Beiträge von Grobschlosser

    Guten Abend,

    Danke erstmal für die aufschlussreichen Antworten!

    Die VAP hab ich bei der Überlegung tatsächlich komplett vergessen.


    Da ich im Moment noch nicht wirklich Kapitalerträge habe sondern durch den Hausbau mein Darlehen abbezahlen muss, und nebenbei mit einer kleinen Raten einen ETF besparen, brauch ich mir darüber im Moment auch noch nicht wirklich Gedanken machen.


    Grundsätzlich habt ihr mich in meiner Meinung gestärkt. Da mir das mehr an Rendite durch die gesparten Steuern weniger wichtig ist als die Sicherheit gegen verprassen in der Pubertät oder das "verschenken" von Bafög, werde ich nun erstmal auf meinen Namen sparen. Ich seh es als eine art Versicherung. Überschreiben kann ich ja jederzeit noch.

    Vielen Dank nochmals!



    Kann mir zum Thema "Rollen" jemand einen guten Beitrag oder Artikel empfehlen. Bisher hab ich mich da an die Empfehlung von "Saidi-Geld ganz einfach" orientiert, der ja, im Sinne von ganz einfach, vom Rollen absieht.



    Und eine frage hab ich vom ersten Beitrag noch offen, vll. weiß das auch noch einer.

    "....weiß jemand ob das mit so einem Übertrag eines ETF, aus einem Depot mit mehreren Positionen, auf ein Kind einfach möglich ist oder sind da doch noch irgendwelche Hürden? Und ist der Übertrag auf die Kinder tatsächlich vollständig kostenlos was Steuern/Gebühren o.ä. angeht. (von evtl. ein paar € Überweisungsgebühren mal abgesehen)"

    Der Knackpunkt ist der aufgelaufene Gewinn, speziell hoch beim Thesaurierer, gilt aber auch beim Ausschütter. Dieser Gewinn muss beim Verkauf versteuert werden. Wenn also nach 25 Jahren Sparzeit (bei 7%) rund 60% Gewinn in der gesamten Anlagesumme stecken würden dann > 15% bzw. nach der von der neuen Regierung angestrebten Regelung entsprechend mehr weggehen.

    Guten Morgen,

    aber ist nicht genau das der Sinn beim Überschreiben des ETF, dass die Anteile eben nicht verkauft werden. Es wechseln nur die Anteile den Besitzer, wodurch dann auch nichts versteuert werden muss? Lediglich die 10 Jahre 400k sind zu beachten (in meinem Fall werde ich da leider nicht drüber kommen, rechne eher so mit 30-70k je nach dauer eben).


    In dem Artikel

    https://www.finanztip.de/geldanlage/sparen-fuer-kinder/

    unter Anschnitt 7 ist die Rede von einem "potentiellen Nachteil" für die Eltern, durch die Kapitalerträge. ->wenn ich also einen Thesaurierer habe, fällt die Steuer auf den Gewinn doch aber erst beim Auszahlen an. Also im besten Fall, wenn die Kinder weiter besparen, beim Ausbezahlen der Rente an die Kinder. Und wenn es so weit ist, habe ich da hoffentlich nichts mehr mit zu tun :-)


    Oder habe ich hier einen Denkfehler?

    Gruß

    Hi,

    Schön, dass erst vor kurzem, genau die Frage gestellt wurde. Ich habe zwei kleine Kinder und stehe vor dem gleichen Problem. Deshalb würde ich die ursprüngliche Frage von LuckyPunch gerne nochmal aufgreifen.


    Was meiner Erfahrung nach gegen das Sparen auf den Namen der Kinder spricht

    1.

    BAFÖG. Ich habe selbst keines erhalten weil meine Mutter es gut mit mir meinte und auf meinen Namen kräftig sparte und ich während der Ausbildung auch noch gespart habe. Beim Abi nachholen und Studium musste ich dann zuerst alles Ersparte aufbrauchen. Vorher beiseite schaffen ging nicht, weil die so ca.5Jahre zurückgehen bei der Prüfung!

    2.

    Ich kenne einen Fall mit Drogen und "Hey das ist mein Geld, das steht mir zu". Trotz gutem Elternhaus und vernünftiger Erziehung. Es gibt auch ein Leben außerhalb der eigenen vier Wände, auf das man als Eltern nur bedingt Einfluss hat (falsche/schlechte Freunde) v.a. während der Pubertät.


    Nach allem was ich hier und auch anderen Orts gelesen oder gehört habe, stelle ich mir die Frage:"Welchen Nachteil habe ich beim Sparen auf meinen Namen? Bzw. hat man überhaupt Vorteile wenn man auf den Namen des Kindes spart?!?"

    Das einzige echte Risiko, welches ich bisher sehe beim sparen auf meinen Namen ist, dass ich unerwartet in massive finanzielle Schieflage geraten könnte und Gläubiger an das Geld der Kinder wollen.


    Ich tendiere deshalb zu der Grundidee von LuckyPunch.

    Für jedes Kind einen ETF besparen, auf das Depot eines Elternteils. Ist dieser thesaurierend, fallen doch auch keine Steuern an und mein zu versteuerndes Einkommen bleibt somit auch unberührt. Zusätzlich noch einen kleinen Posten direkt auf den Namen des Kindes z.B. für das erste Auto, Startkapital für Travel&Work oder was auch immer, das dann aber schön unterhalb der Bafög-Grenze...


    Nach der Ausbildung und wenn der jugendliche Leichtsinn vorüber ist, den Kindern den ETF überschreiben, schenken oder vererben. Und das ohne, dass dafür Steuern anfallen, also weder Abgeltungs-, Erbschafts- oder Schenkungssteuer... (natürlich nur innerhalb der Freibeträge).

    ==>Wenn ich den von Kater.Ka verlinkten Artikel richtig verstanden habe, sollte das so auch völlig problemlos möglich sein.

    >Jetzt die große Frage: Ist das alles Richtig?!?<


    Wenn ja, weiß jemand ob das mit so einem übertrag eines ETF, aus einem Depot mit mehreren Positionen, auf ein Kind einfach möglich ist oder sind da doch noch irgendwelche Hürden? Und ist der Übertrag auf die Kinder kostenlos was Steuern/Gebühren o.ä. angeht. (von evtl. ein paar € Überweisungsgebühren mal abgesehen)


    Danke für euer Feedback