bist.


    Die Prozentschubserei macht beim Endergebnis dann aber wahrscheinlich keinen großen Unterschied aus. Nur wohlfühlen muss man sich damit!:)