Beiträge von K. Fee

    Für dich und deine Frau hoffe ich doch, dass das leicht übertrieben war 😉

    Ansonsten vielleicht öfter mal auf deine Frau hören ^^

    Fragwürdig ist auch, dass mein Gehalt im gemeinschaftlichen Konto ankommt. Ist das juristisch eine Schenkung? Schenkungen sind beim Finanzamt anzumelden. Müsste ich das jeden Monat machen? Für mich sind das typisch deutsche Probleme.

    Ja, wobei Aufwendungen für den gemeinsamen Lebensunterhalt nicht zur Schenkung gerechnet werden, also nur was deine Partnerin letztendlich monatlich durch dein Gehalt an Vermögenszuwachs hat. Bei Freibeträgen von 500.000€ alle 10 Jahre ist das aber praktisch in den meisten Ehen kein Problem ;)

    Was mich viel mehr wundert, dass es m.W. bei Tot eines Partners keinen Zugewinnausgleich gibt. Ist doch auch ein Ende der Ehe. Für die Erbschaftssteuer zählt aber wieder das eigene Vermögen ohne Ausgleich.

    Gibt es schon ;) Beim Erbe spiegelt sich das in Form des gesetzlichen Erbteils wieder, daher unterscheidet sich dieser auch je nach Güterstand. Bei Zugewinngeneinschaft und Kindern z.B. bekommt der Ehepartner die Hälfte, das setzt sich zusammen aus einem Viertel Erbanteil Ehepartner plus ein Viertel pauschaler Zugewinnausgleich. Glaub man könnte sogar beantragen statt dem pauschalen Zugewinnausgleich einen tatsächlichen zu machen, wenn man glaubt dann mit Erbschaftssteuern und so besser zu fahren.

    Bin aber kein Jurist.

    Mir ist sehr wohl bewusst, dass das bei weitem nicht immer so ist. Da sind wir aber wieder bei einer generellen Frage: Darf der Staat auf die Eigenverantwortung der Familien setzen oder wie weit muss er steuernd eingreifen, damit es nicht ungerecht in Familien zugeht.


    Staatliche Fürsorge vs. staatliche Bevormundung. Das wird in der Bachelorarbeit kaum final gelöst werden können ...

    Inwiefern wäre die Abschaffung des Ehegattensplittings eine staatliche Bevormundung?? Es werden lediglich andere Anreize gesetzt.


    Zwei Punkte die ich gern noch anmerken möchte:

    - Es gibt zwar den Zugewinnausgleich, der kommt aber erst bei Scheidung zum tragen. Während einer Ehe gehört rechtlich nach wie vor jedem 'sein' Geld. D.h. wenn es mal nicht mehr so rosig läuft und der besser oder sogar alleinverdienende Partner nichts abgeben möchte bist du als Hausfrau/Kindererziehende erstmal schlicht von deinem Partner abhängig

    - Trotz Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich steht derjenige, der sich mehr um Haushalt und Kinder gekümmert hat danach meist schlechter da. Denn nach langer Abwesenheit oder nur Teilzeit hat msn einfach nicht mehr die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt. Dieser 'Verlust' im Wert der eigenen Arbeitskraft wird aber nicht ausgeglichen

    Konsequenterweise müsste dann der Partner Anrecht auf öffentliche Leistungen ohne Anrechnung der Einkünfte des Partners haben. Das ist absolut schief.

    Wenn ich mich richtig erinnere wird z.B. bei Hartz-IV auch das Einkommen des Partners unabhängig ob verheiratet oder unverheiratet berücksichtigt (Bedarfsgemeinschaft).

    Dafür eine (geringe) steuerliche Besserstellung (was ja nicht heißt, dass ich vom Staat was bekomme, sondern lediglich, dass er mir von meinem sauer verdienten Lohn weniger wegnimmt) zu erhalten, erscheint mir billig.

    Schwierig... diese steuerliche Besserstellung nützt nämlich auch nur Paaren mit sehr unterschiedlichem Einkommen. Ein Paar, bei dem beide gleich viel verdienen hat erstmal keinen steuerlichen Vorteil, aber trotzdem eine gegenseitige Fürsorgepflicht.

    Ich kann die positiven Kommentare zur Abschaffung nicht nachvollziehen. De facto bedeutet dies, dass das Existenzminimum eines Partners, der weniger als den Grundfreibetrag verdient, für das Paar/Familie nicht mehr steuerfrei ist. Konsequenterweise müsste dann der Partner Anrecht auf öffentliche Leistungen ohne Anrechnung der Einkünfte des Partners haben. Das ist absolut schief.

    Das ist natürlich eine politische Diskussion ;)

    Ich für meinen Teil verstehe nicht, warum verheiratete Paare ohne Kinder steuerlich begünstigt werden sollen, also würde das nicht am Familienstand 'verheiratet' sondern den zu versorgenden Kindern festmachen.

    Nach meiner Info wird die gemeinsame Veranlagung abgeschafft, wodurch dann alle höhere Steuern zahlen, die unterschiedlich hohe Einkommen haben. Dadurch wird dann eine Verschiebung der Arbeitsintensität steuerlich erzwungen, was ja das politische Ziel ist.

    Schön wär's, aber soweit ich das gelesen hab sollen doch nur die Steuerklassen III und IV abgeschafft werden, nicht das Splitting selbst?

    Irgendjemand muss die Aktien ja aber gekauft haben.

    Schließlich sind die nicht weg.

    Alle noch da.

    Nur in anderen Depots!

    In meinem z.B. ;) Gestern nochmal Sparplan erhöht nachdem ich gesehen habe, dass ich bei einzelnen Positionen schon bei -20% bin.

    Für mich ist's aber auch einfacher, hab noch bissl über 30 Jahre bis zur Rente, wenn's also die nächsten 15-20 Jahre schlecht läuft an der Börse wär das für mich super (solangs dann anschließend wieder bergauf geht)

    Was kann ich dagegen tun?

    Habr ihr irgendwelche Methoden, die uns helfen könnte?

    Ehrlich zu dir selbst sein. Nicht gleich wieder alles investieren sondern nur soviel wie du notfalls komplett abschreiben kannst. Dann abwarten wie du dich damit fühlst und nur wenn es sich okay anfühlt auf mehr Geld langfristig zi verzichten nochmal mehr investieren.

    Was vielleicht auch hilft: Bau dir ein großes Polster auf dem Tagesgeld auf, vom dem du x Monate zehren kannst. Erst danach wieder investieren. Und ich meine jetzt nicht 3 Monate Notgroschen sondern vielleicht 1-2 Jahre oder so. Soviel dass du dir denkst ok, wenn jetzt alles schief geht (Job weg, Depot am Boden) kann ich immer noch in Ruhe planen etc.

    Mein Gefühl sagt wenn ich 80% des Vermögens im Depot habe reagiere ich deutlich emotionaler auf Schwankungen als wenn ich da vielleicht 40% drin hab ;)

    Da ich meine MSCI beim Kurs von EUR69,502 verkauft habe - macht es heute Sinn meine ETF “zurück zu kaufen” ?

    Wenn du ihn heute günstiger kaufen kannst macht es rechnerisch natürlich Sinn jetzt wieder einzusteigen - wenn du denn überhaupt wieder einsteigen willst!

    Im Endeffekt kannst nur DU dir das beantworten, ob du in Zukunft besser mit Kurseinbrüchen (-10%, - 20% oder noch mehr) umgehen kamnst oder wieder panisch verkaufst dann, weil diesmal wirklich alles GANZ anders ist ;)

    Es gibt viele Unternehmen die sehr viele Kunden haben, aber das in keinster Weise die Qualität widerspiegelt... ich denke da z.B. an ein IT Unternehmen mit 3 Buchstaben, deren Software in fast jedem Großkonzern im Einsatz ist obwohl die User Experience meines Erachtens einfach nur katastrophal ist ;)

    Man kann die Karte auch ohne App benutzen. Bisher komme ich noch recht gut zurecht ohne irgendeine DKB-App, die bekanntermaßen grottenschlecht bewertet sind.

    Man kann die Karte nutzen, ja, aber verwalten also z.B. für gewisse Länder sperren geht nur in der App.

    Ich war zuerst bei SC wegen der niedrigen Kosten, habe aber zur DKB gewechselt. SC ist günstig und hat ne sehr ansprechende App, allerdings verleitet die auch geradezu zum vielen Handeln ;) Der eigentliche Grund aber warum ich zur DKB gewechselt bin ist, dass mir bei SC die konsequente 2FA fehlt. DKB ist natürlich etwas teurer aber je nach Sparrate fällt das nicht so ins Gewicht. Außerdem kann man Sparpläne bis 10.000€ anlegen und so auch mal günstig einen größeren Einmalbetrag anlegen, bei ING geht z.B. nur bis 1000€.

    Im Zuge des Depotübertrags hatte ich sowohl mit dem Support von SC (Chat) als auch DKB (Kontaktformular) zu tun und bei beiden immer recht schnell (1-2 Tage) Antwort bekommen. Wobei der Übertrag sehr lange gedauert hat und gefühlt erst was gemacht wurde als ich nachgehakt hab, was meiner Meinung nach an der abgegebenden Bank (also Baader) lag.

    Hallo zusammen,

    habe jetzt meine neue DKB Debitkarte bekommen und so wie ich das verstehe kann man diese nur noch in der neuen DKB App verwalten, nicht mehr in der DKB Banking App.

    Meine Erfahrung mit der neuen App lässt leider bisher zu wünschen übrig, ständig Fehlermeldungen etc.

    Wie sind eure Erfahrungen?

    Ich war zuletzt in der Filiale um meinen Freistellungsauftrag zu ändern, weil das bei der Postbank leider nicht online geht :rolleyes:

    Oder um es anders zu formulieren: Mir fällt kein Grund ein was ich in einer Filiale erledigen sollte, was man nicht auch als Onlineservice bequemer anbieten könnte, zumal Bankfilialen meist auch wahnsinnig arbeitnehmerunfreundliche Öffnungszeiten haben.

    Bzgl. Fremdwährung, diese hebe ich einfach im jeweiligen Land vor Ort mit der Kreditkarte ab, ist komfortabel und meist auch günstiger.