Beiträge von JimKnopf

    Guten Morgen,


    ich habe keine Ahnung was kommen wird. Vielleicht stirbt Putin in 24 Tagen und 9 Stunden an einem Herzinfarkt und ein Gorbi der 2. kommt an die Macht.


    Alles was ich mittlerweile gelernt habe ist, dass wir genauso einer Propaganda ausgesetzt sind wie in den "bösen" Ländern auch. Marx ist die Theorie, Murks ist die Praxis - aber ist der westliche Kapitalismus besser?


    Meine Meinung:

    Mit einem hat Russland China vermutlich einen "Bärendienst" erwiesen und dieser Umstand hat die meiste Sprengkraft: Er hat dem Westen die Legitimation ausgestellt aufzurüsten und damit zukünftig tatsächlich die Bedrohung darzustellen die er angeblich vermeiden wollte. Als ob es perspektivisch einen nennenswerten Unterschied macht, ob die Grenze 500 KM weiter oder näher ist. Russland hat genau das Gegenteil von seiner Zersplitterungstaktik erreicht und den normalen Bürgern die Bedeutung der EU und der NATO erstmals vor Augen geführt. Russland hat dafür gesorgt, dass Aufrüstung wieder salonfähig ist. Russland hat einen gemeinsamen "Feind" geschaffen und das hat in der Vergangenheit immer für einen großen Motivationsschub gesorgt.


    Eigentlich war "der Westen" dabei sich selber zu degradieren. 1970 lag der Anteil am weltweiten BIP noch bei rd. 35 % (EU) und 25% (USA) - China 1%. 2017 hatte die EU 23,5 %, USA 21,8 % und China knapp 13%. Russland lag 1994 bei knapp 5 % und liegt aktuelle noch bei rd. 3%. Dieser Trend kann sich nun gewaltig verändern.


    Die Militärische "Stärke" der EU ist überproportional gesunken. Wenn der Westen nun massiv aufrüstet und Wirtschaftsbeziehungen nun wieder vermehrt auch nach den nun nötig gewordenen sicherheitspolitischen Erwägungen aufgebaut werden, wird sich vieles verschieben. Gleichzeitig wird die Nachfrage nach fossilen Energieträgern sinken.


    Und wer mir bei soviel Dynamik erzählen möchte, er wüsste wo wir in 1 Monat oder in 10 Jahren stehen, den beglückwünsche ich zu seiner Phantasie.


    Ich weiß es nicht, glaube aber das es einen Umschwung geben wird, den die meisten von uns nie erlebt haben. Ob das allerdings gut oder schlecht für mich, für Deutschland, die EU oder die Welt ist - keine Ahnung!


    Justmy2Cents

    Guten Morgen,


    ACHTUNG: Ich bin kein Steuerberater, das ist nur meine Meinung!


    Das ist kein echtes Problem.


    Ich frage mich allerdings warum der 450 EUR-Job mit Steuerklasse 6 abgerechnet wurde - ist das tatsächlich so? Üblich wäre die Anmeldung eines Minijobs. Wenn dem so ist lohnt es sich in der Tat nochmal relativ ordentlich.


    Du kannst normalerweise Deine Steuererklärung rückwirkend seit Steuerjahr 2018 abgeben. Dann macht es Sinn alle Jahre bis einschl. 2021 in einem Rutsch einzureichen. Wenn es zu Rückerstattungen kommt, wird i. d. R. von Bußgeldforderungen abgesehen.


    Wenn man gar keine Ahnung hat, mal an einen Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater wenden.


    Besten Gruß

    Guten Morgen,


    bei Vermietung muss man sehr genau hinschauen und rechnen - gerade im Moment in dem die Immobilienpreise recht hoch sind.


    Bei Eigentumswohnungen gehen von den Mieteinnahmen noch EEG-Umlage, Instandhaltungen für die Wohnungen selber und ggf. Steuern ab. Dazu kommt das allgemeine Vermietungsrisiko durch Leerstand, die Nichtzahlung von Miete, etc. Bei kleinen Wohnungen ist häufig die Fluktuation höher.


    Letztlich bedeutet ein Erbe zu erwarten eben auch nicht, dass der Erbfall auch so eintreten wird, da keiner weiß ob nicht doch noch längere Pflegezeiten den Topf ordentlich schröpfen.


    Einfache Rechnung ohne die Daten zu kennen, nur um aufzuzeigen das sich Vermietung nicht immer lohnt: Ich gehe davon aus, eine Wohnung könnte zur 25-fachen Jahresmiete (der Markt gibt teilweise auch 30x und mehr her, je nach Lage und Zustand) verkauft werden - folglich 120.000 EUR.


    Nach Abzug aller Kosten und Rückstellungen blieben tatsächliche Einnahmen von 200,- EUR pro Monat folglich 2.400 EUR pro Jahr (eine eher eine optimistische Schätzung). Das entspräche einer Verzinsung von gerade einmal 2% und läge damit deutlich unter den Erwartungen einer alternativen langfristen Geldanlage. Wenn nun noch der persönliche Grenzsteuersatz über 25 % liegt verschiebt sich das ggf. noch weiter nach unten.


    Besten Gruß

    Natürlich wurde das teilweise "versteckt". Arglistig klingt mir zu dramatisch, aber es wurde durchaus häufig mit Kalkül nicht als Preiserhöhung angekündigt. Jeden Monat lagen im Bankpostfach "Informationen zu Ihrem Konto", weil wieder irgendwelches für mich unwichtiges EU-Recht umgesetzt wird - ich habe 21 solcher Informationen gezählt. Dieses Schreiben wurde mir zudem nicht mal im Postfach des Mobilbankings angezeigt, sondern lediglich im Postfach des Webbankings (da die in der Standarteinstellung lediglich bestimmte Dokumentenarten im Mobilbanking anzeigten). Genau das wurde bemängelt.


    Zudem ging es hier häufig eben nicht um 2,50 € sondern um eine Preissteigerung von 13,90 im Jahr zu 168 EUR im Jahr. Das es anders und mit dem gleichen Aufwand geht sieht man doch jetzt: Es gab ein Pop-Up bei der Anmeldung - so wie es auch bei Werbung genutzt wird. Wo ist also das Problem?


    Zu den armen Banken: Das BGH-Urteil ist von April 21, man kann davon ausgehen, dass Fachleute schon vorher informiert waren. Meine Bank hat es erst im Januar 2022 geschafft dieses umzusetzen. Aber vielleicht sollten wir ein Spendenkonto einrichten.


    Die Meinung, dass etwas dadurch legitimiert wird, das man es einfach macht und dies rechtlich unkorrekte Verhalten dann keine Konsequenz für die Vergangenheit entfaltet (Gerichtsprozesse in Deutschland brauchen nun mal Zeit) ist typisch für dieses Land und ich finde ich immer wieder befremdlich.

    Ich habe mich seinerseits durchaus bei meiner Bankberaterin über diese Gebaren beschwert und durch das Urteil dann die Möglichkeit bekommen mein Recht einfach durchzusetzen.


    Grundsätzlich bin ich tatsächlich mit Gebühren einverstanden. Mich ärgert aber, dass jede sinnlose Werbung als Popup, Email, Telefonanruf oder Brief beim Empfänger reingedrückt wird, solche wichtigen Änderungen hingegen möglichst versteckt klamm und heimlich untergejubelt werden. Einfach mal konsequent zu Ende denken in Bezug auf den Fitnessvertrag, den Mietvertrag, den Leasingvertrag, etc.


    Von einer stillschweigenden Zustimmung zu sprechen ist überdies nicht korrekt. Ein stillschweigendes hinnehmen und Chancen und Risiken abwägen trifft es.


    Und warum ich vorher nichts gemacht habe?


    Es ist durchaus ein Unterschied, ob ich mich bei meiner Bank beschwere und ohne subjektives Wissen über die Rechtslage einen Anwalt beauftrage, denn immerhin behaupten einige Banken ja heute noch das sei alles rechtens, ODER ob mir als Verbraucher das Wissen vermittelt wird, dass ich dagegen vorgehen kann.


    Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich wie wichtig Verbraucherschutz ist.

    Aus meiner Sicht nicht rechtens, ebenso wie die Übergabe einer "renovierten" Wohnung zu verlangen. (vgl. BGH VIII ZR 109/05 oder ZR 152/05).


    Man stelle sich vor, der Mietvertrag hätte nur 6 Monate bestand (Jobwechsel, Trennung, etc.).


    Wenn überhaupt müsste das als Individualklausel in den Mietvertrag - halte ich aber für schwer umsetzbar. In diesem Fall ist es aber nicht mal im Vertrag und da vom Vermieter vorgegeben auch nicht individuell ausgehandelt.


    Es gilt also, die Wohnung ist zurückzugeben wie sie übernommen wurde, wobei kleine normale Abnutzungen hingenommen werden müssen.

    Das bekomme ich nicht hintereinander.


    Es soll jemand 40 Jahre lang 120,- EUR/m²/ Jahr bezahlen zzgl. der Indexanpassung? Und was passiert, wenn ihr sterbt? Wie hoch sind denn die Einnahmen pro m²?


    Eine Grundschuldanpassung ist eine schlechte Idee, da diese dann jährlich unnötige Kosten verursacht.


    Ich würde vermutlich ganz anders an die Sache ran gehen. Aus welchem Grund wird denn überlegt, dass Haus zum Rentenkauf anzubieten und nicht einfach zu verkaufen und das Geld dann nach belieben anderweitig anzulegen? Bei einem Rentenkauf erhöht sich ggf. das Risiko für den Käufer und das wird er einpreisen.

    Ich würde ausrechnen, welcher Betrag zu erstatten wäre.


    Ich habe von der Sparkasse ebenfalls rd. 300 EUR zurückbekommen. Dazu musste ich mir einmalig die Mühe machen alle Gebühren aufzulisten und die alten Gebühren abzuziehen und auf den Cent genau zu fordern. Auf Zinsen habe ich verzichtet.


    Als erstes kam ein Schreiben, dass man es noch prüfen müsse. Vier Wochen später habe ich Ihnen die Schadensnummer meiner Rechtschutzversicherung geschickt und höfflich nachgefragt ob ich den Fall nun in professionelle Hände geben soll oder ob wir uns einigen können. Einen persönlichen Termin habe ich davon abhängig gemacht, dass wir dann auch gleich über die Zinsen meiner bestehenden Immobilienfinanzierung unterhalten können (die Zinsen sind ja in den letzten 9 Jahren deutlich runter gegangen). Auch hier gibt es zwar einen Vertrag und eine rechtliche Grundlage - aber wenn die Sparkasse das nicht so genau nimmt, dann doch bitte gleiches Recht für alle.


    Daraufhin wurde meine Forderung beglichen, natürlich aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.


    Offtopic: Ich habe dann auch die Bank gewechselt, nicht wegen der Gebühren sondern weil die Sparkasse quasi eine Behörde ist und die meine Anschlussfinanzierung nicht hinbekommen haben. Ohne mein Zutun hätte mich diese Verwaltung rund 800 EUR gekostet.


    Jetzt bin ich bei der Commerzbank und muss sagen, dass das reine Banking bei der Sparkasse um Welten besser war. Einkäufe via Girocard wurden fast in Echtzeit vorgemerkt, Abbuchungen erschienen schon Tage im voraus als Vormerkposten, eine Überweisung an das Konto bei der gleichen Sparklasse meiner Lebensgefährtin wurde in Echtzeit ausgeführt, das kostenlose Tagesgeldkonto.


    Bei der Commerzbank verschwinden Vormerkposten gerne mal für einige Stunden, Gehaltsbuchungen werden mir erst Abends angezeigt, etc. Nichts womit man nicht leben könnte aber eben nicht so perfekt wie vorher.


    Das Banking der DKB empfinde ich als echte Kastastrophe, da es kein echtes Mobilebanking gibt und die eingebettete Webseite mit der Face-ID nicht umgehen kann.

    Ich habe auch Einnahmen aus Vermietung und nutze Wiso seit Jahren für mich und die halbe Nachbarschaft (kostenlos auf Gegenseitigkeit).


    Alleine schon, dass ich das Gerüst seit Jahren stehen habe und nicht immer alles neu Eingeben muss (Übernahme Vorjahr), macht es diese paar EUR wert. Jedes Jahr kaufen ist dabei günstiger - ca. 25 EUR zahlte ich bisher immer.

    Ich habe vor 10 Jahren eine bei der Continental abgeschlossen und die sind bis heute konstant.


    Dazu eine "niedliche" Geschichte: Ich brauche die Versicherung nicht mehr und habe angerufen, um zu erfahren wie ich diese beitragsfrei stellen könnte, da dann immer noch eine gewisse Leistung an meine Kinder ausgezahlt würde. Mir wurde eindringlich empfohlen diese zu kündigen?!?! Erst bei meiner Hartnäckigkeit mit Verweis auf die Versicherungsbedingungen wurde mit dann eröffnet, dass ein formloses Schreiben reicht. (Auch bei Beitragsfreistellung nach 10 Jahren leistet diese einen deutlichen 5 stelligen Betrag).


    Für mich war diese Option damals ebenfalls ausschlaggebend, da ich nicht erwartet habe so früh zu sterben und wenn ich schon 10 Jahre für die Nüsse zahle, dann wenigstens mit dem Mehrwert, dass bis zu meiner Rente meine Kinder zusätzlich abgesichert sind.

    Hallo,


    Grundsätzlich ist die Berechnung im Prinzip sehr einfach:


    Anfangsvermögen vor der Ehe minus Endvermögen zum Stichtag (Zustellung des Scheidungsantrags) = Zugewinn.


    Beispiel:

    M hatte vor der Ehe 100KEUR (100.000 EUR)

    F hatte vor der Ehe 100KEUR und eine Erbschaft (Haus) im Wert von 500KEUR


    Endvermögen sei 1.000 KEUR (M 150KEUR und F 850 KEUR), folglich ist der Zugewinn 1.000 KEUR ./. (100+100+500) = 300KEUR. Die Verteilung sei dabei wie folgt:


    M 50 KEUR (150 KEUR Endvermögen ./. 100 KEUR Anfangsvermögen)

    F 250 KEUR (850 KEUR ./. 100 KEUR ./. 500 KEUR)

    ==> F zahlt also 100 KEUR an M und der Ausgleich ist erledigt.


    Erbschaften und ggf. andere Schenkungen werden mit dem Wert zum Zeitpunkt des Erbes dem Anfangsvermögen zugerechnet und fließen mit dem Stichtagswert des Zugewinnausgleichs in das Endvermögen.


    Ob dieser Zugewinn nun aus einer Wertsteigerung der Immobilie (neuer Wert bspw. 600 KEUR folglich 100KEUR Wertsteigerung), aus Mieteinnahmen, Kapitalrenditen, dem Kauf einer weiteren Immobilie aus den Mieteinnahmen des geerbten Hauses stammt ist i. d. R. irrelevant.


    Wesentlich aufwendiger (regelmäßig strittig) und ohne Fachleute kaum zu stemmen ist die Bewertung des Anfangs- und Endvermögens. Hier führt u. a. regelmäßig der Umstand zum Streit, dass Immobilien um Erbschaftsteuer zu sparen häufig möglichst niedrig bewertet wurden und somit der Zugewinn nach nun objektiver Bewertung deutlich ist.


    Besten Gruß

    Guten Morgen,

    Und wie stellt man fest, dass das gegenseitige Geben nicht funktioniert? Letztendlich ist man doch wieder bei der subjektiven "Bewertung" des Gebens und dieses Ergebnis ist von den eigenen, auch moralischen, Vorstellungen abhängig. Damit wird ein Mediator versuchen die unterschiedlichen Werte dem jeweils anderen zu vermitteln. Das allerdings halte ich hier für schwierig, wenn eine Partei schlicht und ergreifend dafür bezahlt werden will, dass sie einvernehmlich ein bestimmtes Lebensmodell gewählt haben.


    Welche Fehler wurden denn begangen und wie hätte es besser laufen können? Um auch nur im Ansatz eine solche Einschätzung geben zu können bedürfte es doch wesentlich mehr Informationen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es immer schwierig ist, wenn einer in der Partnerschaft wesentlich vermögender ist als der Andere.


    Das Erbe ist ja nun schon eine Weile vorhanden und auch das Haus. Ich unterstelle, dass bis heute alle davon profitieren. Solange die Beziehung gelebt wird ist es auch gleich, wem was rechtlich gehört. Nun, da es ggf. dem Ende des gemeinsamen Lebensabschnitts zugeht stellt einer fest, dass man von dem Erbe nichts bekommt - unabhängig davon ob eine Ehe vorliegt oder nicht. Und das ist in der Tat problematisch.


    Zum Wohnrecht ist zu sagen, dass regelmäßig derjenige im Haus wohnen bleibt, bei dem die Kinder ihren Lebensmittelpunkt haben.

    Da hätte ich eine klare Meinung: Weder das Haus, noch ein Ausgleich stünden im Raum. Beide wollten Kinder und beide haben dazu Opfer gebracht. Das was die Beziehung wirtschaftlich hervorgebracht hat wird aufgeteilt. Nicht zu vergessen, dass von den 7 Jahren 3,5 Jahre Jobsuche waren... Und dann wäre da noch die Frage, welche Wohnkosten hatte die Partnerin denn in der Immobilie - wurde eine fiktive Miete angesetzt? Hier dürften ja auch Vorteile für die Partnerin bestanden haben.


    Warum sollte Deine Partnerin besser gestellt werden, als eine Ehefrau?


    Ich würde ebenfalls über einen Rentenausgleich nachdenken, der allerdings nicht allzu groß ausfallen dürfte bei 7 Jahren, welche ja zum Teil durch Kindererziehungszeiten Rentenpunkte bei ihr eingebracht haben.


    Bei den 1.800 EUR monatlich für die Kinderbetreuung ist noch zu bedenken, dass dies ja nur die Hälfte ist - da es ja auch ihre Kinder sind müsste der Ausfall also glatt doppelt so hoch sein ;-)

    Na na na... die Frau halt 7 Jahre kostenlos gewohnt und sich durchfüttern lassen... und sollte froh sein, dass der fleißige Partner ihr dies nicht in Rechnung stellt. Moralisch hätte er ja schon einen Anspruch darauf, oder?

    Ich unterstelle die (stillschweigende) Vereinbarung einer kümmert sich maßgeblich um Haushalt und Kinder und der andere um das Einkommen. Ich sehe dann beide Leistungen als gleichwertig an. Die Meinung, dass jemand der "nur" Haushalt und Kinder versorgt als nicht fleißig angesehen wird teile ich nicht.

    Ich finde es durchaus bemerkenswert, wie sehr doch immer noch das Rollenbild der 50er Jahre in den Köpfen ist.


    Die Partnerin hat vor den Kindern nicht "richtig" gearbeitet, dann sieben Jahre ihren Karrierebeginn der Kinder wegen nach hinten geschoben und arbeitet nun Vollzeit. In wie weit sie (nicht die Kinder) damit jetzt noch von ihrem Partner abhängig ist, kann ich dem Text nicht entnehmen und ist auch gar nicht Gegenstand.;)


    Wenn der Mann neben dem Haus Vermögen aus den Familieneinkünften aufgebaut hätte (was ich hier ebenfalls nicht lese), dann hätte sie selbstverständlich einen "moralischen" Anspruch auf einen Teil. Eine moralische Entschädigung für Ihren Karriereverzicht aus dem Haus würde aber im Mindesten mal voraussetzen, dass eine Karriere überhaupt abgestrebt wurde.


    Ich kenne durchaus Frauen, die vor der Ehe Tochter waren und nicht oder kaum gearbeitet haben, in der Ehe dann Hausfrau und mit den Kindern endlich einen Grund hatten nicht arbeiten zu müssen.


    Genauso kenne ich viele Frauen, die mit Kindern Karriere gemacht haben.

    Keine Angst, dazu braucht es mich nicht. Das schaffen die Städter ganz alleine indem sie Politik fordern, die die Realität außerhalb der Städte vollkommen ignoriert

    Die Realität wird insgesamt ignoriert. Bestes Beispiel dazu ist gerade die Impfpflicht - und dieses Vorgehen lässt sich auf mittlerweile alle Bereiche übertragen.


    Wir möchten das Bauen klimaneutral, günstiger und zügiger wird - steht sinngemäß im Koalitionsvertrag. Möchte ich auch - geht aber nicht und kann nicht funktionieren. Das weiß im Grunde auch jeder Politiker und daher:


    Die (grundsätzlich) reichen Vermieter sollen das stemmen um die armen Mieter nicht noch weiter zu belasten. Macht ja eigentlich keinen Sinn, wenn doch alles günstiger werden soll - oder doch nicht?!


    Beachtliche Teile der Klimaziele werden durch Selbstbetrug erreicht. Das beginnt bei den derzeit unrealistischen Recyclingquoten der Lithiumakkus und endet im Emissionshandel.


    Ich lehne mich zurück und warte mal gespannt was da auf mich zukommt.