Beiträge von Pumphut

    Hallo,


    kleine Ergänzung: Sie können keine Bank der Welt zwingen, mit Ihnen einen Kreditvertrag abzuschließen. Und wenn die Bank den Abschluss verweigert, weil heute Montag ist, dann haben Sie Pech. Da nutzt Ihnen keine Rechtsschutzversicherung etwas.


    Nun wollen die Banken Geschäft machen und kalkulieren kühl Ihre Belastbarkeit. Wenn die trotz der Unterhaltsverpflichtungen gegeben ist, wird es gehen, sonst nicht. Grundsätzlich sind ja Unterhaltsverpflichtungen von Kreditnehmern für Banken nichts Neues (Ex- Ehegatten, getrennt lebende Kinder), da dürfte der Unterhalt für ein Elternteil genauso abgearbeitet werden.


    Viel Glück Pumphut

    Hallo,



    @guemue, Sie vermuten vollkommen richtig. Vom Standardtarif der Gesellschaft, den diese über eigene Vermittler oder Online vertreiben, zu den Bedingungswerken, die über die Makler A oder B oder C und die Vergleichsportale d oder e oder f vertrieben werden, gibt es im Regelfall immer Unterschiede. Nun hat kaum eine Gesellschaft die personelle Kapazität, für jeden Vertriebskanal ein vollkommen neues Bedingungswerk zu schaffen, aber Änderungen im Detail sind Standard. Ob die in Summe für die eigenen Bedürfnisse besser oder schlechter sind, ist eine Frage des Einzelfalles.


    Da hilft nur, die Bedingungen nebeneinander legen und vergleichend lesen. Wenn Sie die Druckstück- Nummern der Bedingungen haben, können Sie nur bei identischen (!) Nummern sicher sein, den gleichen Inhalt zu haben. Schon die Änderung des Ausgabejahres kann (!) eine wesentliche Änderung gerade der für Sie sehr wichtigen Klausel signalisieren.



    Den Fall hatte ich kürzlich mit der Reiserücktritts- und Abbruch- Versicherung. In den letzten Jahren habe ich für die Reisen immer die Hanse- Merkur (HM) gewählt. Diese musste ich schon im Schadenfall testen und war grundsätzlich mit der Regulierung zufrieden – und das zählt. Bei einer der letzten Reisen bot der Reiseveranstalter die HM etwas billiger an als vergleichbar beim Onlinedirektangebot der HM.Es stellte sich aber heraus, dass beim Angebot über den Reiseveranstalter ein für mich wesentlicher Trigger fehlte. Also habe ich freiwillig den etwas höheren Preis bei Direktabschluss gewählt.



    @Oekonom : Genießt der Makler immer noch Ihr Vertrauen? Nun ist Spezial-Straf-Rechtsschutz schon höhere Schule, die der Einhandsegler nicht unbedingt beherrschen muss, aber er sollte doch über sein Netzwerk eine Lösung für einen guten Kunden haben. Das die Gesellschaft X ihr Produkt nicht gegenüber potenziellen Kunden mit dem der Gesellschaft Y vergleicht, ist Standard und nachvollziehbar.



    Gruß Pumphut

    Hallo


    @Franziska für die Autoren von „So versichern Sie Ihr Haustier“


    Ihre Bemerkungen zur Versicherungssumme für Vermögensschäden sind mindestens missverständlich. Ihr Beispiel Hund beißt Jemanden, der dann einen Einkommensausfall hat, ist ein sog. unechter Vermögensschaden. Die Darstellung im Finanztest- Artikel http://www.finanztip.de/haftpf…herung/vermoegensschaden/erläutert dies auch gut.


    Der unechte Vermögensschaden ist immer mitversichert und es gilt für das angeführte Beispiel die Versicherungssumme für Personenschäden. Nebenbei wären die von Ihnen empfohlenen 50 TEURO Vermögensschäden bei einem längeren Verdienstausfall auch ziemlich knapp.


    Ein richtig gutes Beispiel für einen echten Vermögensschaden im Bereich der Hundehalterhaftpflicht- Versicherung habe ich nicht. Deckschäden wären ggf. so ein Beispiel, die werden aber separat behandelt und fallen damit nicht unter den allgemeinen Begriff der Vermögensschäden.
    Die meisten Versicherer stellen eine pauschale Versicherungssumme für Personen-, Sach- und mitversicherte Vermögensschäden zur Verfügung, so dass die Diskussion auch etwas theoretisch ist.


    PS: Nicht der Hund haftet, sondern der Halter; deshalb Hundehalterhaftpflicht- Versicherung


    Gruß Pumphut

    Hallo Guenter58,



    ganz so Unrecht hat die Polizei nicht. Früher (um 1800) war die Polizei für alle Fragen zuständig. Heute gibt es für viele Fragen Spezialbehörden. Für Lärmbelästigungen ist es die Immissionsschutzbehörde.



    Ich würde Ihnen folgendes Vorgehen vorschlagen:


    1. Sie führen 2-4 Wochen ein sogenanntes Lärmprotokoll in dem Sie notieren:

    • Datum, Uhrzeit und Dauer der Lärmeinwirkung,
    • Beobachtungsort (Raum, offenes oder geschlossenes Fenster, Himmelsrichtung)
    • Art (z.B. Brummen, Pfeifen, konstant oder an- und abschwellend),
    • Lautstärke (von leisem Säuseln des Windes über normales Gespräch bis Presslufthammer),
    • Soweit feststellbar Richtung aus der der Lärm kommt.

    2. Mit diesem Lärmprotokoll gehen Sie zur zuständigen Unteren Immissionsschutzbehörde Ihres Landkreises. Diese sind für Lärmemissionen der meisten Anlagen zuständig. Falls es wahrscheinlich ist, dass die Lärmemission von einer Anlage nach § 4 Bundesimmissionsschutz- Gesetz ausgeht, wird man Sie an die Immissionsschutzbehörde Ihres Bundeslandes bzw. soweit vorhanden der Bezirksregierung verweisen. Diese Behörden sind für die weitere Sachaufklärung zuständig, wenn Ihr Lärmprotokoll einen begründeten Anfangsverdacht liefert. Nach meiner Erfahrung arbeiten die Mitarbeiter dieser Behörden sehr kompetent und bürgerfreundlich. Wenn Ihr Anliegen berechtigt ist, werden diese Behörden den Betreiber auch zur Lärmreduzierung auffordern.


    3. Nun ist Lärm im erheblichen Umfang subjektiv. Es wäre für Ihr Anliegen sicherlich hilfreich, wenn auch einige Ihrer Nachbarn so vorgehen würden.



    Vielleicht berichten Sie einmal über Ihre Erfahrungen.



    Gruß Pumphut

    Hallo,



    heute habe ich eine Frage, bei der ich auch nach längerer Recherche zu keinem definitiven Ergebnis gekommen bin.



    Ich bin in der KVdR pflichtversichert und beziehe nebenbei Versorgungsbezüge unter dem zwanzigstel der monatlichen Bezugsgröße (2016 145,25 EURO/M.); d.h. für diese Versorgungsbezüge zahle ich nach § 226/2 SGB V keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Nun habe ich aber 1-2 mal im Jahr Einnahmen aus selbstständiger nebenberuflicher Tätigkeit.


    Meine Frage ist, ob die Beiträge zu KV und PV dann nur für den Anfallmonat oder für das gesamte Jahr berechnet werden. Für die Durchschnittsberechnung über das Kalenderjahr spricht, dass die Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit letztendlich verbindlich nur über den Steuerbescheid ermittelt werden und der stellt nun mal auf das Kalenderjahr ab. § 226/2 SGB V stellt aber ausdrücklich auf die monatliche Bezugsgröße ab. Daraus könnte man schlussfolgern, dass jeder Monat gesondert zu betrachten ist.



    Zwei Beispiele mit fiktiven Zahlen sollen die Frage verdeutlichen:


    1. Monatliche Versorgungsbezüge 100 EURO; im Juli einmalige Zahlung aus Nebentätigkeit von 1.000 EURO netto.



    Berechnungsvariante 1: Einnahmen im Juli 1.100 EURO, daraus (gerundet) 18% entspricht einem Beitrag von 198 EURO, die restliche 11 Monate sind beitragsfrei.


    Berechnungsvariante 2: Gesamteinnahmen im Jahr 100*12 = 1.200 + 1.000 = 2.200 EURO; ergibt 183,33 EURO p.M.; damit ist jeder Monat beitragspflichtig und führt zu einem Jahresbeitrag von 33*12= 396 EURO.


    2. Monatliche Versorgungsbezüge 120 EURO, im Juli einmalige Zahlung aus Nebentätigkeit von 300 EURO netto



    Berechnungsvariante 1: Einnahmen im Juli 420 EURO, daraus (gerundet) 18% entspricht einem Beitrag von 75,60 EURO, die restliche 11 Monate sind beitragsfrei.


    Berechnungsvariante 2: Gesamteinnahmen im Jahr 120*12 = 1.440 + 300 = 1740 EURO; ergibt 145,00 EURO p.M.; damit ist man das ganze Jahr weiter beitragsfrei.



    Man sieht, je nach Ausgangslage ist der eine oder andere Rechenweg für den Versicherten oder die KV günstiger. Ich hoffe, die Berechnungsvorschrift ist irgendwo in den Tiefen des Sozialversicherungsrechts geregelt und hängt nicht von der Laune der Sachbearbeiterin ab. Hat jemand im Forum damit schon Erfahrungen gemacht?


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    @Git, einfach per Mail mit Ihren konkreten Daten bei der Interrisk nachfragen.


    Grundsätzlich würde ich aber zu den großen Gesellschaften raten, die in Deutschland und dem aktuellen Aufenthaltsland eine Niederlassung mit dort beschäftigten Schadenbearbeitern haben. Die Bearbeitung eines Haftpflichtschadens in z.B. Vietnam ist zwar grundsätzlich auch von Deutschland aus möglich, aber auch Sie als Versicherungsnehmer sterben darüber ab.


    Gruß Pumphut

    Hallo @MichaelF,


    grundsätzlich kann ich mich Vorsorgemanagement nur anschließen, in Ihrer sehr spezifischen Fallgestaltung gibt es aber trotzdem noch ein paar Fragen.


    Die AIG vertreibt TravelGuard weltweit. Sie haben die spezifischen deutschen Bedingungen angehangen. Und "betriebsbedingte Kündigung" ist auch ein sehr spezifisch deutsches Thema. Wie Sie schon schreiben, gibt es in Saudi Arabien keinen Kündigungsschutz..


    Haben Sie die Flugbuchung incl. Reiserücktritt unter Ihrer Adresse in Saudi Arabien getätigt? Falls ja, müssten auch die internationalen Bedingungen von TravelGuard gelten. Nach schnellem Durchlesen ist zwar auch im Platinium Plan der Arbeitsplatzverlust kein Trigger (so etwas ist dem amerikanischen Denken vollkommen fremd), aber vielleicht ergeben sich aus den internationalen Bedingungen noch andere Ansatzpunkte.


    Unabhängig davon ist Ihr Fall wieder einmal ein schönes Beispiel, wie das schnelle Mitbuchen einer komplexen Versicherungsleistung beim Kauf eines anderen Produkts oder Dienstleistung schief gehen kann. Hände weg von solchen nebenbei gekauften Versicherungen.


    Gruß Pumphut

    Hallo @SauBaer2016,


    mein Mitgefühl für Ihre Situation. Ich will versuchen, mit einigen Bemerkungen die Problematik etwas zu systematisieren.


    Die BU- Bedingungen der Württembergischen Versicherung habe ich leider nicht in deren Homepage gefunden. Die GDV- Musterbedingungen sehen keine nachträgliche Meldepflicht von nach Vertragsabschluss eingetretenen Erkrankungen oder Unfällen vor, wenn Sie daraus keine Ansprüche geltend machen wollen. Es wäre hier also wichtig, was in Ihren Bedingungen steht.


    Haben Sie eine individuelle Sonderklausel zur Wirbelsäule? Falls ja, sollte jedes Wort daraus auf die Goldwaage gelegt werden. Ich will Sie nicht weiter verunsichern, aber im worste case ist Ihre ganze BU- Versicherung bei Ihrer spezifischen medizinischen Fallgestaltung wertlos.


    Steht in Ihrer Police wirklich das.. "traumatische" Erkrankungen wie Tumor im Spinalkanal in den Versicherungsschutz fallen"?? Ich bin medizinischer Laie, aber die erste Erklärung in Wikipedia für Trauma (https://de.wikipedia.org/wiki/Trauma_(Medizin)) hebt auf die plötzliche Gewalteinwirkung von außen ab. Dies wäre allerdings ein Widerspruch zum Tumor? Grundsätzlich ist es so, dass Begriffe entweder in den Versicherungsbedingungen definiert werden müssen, oder der Begriff wird nach der allgemeinen Verkehrsauffassung verwendet. Im Zweifel legt das dann ein Gericht aus.



    Zusammenfassung: Studieren Sie Ihre Versicherungsbedingungen einschließlich aller Begleitdokumente sehr sorgfältig. Falls Sie begründete Zweifel bekommen, lassen Sie Ihre Police von einem Fachmann/-frau (z.B. Verbraucherzentrale, spezialisierter Anwalt) prüfen.



    Gute Besserung und alles Gute



    Pumphut

    Hallo @Luisa,


    ich glaube die Antwort von trumpet ist nicht vollständig. Es hilft Ihnen nicht, wie die Entfernung definiert wird, da jeder Versicherer seine eigenen Annahmerichtlinien hat. Es herrscht Vertragsfreiheit und kein Versicherer muss mit Ihnen einen Versicherungsvertrag abschließen (Kfz- Haftpflicht ist ein spezieller Fall - Pflichtversicherung). Um die Frage zugespitzt zu verdeutlichen; der Sachbearbeiter, der Ihren Antrag in die Hände bekommt, kann in ablehnen, weil heute Donnerstag ist. Und wenn dieser Versicherer Angst vor Fitnessstudios in der Nähe hat, werden Sie keine Chance haben, egal mit wieviel Metern die Nähe nun definiert ist.


    Allerdings haben Sie jetzt ein Problem. Wenn Sie jetzt zum nächsten Versicherer gehen, den eventuell Fitnessstudios in der Nähe nicht interessieren, fragt der mit hoher Wahrscheinlichkeit, ob ein anderer Versicherer schon abgelehnt hat. Die Frage sollten sie wahrheitsgemäß beantworten. Ob er Ihnen dann noch die Hausratversicherung anbietet, ist fraglich. In Ihrem Fall sollten Sie zu einem Versicherungsmakler in Ihrer Nähe gehen. Der hat hoffentlich die Marktübersicht, dass er nur bei solchen Versicherern anfragt, die keine Angst vor Fitnessstudios haben und/oder die Frage nach abgelehnten Anfragen nicht stellen.


    Gruß Pumphut

    Hallo @peca,



    Erst einmal zum Grundverständnis: Wenn Sie über einen Versicherungsmakler eine Versicherung abschließen, schließen Sie rechtlich zwei separate Verträge ab:


    • Einen Versicherungsvertrag (z.B. Hausrat oder Haftpflicht) mit dem Versicherer und
    • einen Dienstleistungsvertrag zur Betreuung Ihrer Versicherungsverträge mit dem Makler


    Die Kündigung des einen Vertrages hat grundsätzlich keinen Einfluss auf den anderen Vertrag (Besonderheiten s.u.).


    Wenn Ihnen also Ihr Versicherungsvertrag gefällt, können Sie Ihrem bisherigen Makler den Betreuungsvertrag kündigen (die Kündigungsfristen stehen in Ihrem Maklervertrag, den Sie abgeschlossen haben – manchmal auch als AGB getarnt). Der Versicherungsvertrag läuft erst einmal weiter.


    Dann haben Sie zwei Möglichkeiten:


    • Sie suchen sich einen neuen Makler oder
    • Sie lassen sich von der Versicherungsgesellschaft direkt betreuen (das sollten Sie der aber auch mitteilen).


    Nun kann es aber vorkommen, dass die Versicherungsgesellschaft meint:


    • mit dem neuen Makler arbeiten wir nicht zusammen;
    • eine Direktbetreuung von Privatkunden ist uns zu aufwändig oder
    • das konkreten Versicherungsprodukt bieten wir nur über diesen einen (Ihren alten) Versicherungsmakler an.


    In allen diesen Fällen wird Ihnen die Versicherung den Vertrag zur nächsten Hauptfälligkeit kündigen.



    Wenn Sie sich für einen neuen Makler Ihres Vertrauens entschieden haben, kennt der diese Usancen und wird Ihnen rechtzeitig einen neuen Versicherungsvertrag vorschlagen. Wenn Sie zukünftig ohne Makler auskommen wollen, müssen Sie sich selber kümmern. Ob die von ihnen favorisierte Versicherungs- App rechtlich einen Maklerstatus hat, sollten Sie vor der Nutzung im Kleingedruckten herausfinden. Dann läuft es wie oben beschrieben, nur eben elektronisch.



    Gruß Pumphut

    Hallo


    @mpollers


    Einen späteren Beginn der Riesterrente werden Sie immer erreichen können. Bei mir hat es jedenfalls problemlos geklappt. In der zusätzlichen Zeit können Sie auch weiter einzahlen und die Förderung erhalten und damit Ihre Rentenzahlung noch erhöhen. Ob Sie einen zwingenden Rechtsanspruch auf die Verlängerung haben, weis ich nicht. Aber die Verlängerung ist auch im Sinne des Versicherers. Schließlich können Sie in der Zeit auch versterben und der Versicherer macht den Reibach.


    Auf alle steuerpflichtigen Einnahmen - und dazu zählen derzeit auch gesetzliche und Riester - Rente - zahlen Sie (abzüglich von ggf. zustehenden Selbstbehalten) einen einheitlichen Prozentsatz als Steuern. Die konkreten Zahlen ändern sich zwar fast jedes Jahr, aber das Prinzip der progressiven Besteuerung bleibt. D.h. bei absolut höherem zu versteuerndem Einkommen zahlen Sie auch einen höheren Prozentsatz. Mit Riester- Rente erhöht sich denzufolge auch Ihr Steuersatz auf die gesetzliche Rente. Ohne der Steuerfuchs zu sein würde ich aber vermuten, dass die Erhöhung derzeit unter 1% absolut liegt.


    Gruß Pumphut

    Hallo



    razer; ich kann Ihnen zwar nicht Ihre Ausgangsfrage beantworten – dazu gibt es berufenere Foristen – aber ich denke, ein junger Mensch, der sich mit seiner Altersversorgung beschäftigt, verdient eine Antwort.



    Zur Frage Förderberechtigung bei Minijob empfehle ich: http://www.deutsche-rentenvers…ltsdokumente/Minijob.html



    Einige Aspekte möchte ich zur Erweiterung Ihres Blickes anführen:


    • Bei hoffentlich guter Gesundheit haben Sie ca. 50 Jahre bis zum Renteneintritt. Fragen Sie mal in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis nach, wie die Zusatzrenten vor 50 Jahren strukturiert waren. Was auch nur in 20 oder 30 Jahren sein wird, steht in den Sternen.
    • Aktuell ist die Riesterrente – m.E. berechtigt – unter massivem politischem Druck. Ich wage mal die Vermutung, in 5 Jahren wird es keine Neuverträge in der derzeitigen Form mehr geben. Bestandsverträge werden in der einen oder anderen Form weiter geführt werden.
    • Ob der Ersatz für die Riesterrente für den Einzelnen besser oder schlechter sein wird, muss offen bleiben.
    • Zumindest derzeit ist eine Garantieverzinsung von 1,75% nicht schlecht. Leider führen Sie nicht aus, wie hoch die Kosten bei Ihrem LVM- Vertrag sind. Bleibt etwas übrig?


    Nun kann man darüber streiten, ob es optimal war, mit 18 Jahren und Ausbildungsbeginn einen Riestervertrag abzuschließen. Da Sie Ihn aber nun einmal haben, würde ich empfehlen, behalten Sie ihn und sparen nur den Mindesteigenbetrag von 60 EURO p.a. an. Wenn Sie in einigen Jahren einen sicheren Job haben und sich der Nebel über den Zusatzrenten verzogen hat, können Sie immer noch entscheiden, ob Sie den Riestervertrag mit voller Kraft weiter besparen oder irgendetwas schickes Neues machen.



    Gruß Pumphut

    OK @grinsekatze,


    ich tue Ihnen den Gefallen und spekuliere mal ein bischen:


    Da wären natürlich zu allererst die Unwägbarkeiten im persönlichen Bereich. Um nur mal ein positives Beispiel anzuführen, der Superjob in der 500 km entfernten Stadt.


    Neben diversen Szenarien einer Zinserhöhung gibt es natürlich auch noch Möglichkeiten der weiteren Zinssenkung. Und auch wenn Herr Draghi heute schwört, Helikoptergeld ist für ihn keine Option; "was interessiert mich mein Geschwätz...." Dann dürften die Kreditzinsen noch mal deutlich sinken.


    Als eher sicherheitsorientierter Mensch würde ich die Situation noch bis Anfang Juni verfolgen und dann zuschlagen. Vor der Brexit- Entscheidung in GB passiert wahrscheinlich nicht mehr viel.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    ich glaube, mit der Frage nach dem Zinsniveau in gut 2 Jahren sind auch Frau Yellen und Herr Draghi überfordert.


    Falls Sie und Ihre Familie eher der sicherheitsorientierte Typ sein sollten, sollten Sie die jetzigen Konditionen nehmen und sich nicht ärgern, wenn in 2 Jahren die Zinsen noch 0,5 % niedriger sind. Sind Sie eher der Zocker, warten Sie. Vielleicht passiert etwas, wonach die Frage nach der Anschlussfinanzierung für Sie nicht mehr von Interesse ist.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    Ich kann mich Oekonom nur anschließen.


    Gemeinschaftskonto ist für Ehepaare ein wichtiges Kriterium. Und wenn der Testzugang wohl auch Traum bleiben wird, einige Hinweise zum Handling wären sicherlich nicht schlecht. (Negativbeispiel Onlinebanking bei akf24 läuft nicht auf firefox. Eine Nachfrage ergab die Begründung mit 4 Buchstaben - is so).


    Ich würde es auch als hilfreich empfinden, wenn in der Sortierung Kurzzeitzinsen für Neukunden wahlweise ein- oder ausgeblendet werden könnten.


    Gruß Pumphut

    Hallo



    @laura_cb Als langjähriger Postbankkunde kann ich den Ärger nachvollziehen. Mindestens einmal im Jahr ist Fingerhakeln angesagt.



    Aber; nachdem der erste Ärger verflogen ist, setzt die nüchterne Betrachtung ein. Die Postbank hat ein vollgültiges Onlinekonto und ein breites Filialnetz, wo Sie Geldaus- und Einzahlungen noch Auge in Auge abwickeln können. Für mich ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Wenn Sie öfters Bargeldeinzahlungen vornehmen wollen, nutzt Ihnen eine reine Direktbank wie die ansonsten sicherlich lobenswerte DiBa (u.a. ) nicht viel. Dann bleiben Ihnen nur die Sparkassen oder die anderen Banken mit Filialnetz, die aber auch immer weiter ausdünnen.


    Gruß Pumphut

    Hallo,



    mit den im o.g. Link angeführten Problemen in der Schadenbearbeitung hat die Interrisk heute leider kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Solche Beschwerden können Sie über sehr viele Versicherer lesen.Ursache ist der massive Kostendruck.



    Franziska: Damit wird das Kernproblem von Vergleichsportalen für Versicherungen angeschnitten. Wenn sie die Schadenregulierung nicht mit bewerten, nutzt mir die Feststellung, welche Versicherung bei gleichen Bedingungen die niedrigste Prämie hat, recht wenig. Einen richtig guten Vorschlag zur Bewertung der Schadenregulierung habe ich aber auch nicht. Vielleicht könnte man als ersten Schritt die finanzielle Stabilität einer Versicherungsgesellschaft mit einfließen lassen.



    Gruß Pumphut