Beiträge von Pumphut

    Hallo TinglTangl,


    m.E. wird die in der Zweitüberschrift angekündigte Aussage:

    „Aktien sind nur mit Einschränkungen auf lange Sicht eine bessere Anlage“

    nicht untersetzt. Der Autor führt zwar detailliert auch und gerade die langfristigen Risiken einer Aktienanlage vor Augen, aber bei der Alternative Anleihen belässt er es bei einem Vergleich von 1997-2016. Eindrucksvoller wäre hier ebenfalls der Vergleich über 100 Jahr. Da hat aber auch die eine oder andere Staatsanleihe nicht gerade Freude gemacht, z.B. des Zarenreiches oder um etwas näher zu kommen das „Eiserne Sparbuch“ in Deutschland (eine Art Staatsanleihe für den Volksgenossen).


    Und wenn ich schon beim Meckern bin: „Eine erst kürzlich durchgeführte Untersuchung zeigt, dass die Aktienmärkte in 39 Industrieländern von 1841 bis 2019 außerhalb der USA und Großbritanniens sehr riskant sind…“ 1841 soll es 39 Industrieländer gegeben haben? Ich habe Schwierigkeiten, heute 39 Industrieländer zu finden. Es sei denn, man zählt z.B. Bulgarien dazu.


    Mein Fazit, das Leben ist lebensgefährlich.


    Gruß Pumphut

    Hallo zusammen,

    Bitte mal eine andere Platte auflegen, es nervt langsam und trägt zudem überhaupt nichts zum Thema bei.

    Meine Langfassung: M.E. ist dies ein Forum zur Frage, wie man sich im bestehenden System bewegt, um das Optimum für sich herauszuholen. Für Systemkritik oder Revolutionen gibt es andere Foren.


    Insofern meine volle Zustimmung zu andiii_98. Grundlage für jedes erfolgreiche kaufmännische Handeln ist die Erkenntnis, welche Randbedingungen, Zwänge und Ziele mein Verhandlungspartner hat. Es nutzt mir absolut nichts, auf gierige Banker zu schimpfen, ich muss wissen, wo haben sie ggf. noch Handlungsspielräume. Darüber sollten wir uns hier austauschen.


    Gruß Pumphut

    Hallo ela2301,


    so kann man eine Versicherung auch sehen. Da habe ich auch noch steilere Renditephantasien. Sie bezahlen 10 Jahre lang 500 Euro p.a. für eine Wohngebäudeversicherung und dann brennt das Haus total runter und die Versicherung bezahlt Ihnen 500.000 Euro. Cool, 9.999 % Rendite.


    Zumindest ich gehe nicht zum Zahnarzt, weil ich das Geld von irgendeiner Versicherung wieder bekomme, sondern weil ich Probleme habe. Es wäre mir lieber, ich hätte keine Probleme und keine Erstattung.


    Es ist wohl der falsche Ansatz, Versicherungen (außer kapitalbildende LV) unter Renditegesichtspunkten zu betrachten.


    Gruß Pumphut

    Hallo @ cell_2k6,


    die Rechtsfragen haben Sie ja weitgehend geklärt. Aber wie Sie und chris2702 schon richtig feststellen, da gibt es noch mehr.


    Zum einen möchten Sie für den übernächsten Job sicherlich ein gutes Zeugnis haben. Und es macht sich nicht gut, wenn im jetzigen direkt oder indirekt drinsteht, er ist ein undankbarer Streithammel.


    Außerdem gibt es Branchen, da kennt man sich. Falls die Ihre dazu gehört, hat der Arbeitgeber genug Möglichkeiten, die Story über den undankbaren Mitarbeiter auch Ihrem zukünftigen Chef zur Kenntnis zu bringen. Da ich unterstelle, einem Großunternehmen wäre der juristische Fehler nicht passiert, tippe ich etwas auf ein mittelständisches Unternehmen. Da menschelt es auch gelegentlich.


    Ich würde zu Ihrer ersten Eingebung tendieren. Erklären Sie Ihrem Noch- Chef, dass die Klausel ungültig ist und die Firma im Prozess keinen Cent bekommen würde. Aber Sie wollen keinen Streit und einen guten Abschied von der Firma, die Sie so gefördert hat. Und dann ist das Feilschen eröffnet. Übrigens, derzeit sind 5k sicherlich viel Geld. Wieviel Geld kostet Sie es aber, wenn Sie wegen eines schlechten Zeugnisses oder eines Gerüchtes die übernächste Stelle nur nach einigen Monaten Arbeitslosigkeit oder zu schlechteren Konditionen bekommen?


    Gruß Pumphut

    Hallo meag,


    Sie nutzen also ein Maklertool. Das machen viele Makler (-verbünde) und ist auch OK. 25 Leistungsmerkmale sind auch ganz gut aber trotzdem die Frage, erkundigen Sie sich, ob für den Kunden ggf. das 26. Risiko relevant ist?


    Und nicht ganz zu vergessen, die Höhe der Provision, die die jeweilige Versicherungsgesellschaft dem Makler bereit ist zu bezahlen (so von 15 – 25% p.a.), geht sicherlich auch irgendwie in das Ranking ein, das Ihnen angezeigt wird.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    vorab: keine Rechtsberatung sondern Laienmeinung.


    Ganz allgemein können AGB nicht die Gesetzeslage aushebeln. Ich würde Ihnen vorschlagen, zwei Punkte zu überprüfen:


    War die Übernachtung am geplanten Anreisetag (nicht Stornierungstag) noch behördlich untersagt?


    Wurde die illegale Übernachtung nach der Rechtsverordnung des jeweiligen Bundeslandes nicht nur für den Vermieter, sondern auch für den Gast mit einem Bußgeld bedroht?


    Wenn Sie beide Fragen sicher bejahen können, haben Sie m.E. gute Chancen, Ihr gesamtes Geld zurückzubekommen, auch wenn Sie vorzeitig storniert haben. Ggf. könnte der Anbieter Ihnen einen Gutschein anbieten dürfen.


    Gruß Pumphut

    Hallo BsNLucky,


    Danke für den Vergleich. Also wenn Sie nicht einen ziemlich großen Heizöltank haben oder regelmäßig mit einem privat geliehenen Kfz herumfahren, dass noch eine Kaskoversicherung hat, sehe ich keinen Anlass für eine fast Verdopplung Ihres Beitrages.


    Außerdem sind solche Vergleichstabellen immer unvollständig. Wo finden Sie Ihre Drohne?


    Gruß Pumphut

    Hallo meag,


    Ich habe ein Tool indem ich Leistungsvergleiche über diverse Sparten und Gesellschaften machen kann,

    Verraten Sie uns auch, wer das Tool mit welcher Absicht und mit welchen Bewertungskriterien gebastelt hat? Gegenüber solchen Vergleichen, egal ob Tool oder irgendwelchen Rankings in Fachzeitschriften bin ich skeptisch eingestellt.


    Basis jeder Risikoabsicherung ist für mich immer noch die Risikoanalyse, hier im Beispiel der privaten Haftungsrisiken. Es ist ja schön, wenn meine PHV das Risiko als Tagesvater oder Besitzer von Drohnen mit absichert. Wenn ich aber beide Risiken nicht habe, bezahle ich tendenziell zu viel. Wenn ich auf der anderen Seite aber beim in der Gewässerschaden- Haftpflichtversicherung mitversicherten Heizöltank einen Selbstbehalt von 2.000 Euro habe, schmerzt mich das im Schadenfall schon.


    Das Tool, dass alle diese Faktoren berücksichtigt und wichtet, möchte ich sehen.


    Gruß Pumphut

    Hallo meag,


    es hat zwar nichts mehr mit der Ausgangsfragestellung zu tun, wie Sie aber auf diese Feststellung kommen

    Ich komme bei einem Leistungsvergleich auf etwa 50 % Absicherungsniveau von Adam Riese gegenüber der Generali

    würde mich schon einmal interessieren.


    Das von Ihnen zitierte Beispiel einer Versicherungssumme von 50 statt 15 Mio. Euro verbessert die Leistung um 0,00X%. Oder anders gefragt, wie viele Schadenfälle mit Forderungen größer 15 Mio. Euro gibt es so p.a.?


    Gruß Pumphut

    Hallo svenson_ms,


    vermutlich gibt es kompetentere Forenmitglieder für diese Frage; deshalb Achtung nur Halbwissen:

    Ich gehe davon aus, dass ein (Giro?-)Konto in Deutschland notwendig ist. Das sollte aber doch kein Problem sein, oder?

    Viele Banken und Sparkassen in Deutschland fürchten inzwischen den langen Arm der US- Justiz und lehnen jegliche Kundenkontakte mit US- Bezug glatt ab.


    Ich sehe für Sie nur eine Chance, wenn Sie eine deutsche (bewusst klein geschrieben) Bank mit Filialnetz in den USA oder eine US- Bank mit Geschäft in Deutschland finden, die für Privatgeschäfte ein offenes Ohr hat. Keine Ahnung, ob es die gibt.


    Gruß Pumphut

    Hallo,

    Auf ersten Blick scheint das Konto für Studenten kostenlos zu sein. Nur ganz unten kann man lesen:

    Und wo ist hier die Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund? Nach Destatis lautet die Definition:


    „Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Im Einzelnen umfasst diese Definition zugewanderte und nicht zugewanderte Ausländerinnen und Ausländer, zugewanderte und nicht zugewanderte Eingebürgerte, (Spät-) Aussiedlerinnen und (Spät-) Aussiedler sowie die als Deutsche geborenen Nachkommen dieser Gruppen.“


    Die Deutsche Bank stellt auf die aktuelle Staatsbürgerschaft ab.


    Gruß Pumphut

    Hallo Flo,


    einmal eine Frage vorweg: kommt Ihr „Vermögensberater“ von der Deutschen Vermögensberatung AG? Falls ja, muss ich tief Luft holen und dann schweigen. Googeln Sie selbst.


    Zum ersten Teil Ihrer Frage gibt es berufenere Foristen, da will ich mich nicht äußern.


    Wenn Sie und Ihre Freundin (ich unterstelle zusammenlebend) nicht gerade ein ganz außergewöhnliches Haftungsrisiko haben, ist eine PHV für 120 Euro p.a. eindeutig zu teuer. Mehr als 60 -80 Euro p.a. muss eine gute Standard- PHV nicht kosten. Die Differenz beträgt zwar nur 40-60 Euro p.a., zeigt aber die Prioritäten des „Beraters“, s.o.


    Gruß Pumphut

    Hallo deXta,


    Glückwunsch, wer solche Sorgen hat.


    Natürlich baut es sich rein mit Eigenkapital am allerbesten. Aber bei einer 60%- Finanzierung mit viel Spielraum im monatlichen Cashflow für Zins und Tilgung ist man bei jeder Bank gern gesehener Kunde. Deshalb meine Empfehlung, so viel in Sichteinlagen ansparen, dass Sie in 5+ Jahren zusammen mit dem Grundstückswert auf die 40% EK kommen und den Rest in ETF. Falls die Börse zum Bauzeitpunkt sehr gut steht, können Sie einen Teil abschmelzen, wenn sie gerade unten ist, trifft es sie auch nicht sonderlich.


    Sicherlich erleben wir gerade einen Wettlauf zwischen Inflation und sicherem Zins. Wenn Sie aber mindestens für 5 Jahre in Festgeld anlegen können, wird der Verlust nicht ganz so schmerzhaft. Und wenn Sie Sichtgeldeinlage und ETF so Hälfte/Hälfte ansparen können, relativiert sich der Verlust noch einmal.


    Am Rande, der Restwert für die jeweils 50%-igen Anteile mit Nießbrauch der Eltern untermauern sicherlich die finanzielle Solidität der Kreditnehmer. Eine direkte grundbuchliche Belastung als Sicherheit für den Kredit wird aber aufwändig und ggf. auch abgelehnt.


    Viel Erfolg und Gruß Pumphut

    Hallo ingrid7,


    Meine Hausratversicherung lehnt es ab, mir meine da kurzfristig abgestellten Hausratgegenstände zu ersetzten bzw. zu bezahlen. Die Begründung:Der Schrebergarten ist nicht bei meiner gemeldeten Wohnadresse und der Vertrag ist so alt das die Versicherung nicht für den Schaden aufkommen muss. Weis jemand ob das rechtens ist?

    Aus Sicht der Versicherung vermutlich ja.


    Aber:


    Jede heutige Standard- Hausratversicherung beinhaltet die sog. Außenversicherung, Muster des GDV siehe https://www.gdv.de/resource/bl…dratmetermodell--data.pdf


    Wenn Sie wirklich einen Versicherungsmakler mit der Betreuung Ihres Vertrages beauftrag haben, hat er gleich zwei Fehler gemacht.


    Zum einen, wie schon von meinen Vorschreibern ausgeführt, die Nicht- Mitteilung der Laube an den Versicherer. Allerdings, Sie wissen, „denn der Haifisch ist kein Haifisch, wenn man es nicht beweisen kann“.


    Der zweite Fehler liegt darin, dass Ihr Makler Ihnen nicht schon vor 5 oder 15 Jahren angeboten hat, die Hausratversicherung auf heutige Standardbedingungen umzustellen. Nur falls er ein Beratungsprotokoll hat, wo er Ihnen das angeboten und Sie abgelehnt haben, kommt er aus der Nummer heraus. Der Makler müsste dann anstelle der Versicherung für den Schaden aufkommen.


    Erinnern Sie den Makler an seine Beratungs- und Betreuungspflicht und warten dann erst einmal ab, wie er reagiert. Gern können Sie dann noch einmal nachfragen.


    Gruß Pumphut

    Hallo Vilma,


    einen konkreten Berater kann ich Ihnen nicht empfehlen. Wie chris2702 schon schrieb, sollte er auch Ortskenntnisse haben. Insofern dürften Sie hier kaum fündig werden.


    Zum Thema Acker zu Bauland hätte ich zwei Tipps.


    Variante 1 ganz lange warten, bis der Gemeinderat irgendwann gar nicht anders mehr kann und die Fläche in Bauland umwandelt. In der Zwischenzeit so verpachten, dass man +/- Null herauskommt.


    Variante 2 selber in den Gemeinderat gehen oder eine vertraute Person damit beauftragen und die Umwandlung beschleunigen.


    Wenn man Geduld hat, kann man Millionär werden.


    Viel Erfolg und Gruß Pumphut

    Hallo,


    nun hat CosmosDirekt die Karten offengelegt. Ab 01.07. wird das Tagesgeld Plus de facto eingestellt, Verzinsung 0,01% und keine Neuanlage mehr.


    Gruß Pumphut

    Hallo MKorus,


    man sollte es nicht glauben, aber die Situation ist nicht gerade komfortabel.


    Die Idee mit dem Geld im Safe finde ich nicht so toll. Wenn es der Safe der Eltern sein soll, setzten Sie Ihre Eltern einem Überfallrisiko aus. Ob der Safe Ihrer Eltern nach Meinung der Versicherung geeignet ist, mehrere 100k aufzunehmen, würde ich erst einmal bezweifeln. Ein Mietsafe – inzwischen schwer zu bekommen – werden Sie auch nicht von der Ferne mieten und bestücken können. Die Versicherung bitte nicht vergessen.


    Und wenn Sie heute eine Immobilie cash bezahlen wollen, werden mindestens Fragen gestellt.


    M.E. wäre es eine Lösung, einen Heimaturlaub anzutreten und mit einer deutschen Meldeadresse die Verteilung auf verschiedene Banken vorzunehmen, wie chris2702 beschrieben.


    Irgendwo und wie werden Sie für den Besitz Ihres Geldes jetzt immer Kosten haben, ob die Reisekosten, das Verwahrentgelt, oder das Risiko des Börsenabsturzes, wenn Sie alles in ETF packen. Insofern ist es eine Optimierungsrechnung, bei der ggf. auch herauskommen könnte, bis zur Rückkehr nach Deutschland machen Sie nichts.


    Gruß Pumphut