Beiträge von Pumphut

    Hallo


    Wir haben gerade eine 30% Finanzierung eines planmäßig zwei Jahre laufenden Bauvorhabens über die Interhyp abgewickelt.Bei der Beratung durch die Interhyp gab es Licht und Schatten:


    Positiv: schnelle Reaktionen des zugeordneten Beraters oder wenn der gerade nicht da war auch eines kompetenten Vertreters; faire Zinseinschätzung, die letztendlich durch die ausgewählte Bank sogar noch um 0,1% unterboten wurde.


    Negativ: Üblicherweise verlangen die Banken nachvollziehbar, erst muss das Eigenkapital verbraucht sein, dann kommt der Kredit. Bei einer planmäßigen Bauzeit von 2 Jahren bezahlt man da lange und viel Bereitstellungszinsen. Unser Wunsch, das Darlehen schon in der Mitte einzusetzen, wurde zwar erst abgenickt, im entscheidenden Angebot aber vergessen. Da mussten wir schon etwas nachdrücklicher darauf hinweisen, dass es auch Möglichkeiten außerhalb der Interhyp gibt.


    Fazit: Auch grundsätzlich gute Finanzberater ersparen nicht die eigene Beschäftigung mit der Materie und eine gute Vorbereitung. Dann kann man mit jedem Finanzberater auf Augenhöhe diskutieren.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    die Frage der Sicherheit der Einlagensicherung ist schon oft gestellt und beantwortet worden. Kurz gefasst, die deutsche (und wahrscheinlich auch französische) Einlagensicherung verkraftet den Zusammenbruch mehrerer kleiner oder einer mittleren Bank. Es ist mehr als fraglich, ob die Einlagensicherung beim Zusammenbruch einer Großbank oder einer generellen Bankenkrise (siehe Zypern oder Island) noch alle Anleger zu 100% entschädigen kann.Und wenn dann den politisch Verantwortlichen des betroffenen Landes die eigenen Bürger (=Wähler) etwas lieber sind als die ausländischen, würde ich mich nicht wundern.


    Insofern gilt der auch schon oft gegebene Rat, breit streuen.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    zumindest bei händischer Eingabe der URL funktioniert es.


    HannaB: Ist "Preiskommunikation zwischen Konsumenten und Preiswahrnehmung" wirklich das Thema der Masterarbeit oder geht es eher um Germanistik? Z.B. ob die Probanden einen Unterschied zwischen fair/gerecht oder zumutbar/akzeptabel usw. sehen. Wenn ich mir die beiden Schlussfragen ansehe, machen Sie eher einen Test zum Kurzzeitgedächtnis?


    Für meinen Geschmack stellen Sie ein paar persönliche Fragen zu viel. Da Sie die Auswahl „keine Angabe“ nicht vorsehen, dürfen Sie sich über falsche Antworten nicht beschweren.


    Gruß Pumphut

    Hallo @Jack Welch,


    ich glaube, Sie missverstehen Finanztip etwas.


    An die grundsätzlichen Systemfragen sollten Sie sich z.B. bei Wahlen erinnern. Finanztip ist „nur“ ein Medium um zu zeigen, wie man im bestehenden System das Optimum für sich selbst herausholt. Falls Ihnen mathematische Vergleiche liegen, manchmal ist das Maximum ein Randwert.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    @Gabriele S


    ich kann mich der Meinung von chris2702 nur anschließen; sofort kündigen. Zum einen sind die Beiträge utopisch, falls es nicht doch ein Schreibfehler ist. Was kann sich Ihre Mutter mit über 800 EURO im Jahr gönnen? Noch viel wichtiger, die Chance, dass Ihre Mutter bei einem Unfall Leistungen bekommt, ist ziemlich gering. Der Versicherer wird sich bei einem Unfall bedingungsgemäß auf die Mitwirkung von alterstypischen Vorerkrankungen/Gebrechen berufen können.


    Noch zwei Fragen: Hat sich Ihre Mutter selbst an den PC gesetzt und die Unfallversicherung beim Direktversicherer beantragt? Wann wurde die Versicherung abgeschlossen, vor 2 oder z.B. 12 Jahren?


    Ich würde den Vermittler – soweit vorhanden – und die Ergo Direkt unter Druck setzten, zumindest für einige Jahre die Beiträge zurückzuzahlen. Zumindest über 80 Jahren ist eine Unfallversicherung – Ausnahmen mag es geben –überwiegend unsinnig.
    Gruß Pumphut

    Hallo


    @Lange Oog alles gut und richtig was Sie schreiben. Die Krux in dem Fall ist allerdings, dass – soweit zumindest der von oberurselfritz so bestätigte Sachverhalt – der Vermieter an Herrn XY überhaupt keinen Anspruch gestellt hat. Der Anspruch ist an die GmbH gerichtet, natürlich vertreten durch den GF. Die GmbH ist nun aber eine andere Rechtsperson als der Herr XY, der als GF dieser GmbH beschäftigt ist. Warum soll sich die Versicherungsgesellschaft mit dem Haftungsanspruch an eine Rechtsperson beschäftigen, die nicht ihr Versicherungsnehmer ist? In einer PHV mit Erweiterung Schlüsselverlust ist auch nicht der Arbeitgeber des Versicherungsnehmers mitversichert, sondern nur der (Regress-)Anspruch des Arbeitgebers gegen den Mitarbeiter (= Versicherungsnehmer).


    Dass GmbH und angestellter GF zwei getrennte Rechtspersonen sind, weiß ein GF. Das ist Handelsrecht und hat nichts mit dem Wissen des durchschnittlichen Versicherungsnehmers zu tun, auf dass der BGH sehr zu Recht immer abhebt, um die Versicherungsgesellschaften vor zu tricky Versicherungsbedingungen zu warnen. Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen.


    Gruß Pumphut

    Richtig!
    Und die Ablehnung der Leistungspflicht ist vertragswidrig .....


    Aber wenn man das immer alles alleine versucht, dann wird das nichts!

    @Lange Oog mal als kleinen akademischen Diskurs; warum ist die Ablehnung vertragswidrig?


    Der Vermieter stellt an die GmbH einen Anspruch. Was hat damit die PHV- Versicherung von Herrn XY zu tun, die offensichtlich nicht Anhängsel der Bürohaftpflichtversicherung ist?
    Gruß Pumphut

    Hallo,


    langsam löst sich der Nebel:

    • Wir haben 2 Rechtssubjekte, die GmbH und ihren angestellten Geschäftsführer GF.
    • Die GmbH hat mit dem Vermieter (ganz nebenbei ein naher Verwandter?) einen Mietvertrag abgeschlossen, natürlich handelnd durch den GF.
    • Der GF hat für sich eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen, die den Verlust von Dienst-(Büro-) Schlüsseln mit einschließt.
    • Der GF hat seinen Büroschlüssel verloren. Er meldet dass seinem Vermieter, der das Schloss auswechselt und die Rechnung der GmbH – seinem Vertragspartner – stellt.
    • Der GF reicht die Rechnung bei seiner Privathaftpflichtversicherung ein.

    @oberurselfritz, habe ich den Sachverhalt soweit richtig dargestellt?


    Falls ja, ist die jetzige Reaktion der HUK- Coburg vollkommen korrekt. Der Vermieter stellt den Anspruch richtigerweise an den Mieter, die GmbH und die Versicherung sagt, was geht mich die GmbH an? Mein Versicherungsnehmer ist Herr XY, der zufällig GF der GmbH ist (zwei getrennte Rechtssubjekte!).


    Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?

    • Die GmbH hat eine Bürohaftpflichtversicherung mit Schlüsselverlust. Dann ist der Anspruch an diese zu stellen und die wird in die Klärung des Sachverhalts einsteigen (Verschulden für den Verlust; Höhe des Anspruches).
    • Falls es keine Bürohaftpflichtversicherung gibt, wäre noch über zwei tricky Varianten nachzudenken, die Sie aber mit einem auf Versicherungsrecht spezialisierten Anwalt besprechen sollten.

    Eine Lehre für alle Mitforisten, die ein Kleingewerbe betreiben, aus diesem Fall. Man sollte sich eine professionelle Versicherungsberatung gönnen. Glauben Sie mir, der hier behandelte Fall des Schlüsselverlustes ist simpel.


    Gruß Pumphut

    Hallo Neolany,


    ganz klar, der Makler darf und der Verkäufer darf auch. Das Vorgehen ist zwar ärgerlich aber bedenken Sie, rechtsverbindlich ist einzig und allein der notarielle Kaufvertrag. Bis dahin sind alle Erklärungen unverbindliche Absichtserklärungen.Sie haben also die Möglichkeit, das neue Angebot zu akzeptieren oder auf das Objekt zu verzichten. Im letzteren Fall hätten Sie vielleicht einen Schadenersatzanspruch wegen Aufwendungen, die Sie im Vertrauen auf das Zustandekommen des Geschäfts bereits getätigt haben (z.B. die Kosten für den Fachmann). Aber das ist absolut eine Frage des konkreten Einzelfalls mit mäßigen Erfolgsaussichten.


    Aus eigenem Erleben kann ich Ihre Gefühlslage nachvollziehen, aber so ist Immobiliensuche derzeit.


    Gruß Pumphut

    @Robert_Heckel: Haben Sie eine Zulassung als Makler oder greift bei Ihnen das Haftungsdach der Deutschen Vermögensberatung? Im letzteren Fall sollten sie auch kommunizieren, für wen Sie arbeiten.


    Als ehemaliger Haftpflicht- Mensch habe ich mir natürlich erst einmal Ihre Erläuterungen zur Privathaftpflichtversicherung angesehen. Was muss ich da lesen:


    „Was ist eine Haftpflichtversicherung?


    Eine private Haftpflichtversicherung übernimmt alle Sachschäden (ausgenommen vorsätzlich verursachte) die Du einer anderen Person verursacht hast.“


    Ende der Ausführungen zum Deckungsumfang.


    Liebe Mitforisten: Falls Sie Erläuterungen zur Privathaftpflichversicherung benötigen, lesen Sie z.B. hier: http://www.finanztip.de/haftpf…herung/privathaftpflicht/


    Gruß Pumphut

    Hallo


    @Carter aus der Ferne kann Ihnen niemand seriös beantworten, ob es sich lohnt, ein altes Heizsystem gegen ein neuesauszutauschen. Dazu sind umfangreiche Berechnungen einschließlich der Berücksichtigung von Dämmmaßnahmen erforderlich. Wenden Sie sich dazu an einen Energieberater (einen richtigen und nicht einen schnellbesohlten Klempner).


    Nach Überfliegen Ihres Links würde ich sagen, das Angebot kann (!) gut sein, billig ist es vermutlich nicht. Z.B. ist der nachträgliche Einbau einer Pelletheizung eine richtig teure Sache. Wenn Sie schon einen Schornsteinzug haben, ist die Installation einer Gasbrennwerttherme (von einem der großen Hersteller) sicherlich die billigste Investitionsvariante. Zur Vollkostenbetrachtung s.o.


    Gruß Pumphut

    @Anika


    Ich gönne dem Finanztip- Team das Wochenende. Aber gelegentlich wird das auch gezielt ausgenutzt, s. dieses Beispiel.


    Vielleicht wäre dieser Vorschlag realisierbar: Wenn in der arbeitsfreien Zeit ein Beitrag von 3 Forenmitgliedern mit Status Koryphäe gemeldet wird, wird er temporär versteckt und die Moderatorin entscheidet dann in der regulären Arbeitszeit endgültig.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    im Normalfall ist die Kündigung im Schadenfall unabhängig von der regulären fristgemäßen Kündigung. Bei einer Zeitdifferenz von 1 Monat wäre es sehr schlechter Stil der Versicherung, zusätzlich zur bereits wirksamen fristgemäßen Kündigung noch die Schadenfallkündigung hinterherzuschieben. Bei 1o Monaten Differenz sieht das schon anders aus. Die Versicherung möchte nicht noch den 3. oder sogar 4. Schaden gemeldet bekommen.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    der Sachverhalt sieht schon etwas anders aus.


    Ich stelle die Hintergründe, auch im Interesse der mitlesenden Foristen, einmal etwas breiter da.


    Wenn man als Mieter eine Haftpflichtversicherung abschließt, die Schlüsselverlust mit einschließt, kauft man drei Leistungen:


    • Prüfung der Rechtsfrage (gibt es in dem konkreten Fall eine Haftung des Versicherungsnehmers = Mieters?)
    • Abwehr unberechtigter Ansprüche (d.h. die Prüfung der ersten Frage wurde mit nein beantwortet; dann wehrt die Versicherung den Anspruch ab und der Versicherungsnehmer muss nichts bezahlen);
    • Befriedigung berechtigter Ansprüche (und nur die berechtigten, nicht alle).


    Zum letzten Punkt ein Beispiel: Es kommt vor, das Vermieter anlässlich eines Verlustes eines Schlüssels einer Generalschließanlage gleich die etwas in die Jahre gekommene Generalschließanlage erneuern lassen. Nun rechtfertigt nicht jeder Verlust eines Schlüssels einer Generalschließanlage den kompletten Austausch aller Schließungen. Wenn für ein Büro in München der Schlüssel bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg über Bord geht, besteht keinerlei Gefahr eines Missbrauchs und es braucht nur der eine Schlüssel ersetzt werden. Anders sieht es natürlich aus, wenn dieser Schlüssel zusammen mit der Visitenkarte im Münchner Hauptbahnhof verloren ging.


    Der Schadenersatzanspruch bezieht sich immer nur auf den Zeitwert (Feinheiten zu Reparaturkosten hier einmal außen vor gelassen.)


    Die Frage der Berufung auf Punkt 3.1.13 ist etwas merkwürdig. Wie kommt die Versicherung überhaupt darauf? Hat Ihr Kollege den Mietvertrag eingereicht und sich darauf berufen? Selbst wenn es so wäre, muss natürlich geklärt werden, ob parallel auch eine gesetzliche Haftung besteht und dann s.o.


    Noch zwei Randbemerkungen:

    • Wenn ein Mitarbeiter einer Haftpflichtversicherung sagt, der Schaden wird reguliert, dann meint er genau die drei oben angeführten Punkte in dieser Reihenfolge.
    • Nach den bisherigen Informationen fallen mir noch ganz andere Gründe zur Versagung der Deckung ein. Aber ich mache hier nicht den Job des Schadensachbearbeiters.

    Falls der Sachverhalt noch anders ist als bisher dargestellt, können Sie gern noch einmal berichten.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    ich denke, bevor hier losgeschimpft wird, sollte erst einmal Sachaufklärung betrieben werden.


    Ist Ihr Kollege ein Angestellter, der in dem Büro arbeitet oder ist er der Unternehmer, der mit dem Vermieter im Namen seines Unternehmens (auch als Personengesellschaft) einen gewerblichen Mietvertrag abgeschlossen hat?


    In den Versicherungsbedingungen HUK PHV Plus, die ich auf der Homepage gefunden habe steht:


    „1.8.4 Verlust fremder Schlüssel


    a.Versichert ist der Verlust von fremden Schlüsseln, die Ihnen zu privaten, beruflichen oder ehrenamtlichen Zwecken überlassen wurden.Vorausgesetzt, Sie hatten die Schlüssel rechtmäßig in Gewahrsam, als sie verloren gingen.


    Der Verlust von beruflichen Schlüsseln ist aber nur versichert, wenn die Schlüssel nicht unmittelbar dazu dienen, Ihre berufliche Tätigkeit auszuüben. Beispiele für berufliche Tätigkeiten, bei denen der Schlüsselverlust nicht versichert ist: Post- und Zustelldienst, Wach- und Schließdienst, Hausmeister.…“


    Man beachte den zweiten Absatz. Dass die Mitarbeiter der Hotline den nicht kennen ist zwar schlecht für das Image der HUK aber rechtlich kaum relevant (Dass müssten Sie dann schon beweisen, dass die Aussage vor Vertragsabschluss kam.)


    In jeder Haftpflichtversicherung sind gesetzliche Haftungsansprüche privatrechtlichen Inhalts versichert. Der von Ihnen zitierte Punkt 3.1.13 ist insofern nur klarstellend, dass über die gesetzliche Haftung hinausgehende vertragliche Vereinbarungen nicht gedeckt sind. Wenn zusätzlich in einem z.B. Mietvertrag die gesetzliche Haftung nochmals aufgenommen wurde, hebelt dass die Deckung in der Haftpflichtversicherung nicht aus. Es sei denn, der konkrete Schadenablauf war so, dass gesetzlich kein Haftungstatbestand des Versicherungsnehmers bestand, er sich aber zu einer umfänglichen Haftung darüber hinaus verpflichtet hat. Hier kommt es sehr auf die Details an.


    Also bitte etwas mehr Sachaufklärung und in der Zwischenzeit den Blutdruck herunterfahren.


    Gruß Pumphut

    Hallo Spotinglissabon,


    ich glaube, wir müssen Ihre Fragen erst einmal etwas sortieren.


    Bei welcher Versicherung haben Sie denn den Vertrag abgeschlossen? VERS(4u) ist keine Versicherungsgesellschaft sondern der Markenname von TUI als Vermittler. Diese kooperieren mit mehreren Versicherern.


    Viele Versicherer fordern 30 Tage zwischen Versicherungsbeginn und Beginn der Reise. Lesen Sie bitte im Kleingedruckten (Versicherungsbedingungen) nach, was in Ihrem Vertrag gilt.


    Als Versicherungsbeginn gilt nicht das Ausstellungsdatum des Versicherungsscheines sondern das Datum Versicherungsbeginn. Was steht da in Ihrem Vertrag?


    PS: Was das Reisebüro meint, ist irrelevant.


    Gruß Pumphut

    Hallo @Ghostface,
    leider ist das Kind im Brunnen drin.
    Zur Sinnhaftigkeit dieser Kombination aus Unfall- und Lebensversicherung hier: http://www.finanztip.de/unfall…mit-beitragsrueckgewaehr/
    Zur Beitragsfreistellung können Sie hier http://www.finanztip.de/lebens…/lv-beitragsfreistellung/nachlesen. Lassen Sie sich von Ihrem Versicherer vorrechnen, welche Ablaufleistung (Prämienrückgewähr) bei Beitragsfreistellung übrig bleibt. Ich befürchte eine Null oder sogar ein negativer Betrag.
    Falls Ihnen die Bedingungen der Unfallversicherung sehr gut gefallen und Sie unbedingt eine haben möchten, können Sie Ihren Versicherer auch fragen, ob er den Vertrag als reine Unfallversicherung (ohne Beitragsrückgewähr mit „Verlust“ der jährlichen Prämie) weiterführen will. Er darf es ablehnen. Dann bleiben Ihnen wahrscheinlich nur die Kündigung und der Abschluss einer neuen reinen Unfallversicherung. Die Prämien der letzten 5 Jahre müssten Sie wohl als Lehrgeld abschreiben.
    Gruß Pumphut

    Hallo,@ Treophil


    Auch wenn das natürlich ganz schlechter Stil ist, formaljuristisch dürfte die Sparkasse recht haben.


    Ich habe zwar die AGB nicht gefunden, aber auf der Homepage steht ziemlich deutlich und fett: „Voraussetzungen: monatlicher Lohn-, Gehalts- oder Renteneingang“. Wenn das auch so in den AGB steht, haben Sie keine Chance.


    Bitte den Grundsatz des Zivilrechts nicht vergessen: Keine (natürliche oder juristische) Person kann gezwungen werden, mit einer anderen Person irgendein Geschäft abzuschließen. Die Selektion darf nur nicht diskriminierend sein. Für Firmenkunden (=Freiberufler) bietet die Sparkasse ja andere Kontomodelle an.


    Mal ganz ehrlich, zahlen Sie Ihrer Frau wirklich ein Gehalt?


    Aber es gibt noch mehr Banken. Wer einen treuen Kunden so behandelt, darf sich nicht wundern, wenn der geht.


    Gruß Pumphut