Beiträge von Pumphut

    Hallo Baghira,


    der m.E. wichtigste Rat, machen Sie sich selber schlau über die Voraussetzungen, Ecken und Kanten einer Baufinanzierung. Opfern Sie 10 oder 20 Stunden und fangen z.B. hiermit an: https://www.finanztip.de/immobilienfinanzierung/


    Wenn es Detailfragen gibt, findet sich hier höchstwahrscheinlich auch ein User mit einer Antwort.


    Mit einem soliden Wissen brauchen Sie auch keine Angst mehr haben, an den falschen Vermittler zu kommen. Nichts gegen die von meinen Vorpostern genannten Firmen, aber die richtigen Fragen muss man schon selber stellen.


    Gruß Pumphut

    Hallo Ulf_Musik,


    willkommen im Forum. Sie sprechen in Ihrer Frage Saidi direkt an. Hier im Forum tauschen sich mehr oder weniger interessierte und qualifizierte Laien aus. Die Mitarbeiter von Finanztip antworten selten bis nie auf Einzelfragen. Persönliche Finanzberatung ist schon per Definition nicht möglich. Hier wird eher Hilfe zur Selbsthilfe geboten. Viele Ihrer Detailfragen sind in anderen Threats schon gestellt und beantwortet worden. Arbeiten Sie die entsprechenden Rubriken durch und wenn dann eine Einzelfrage bleibt, stellen Sie die ruhig dort. Es findet sich meistens ein Mitglied der Community, der die Antwort weiß.


    Aus persönlichem Interesse hätte ich eine Detailfrage:

    Sobald das Erbe ausgezahlt ist, möchte ich in einem Gebiet mit niedrigen Preisen - ich wohne in München ;-) - eine Wohnung kaufen, um eine sichere Rendite aus der Miete zu haben, die ich reinvestiere bzw. als zusätzliche Rente habe. Später könnte ich zur Not selber dort wohnen oder diese verkaufen, wenn nötig.

    Kennen Sie so eine Gegend in Deutschland, wo es

    • preiswerte Wohnungen zu kaufen gibt,
    • Sie Mieter dafür finden und
    • als großstadt(ver-)ge-wöhnter Mensch leben wollen?

    Falls ja, bitte nicht verraten. Es würde ein Run einsetzen.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    es tut mir zwar leid, aber ich muss weitere Verunsicherung schaffen.


    Keiner weiß, welche steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Regelungen es in 2055 geben wird. Die grundsätzlichen Kapitalmarktentwicklungen sind auch unbekannt. Irgendwelche Vergleichsrechnungen z.B. ETF zu Betriebsrente mit heutigen Regelungen wiegen nur in einer Sicherheit, die es nicht gibt.


    Es ist z.B. schon in der Diskussion, Kapitalerträge wieder mit dem persönlichen Steuersatz zu belasten. Und auch die Vorschläge, alles steuerbare Einkommen als Bemessungsgrundlage zur Kranken- und Pflegeversicherung heranzuziehen, ist nicht ganz neu.


    Insofern bin ich eher der Meinung, die Entscheidung nach heutigen Fakten zu treffen.

    Einen der Nachteile dieser bekloppten Betriebsrenten-Modelle könnte man darin sehen, dass du geringere Beiträge zur gRV zahlst und du eine "kleinere" Altersrente bekommen wirst... wenn ich mich da nicht irre.

    Kenne ich auch so. Wer unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung sich für diese Form der BAV entscheidet, senkt damit seine gesetzliche Rente. Diese ist zwar auch nicht 100%-ig sicher aber zumindest der sicherste Pfeiler in der Altersversorgung. Schließlich hat sie schon etliche Krisen überstanden.


    Als Arbeitnehmer unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze der GRV würde ich nur zu so einer Form der BAV greifen, wenn der Arbeitgeber deutlich mehr zuzahlt, man also überwiegend mit geschenktem Geld operiert. Wenn man von seinem Netto etwas übrig hat, spricht nichts dagegen, einen ETF zu kaufen.


    Gruß Pumphut

    Hallo,

    So wie ich das mitbekommen habe, geht es um die nachträgliche Zustimmung zu Kontoführungsgebühren.

    Es geht nicht um die nachträgliche Zustimmung. Im Text steht: „Meine/unsere Zustimmung wird zum 01.10.2021 wirksam.“ Wem das nicht ausreichend klar ist, kann ja ergänzen, die in der Vergangenheit unberechtigt erhobenen Gebühren sind von der Zustimmung nicht berührt, o.ä. Es ist die Frage, ob man bei der Bank bleiben oder wechseln will.


    Gruß Pumphut

    Hallo FeW,


    wie schon geschrieben, die Forderung an die Privathaftpflicht- Versicherung weiterreichen. Die setzt sich mit dem Anspruch des Vermieters sowohl dem Grunde nach als auch hinsichtlich der berechtigten Höhe auseinander. Bitte nichts selber gegenüber dem Vermieter erklären.


    Kater.Ka: Das deliktunfähige Kind hat seine rechtliche Spiegelung in der Aufsichtspflicht der Eltern. Die haften dann ggf. für eine Verletzung ihrer Aufsichtspflicht.


    Gruß Pumphut

    Hallo Juanito,


    die Bank nimmt sich wirklich viel Zeit. Ich würde die Bank schriftlich mit kurzer Terminstellung auffordern, den Betrag wieder gutzuschreiben und Schadenersatz dem Grunde nach fordern.


    Die Frage ist natürlich, ist Ihnen ein Schaden (außer dem Ärger) entstanden? Der Klassiker wäre, durch die Abbuchung ist Ihr Konto ins Minus gerutscht und die Bank verlangt Überziehungszinsen. Alles andere wird schon schwieriger zu beweisen. Z.B. regelmäßig am 15. d.M. habe ich für 8.000 Euro Aktien gekauft. Das konnte ich letzten Monat nun nicht. Dadurch ist mir ein Kursgewinn von x verloren gegangen. Mit nicht erhaltenen Guthabenzinsen kann man ja nicht mehr argumentieren.


    Wenn die Bank sich weiter totstellt, wäre als nächster Schritt ggf. der Ombudsmann zu überlegen.


    Gruß Pumphut

    Hallo Ozymandias,


    um einmal etwas strukturierter zu antworten.


    Ein Schadenersatz setzt erst einmal einen Schaden voraus. War der durch den Stromausfall unvermeidlich und können Sie den beziffern? Wenn Sie z.B. in Homeoffice Ihre Arbeit um eine Stunde verlagern mussten, dürfte das schwerfallen.


    Gegenüber Ihrem Netzbetreiber haben Sie ggf. einen Schadenersatzanspruch aus Vertrag oder unerlaubter Handlung. Rechtsgrundlage ist § 18 „Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung“.


    Falls bei Ihnen der Standardfall eingetreten ist und das Kabelsuchgerät (vulgo Bagger) zugeschlagen hat, haben Sie einen Direktanspruch aus unerlaubter Handlung nach § 823 BGB. Der Netzbetreiber nennt Ihnen gern Name und Anschrift der Firma – ist bei denen Routinevorgang. Und die Abwicklung des Schadens beim Versicherer des Bauunternehmens auch.


    Gruß Pumphut

    Hallo Temlan,


    im Einzelfall kann eine Unfallversicherung ggf. sinnvoll sein. Das kann man aus der Ferne nicht seriös beurteilen. Aber so wie Sie Ihren Fall schildern, hätten Sie mehr davon, wenn Sie die vorhandene (hoffentlich gute?!) BU- Versicherung etwas aufpeppen und da die 25 Euro/M investieren.


    Gruß Pumphut

    Hallo,

    Versichert:

    Austritt von Grundwasser in Folge von Ausuferung von oberirdischen stehenden oder fließenden Gewässern und Witterungsniederschlägen.

    Nicht versichert:

    Sturmflut, Grundwasser (soweit nicht an die Erdoberfläche gedrungen siehe versichert).

    Das steht nicht nur bei Ozymandias in den Versicherungsbedingungen, sondern in fast allen Bedingungen zur Elementarschadenversicherung und auch schon seit Jahrzehnten. Es ist also keine neue „Masche“.


    Hintergrund ist ganz einfach, dass der Versicherer nicht dafür bezahlen möchte, dass in Gegenden mit hohem und schwankendem Grundwasserstand die Kellerabdichtung mangelhaft ist. Das Wasser muss schon von oben in den Keller laufen.


    Nach der Homepage der Allianz ist bei deren „Extremwetterversicherung“ ebenfalls das Eindringen ansteigenden Grundwassers ausgeschlossen.


    Gruß Pumphut

    Hallo Alfonso,


    Sie können eine Versicherung für fremde Rechnung abschließen. Aber auch diesen Fakt müssen Sie der Versicherung mitteilen, falls dass der eigentliche Hintergrund der Frage ist. Die Versicherungsgesellschaft hat allerdings auch die Freiheit, diese Konstellation nicht so gut zu finden und Ihnen zur nächsten Hauptfälligkeit zu kündigen.


    Warum machen Sie diese Klimmzüge? Ihr Sohn kann doch eine eigene Hausratversicherung abschließen und wenn Sie der Meinung sind, schenken Sie Ihm die jährliche Versicherungsprämie. Über solche Kleinschenkungen denkt man im Fall des Erbfalles kaum nach. Ansonsten ist der Hinweis von Thebat schon richtig.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    im aktuellen (8/2021) Heft von Finanztest wird über das Thema Bankvollmacht berichtet. U.a. wird dort ausgeführt:


    "Todesfall. Sind Kontoinhaber gestorben, erfährt die Bank in der Regel durch das Nachlassgericht oder Einwohnermeldeamt davon." (S. 16)


    Ist das wirklich so? Nach meinen Erfahrungen fragt das Nachlassgericht nur summarisch das Geldvermögen ab. Woher das Einwohnermeldeamt die Kontoverbindungen des Verstorbenen kennen sollte, erschließt sich mir auch nicht.


    M.E. ist die Bank zumindest im Regelfall darauf angewiesen, dass ihr Angehörige, Erbbesitzer oder Erben den Todesfall mitteilen.


    Kennt jemand andere Verfahrensweisen?


    Danke und Gruß


    Pumphut

    Hallo Alfonso,

    Kann die Hausratversicherung unverändert bestehen bleiben?

    Klare Antwort, Jein oder es kommt auf die Randbedingungen an. Bevor ich hier alle Varianten durchexerziere, wäre es hilfreich, Sie könnten die Randbedingungen etwas erläutern:

    • Benötigen Sie in der neuen Wohnung keine Hausratversicherung?
    • Haben Sie die Einrichtung Ihrem Sohn geschenkt/verkauft oder wohnt er möbliert?
    • Gibt es nur Mobiliar oder ist in den Schränken etwas drin?
    • Wollen Sie die Versicherungsprämie weiter bezahlen und ggf. im Schadenfall auch die Entschädigung erhalten?
    • Sind Sie sich sicher, dass die Versicherungsbedingungen noch den Bedürfnissen Ihres Sohnes entsprechen? Nur als Stichworte: Überspannungsschäden an Elektronik; Elementarschäden; Fahrrad.

    Gruß Pumphut

    Hallo tom70794,


    vielen Dank für diesen Link. Liest sich ja hochspannend. Allerdings werden Sie auch gelesen haben, dass der Stand vom 12.10.2009 (!) beschrieben wird. Die interessante Frage wäre, was ist heute noch aktuell? Vielleicht findet sich hier der Riester- Spezialist.


    Gruß Pumphut

    Hallo Ozymandias,


    ein kleiner Hoffnungsschimmer wäre, wenn die Direktzusage im Rahmen eines Tarifvertrages erfolgte und der Betroffene Gewerkschaftsmitglied ist, sich an die Gewerkschaft zu wenden. So nach dem Motto: Da habt Ihr eine Änderung in der GRV übersehen. Redet mal mit den Arbeitgebern über eine aktuelle Auslegung des Tarifvertrages.


    Ansonsten fällt mir – nach nochmaliger Aufforderung unter Berufung auf das aktuelle Urteil – wirklich nur der Gang zum Arbeitsgericht ein.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    es wäre ja hochinteressant, ob der Fall ein Einzelfall ist oder System hat. Die ING Österreich gibt ihr Privatkundengeschäft an die Bank99 (Tochter der österreichischen Post) ab. Es gibt Berichte, dass im Vorfeld „unprofitablen“ Kunden gekündigt wurde. „Sie tun es immer wieder“ (H. Mell)?


    DerAbiturient

    ein Schreiben der ING DiBa in dem mein Girokonto inkl. Aktiendepot mit einer Frist von 2 Monaten ohne Angabe von Gründen gekündigt wurde

    Detailnachfrage ein aktives Aktiendepot mit Käufen und Verkäufen, d.h. Gebühren für die ING?


    Gruß Pumphut

    Heißt: Super (E5) hat die "vorgeschriebenen" 5% Bioethanolanteil und E10 zwischen 5 und 10%.

    Also, E10 ist mit einem Bioethanolanteil von "nur" 5% rein zufällig auch konform...

    Das Gerücht kenne ich auch. Belege?

    Hallo,


    ich möchte keine Diskussion zur Sinnhaftigkeit des Kraftstoffs E10 starten sondern nur die finanzielle Seite beleuchten. Wie ich zumindest in meiner Region feststellen konnte, war die Differenz zwischen E5 und E10 viele Jahre vor Corona meistens 3 ct/l. Während Corona sank sie auf 2 ct/l und seit diesem Jahr ist sie auf 6 ct/l gestiegen. Letzteres ist natürlich schon ein Argument, das Betriebshandbuch noch einmal zu lesen.


    Allerdings muss ich auch feststellen, dass bei einer Supermarkttankstelle, die in meiner Region das untere Preisniveau definiert, seit Wochen die E10- Zapfsäulen defekt sind. Reiner Zufall?


    Gibt es vergleichbare oder total entgegengesetzte Erfahrungen?


    Und noch einmal die Bitte, keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit von E10. Da sind alle Argumente gewechselt.


    Gruß Pumphut

    Hallo Mona,


    dumme Geschichte.


    Zum Anwalt würde ich Ihnen jetzt (noch) nicht raten. Der kostet erst einmal auch nur Ihr Geld.


    Außer von der Bank werden Sie wohl kein Geld zurückerhalten. Die Polizei dürfte leider recht haben. Die Täter sind kaum zu ermitteln und wenn doch, haben sie kein Geld.


    Da der Vorgang regional ist und offensichtlich mehrere Kunden betroffen sind, würde ich zwei Ansätze empfehlen.


    Gehen Sie zu Ihrer regionalen Verbraucherzentrale. Vielleicht kann die die Interessen der Geschädigten bündeln und dann für alle mit der Bank verhandeln.


    Informieren Sie Ihre Regionalzeitung, wenn die nicht schon berichtet hat. Öffentlicher Druck ist in solchen Kulanzfällen immer hilfreich.


    Übrigens vielen Dank, dass Sie hier berichten – als Warnung, man kann nicht misstrauisch genug sein.


    Viel Erfolg und Gruß Pumphut