Beiträge von Pumphut

    Hallo rkberlin,


    so viele Kunden dürfte der Makler nicht habe, dass hier schon ein Forist über Erfahrungen berichten kann. Nach der Homepage würde ich sagen, wieder ein Makler mehr bei schon über 40.000. Sicherlich mit frischem Auftritt aber reicht das?


    Wenn Sie eine Empfehlung haben wollen, unterfüttern Sie die coolen Bilder der Mitarbeiter etwas mit deren Fachkenntnissen.


    Viel Erfolg und Gruß Pumphut

    Hallo speede2020,


    Glückwunsch zu Ihrem Misstrauen. Es ist wohl rechtlich zulässig, dass ein Makler ein Honorar für eine Erstbewertung Ihrer Versicherungen nimmt. Es ist aber auf jeden Fall unüblich. Wie in der Homepage auch dargestellt, verdient der Makler an den laufenden Provisionen der über ihn platzierten Verträge. Da er auch noch den Anspruch hat, Sie ganz oder gar nicht zu betreuen (Vollmandat), schafft er sich dafür auch eine Basis. Also, wenn Sie unbedingt Ihre Versicherungsverträge über einen Makler betreuen lassen wollen, würde ich mir einen suchen, der das ohne Zusatzkosten für mich macht.


    Eine Altersvorsorge über ETF können Sie sich auch selber aufbauen, nur Mut. Es gibt hier und an vielen andern Stellen ausreichend Hilfestellungen. Das eine Prozent Provision können Sie gut einsparen.


    Gruß Pumphut.

    Hallo MWPN,


    Danke für den Link, den ich erst jetzt lesen konnte. Ich zitiere einmal daraus:


    „Dazu sieht § 193 Abs. 3 BewG vor, dass der Bodenwert des Erbbaurechts nach dem kapitalisierten Unterschiedsbetrag zwischen dem angemessenen Verzinsungsbetrag des Bodenwertes und dem vertraglich vereinbarten jährlichen Erbbauzins bemessen wird. Ein Bodenwertanteil ergibt sich danach dann, wenn der tatsächliche Erbbauzins unter der angemessenen Bodenwertverzinsung liegt. (Hervorhebung von mir.) Insoweit wird durch den Bodenwertanteil eine Bereicherung wertmäßig erfasst. Anhand der Bewertung wird im vorliegenden Fall deutlich, dass die Kläger ein Erbbaurecht erworben haben, für das sie an die Grundstückseigentümerinnen ein unterhalb der üblichen Bodenwertverzinsung liegendes Entgelt zu entrichten haben. Da es sich um ein - zum Stichtag noch - unbebautes Erbbaurecht handelt, liegt genau darin die Bereicherung und umgekehrt auch die Entreicherung der Übertragenden.“


    Das ist genau der Punkt, der Sie auch betreffen wird, falls Sie die Schenkung oder symbolischen Kauf vom Vorbesitzer erreichen können. Sie müssten nicht den Bodenrichtwert an sich versteuern, sondern den kapitalisierten Unterschiedsbetrag zwischen vereinbartem Erbbauzins und der „angemessenen Bodenwertverzinsung“.


    Und noch einmal, auf mündliche Zusagen würde ich mich nicht verlassen. Gerade die Kirchen sind sehr hinter dem Geld hinterher.


    Gruß Pumphut

    Hallo,

    um einmal auf den Kern der Frage zurückzukommen. Eine kurze Recherche zeigt, dass überwiegend die Pflicht zum Abschluss einer Hausratversicherung im Mietvertrag als unzulässig angesehen wird; z.B. hier ein Urteil:

    https://www.versicherungsrecht…-haftpflichtversicherung/


    Hauptargument für die Unzulässigkeit ist immer die "überraschende Klausel". Hier liegt aber auch ein Schlupfloch, wenn die Verpflichtung zum Abschluss der Hausratversicherung ausdrücklich als individuelle Klausel vereinbart worden sein sollte.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    ich würde Ihnen empfehlen, Sie lesen sich etwas zum Erbaurecht ein. Grundlage wäre das Erbbaurechtsgesetz – ErbbauRG https://www.gesetze-im-interne…rbbauv/BJNR000720919.html.


    Dann werden Sie sehr schnell erkennen, dass Sie von ein paar falschen Voraussetzungen ausgehen. Ohne den Grundstückseigentümer (Kirche) läuft gar nichts. Wenn der Ihrem Plan zustimmt und das Erbaurecht auf Sie überträgt, ist es nach Ihrer Darstellung kostenlos, da kein Gebäude auf dem Grundstück aufsteht. Sie müssten die nicht ganz unerheblichen Grundbuch- und Notarkosten tragen. Und bitte nicht wundern, der Grundstückseigentümer kann von Ihnen einen höheren Erbbauzins verlangen, als der bisherige Erbbauberechtigte zahlt.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    adrianberg


    Ferndiagnosen sind nicht möglich. Deshalb nur der allgemeine Hinweis, die meisten Deckungslücken treten auf, wenn die betriebliche Tätigkeit vom Standard abweicht.


    Lange Oog


    In der Theorie haben Sie sicherlich recht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass der gewerbliche Versicherungsnehmer auf einen der immer noch sehr dünn gesäten Versicherungsberater trifft, der sich auch noch mit seinen Risiken wirklich auskennt, ist doch gering. Die Risiken und ihre optimale Versicherung bei selbständiger oder gewerblicher Tätigkeit kann heute eine einzelne Person kaum noch überblicken und die meisten Versicherungsberater sind Einhandsegler mit einer gewissen Spezialisierung.

    so ist schlussendlich sicher gestellt, dass der Versicherungsberater für das, was er analysiert schlussendlich auch haftet, wenn er den Job nicht gut macht!

    Sie wissen es, auch der Versicherungsmakler und der Einfirmenvertreter hafte für eine Falschberatung (letzterer über sein Versicherungsunternehmen).


    Gruß Pumphut

    Hallo adrianberg,


    wie Sie ja sicherlich selbst gelesen haben, ist die andsafe AG eine 100%- ige Tochter der Provinzial. Insofern müssen Sie sich fragen, ist die Provinzial seriös?


    Das war selbstverständlich eine rhetorische Frage. Ich würde an der Seriosität der Provinzial nicht zweifeln wollen. Aber etwas anderes fällt mir auf. Andsafe bietet ausschließlich Versicherungsschutz für gewerbliche Risiken an und wenn ich es richtig sehe, kann ich online einen Vertrag abschließen. Ich würde jedem Gewerbetreibenden davon abraten, ohne professionelle Hilfe die Versicherungen für sein Unternehmen zu platzieren. Das wird sehr schnell so komplex, dass sie in Deckungslücken tappen.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    Ihr Fall ist so komplex und selten, dass Sie hier im Forum keine verbindliche Antwort erwarten können. Ihnen wird wohl nur übrig bleiben, einen auf Familien- und Erbrecht spezialisierten Anwalt aufzusuchen.


    Noch eine persönliche Bemerkung: Bei wie vielen Kindern und Enkeln sind die Väter/Großeltern nicht die biologischen Väter oder Großeltern? Spielen die paar Gene wirklich die entscheidende Rolle oder doch eher die zwischenmenschlichen Beziehungen?


    Gruß Pumphut

    Hallo Zarlui,


    die juristisch bewanderten Mitglieder des Forums sind wohl gerade alle abwesend. Deshalb versuche ich mich als Laie einmal an einer Antwort.


    Aber zuerst mein Beileid zu diesem Schicksalsschlag.

    Nachdem die Erbschaft ausgeschlagen wurde, was ist mit den Kosten der Beerdigung die wir bezahlt haben ?

    Lesen Sie bitte § 18 Thüringer Bestattungsgesetz. Vorrangig hat die Erbmasse die Bestattungskosten zu tragen. Wenn die, wie zu vermuten, nicht vorhanden ist, gilt die Reihenfolge der volljährigen Angehörigen nach Abs. 1. Da dürften Sie als Eltern an erster Stelle stehen.

    Wenn wir, die Großeltern sterben, erbt dieses Kind trotz Ausschlagung des Erbes ?

    Ihr „Enkel“ rückt in der Erbfolge an die Stelle des vorverstorbenen Sohnes, d.h. erbt zusammen mit dem überlebenden Großelternteil und Ihrer Tochter. Selbst wenn sie ihn testamentarisch enterben, hat er noch einen Pflichtteilsanspruch.


    Wie gesagt, eine Antwort als juristischer Laie ohne jegliche Verbindlichkeit.


    Gruß Pumphut

    Hallo Ricky,

    Kann hier keiner helfen?

    Die bitter Wahrheit ist, nein. Da müssen Sie sich selber helfen. Jede Versicherungsgesellschaft verwendet ihre eigene Definition der Wohnfläche, z.B. was ist ein Wohnraum und was nicht. Da müssen Sie in den Tiefen der Bedingungen der jeweiligen Gesellschaft nachsuchen.


    Ihnen geht es ja vermutlich um eine Wohngebäudeversicherung. Wie die jeweilige Gesellschaft ein halb ausgebautes Dachgeschoss bewertet, müssten Sie bzw. Ihr Vermittler direkt bei der Gesellschaft erfragen (und auch schriftlich geben lassen!). Vielleicht ist es in Ihrem Fall auch sinnvoller, auf das Modell mit gleitendem Neuwert zu wechseln, wenn Sie den Neuwert halbwegs zutreffend bestimmen können.

    Für mich persönlich klingt der zweite Fall eigentlich plausibel, macht die Versicherung aber auch wesentlich teurer.

    Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Aber wie gesagt, Ihr Fall schreit nach einer individuellen Lösung. Da zeigt sich, was der Versicherungsvertreter wert ist.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    volle Zustimmung zu meinen Vorschreibern. Auf einen Aspekt im konkreten Fall möchte ich aber hinweisen. Heute bieten Banken und Sparkassen kaum noch ein klassisches Sparbuch an. Insofern sind die folgenden Überlegungen für Neuabschlüsse ziemlich theoretisch. Wenn man ein Sparbuch aber bereits hat, bietet es gegenüber allen ETF-/Festgeld- Produkten einen Vorteil. Das Sparbuch läuft auf den Namen des Kindes, die Steuerfragen sind also aus der Perspektive der Kinder zu regeln. Das Sparbuch ist aber in der Hand der Großeltern. Sie haben die volle Kontrolle über die Abhebungen. Und wenn das Kind, bzw. wenn noch minderjährig seine Eltern, gegen den Willen der Großeltern an das Geld heran will, müsste es im schlimmsten Fall die Großeltern verklagen. Dann hängt der Familienfrieden aber mächtig schief. Sicherlich erkauft man diesen „Vorteil“ mit dem Nachteil geringerer Erträge gegenüber Kapitalanlagen, aber eine Überlegung sollte dieser Aspekt wert sein.


    Gruß Pumphut

    Hallo sisieben,


    erst einmal ein dickes Lob, dass Sie sich solche Gedanken machen. Noch ein paar weitere Überlegungen zu denen meiner Vorschreiber:


    Ihre Variante ist eine Schönwettervariante, die funktioniert, solange es ein inniges Verhältnis zu ihren Eltern gibt. Das kann sich beiderseits ändern. Damit dann der Ärger nicht zu groß wird, sollte man einige Eckpunkte schriftlich fixieren. Da fangen die Fragen an, was ist denn die Geldübergabe von Ihrem Vater an Sie, eine Schenkung mit Unterhaltsverpflichtung, ein Kreditvertrag (mit heute schon Wucherzinsen) oder?


    Auch wenn man den Gedanken noch von sich schiebt, welche Auswirkungen hat das Geschäft auf den Erbfall? Eventuell vorhandene Geschwister könnten Fragen stellen. Und auch der überlebende Ehegatte hat, wenn er einen neuen Partner findet, ggf. andere Vorstellungen, wie das Geld zu verwenden wäre.


    Ich würde Ihnen eher raten, weiter mit Ihrem Vater zu diskutieren, dass Geld selbst anzulegen oder auszugeben. Aufstockung der GRV wurde schon genannt. Was ist am Haus noch zu machen, damit es altersgerecht und ggf. energiesparender wird? Und wenn immer noch etwas übrig bleibt, können Sie ihn ja erklären, dass Sie sich als Erbe mehr über ein Depot als über Bargeld freuen würden.


    Gruß Pumphut

    Hallo Eistee225,


    vorab, ich unterstelle, Sie haben gute Beweise für die Transaktion auf Ihr Verrechnungskonto.


    Da die Bafin hier auch als Schlichtungsstelle fungiert, bin ich optimistisch, dass Sie irgendwann Ihr Geld bekommen werden. Mit dem schnell sehe ich nicht mehr allzu viele Möglichkeiten. Ich glaube, noch können Sie sich das Geld für einen Anwalt sparen. Eine Möglichkeit wäre ggf. noch, dass Sie ein Schreiben direkt an die Geschäftsführer richten. In dem setzen Sie eine Frist (vielleicht 14 Tage) für die Zahlung und fordern außerdem Schadenersatz dem Grunde nach. Die Bearbeitung landet zwar auch beim zuständigen Sachbearbeiter, der ist aber anders motiviert, wenn die Stabsstelle nachfragt. Wenn alle Stricke reißen und Ihnen die Bafin auch nicht helfen kann, wäre der Gang zum Anwalt immer noch zu überlegen.


    Gruß Pumphut

    Hallo j_k,


    lesen Sie sich doch bitte einmal die Erläuterungen zum Stichwort „Jahr“ auf Wikipedia durch. Wenn in den AGB der SPK nur schlicht „Jahr“ verwendet wird, ist wohl am ehesten das Geschäftsjahr gemeint. Wenn das vom 01.01. bis 31.12. geht, hat m.E. die SPK formal recht. Sicherlich könnte man sich eine kundenfreundlichere prt- Regelung vorstellen. Einen Anspruch darauf kann ich aber nicht erkennen.

    Es hat (hatte) seine Gründe, warum ich zu dieser Bank bin;

    Bestehen diese Gründe immer noch? Falls ja, sind Ihnen einmalig 7,50 Euro Nerven und Aufwand wirklich wert?


    Bleiben Sie gesund, Gruß


    Pumphut

    Hallo,

    In einem Gespräch von Mann zu Mann wirst du nicht aufgeklärt werden. In den AGB bzw Versicherungsbedingungen steht das garantiert. "Wir erstatten, was Sie versichert haben, nicht mehr" wird da drin stehen.


    Ist aber echt ein interessantes Thema.

    Das ist wirklich ein interessantes und wichtiges Thema. Die Aufklärung über diese Details ist die Aufgabe des Versicherungsvermittlers (egal in welcher Rechtsstellung). Wenn man einen hat, sollte man ihn auch im Schadenfall konsultieren. Die Leistung bezahlt man mit der Versicherungsprämie mit. Wer eine Online- Direktversicherung abschließt, muss sich selbst schlau machen, z.B. auch über dieses Forum.


    Und noch eine generelle Bemerkung: Die Frage, was ist versicherter Schaden und was geht darüber hinaus, ist erst in der letzten Zeit für die breite Masse relevant geworden. In „besseren Zeiten“ hatten die Versicherer ein dickes Polster und konnten über Kleinigkeiten hinwegsehen. Heute kämpfen alle um die schwarze Null und das wirkt sich auch auf das Regulierungsverhalten aus.


    Wie immer gilt, wer sich auf Geschäfts-„partner“ verlässt, kann verlassen sein.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    es geht also darum, dass außer dem Wechsel der Frontscheibe noch weitere Teile gewechselt wurden. Ich bin kein Kfz- Sachverständiger aber meine Laienkenntnisse sagen mir, alles, was mit der Scheibe selbst zwingend mit gewechselt werden muss, ist Versicherungsumfang, was nicht eben nicht. Wenn es so ist, dass die z.B. Klemmleisten und Blindnieten bei einer neuen Scheibe grundsätzlich wieder verwendet werden können, hat die HUK recht. Wenn sie deshalb nicht wiederverwendet werden können, weil sie vergammelt sind, ist das kein Versicherungsfall.

    Aber: Ich bin doch der Versicherungsnehmer und muss mich drauf verlassen können, dass mein Schaden bezahlt wird wenn die Versicherung mir vorab nicht gegenteiliges sagt, oder liege ich da falsch? Die können doch meine Werkstatt des Vertrauens nicht gegen mich ausspielen?

    Aus Sicht der HUK wurde Ihnen wohl das Wechseln der Scheibe bezahlt, aber eben nicht – um es plastisch zu formulieren – noch ein Reifenwechsel.


    Was nun? Mein Vorschlag, gehen Sie mit der „Werkstatt Ihres Vertrauens“ Punkt für Punkt die Rechnung durch und sortieren: Welche Teile sind auch im guten Zustand neben der Scheibe mit zu Wechsel, weil z.B. nur einmal montierbar (es gibt z.B. solche Schrauben). Die muss Ihnen die HUK ersetzen. Bei allen anderen hat die Werkstatt Ihr Vertrauen wohl etwas überstrapaziert und hätte Sie bei Reparaturannahme auf die Zusatzkosten hinweisen müssen. Das wäre dann ein Ansatzpunkt für eine Kulanzregelung mit der Werkstatt.

    Die hätten es so schreiben "müssen" das es passt..

    Zu der Frage verkneife ich mir eine Bemerkung.


    Gruß Pumphut

    Hallo monstermania,

    Ja, aber was wäre denn Ihre Alternative für die Geldanlage zur (alten) Lebensversicherung?

    Die 100,00 Prozent sichere Kapitalanlage für die Altersvorsorge kenne ich leider auch nicht. Irgendwie werden Sie im Alter immer darauf angewiesen sein, dass Ihnen der arbeitende Teil der Bevölkerung etwas abgibt und Sie nicht in den Wald oder zur Klippe führt, wie das in früheren Kulturen gewesen sein soll.


    Nach dieser allgemein- philosophischen Ausführung noch etwas konkreter: Die sicherste – nicht unbedingt die rentierlichste - Altersversorgung ist m.E. immer noch die gesetzliche Rentenversicherung. Die Möglichkeiten der GRV sollte man voll ausschöpfen.


    Anschließend daran bleibt nur eine möglichst breite Streuung auf die Anlageklassen, wie das in der Ausgangsfrage schon dargelegt war. Dazu kann auch eine klassische Kapitallebensversicherung gehören. Ob die allerdings sicherer als Aktien oder Immobilien ist, bleibt Spekulation. Dazu muss ich nicht einmal von worste case Szenario ausgehen. Die Auszahlung von nur noch beispielsweise 75% des eingezahlten Kapitals würde bei Vielen die Lebensplanung arg in Frage stellen.


    Ich will hier nicht aus Pessimismus machen, allerdings sollte man sich von den Vorstellungen absoluter Wahrheiten trennen.


    Gruß Pumphut

    Hallo Steffo78,


    auch ich erwarte in den nächsten 20 Jahren einige Turbulenzen bei den LV. Und wie Sie schon schreiben, wenn es viele trifft, sind die Garantien auch nicht mehr so werthaltig. Protektor kann die Ansprüche um 5% reduzieren und beim allgemeinen Crash gelten sowieso andere Regeln. Das ist die negative Seite. Aber selbstverständlich kann es auch sein, dass Ihr LV Ihnen in 20 Jahren eine dicke Auszahlung präsentiert.


    Wenn ich in einer so komfortablen Situation wäre, wie Sie sie schildern, würde ich begrenzt zocken; das eingezahlte Geld als weg betrachten, aber kein neues nachlegen. Versicherungstechnisch bedeutet das, den Vertrag beitragsfrei stellen; Details siehe https://www.finanztip.de/leben…/lv-beitragsfreistellung/


    Dann können Sie den Vertrag für die nächsten 20 Jahre vergessen. Falls alles gut läuft, bekommen Sie eine fast unerwartete Geldsumme und wenn nicht, ist der Ärger überschaubar.


    Gruß Pumphut