Beiträge von Pumphut

    Hallo @Anika,


    hier geht es um eine neue Variante der Bausparkassen (speziell Debeka) in Gestalt einer nachträglich eingeführten Kontoführungsgebühr (bei Debeka Servicepauschale genannt). Dieses Thema ist im Ratgeber noch nicht berücksichtigt. Herr Tenhagen hat sich aber dazu auch in seinem Spiegel- Beitrag geäußert. Insofern wäre es interessant, wenn das Thema noch ausführlicher behandelt würde, insbesondere hinsichtlich der Frage der Foristen, ob eine Kündigung bei Widerspruch gegen die Einführung der Gebühr wirklich unmöglich ist.


    Gruß Pumphut

    Hallo,



    Ich habe mir im vergangenen Jahr ein ziemlich schweres Möbelstück gekauft. Der Kaufpreis beinhaltete Lieferung frei Bordsteinkante. Für den Transport an den Aufstellungsort wurde ein extra Betrag berechnet und in der Rechnung auch separat ausgewiesen. Die Montage habe ich selbst vorgenommen.



    Bei meinen Recherchen bin ich nicht schlau geworden, ob die Transportleistung steuerlich absetzbar ist oder nicht (Handwerkerleistung oder ggf. haushaltsnahe Dienstleistung).Die von Finanztip verlinkte Erläuterung des BMF gibt dazu auch keine deutliche Aussage. Hätte ich die Montage mit beauftragt, wäre der Transport sicherlich als Nebenleistung mit absetzbar; aber allein?



    Was meinen die Steuerexperten im Forum?



    Gruß Pumphut

    Hallo @unclegune,


    die AHB sind nur die Basis Ihrer Privathaftpflicht- Bedingungen. Dazu gibt es bestimmt noch Besondere Bedingungen und Risikobeschreibungen. Außerdem hat jede Versicherungsgesellschaft ihre eigenen Bedingungen; es sei denn, Sie meinen hier die AHB des GDV.


    Insofern kann Ihnen hier keiner die Frage verbindlich beantworten. Allgemein ist aber der Trend zu beobachten, dass in der Privathaftpflichtversicherung im letzten Jahrzehnt die Bedingungen immer kundenfreundlicher geworden sind.


    Gruß Pumphut

    Hallo Josch,


    aus ähnlichen Erfahrungen mit der korrekten Berechnung der Zulagen bei Bezug von Entgeltersatzleistungen folgende Erfahrungen und Empfehlungen:


    Welche Einkünfte Sie in den Zulagenantrag schreiben, interessiert die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) nicht. Die bekommen automatisierte Meldungen über das SV Brutto vom Rentenversicherungsträger und danach rechnen sie.


    Lassen Sie bei angeblich oder tatsächlich falsch berechneten Zulagen Ihren Anbieter vollkommen außen vor und kommunizieren Sie direkt mit der ZfA. Das sehen die Mitarbeiter der ZfA nicht so mit Begeisterung (automatische Verarbeitung), aber ablehnen können sie nicht und machen es auch nicht. Als erstes würde ich Ihnen ein Telefonat mit der Hotline (03381-21222324) empfehlen um das Problem einzugrenzen. Und dann bleibt immer noch Zeit, einen formlosen schriftlichen Antrag zu stellen und die erforderlichen Unterlagen beizulegen. Auch wenn ich die förmlichen Verjährungsfristen nicht parat habe, für 2015 ist auch in 2017 noch nichts zu spät. Rechnen Sie bei der ZfA mit Bearbeitungszeiten von 6 Monaten bis 1 Jahr. Insofern ist bei Schreiben die Bitte um eine Eingangsbestätigung sinnvoll. Und nach 3 Monaten höflich nachfragen ist nach meiner Erfahrung förderlich.


    Viel Erfolg und erst einmal Guten Rutsch


    Pumphut

    Hallo,


    Finanztest 1/2017 erwähnt im Tagesgeldvergleich, dass die akf- Bank bei Tagesgeldguthaben kleiner 2.500 EURO den EZB- Strafzins berechnet. Die Sonderbedingungen Tagesgeld geben das her. Allerdings sind bei meinem Tagesgeldkonto, wo nur noch ein kleiner Erinnerungsbetrag liegt, bisher keine Strafzinsen berechnet worden. Die Hotline gab mir die Auskunft, dies würde man derzeit generell nicht machen.


    Hat jemand andere Erfahrungen?


    Gruß Pumphut

    Hallo


    @salocinb und chris2702: So negativ sehe ich "Riester" unter günstigen Randbedingungen nicht. Das eigene Beispiel: ca. 15.000 EURO eigene Einzahlungen in 14 Jahren plus Grundzulage und zwei Kinderzulagen ergeben ab dem Renteneintritt mit 65 eine Monatsrente von ca. 125 EURO. Nach Milchmädchenrechnung (ich weis, die genaue Berechnung ist etwas komplizierter) bin ich also mit 75 Jahren im Plus - das kann man schaffen.


    Ich finde es sehr gut, dass Sie sich in jungen Jahren Gedanken über Ihre Altersversorgung machen. Aber leben Sie heute und wenn etwas übrig ist, erst dann legen Sie es für Ihre Altersvorsorge zurück. Als plastisches Beispiel, statt des Dritturlaubs kann es auch eine Altersrücklage sein. Und bei Kindern (Plural!), ist eine Riesterrente für den Sparer (nicht unbedingt für die Gemeinschaft) immer noch eine gute Wahl. Insofern würde ich empfehlen zu warten, bis Sie sich über die Kinder freuen können. Gibt es dann die Riesterrente noch, können Sie sie immer noch abschließen. Falls nicht, macht ein krampfhaft weitergeführter Altvertrag auch keine Freude. Und falls Sie bis dahin etwas übrig haben, sind ETFs, oder bei größeren Summen Aktien eine gute Wahl.


    Gruß Pumphut

    Hallo,
    @salocinb ich befürchte, Sie haben in Ihren Überlegungen einen Verständnisfehler. Ich hatte es zwar schon einmal an anderer Stelle erläutert, aber die Zeit ist schnelllebig:


    Dass eine Haftpflichversicherung einen Schaden bezahlt, ist in der Rangfolge erst die dritte Leistung. Davor kommen:
    1. Prüfung der Rechtslage;
    2. Abwehr unberechtigter Ansprüche und erst dann
    3. Befriedigung berechtigter Ansprüche (und zwar nur in der berechtigten Höhe).


    Und wenn Sie mit Ihrer Liebsten verheiratet sind, gilt § 1359 BGB. Sie zitieren richtig: "Mitversichert sind gesetzliche Haftpflichtansprüche..." D.h. selbst bei komfortabelster Deckung gibt es nur ein ganz schmales Segment aus allen möglichen Schadenszenarien, wo Ihnen eine Haftpflichtversicherung die Kosten für eine schwere körperliche Beeinträchtigung eines der beiden Ehepartner ersetzen würde. Da ist es vollkommen egal, ob Sie eine gemeinsame Familienversicherung oder jeder eine Single- Versicherung haben.


    Wenn Sie Ihr Rollstuhl- Szenario absichern wollen, bleiben nur:
    1. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung einschließlich der Untervarianten (s. Erläuterungen bei finanztip) oder wenn nicht möglich oder zu teuer
    2. eine Unfallversicherung.


    Gruß Pumphut

    Hallo

    @salocinb, Ich hab ein bisschen recherchiert und festgestellt, dass inzwischen einige Versicherungsgesellschaften diesen strengen Ausschluss der Ziff. 7.5 AHB in ihren PHV- Bedingungen teilweise abbedingen; meistens für Personenschäden.


    Aber! Nach § 1359 BGB ist die Haftung der Eheleute untereinander eingeschränkt. Wenn ich es richtig verstanden habe, haften sie nur für vorsätzlich (grundsätzlich nicht versichert) oder grob fahrlässig herbeigeführte Schäden.; nicht aber für einfache oder mittlere Fahrlässigkeit.


    Auch bei der Mitversicherung von Personenschäden untereinander würde die „Leistung“ der Haftpflichtversicherung dann u.U. darin bestehen, im Prozess nachzuweisen, dass der Schadenverursacher nur mit mittlerer und nicht mit grober Fahrlässigkeit gehandelt hat, d.h. der Verursacher haftet nicht und die Versicherung muss nicht zahlen.



    @chris2702 Bei vielen Gesellschaften sind die Partner einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt mitversichert; manchmal automatisch, manchmal nur bei expliziter Nennung des Namens. Im Umkehrschluss ist dann die Deckung für gegenseitige Schäden ausgeschlossen oder zumindest eingeschränkt (s.o.)


    Nun ist die Unterscheidung zwischen reiner WG und eheähnlicher Lebensgemeinschaft schwierig und manchmal auch fließend (selbst im zwischenmenschlichen Bereich). Aber dass die Gesellschaften bei identischer Adresse von Versicherungsnehmer und Anspruchsteller genau hinschauen, dürfte nachvollziehbar sein. Nennenswerte Vorteile (s.o. Geschirr) sollte man sich von allen möglichen Konstruktionen nicht erwarten.



    Gruß Pumphut

    Hallo


    @salocinb, Ihr Vorhaben wird normalerweise nicht funktionieren. In den Verbandsempfehlungen des GDV zu den Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung (an die sich die meisten Gesellschaften halten) ist als Ausschluss formuliert:


    "7 Ausschlüsse
    Falls im Versicherungsschein oder seinen Nachträgen nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, sind von der Versicherung ausgeschlossen:
    ...
    7.5
    Haftpflichtansprüche gegen den Versicherungsnehmer
    (1)
    aus Schadenfällen seiner Angehörigen, die mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben oder die zu den im Versicherungsvertrag mitversicherten Personen gehören;
    Als Angehörige gelten Ehegatten, Lebenspartner im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes oder
    vergleichbarer Partnerschaften nach dem Recht anderer Staaten, Eltern und Kinder, Adoptiveltern und -kinder, Schwiegereltern und -kinder, Stiefeltern und -kinder, Großeltern und Enkel, Geschwister sowie Pflegeeltern und -kinder (Personen,die durch ein familienähnliches, auf längere Dauer angelegtes Verhältnis wie Eltern und Kinder miteinander verbunden sind)...."


    Und diese Ausschlüsse gelten unabhängig davon, ob Sie einen Single- oder einen Familientarif wählen. Aber vielleicht finden Sie die eine Gesellschaft, die den Ausschluss nicht hat. Aber vor dem Abschluss die Bedingungen ganz genau durchlesen.


    Gruß Pumphut

    Hallo @Torsten555,


    eigentlich ganz einfach: Sie speichern sich zum Vertragsabschluss alle Dokumente sicher ab oder drucken sie selber aus. Wenn Sie auch hier noch Fallstricke vermuten, gehen Sie zum nächsten AXA- Vertreter, der sozusagen noch per Hand arbeitet. Allerdings wird der Ihnen nicht den Online- Tarif bieten können.


    Gruß

    Hallo @Delponte,


    ich befürchte, wenn jemand über eine BU mit Leistungen größer 1.500 EURO/M. für ein 10jähriges Kind nachdenkt, hat er dazu einen triftigen Anlass. In diesem Fall besteht die ganz erhebliche Gefahr, dass es bei wahrheitsgemäßer Beantwortung aller Fragen zu keinem Abschluss kommt, oder ein windiger "Berater" einem eine Versicherung aufschwatzt, die dann im Leistungsfall - berechtigt - nicht leistet.


    Falls meine Vermutung stimmt, kann ich nur empfehlen, das Geld für eine individuelle Beratung bei einer Verbraucherzentrale oder zugelassenem Versicherungsberater (nicht Makler) zu investieren.


    Gruß Pumphut

    Hallo


    @chris2702, Sie haben das Glück, von der Gruppenversicherung eines großen Arbeitgebers partizipieren zu können. Das machen die Versicherer sehr gern, denn es ist in der Regel eine positive Risikoselektion, d.h. der Schadenbedarf liegt unter dem Marktduchschnitt. Da kann man auch bei guten Bedingungen (nach schnellem Überblick) einen niedrigen Beitrag kalkulieren.


    Nur damit andere Leser es nicht falsch verstehen: Der HDI ist der Versicherer (Risikoträger) und die Albatros Versicherungsdienste GmbH der Vermittler (nach Homepage wohl im Rechtsstatus eines Maklers).


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    @Kuesel, die "Flatrate" ist ein Marketinggag. Beim ersten schnellen Durchlesen der Versicherungsbedingungen kann man sagen, es sind sehr weitgehende Bedingungen, die viele Fälle des Lebens abdecken, aber eben nicht alle. Wie schon auf der Homepage erwähnt, muss man einen Hund extra absichern. Nur um zwei weitere Fälle von Grenzen zu erwähnen:
    - Die Mitversicherung von Nebentätigkeiten endet bei 6.000 EURO p.a. Gewinn. Also bei der Steuererklärung auch die Haftpflichtversicherung im Kopf haben.
    - Ob der anlässlich des Urlaubs im Iran als Fußgänger verursachte Verkehrsunfall mitversichert ist, erschließt sich mir nicht. Ich würde die Frage vor dem Urlaub abklären.
    Eigentlich wie immer, auch diese Bedingungen decken nicht alle überhaupt denkbaren Risiken ab. Entweder ich mache mich selber an Hand der Bedingungen schlau oder ich frage den Vermittler. Kann ich die Insurance Hero GmbH alias Haftpflicht Helden fragen?


    Ob der Risikoträger, die NV- Versicherung, mit dem kalkulierten Schadenbedarf von 30 EURO p.a. und Vertrag hinkommen wird, wird man sehen. U.a. wird man es daran erkennen, ob sie nach dem ersten oder erst nach dem dritten Schaden kündigen.


    @chris2702 Ich bin ein großer Verfechter von Selbstbehalten. Nur dadurch kann der Beitrag niedrig gehalten werden. 150 EURO für die gute Nachbarschaft, wenn die nicht deliktfähigen Kinder etwas kaputt machen, sollten vielleicht möglich sein. Sehr lobenswert ist, dass die NV auch innerhalb des Selbstbehalts die Abwehr unberechtigter Ansprüche vornimmt.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    in den Produktbedingungen steht dazu: "Geldeingänge, die auf Bareinzahlungen des Kontoinhabers oder eines Dritten beruhen, sowie Gutschriften, denen die Ausführung einer Überweisung zulasten eines Postbank Tagesgeldkontos zugrunde liegt, werden nicht berücksichtigt."


    Im Umkehrschluss müsste Ihr Vorhaben also erst einmal klappen. Da allerdings noch mehr auf diese Idee kommen werden, wird dass der Postbank nicht sonderlich gefallen. Die interessante Frage wird sein, wann sind sie mit ihrer IT so weit, dass sie es auf Gehalts-/Renten- o.ä. -Eingänge beschränken können. Nach bisheriger Erfahrung könnte es also lange dauern.


    Gruß Pumphut

    Hallo Herr Gamper,



    was wollen Sie dem Leser mit dieser Fleißarbeit sagen; eine kräftige Portion Verunsicherung?



    Das reale Leben sieht meistens etwas anders aus. Gerade bei großen Institutionen wie den hier angesprochenen Banken und Versicherungen haben die angestellten Mitarbeiter keinen Anlass, die Kunden zu linken. (Eher schon einmal bleibt ein Schreiben wegen Arbeitsüberlastung liegen.)



    Ich bin bisher fast immer mit der folgenden kostengünstigen Methode gut gefahren:


    • Das Anliegen (z.B. Kündigung) wird rechtzeitig, d.h. 3-4 Wochen vor dem Termin, mit einfachem Brief verschickt. Im Schreiben wird um eine Eingangsbestätigung gebeten.
    • Ist diese Eingangsbestätigung nach ca. 1 Woche bis 10 Tagen nicht da, erfolgt eine telefonische Nachfrage.
    • Meistens kommt dann die Eingangsbestätigung sehr schnell. Und falls im Ausnahmefall Niemand von nichts weiß, bleibt immer noch genug Zeit für die scharfen aber natürlich auch kostenträchtigen Varianten.


    Also liebe Foristen, Bange machen gilt nicht.



    Gruß Pumphut

    Hallo,


    wahrscheinlich hat @Oekonom recht. In den GDV- Musterbedingungen steht unter den Ausschlüssen:


    A1-7 Allgemeine Ausschlüsse
    Falls im Versicherungsschein oder seinen Nachträgen nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt
    ist, sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen:
    ....
    A1-7.5Leasing, Pacht, Leihe, verbotene Eigenmacht, besonderer Verwahrungsvertrag
    Ausgeschlossen sind Ansprüche wegen Schäden an fremden Sachen und allen sich daraus ergebenden Vermögensschäden, wenn der Versicherungsnehmer oder ein Bevollmächtigter oder Beauftragter des Ver-
    sicherungsnehmers diese Sachen geleast, gepachtet, geliehen, durch verbotene Eigenmacht erlangt hat oder sie Gegenstand eines besonderen Verwahrungsvertrags sind.


    Aber vielleicht haben Sie einen besonders tollen Privathaftpflicht- Vertrag, wo dieser Ausschluss nicht gilt. Nachlesen lohnt also.


    Gruß Pumphut