Beiträge von E.K.

    Hallo nochmal!

    Ich wollte euch nur erzählen, dass wir eine schöne Neubau-Doppelhaushälfte zur Miete gefunden haben und zusagen werden. Bei den hohen Kaufpreisen und gestiegenen Zinsen fühlen wir uns damit nun am wohlsten. Vielen Dank euch allen für die Tipps und Anregungen! :-)

    Eigenkapital anzusparen halte ich in diesem Fall für sinnvoll. Macht euch halt auch Gedanken darüber, wie ihr das Geld möglichst gut und sicher anlegen könnt, bis ihr es braucht.


    Ja, das ist immer auch ein Stück weit Spekulieren. Ich würde mal vermuten (!!!), dass die Preise in begehrten Ballungsräumen wie München, Hamburg, Wien etc. weiter steigen werden. Im sehr ländlichen, strukturschwachen Gegenden kann ich mir das aber weniger vorstellen.

    Momentan schieben wir das Geld nur auf unsere Tagesgeldkonten, damit wir wir schnell darauf zugreifen können. Sollten wir uns gegen einen Immobilienkauf entscheiden, stecken wir das Geld in unsere ETFs.


    Wir suchen in der Region Köln/Bonn (außerhalb der Städte) und ich denke, dass in der Gegend immer eine Nachfrage bestehen wird. Allerdings denke ich auch, dass bei den Preisen irgendwann mal Schluss sein muss (hoffe ich zumindest).

    Naja, die Mieten könn(t)en genauso steigen, erst recht, wenn die Inflation noch etwas bleibt.
    15 bis 20 % alle drei Jahre sind erlaubt - wenn es der Mietspiegel hergibt.

    Ja, das stimmt. Ich meinte das auch eher auf unsere persönliche Situation bezogen. Hätten wir mehr Eigenkapital, würde ich nicht so zweifeln. Aber 850-900 Euro Zinsen monatlich (in den ersten Jahren) finde ich schon heftig. Das ist unsere momentane Kaltmiete:D. Sollten wir in eine neue Mietwohnung ziehen, wird sich die Miete natürlich erhöhen, aber trotzdem.....

    20 Jahre Zinsbindung sind natürlich ziemlich lang und durch die höheren Zinsen geht auch ein größerer Anteil der Rate in die Zinszahlung statt in die Tilgung. Bei einer kürzeren Zinsbindung mit niedrigerem Zins sinkt die Restschuld entsprechend schneller.

    Deshalb ist es auch bei den aktuell niedrigen Zinsen nicht so einfach dass eine lange Zinsbindung immer besser ist. Das hängt entscheidend davon ab welche Zinsen man für die Anschlussfinanzierung erwartet. Bei welchen Zinssätzen für die Anschlussfinanzierung welche Laufzeit besser ist, lässt sich relativ leicht ausrechnen (Artikel zur Zinsbindung auf meinem Blog).


    Um ehrlich zu sein ist das bei euch aktuell alles noch Makulatur. Ohne konkretes Projekt kann man zwar den groben Rahmen abstecken, Vergleiche von Finanzierungsvarianten machen relativ aber wenig Sinn.

    Danke für den Link! Werden wir uns anschauen. 20 Jahre wären uns eigentlich lieber, aber ein Zinssatz in Höhe von 1,8% oder womöglich noch höher haut bei einer Kreditsumme von 550.000 Euro natürlich rein. Da kann ich mir kaum noch vorstellen, dass sich ein Kauf finanziell lohnt. Es sei denn, die Preise steigen die nächsten Jahre fröhlich weiter...:rolleyes:


    Ja, das stimmt. Wir wollten nur mal eine grobe Kalkulation haben, um zu wissen, wie es theoretisch aussehen könnte.

    Ich weiß nicht was ich davon halten soll wenn ein Finanzierungsvermittler eine KfW Förderung mit einrechnen die es nach aktuellem Stand nicht gibt.

    Mit welchen Zinsbindungen habt ihr denn gerechnet? 1,8% kommt mir jetzt arg hoch vor, selbst für eine 100% Finanzierung.

    Das Wohneigentumsprogramm der KfW wurde doch nicht gestrichen?! Ich dachte, "nur" die Förderung für effiziente Gebäude?! Wir haben mit einer 20-jährigen Zinsbindung gerechnet. Bei 15 Jahren lag der Zinssatz bei 1,5%.


    Ich denke, wir warten dieses Jahr noch ab und wenn für uns nix dabei ist, bleiben wir zur Miete wohnen.

    Was das Abwarten beim Kaufen / Bauen angeht: Kann sein, dass die Preise in absehbarer Zeit wieder sinken. Oder steigen. Nachdem ihr keine nennenswerten Ersparnisse zu haben scheint, ist es vielleicht eher egal, ob und wie lange ihr wartet. Falls ihr wartet, würde ich aber versuchen Eigenkapital zurückzulegen und es nach Möglichkeit so anzulegen, dass wenigstens der Wertverlust durch Inflation einigermaßen ausgeglichen wird.

    Ja, wir warten mal ab... Seitdem wir überlegen, ggf. eine Immobilie zu kaufen, sparen wir zusammen monatlich ca. 2500 Euro. In ein, zwei Jahren hätten wir also eine deutlich bessere Ausgangsposition. Aber wer weiß, wie dann die Preise und Zinssätze aussehen.:S

    Der Zinssatz war zwar ca. 0,12 % höher als bei dem "Doktor"...

    Beim "Doktor" haben wir uns gestern auch unverbindlich beraten lassen. Das Ergebnis war eher ernüchternd.:D Aber klar, kaum Eigenkapital, steigende Zinsen, steigende Immobilienpreise und steigende Baukosten sind leider keine gute Kombi. Wir haben die Finanzierung beispielhaft mit einem fiktiven Neubauprojekt durchgerechnet und der beste Zinssatz lag bei 1,8% (KfW-Wohneigentumsprogramm schon eingerechnet). Vielleicht bleiben wir doch lieber zur Miete wohnen.:P

    Ich denke, wir warten mal ab, was es für Angebote in den nächsten Monaten bzw. ein, zwei Jahren gibt. Wir gucken parallel auch nach Wohnungen und Häusern zur Miete, allerdings sind die Mieten sind einfach nur crazy.^^ Wir wünschen uns sehr, ein Haus bzw. eine Wohnung nach unseren Vorstellungen zu gestalten (das geht zur Miete nur bedingt) und hinzu kommt, dass wir uns auf jeden Fall einen Hund anschaffen möchten. Es gibt natürlich Vermieter, die Tierhaltung erlauben, aber leider nicht alle. Unser Lebensziel ist nicht, das größtmögliche Kapital zu "scheffeln";), sondern wir möchten komfortabel leben und möglichst solide fürs Alter vorsorgen. Wir haben jeder einen ETF-Sparplan (die werden wir so oder so weiter besparen) und ich habe noch aus Studienzeiten eine fondsgebundene Rentenversicherung (bitte nicht kommentieren:D). Das zusammen mit der Verbeamtung müsste also hoffentlich reichen!

    Habt Ihr auch schon mal ein gebrauchtes Haus in erwägung gezogen ?

    Gruß


    Altsachse

    Ja! Die Bestandsimmobilien, die bei uns in der Umgebung in den letzten 18 Monaten auf dem Markt waren, sahen leider ziemlich "gruselig" aus.^^ Ich bin mir auch unsicher, ob es unterm Strich unbedingt so viel günstiger als ein Neubau ist, wenn man saniert.

    Vielen Dank euch allen für die Rückmeldungen! Ich komme bestimmt nochmal auf euch zu, wenn wir die konkreten Zahlen haben.


    Hier gibt es auf jeden Fall einige Stimmen, die eher skeptisch sind. Die finde ich auch gut und interessant zu hören. Im Freundeskreis können wir uns regelmäßig "Kauft auf jeden Fall eine Immobilie, auch wenn ihr die bis zur Rente nicht abbezahlt kriegt. Ihr macht auf jeden Fall Gewinn!" anhören. In den letzten Jahren lief es ja auch gut für Immobilienbesitzer, aber wie JDS schon geschrieben hat: Man weiß nicht, was die Zukunft bringt.

    Hmm ok. Das klingt schon etwas schwieriger. Vielleicht sollten wir doch lieber zur Miete wohnen bleiben.:D

    Es gibt natürlich noch einen Unterschied zwischen „Geht voraussichtlich“ und „Ist eine gute Idee“.


    Wann habt ihr das denn dann abbezahlt, und wie sieht es zu dem Zeitpunkt dann bei Euch sonst so vermögensmäßig aus? Sind Erbschaften oder Schenkungen zu erwarten? Das würde etwas den Druck vom Kessel nehmen.

    Ich denke, wir wären zum Rentenalter meines Mannes knapp fertig. Ich bin 5 Jahre jünger. Es kann sein, dass wir irgendwann evtl. eine kleine Summe erben, aber damit kalkulieren wir nicht.

    Dann ist ja eventuell - bis es ernst wird, vielleicht auch noch weiteres EK vorhanden, so dass man nur 95% oder 90% fremdfinanzieren muss, was dann wohl schon deutlich besseres Zinsen geben dürfte.

    Ja, das wäre super! Wir haben aktuell drei Bauträgerprojekte im Auge. Wir kennen die Preise noch nicht, aber es kann sein, dass es in 2-3 Monaten "ernst" wird. Mal abwarten, wie unser Bauchgefühl ist, wenn wir die konkreten Zahlen haben.

    Hallo Michael,

    wir hätten momentan zumindest genug Eigenkapital für die Kaufnebenkosten. Mehr leider nicht. Wir haben in den letzten Jahren unser Leben sehr genossen.;) Seitdem wir überlegen, eine Immobilie zu kaufen, legen wir im Monat ca. 3000 Euro an die Seite.

    Viele Grüße!

    Je nach Tilgungssatz (ich persönlich würde nicht unter 3% gehen - damit das Eigenheim möglichst bis zur Rente abbezahlt ist...wobei, als als Beamter hat man anhand durch die Pension ja schon noch andere Möglichkeiten...) und Zinsbindung würdet ihr halt 1/3 eures Nettoeinkommens oder auch etwas mehr für das Darlehen aufwenden. Das wäre also an sich erstmal noch nicht besonders außergewöhnlich oder besorgniserregend.

    3% fände ich auch super, ich befürchte nur, dass das zu viel ist. Die Zinsen steigen ja aktuell wieder. 1800 Euro Kreditrate im Monat wären unsere "Wohlfühlrate". Theoretisch würde wahrscheinlich auch etwas mehr gehen.