Beiträge von Pumphut

    Hallo Paulinchen,


    was in Ihrer Situation die optimale Variante war, werden Sie erst hinterher wissen.

    Wenn wir nun erst einmal vermieten würden und die Wohnung erst beim Erben des Hauses verkaufen würden (um Geschwister auszubezahlen), könnte es sein, dass 1. die Immobilienpreise wieder gesunken sind

    Klar, kann sein. Dann ist aber der Wert des Hauses zum Zeitpunkt des Erbfalles auch gesunken und damit die Summe für die Auszahlung der Geschwister. Außerdem, was passiert mit dem Geld zwischen Verkauf der ETW und Erbfall? Selbst unter dem Kopfkissen kann es deutlich an Kaufkraft verlieren, bis hin zu Null. Auch steuerliche Regelungen können sich ändern, zum Positiven als auch Negativen. Es gibt einen ganz alten Grundsatz: Nie eine finanzielle Entscheidung allein aus steuerlichen Gründen treffen. Eine ggf. mögliche Steuerersparnis kann nur das Sahnehäubchen sein. Aber auch ohne muss die Entscheidung weiter richtig sein.


    Auch wenn das Wohnen in der eigenen ETW nicht das Paradies ist (wer jemals eine Wohneigentümerversammlung besucht hat, weiß, wovon ich rede), sicherer als in einer Mietwohnung ist es allemal.


    Ich würde in der von Ihnen geschilderten Situation gar nichts machen und erst beim hoffentlich noch lange nicht eintretenden Erbfall entscheiden. Wer weiß, vielleicht wollen Sie dann das Haus auch nicht mehr.


    Gruß Pumphut

    Hallo Gartentraum,


    ich möchte noch einmal die Grundsatzfrage verstärken: Wozu legt Ihr Vater Geld an? Möchte er in 5 oder 10 Jahren daraus laufende Zahlungen generieren, oder wird das Geld für einen altersgerechten Umbau einer Immobilie oder den Einkauf in eine Seniorenresidenz benötigt, oder ist es ohne große Katastrophen letztendlich schon Erbmasse, oder…?


    Von der Beantwortung der Frage hängt die Anlagestrategie ab und dann kommen die Produkte.

    und möchte sein Geld gerne sicher mit etwas Rendite anlegen

    Wie Kater.Ka schon geschrieben hat, das gibt es (leider) nicht. Deshalb muss man sich ja über seine Anlageziele klar sein, damit man weiß, in welchen sauren Apfel man beißen soll.


    Gruß Pumphut

    Hallo,

    Hat die PV-Anlage nicht auch Vorteile, die ich monetär schwer bewerten kann?

    Je nach Konstruktion der Anlage ist man im Falle von Stromausfällen besser dran.

    Dazu einmal eine Detailfrage. Bei der Standardkonstruktion einer PV- Anlage braucht der Wechselrichter die äußere Netzfrequenz. D.h. bei äußerem Stromausfall ist es bei mir trotz PV- Anlage zappelduster. Technisch ist es möglich, den Inselbetrieb zu realisieren. Hat jemand Erfahrungen zu den Zusatzkosten? Was kämen denn z.B. bei den 20 TEuro des TE noch dazu? Falls die Zusatzkosten überschaubar wären, wäre es m.E. ein starkes außermonetäres Argument für eine PV- Anlage mit Speicher.


    Gruß Pumphut

    Hallo Hubert S.,


    vielen Dank, dass Sie Ihr Beispiel hier bekanntmachen. Nur zur Verständigung, wollte Ihr bisheriger Anbieter auch auf ca. 200 Euro p.M. erhöhen?


    Eine richtig gute Idee habe ich nicht. Sie könnten natürlich versuchen zu pokern und erst einmal gar nichts machen. Sie fallen ab 01.01.2022 in die Ersatzversorgung bei Ihrem Grundversorger. Welchen Preis nimmt der? Da Sie bestimmt nicht der einzige Betroffene bleiben werden, könnten Sie darauf spekulieren, dass die Politik doch noch eingreift.


    Ansonsten helfen nur eigener Ofen oder dicker Pullover.


    Gruß Pumphut

    Hallo Janandy,


    Ihre Frage kann man nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten. Es kommt immer auf die Umstände an. Nach meinen Erfahrungen ist die Hauptfinanzierung einer Immobilie über eine Bank der Weg für fast alle Standardfälle. Unter bestimmten Randbedingungen spricht nichts dagegen, 10-20% auch über einen zuteilungsreifen Bausparvertrag zu finanzieren – wenn man ihn denn hat. Z.B. kann es sinnvoll sein, die vermögenswirksamen Leistungen in der Anspar- und der Tilgungsphase in einen Bausparvertrag fließen zu lassen. Es sind immer Sondertilgungen möglich und meistens verlangt die BSK auch keine Grundbuchbesicherung.


    Obige Aussagen gelten für alle BSK. Die Debeka ist in letzter Zeit damit aufgefallen, dass sie die rechtlichen Grenzen der Gebührenerhebung austestet – um es vorsichtig zu formulieren. Da muss sich jeder seinen Reim darauf machen.


    Gruß Pumphut

    Hallo Sssus,


    die Frage zur steuerlichen Behandlung – hier Stundung – kann Ihnen hoffentlich ein Steuerberater verbindlich beantworte. Allerdings haben Sie von der Antwort nichts, denn er kann Ihnen immer nur die heutige Rechtslage darlegen. Die kann aber in 5 oder 15 Jahren ganz anders sein, nicht nur hinsichtlich der Stundung sondern auch der Höhe der Erbschaftssteuer usw. Im politischen Untergrund gibt es dazu vielfältige Ideen.


    M.E. sollten Sie die Perspektive etwas ändern. Vielleicht wäre es eine Lösung, das Geld für die Steuer noch 2-3 Jahre vorzuhalten und dann grundsätzlich neu zu entscheiden. Z.B. könnte man dann auch über eine weitere Schenkung mit Wohnrecht nachdenken. Nicht ausgeschlossen, dass Ihr Interesse für die Immobilie auch erlischt, wenn sie nur noch Kosten produziert.


    Es bleibt dabei: Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    es ist schon interessant, welche Weiterungen das Thema erfährt. Zu meiner Fragestellung fühle ich mich aber in der Annahme bestätigt, dass das Nachlassgericht die Banken nicht über den Tod informiert. Woher sollten sie auch die Bankverbindungen kennen?


    M.E. können nur die Erben, Erbbesitzer oder Verwandte diese Information der Bank übermitteln. Diese Personen haben aber keine irgendwie geartete gesetzliche Verpflichtung dazu, so dass die Information je nach Interessenlage gegeben wird oder aber auch nicht (siehe Beispiele von @steuermann 70).


    Gruß Pumphut

    Hallo PeSc,


    wirklich merkwürdige Geschichte. Wenn der Bankmitarbeiter am Telefon nicht geblufft hat, würde es ja bedeuten, die Bank hat einen Online- Zugriff auf die Meldedaten. Bisher dachte ich, den hat nur die Polizei (und ggf. inoffiziell die Geheimdienste). Fragen Sie doch einmal bei ihrem Landesdatenschutzbeauftragten nach.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    ich bin durch einen Fall im Bekanntenkreis aufgeschreckt worden: Ehepaar in Zugewinngemeinschaft, Gemeinschaftskonto, ein Ehepartner verstirbt, die Bank sperrt das Konto, bis die Erbregelungen ihr nachgewiesen werden. Da in dem Fall noch ein Auslandserbe eine Rolle spielte, habe ich es als Sonderfall betrachtet. Allerdings wird im Finanztip- Artikel Gemeinschaftskonto https://www.finanztip.de/girokonto/gemeinschaftskonto/ so eine Vorgehensweis auch schon angedeutet. Nun können zwischen Tod und Ausstellung des Erbscheins ja Wochen bis Monate liegen, in denen auch noch erhöhter Geldbedarf besteht. Daraus ergeben sich für mich einige praktische Fragen:


    Ist der eine Kontoinhaber irgendwie verpflichtet, der Bank den Tod des anderen Inhabers mitzuteilen? Die AGBs von einigen Banken habe ich durchforstet und keine entsprechenden Regelungen gefunden. Erst wenn der nun alleinige Inhaber das Konto auflösen will, müsste er m.E. den Sachverhalt gegenüber der Bank offenlegen.


    Informiert irgendeine offizielle Stelle (Nachlassgericht, Meldeamt) die Banken über den Tod eines Kunden? Kann ich mir praktisch kaum vorstellen. Wie ist es mit dem Rentenservice der Deutschen Post; überweist er einfach die Rente nicht mehr oder gibt es eine aktive Mitteilung an die Bank?


    Und zum Schluss, hat hier schon jemand Erfahrungen in dieser Konstellation sammeln müssen?


    Gruß Pumphut

    Hallo Carol_Beer,


    eigentlich haben Sie schon alles selbst festgestellt. Woher Ihre Unsicherheit? Um Sie noch etwas zu unterstützen: Im Duden werden Eltern definiert:

    • „Personen, von denen ein Kind unmittelbar leiblich abstammt.“
    • „Personen, die einem Kind, z.B. durch Adoption, rechtlich zugeordnet sind oder die langfristig die Fürsorge für ein Kind übernehmen.“

    Nach Ihren Erläuterungen sind Sie weder leibliches Elternteil noch haben Sie das Kind adoptiert.


    Ob der letzte Teil (langfristige Fürsorge) auch in das Zivilrecht eingegangen ist, möchte ich bezweifeln. Aber selbst wenn, dürfte eine Aufnahme eines bereits volljährigen Kindes des Ehepartners in die „Familie“ nicht dem Kriterium der langfristigen Fürsorge entsprechen.


    Das inzwischen verstorbene Kind Ihres vorverstorbenen Ehepartners ist für Sie ein vollkommen fremder Mensch – zumindest im rechtlichen Sinn. Wie Sie auch richtig schreiben, gilt das auch für das Erbrecht. Nur durch ein Testament könnten Sie ggf. Erbe geworden sein.


    Falls Sie von Irgendjemandem wegen der Übernahme der Bestattungskosten bedrängt werden, können Sie entgegenhalten, Sie sind kein Elternteil.


    (Vorsicht, rechtliche Laienmeinung – keine Rechtsberatung.)


    Gruß Pumphut

    Hallo Carol_Beer,


    es wundert mich zwar, dass Sie bei Ihrer Internetrecherche nichts gefunden haben, aber hier mein Ergebnis (keine Rechtsberatung).


    Ausgangspunkt § 1968 BGB „Der Erbe trägt die Kosten der Beerdigung des Erblassers.“


    Die Aussage ist in ihrer Schlichtheit selbsterklärend.


    Wenn kein Erbe vorhanden oder die Erbmasse überschuldet ist, regeln die Bestattungsgesetze der Länder die Kostentragungspflicht für die Bestattung nach dem Verwandtschaftsgrad. Suchen Sie sich das Bestattungsgesetz des Bundeslandes, in dem der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz hatte. Ich habe mir einmal beispielsweise die Regelung für Sachsen angesehen, da taucht das nicht adoptierte Stiefkind nicht auf, sehr wohl aber die Geschwister.


    Gruß Pumphut

    Hallo RandomINT,

    Ich wurde von einem Berater von MLP beraten, falls Sie die Firma kennen.

    Au, die Firma kennt jeder, der in der Versicherungsbranche unterwegs ist. Und bevor ich mich hier zu justitiablen Aussagen hinreißen lasse nur die Bemerkung, MLP und Berater sind sich ausschließende Begriffe.


    Aber zum Kern Ihrer Frage:

    dass man auf keinen Fall seine Patientenakte einsehen sollte vor Abschluss des BUV-Vetrages, weil man sich dann im Leistungsfall der BUV darauf berufen könne, dass man irgendwelche Kleinigkeiten halt einfach nicht mehr wusste und es somit trotzdem zur Leistung kommt.

    Die Meinung, der Versicherungsnehmer (VN) soll sich gezielt doof stellen, um im Schadenfall Deckung für Sachverhalte zu erhalten, die er bei aktiver Angabe nicht erhalten würde, ist in Vermittlerkreisen unausrottbar. Der Versicherungsnehmer verliert sich dabei sehr schnell im juristischen Dickicht der Spitzfindigkeiten. Zum einen muss jeder VN nur die Fragen beantworten, die der Versicherer ihm stellt. Unklare Fragen gehen zu lasten des Versicherers. Auf der anderen Seite gibt es auch die Rechtsauffassung, dass der VN auch ungefragt vor Vertragsabschluss sich aufdrängende Risikoinformationen offenbaren muss.


    Ich kenne einige Fälle aus anderen Versicherungssparten, wo die Strategie des Dummstellens auch aufgegangen ist. Allerdings hat man auf jeden Fall einen fetten Prozess – fett für die Anwälte. Für mein Nervenkostüm wäre so eine Strategie nichts.


    Auf jeden Fall gewinnt bei so einer Strategie der Vermittler, nämlich die Provision.


    Gruß Pumphut

    Hallo powerschwabe,


    danke für den Link. Unter dem Logo „Meine Bank“ treten offensichtlich mehrere Institute der Genossen an. Aber ganz grundsätzlich macht es den Geschäftsverkehr einfacher, wenn man nicht mit Markennamen operiert, sondern den formalen Firmennamen verwendet.

    Ich überlasse es Ihrer Spekulation, ob Ihre „Meine Bank“ dem Vorbild im Hochtaunus folgt oder umgekehrt.


    Gruß Pumphut

    Hallo powerschwabe,


    welche Bank heute noch für Neukunden ein Tagesgeldkonto anbietet, haben Sie mit ein paar Klicks geklärt. Die sicherlich auch Sie mehr interessierende Frage ist, bieten die Bank meiner Wahl auch morgen noch ein Tagesgeldkonto an? Meine Kristallkugel ist gerade mit Wahlkampf voll ausgelastet. Sorry.

    Dachte hier erstmal an die Bank of Scotland, Meine Bank oder Ford Money

    Wie kommen Sie denn auf „Meine Bank“ eine Marke der Raiffeisenbank im Hochtaunus eG? Nach Homepage bieten die überhaupt kein Tagesgeld an.


    Gruß Pumphut

    Hallo dsdslila,


    Ihr Fall schreit nach individueller Rechtsberatung. Da offensichtlich schon das Gericht beschäftigt ist, haben Sie sicherlich einen Anwalt? Der wäre sicherlich der erste Ansprechpartner.


    Hinsichtlich der Betriebsrente würde ich Ihnen einmal das Studium von §3 Betriebsrentengesetz empfehlen. Wenn ich es richtig verstehe, dürfte für Sie bzw. Ihren Noch- Mann keine der dort genannten Ausnahmen für eine Abfindung zutreffen. Woraus sollte denn Ihr Mann Sie abfinden?


    Gruß Pumphut

    Hallo markus_ks,


    so wie GKV Rueckkehr ausgeführt, dürfte die Versicherung eine ziemlich stabile Rechtsposition haben. Ein Punkt ist mir noch aufgefallen.

    Im Jahr 2019 fiel mir nach ca. 5,5 Monaten Tätigkeit im öffentlichen Dienst auf, dass keine Beiträge für die BU abgebucht wurden.

    Haben Sie nie eine Mahnung wegen nicht bezahlter Beiträge erhalten? Falls der VR wirklich keine geschickt hat, deutet einiges darauf hin, dass der Vertrag für ihn inzwischen ungeliebt ist. Die Fakten rund um eine Mahnung und an wen oder nicht sollten im Detail aufgearbeitet werden, bevor Sie weitere Schritte unternehmen. Viel Hoffnungen sollten Sie sich aber nicht machen, den alten Vertragsstand wiederherzustellen.


    Deshalb drei alternative Ansatzpunkte: A den jetzigen VR fragen, ob eine Summenerhöhung mit Erhöhung der Beiträge ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich ist. B Bei einem anderen VR eine zusätzliche BU abschließen – mit allen Unwägbarkeiten. C Die Differenz sparen und falls man gesund bleibt, hat man ein Polster für andere Zwecke.


    Gruß Pumphut

    Hallo Mr. Foley,


    Sie stellen gerade eine Frage nach dem Motto: Welche Frau ist denn gerade die attraktivste im Land?

    Mal sehen, welche Vorschläge Sie hier bekommen. Aber ob die Ihnen gefallen?;)


    Im Ernst. Mit Ihrem Budget können Sie in mindestens 90% der deutschen Einfamilienhausgebiete fündig werden. Die können Sie kaum alle besuchen. Da hilft nur, wesentlich mehr Kriterien festzulegen.


    Viel Erfolg und Gruß Pumphut

    Hallo,

    Bin ich der einzige, der es unsverhältnismäßig findet, dass bei "zerstören" des Türgriff, ein neuer Kühlschrank bezahlt werden muss?

    Also es wurde nach Sachvortrag nicht der Türgriff sondern das Scharnier der Gefrierfachklappe zerstört. Damit hat der Kühlschrank seine Funktionsfähigkeit teilweise verloren. Außerdem behauptet der Eigentümer, dass die Reparatur nicht möglich wäre, da kein Ersatzteil mehr beschaffbar ist. Je nach Alter des Kühlschranks ein durchaus glaubwürdiger Einwand.


    Allerdings muss kein „neuer“ Kühlschrank bezahlt werden, sondern nur der Zeitwert.


    Gruß Pumphut

    Hallo Klaus S,


    Ihr Fall sieht so richtig kompliziert aus und es wird auf jedes Komma im ursprünglichen Testament und den weiteren Ablauf ankommen. Hier können Sie nur mehr oder weniger qualifizierte Laienmeinungen finden. Ich denke, dass Geld für eine Erstberatung bei einem Anwalt ist gut angelegt. Nur zwei Aspekte: Ein Berliner Testament kann so gestaltet werden, dass der überlebende Ehegatte neu testieren darf. Auch habe ich gelesen, dass mit Auszahlung des Pflichtteils das Testament erfüllt ist und der überlebende Ehegatte neu verfügen darf. Aber wie gesagt, Laienhinweise.


    Gruß Pumphut

    Hallo FeW,

    Schäden an Mietsachen sind ausgeschlossen.

    Dann haben Sie eine schlechte Haftpflichtversicherung. Denn die Mitversicherung von Mietsachschäden ist heute eigentlich Standard.


    Die erste Frage und Lösungsansatz wäre, warum haben Sie so eine schlechte Deckung? Haben Sie sich die selbst aus den Internetangeboten nach dem niedrigsten Preis herausgesucht, wäre hier Ende. Falls Ihnen aber ein Vermittler die Versicherung als das Super- Luxus- Produkt angedreht hat, könnten Sie mit dem ein ernstes Wort hinsichtlich Beratungsverschulden reden. Das käme aber sehr auf den Einzelfall an.


    Der zweite Ansatz sind die Rechtsgrundlagen. Vermutlich haften Sie bzw. Ihre Tochter für den Schaden. Aber Sie haften nach den Grundsätzen des Zivilrechts nur für den Zeitwert zum Schadenzeitpunkt bzw. die Reparaturkosten. Ich würde pragmatisch herangehen. Die Reparatur des Kühlschranks hätte vielleicht 100 – 150 Euro gekostet. Nach der berühmten Afa- Tabelle

    https://www.bundesfinanzminist…_blob=publicationFile&v=3

    (Pos. 7.7) hat ein Kühlschrank eine Lebensdauer von 10 Jahren bei linearer Abschreibung. Falls also der Kühlschrank 5 Jahre alt war und neu 500 Euro gekostet hättet, wäre der Zeitwert 250 Euro.


    Überweisen Sie den höheren Betrag aus beiden Rechnungen mit einer kurzen Erläuterung und warten die Reaktion des Vermieters ab.


    Das Geld verbuchen Sie als Lehrgeld und schließen für die Zukunft eine bessere Haftpflichtversicherung ab.


    Gruß Pumphut