Beiträge von Pumphut

    Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken und lege einfach erstmal los. Dann schaue ich in 15 Jahren noch mal, wie sich meine Tochter und das Depot entwickelt hat

    Genau den Vorschlag würde ich auch machen. Die Anlage muss heute und die nächsten überschaubaren Jahre passen. Aber zum Thema Minijob oder Bafög der Tochter würde ich mir 2-3 Jahre vorher Gedanken machen. Nur sollte man sich keine zukünftigen Optionen verbauen. Wie im Forum an anderer Stelle schon diskutiert, an die Kinder geschenktes Geld ist kaum mehr rückholbar. Was auf der anderen Seite auch wieder Vorteile haben kann. (Ich bin mir bewusst, der Hinweis auf eine Scheidung ist in der aktuellen Situation unromantisch.)


    Viel Erfolg Pumphut

    Hallo,


    heute eine Frage an die Steuerexperten:


    „Der Basisertrag wird ermittelt durch Multiplikation des Rücknahmepreises des Investmentanteils zu Beginn des Kalenderjahres mit 70 Prozent des Basiszinses nach Absatz 4.“ (§18(1) InvStG)


    Bisher dachte ich, bei unterjährigem Kauf, egal ob Einmalkauf oder Sparplan, wird der Kaufpreis des Fondsanteils zum Kaufzeitpunkt angesetzt. Frage: Wird o.g. Satz so ausgelegt, dass der Basisertrag unabhängig vom Kaufzeitpunkt immer aus dem Rücknahmepreis zu Beginn des Kalenderjahres berechnet wird und der spätere Kauf nur über den Absatz 2


    „(2) Im Jahr des Erwerbs der Investmentanteile vermindert sich die Vorabpauschale um ein Zwölftel für jeden vollen Monat, der dem Monat des Erwerbs vorangeht.“


    berücksichtigt wird?


    Danke und Gruß Pumphut

    Hallo,


    alles richtig, was Pantoffelheld schreibt. Allerdings, 2% von 2.000 Euro sind auch nur 40 Euro p.a. So richtig toll Ausgehen kann man davon noch nicht.


    Vermutlich ist der Vertrag bisher unter dem Radar der BSK geblieben. Wenn man jetzt etwas ändern will, kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit die von Pantoffelheld geschilderten Konsequenzen. Es kommt dazu, dass der Bonuszins üblicherweise erst ausgezahlt wird, wenn man auf die Zuteilung verzichtet. Das setzt voraus, dass die BSK überhaupt die Zuteilungsreife anzeigt.


    Es gibt m.E. zwei Varianten; Nichtstun, bis die BSK aufwacht oder jetzt aktiv den Vertrag beenden. Für die 18+ Jahre stehen Ihnen natürlich die 2% Zinsen p.a. zu. Und bitte bei der Abrechnung noch darauf achten, dass die BSK Ihnen keine jährlichen Gebühren unterjubelt.


    Gruß Pumphut

    Hallo Peterhans,


    ich finde es ja gut, dass Sie sich überhaupt die Eingangs formulierten Fragen stellen.

    Es geht mir eigentlich nur darum, was sollte/müsste man abschließen.


    Mit Podcast habe ich es nicht so, wo kann man seriöse Berater/Makler finden?

    Falls Sie wirklich 2-300 Euro für eine Beratung ausgeben wollen, statt selber Zeit zu investieren, wenden Sie sich an einen der ca. 200 in Deutschland zugelassenen Versicherungsberater (nicht Makler oder Vertreter).


    Aber eigentlich können Sie und Ihr Sohn es auch allein schaffen. Meine Vorschreiber haben Ihnen einige gute Tipps gegeben, wie und wo man Informationen bekommen kann. Wenn es dann eine spezifische Verständnisfrage zu einzelnen Versicherungen gibt, finden Sie hier im Forum bestimmt auch eine Antwort.


    Viel Erfolg und Gruß Pumphut

    Hallo Chrisleh77,

    ein geschätzer Verkehrswert ist 98.000 EUR (Haus + Grundstück)

    sind Sie sich sicher, dass 98 TEuro der realistische Verkehrswert ist? Ich unterstelle, wenn Ihre Eltern aktuell darin wohnen, ist es keine Bruchbude und/oder es liegt nicht gerade an der Kreuzung von zwei Hauptverkehrsstraßen o.ä. extrem wertmindernde Faktoren. Gerade die Grundstückspreise gehen in den letzten Jahren in fast allen Gegenden Deutschlands durch die Decke.


    Da liegt m.E. in 15 oder 20 Jahren das größere Streitpotential mit Ihrem Bruder: Du hast mir das Grundstück zu billig abgeluchst, oder so.


    Im von Kater.ka verlinkten Artikel können Sie sehen, wie Sie den Wert des Nießbrauchsrechtes berechnen. Auch da sollten Sie für die fiktive Mietzahlung belegbare Vergleichswerte aus der Umgebung heranziehen.


    Ein Vorschlag zur Abwicklung: Ihre Eltern übertragen Ihnen das Haus zum Verkehrswert minus Wert des Nießbrauchs. 50% schenken Sie Ihnen, 50% bezahlen Sie. Die 50% Geld schenken Ihre Eltern Ihrem Bruder. M.E. kann man das alles in einem Notarvertrag verarbeiten. Je nach Familiensituation wäre ggf. noch an solche Regelungen zu denken wie Vorkaufsrecht des Bruders, wenn Sie das Haus innerhalb x Jahren verkaufen oder/und Beteiligung am Spekulationsgewinn bei Verkauf.


    Gruß Pumphut

    Hallo tom70794,


    vielen Dank, dass Sie hier andere Verbraucher vor einer Falle warnen.


    Wir haben es hier sicherlich mit einem grenzwertigen Vorgehen zu tun aber rechtlich dürfte wenig gegen die AstraDirekt GmbH zu machen sein. Auf den Abschluss der Versicherung wird bereits auf der Homepage hingewiesen. Nach schnellem Querlesen sind die Bedingungen formal auch i.O. Nur zur Erläuterung: Versicherer ist die AstraDirekt Versicherung AG, die sehr wohl eine Bafin- Zulassung hat. Die AstraDirekt GmbH ist Versicherungsnehmer und der jeweilige Schließfachmieter ist Mitversicherungsnehmer im Rahmen einer Gruppenversicherung. Auch wenn die Versicherung voreingestellt ist, zeigt Ihr Auszug, dass man sich auch anders entscheiden kann.


    M.E. ist dieses Vorgehen ein sehr schönes Beispiel dafür, dass man sich heute im Geschäftsverkehr nicht mehr auf die Seriosität eines Anbieters verlassen kann, sondern alles hinterfragen und prüfen muss.


    Gruß Pumphut

    Hallo Oekonom,


    Danke für die Information.

    Arbeiten in der Werkstatt eines Handwerkers sind nicht nach § 35a Abs. 3 EStG begünstigt,

    Rechtssystematisch ist die Entscheidung sicherlich nachvollziehbar. Politisch ist die Entscheidung allerdings zu hinterfragen, denn sie befördert nur Ideen, wie man die Tatsache der Werkstattarbeit verschleiern könnte.


    Ich hoffe, hier denkt das Bundesfinanzministerium noch einmal nach.


    Gruß Pumphut

    Hallo Pantoffelheld,


    Ihr Einwand

    Beide beantworten die Frage aber nicht.


    Auf die Frage "was ist besser?" ist "beides" keine sinnvolle Antwort.

    ist richtig.


    Allerdings gibt es im Leben Fragen, auf die es keine Antworten gibt.


    Selbstverständlich kann ich mit heutigen Randbedingungen eine Berechnung machen und herausbekommen, Variante 1 ist um x Prozent günstiger. Die Erkenntnis nutzt mir aber wenig, wenn sich in 10 Jahren die Randbedingungen fundamental ändern. Dann war rückblickend Variante 2 wohl besser.


    Will sagen: Entweder kann man es sich leisten, beide Varianten zu bedienen um die maximale Sicherheit zu haben oder man muss sich für eine Variante im Bewusstsein entscheiden, es könnte die falsche sein. Komplizierte Berechnungen gaukeln eine Scheinsicherheit, die nicht vorhanden ist.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    noch ein Aspekt in der Diskussion: Wer weiß, wie die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Krankenversicherung und auch für Kapitalanlagen in 30 Jahren sind? Meine Glaskugel sagt, die derzeitige Trennung von GKV und PKV hat eine Überlebenschance von max. 50%. Was passiert bei Überführung in eine Einheitsversicherung mit dem angesparten Kapital? Auch das in ETF angesparte Geld kann kaufkraftbereinigt durch die Marktentwicklungen oder hoheitliche Eingriffe nur noch sehr viel weniger Wert haben.


    M.E. entziehen sich Betrachtungen über 30 und mehr Jahre einer seriösen Renditeberechnung, da sie von heutigen Randbedingungen ausgehen. Diese werden sich aber garantiert ändern. Nur weiß keiner, wohin.


    Wie immer lebt es sich mit viel Geld am besten. Will sagen, wenn es die finanzielle Situation erlaubt die 25 + 25 Euro vom AG in die Vorsorgekomponente stecken und die „gesparten“ 25 Euro in einen ETF.


    Gruß Pumphut

    Referat Janders

    Seien Sie nicht so streng mit den jungen Leuten. Im weiteren Bekanntenkreis kenne ich einen jungen Mann, der in einer Lebenskrise zwei Jahre faktisch auf Kosten seiner Freunde mit 50 Euro p.M. an Barmitteln gelebt hat. Er hat sich gefangen und übt heute einen achtenswerten Beruf aus und steht finanziell auf eigenen Beinen.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    sicherlich wird es den wenigsten ohne entsprechendes Erbe gelingen, soviel anzusparen, dass man mit 40 oder 50 gut vom Kapital leben kann. Aber es gibt m.E. eine durchaus lohnende weitere Überlegung. Wenn man z.B. „nur“ 100.000 Euro Kapital hat, kann man davon zu heutigen Preisen sicherlich 4 Jahre gut und 8 Jahre irgendwie leben. Mit dieser Gewissheit kann man vielen Zumutungen im Job doch wesentlich gelassener begegnen. Und wenn der Chef zu sehr nervt, kann man mit dem Polster sagen, ich gehe und einen 1.000 Euro- Job ohne Stress werde ich schon finden.


    Wusste schon Bertold Brecht: Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.


    In dem Sinne ist ein Kapitalpolster immer gut und erstrebenswert.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    also ist die Situation doch anders. Einige Aspekte pro und kontra:


    Hinsichtlich Instandsetzungsrückstau usw. braucht man dann für eine richtige Bewertung doch einen Sachverständigen. Da der Verkäufer im Haus wohnen bleiben möchte, hat er hoffentlich auch ein Interesse an einem guten Verhältnis zu seinen zukünftigen Miteigentümern und stimmt dem zu. Die Kosten könnten sich ja die kaufwilligen Eigentümer teilen.


    Die Bemerkung

    Jedoch: Maximal 2 Jahre laut Telefonauskunft... in dieser Zeit müssen wir dann noch Kinder kriegen oder eine Diplomarbeit schreiben.

    verstehe ich nicht. Die gesetzliche Kündigungssperrfrist für den neuen Eigentümer nach Teilung beträgt mindestens 3 Jahre. In vielen Gebieten ist sie durch Landesrecht auf 10 Jahre verlängert. Das ist ein gutes Argument für Preisverhandlungen. Einzelwohnungen kaufen überwiegend Einzelkäufer und die wollen oft selbst einziehen. Da drückt ein Mieter, den man so schnell nicht los wird, den Kaufpreis.


    Der geforderte Kaufpreis entspricht einem Fakter von knappen 40 zur jetzigen Jahreskaltmiete. Man könnte die Wohnung sicherlich für ein Drittel mehr Vermieten...

    Relativ zur Marktmiete beträgt der Kaufpreisfaktor also „nur“ ca. 30. Bei 25 könnte man aus diesem Aspekt heraus sicherlich kaufen. So groß ist die Differenz sicherlich nicht mehr.

    Neben meiner Wohnung sollen 3 Wohnung von 8 Parteien verkauft werden.

    Verstehe ich es richtig, der jetzige Eigentümer will also in Summe 4 von 8 Wohnungen selber behalten? Wie wäre dann das Stimmrecht nach Miteigentumsanteilen? Falls der bisherige Eigentümer nach MEA die einfache Mehrheit behält, wäre das für mich das KO- Kriterium. Man ist letztendlich weiter in einer mieterähnlichen Position aber ohne den gesetzlichen Mieterschutz, muss aber ggf. kräftig bezahlen.


    Aber noch einmal zum regulären Ablauf: Erst muss der Alleineigentümer teilen und u.a. eine Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung erstellen. Dann muss er einen Käufer finden, mit dem einen Kaufvertrag vereinbaren und diesem dem Mieter vorlegen, damit der sein Vorkaufsrecht ausüben kann. Da können locker 1- 2 Jahre ins Land gehen. Bis dahin kann viel passieren und Sie haben Zeit, sich zu positionieren.


    Gruß Pumphut

    Hallo,


    die Situation sehe ich genauso wie von Kater.Ka beschrieben. In einem Punkt sind meine Erwartungen allerdings noch etwas niedriger. Wenn die Zentralbanken einmal die Schulden „ausbuchen“ müssen, werden wohl auch irgendwo Guthaben ausgebucht werden. Dann dürfte es auch zu nominalen Wertberichtigen bei den Sachanlagen kommen. Insofern wäre ich mit dem Szenario nach der „Ausbuchung“ Geldanlagen 1/10 und Sachanlagen ¼ neuer Wert schon zufrieden. Allerdings hoffe ich auch, dass es noch eine lange Zeitspanne bis dahin ist. In Japan funktioniert das System immerhin schon 20 Jahre so und eine besonders große Verarmung hört man bisher auch nicht.


    Gruß Pumphut

    Hallo markus-42,


    soweit geschildert, dürfte die Kfz-Haftpflichtversicherung korrekt handeln. Es gäbe noch eine Variante zur Beschleunigung; überzeugen Sie den Geschädigten, dass er schriftlich gegenüber der Versicherung auf die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen verzichtet. Vielleicht können Sie ihn ja auch mit einem Schein „überzeugen“.


    Gruß Pumphut

    Hallo,

    ich unterstelle einmal, dass es sich bereits um Wohnungen nach Wohneigentumsgesetz handelt und nicht erst die Umwandlung stattfinden soll. Dann sollten Sie sich vom Verkäufer die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen und die letzten drei Jahresabschlüsse geben lassen. Falls da schon über Sanierungsmängel oder anstehende weitere große Reparaturen geredet wird, haben Sie eine Informationsbasis. Die Kenntnis der Instandhaltungsrücklage und deren Schwankungen ist auch hilfreich.

    Falls diese Informationen zurückgehalten werden, wäre sicherlich Vorsicht geboten.


    Gruß Pumphut

    Fortsetzung


    Ich bin irritiert:


    Die Gelder waren vorab auf die Namen der Kinder angelegt d.h. die Erwartungshaltung ist, dass das genauso weiterläuft.

    Wieso waren? Wo ist es jetzt? Geld auf den Namen der Kinder gehört den Kindern und wird von den Erziehungsberechtigten nur verwaltet. Wenn sie es einfach auf eines ihrer Konten umbuchen, begehen sie formal Diebstahl. (Ich weiß, wo kein Kläger…)


    Der von chris2702 vorgeschlagene Weg wird nicht gehen, wenn man kein Minimum an Kommunikation mehr zustande bringt. Soweit ich weiß, braucht es zur Eröffnung eines Kontos auf den Namen des Kindes immer die Zustimmung beider Erziehungsberechtigter (vollkommen egal ob verheiratet, nicht mehr oder noch nie).


    Gruß Pumphut

    Hallo Sam,

    Ein Konto, wo jeder Elternteil nicht unabhängig von dem anderen, irgendwas 'anstellen' kann wäre am günstigsten d.h. ein 'und' Konto.

    auch wenn es spitzfindig kling, Sie suchen kein Und- Konto in der Bankersprache. Suchen Sie nach einem normalen Kinder/Jugendkonto mit der einen Besonderheit, dass beide Erziehungsberechtigten nur gemeinsam Abhebungen veranlassen können. Einzahlungen sollen ja wohl getrennt möglich sein? Ganz spannend wird es natürlich mit einem geplanten Depot. Zeitrelevantes Traden scheidet wohl aus. Über die Anlage z.B. eines ETF- Sparplanes können Sie sich hoffentlich einigen.


    Zum praktischen Aspekt: Online wird es da wohl keine Möglichkeit geben. Ein extra Programm schreibt keiner. Es bleiben also nur Filialbanken, wo dann im Abhebungsfall beide Erziehungsberechtigten persönlich erscheinen müssen. Keine Ahnung, ob eine Bank sich darauf einlässt.


    Gruß Pumphut