Beiträge von Lampe

    Kannst du mir noch sagen, wo ich genau diese Angaben finde?

    Hast du mir vielleicht einen Link, wo ich das nachlesen kann?

    —> Da gibt es ein Blatt namens „Sonderbedingungen zum Handel mit ETF“ oder so ähnlich, das im Internet interessanterweise nicht auffindbar ist. Dieses unterschreibst Du aber und es wird Dir auch ausgehändigt, bevor Du das erst mal ETF im DekaBank-Depot kaufen kannst.

    Dass ich keinen Quatsch erzähle kannst Du in diesem Dokument hier in der Beispielrechnung auf S. 16 sehen:

    https://deka.de/site/dekade_pr…ekaBank_Institutsinfo.pdf


    Ich hab noch mal selber nach öffentlich zugänglichen Quellen gesucht, komm dabei aber nicht weiter.


    Was hat es denn auf sich mit der Info in folgenden drei Quellen (sind DEKA-Internetseite und dort verlinkte Produkt-PDFs):

    * https://www.deka-etf.de/etfs/Deka-MSCI-World-UCITS-ETF ?

    * https://www.deka-etf.de/documents/kiid_50_20220207_de.pdf

    * https://www.deka-etf.de/docume…lsheet_50_20211231_de.pdf


    Da steht Folgendes:


    Gebühren

    Ausgabeaufschlag bei Erwerb

    über KVG 2,00%

    über Börse 0,00%

    Rücknahmeabschlag bei Verkauf

    über KVG 1,00%

    über Börse 0,00%


    bzw.


    Einmalige Kosten vor und nach der Anlage:

    Ausgabeauf- und 2,00 %

    Rücknahmeabschläge 1,00 %


    bzw.


    Ausgabeaufschlag

    maximal 2,00 % des Anteilwerts

    derzeit 2,00 % des Anteilwerts

    Rücknahmeabschlag

    maximal 1,00 % des Anteilwerts

    derzeit 1,00 % des Anteilwerts


    Wie passt das zusammen mit dem, was du genannt hast und was sich in deinem verlinkten Dokument ab Seite 16 als Beispielsberechnung für Deka MSCI World UCITS ETF findet mit:

    Einstiegskosten: 1 %,

    laufende Kosten pro Jahr: 0,34 %

    Ausstiegskosten: 0 %


    Sind "Einstiegskosten" hier und "Ausgabeaufschlag" dort schon das Gleiche?

    Oder sind das unterschiedliche Kosten und ich versteh die Zusammenhänge und die hier gewählten Begrifflichkeiten nicht?


    Ich hab insgesamt drei verschiedene Begriffe gelesen:

    1. Ausgabeaufschlag, 2. Einstiegskosten und 3. Orderentgelt.


    Meine Vermutung war/ist:

    Mit 1. und 2. ist das Gleiche gemeint, nämlich ein prozentualer Aufschlag auf den Kaufpreis?

    3. wäre ein fester Betrag, der für eine Transaktion fällig werden kann, was hier beim ETF-Kauf aber nicht der Fall ist.


    Richtig so?


    Und/oder kommen die Unterschiede daher, dass ich unterscheiden muss zwischen den Kosten, die DEKA angibt und denen, die die Sparkasse nachher als Dienstleister berechnet?

    Und zweiteres sind dann Informationen, die ich als Kunde tatsächlich erst beim Gespräch mit dem Berater erfahre?

    Um wessen Interessen geht es denn?

    Entweder ist er ehrlich und gibt dir Antworten auf deine Fragen (zum Procedere), oder er malt dir etwas auf die Backe... und damit ist er dann wegen Unglaubwürdigkeit 'gestorben'.

    Wenn du jetzt schon an seiner Integrität zweifelst, wird es doch so langsam Zeit sich nach einer Alternative umzusehen...

    Du hast recht, nicht von vornherein negativ denken, geben wir ihm eine Chance.

    ...In dieses Depot kann er dann auch direkt den ETF kaufen. Die Kosten beim Kauf betragen 1%, bei Verkauf fallen keine Gebühren an. Kauf ist als Einzelkauf oder Sparplan möglich....

    Kannst du mir noch sagen, wo ich genau diese Angaben finde?

    Hast du mir vielleicht einen Link, wo ich das nachlesen kann?


    Ich bin etwas verwirrt, weil ich dachte, ich hätte unterschiedliche andere Angaben gefunden, 2,5 % für Sparpläne und einen fixen Betrag für Einzelkäufe.

    Vielleicht waren das Zahlen für s-broker, ich möchte das aber für mich klären können ;-)

    ... da würde ich doch einfach einmal den 'Bankberater' kontaktieren und ihn diesbezüglich 'ausquetschen' ;-)

    Die Konstellation ist halt etwas zweischneidig.

    Ich würde damit den Bankberater nach Argumenten fragen für eine Anlageform, die für ihn wahrscheinlich weniger lukrativ ist als die, die er bisher selber vorgeschlagen hat.

    Was soll er da antworten?

    Ich hab noch mal weitergegoogelt.

    Die "offiziellen" Antworten auf meine letzten Fragen, sind wohl die, die sich im Preis- und Leistungsverzeichnis fürs DekaBank Depotfinden, bspw. in dem unter

    https://www.ksk-limburg.de/con…rzeichnis-deka.pdf?n=true


    Da gibt es einen Punkt "Influsivleistungen Deportführung".

    Das würde ich jetzt so verstehen, dass die DEKA selber als Service eine Telefonhotline anbietet, wo man Änderungen vornehmen kann.


    Ob der vertraute Bankberater damit nach Vertragsabschluss komplett außen vor ist oder doch noch nicht ganz, lässt sich damit natürlich nicht eindeutig beantworten.


    ## Ab hier Zitat: #####

    Inklusivleistungen Depotführung.

    * CallCenter-Leistungen (ausgenommen Telefonkosten) Servicenummer (0 69) 71 47- 6 52

    * deka.de (Depotführung über Internet und Telefon)

    * Einrichtung, Änderung und Dynamisierung von Sparplänen (ab Betragshöhe 25,00 EUR) und Einrichtung und Änderung von Auszahlplänen

    * Auftragserteilung ab Betragshöhe 25,00 EUR möglich

    * ... (einige weitere Punkte)

    Nochmals danke FinanzPanda


    Wie ich gesehen habe, existiert tatsächlich bereits ein DEKA-Depot (die Variante für 19,50 Euro im Jahr, also die Nicht-nur-Online-Variante). Weder für dieses Depot noch für irgendwelche anderen Sparkassen-Konten existiert aber ein Online-Zugang.

    Da hab ich jetzt noch weitere für mich wichtige Frage:


    1. Sind diese zwei Bereiche, DEKA-Depot hier, verschiedene Sparkassen-Konten dort, immer getrennt?


    2. Kann man sich beispielsweise nur für das DEKA-Depot einen Online-Zugang einrichten, über den man nur auf dieses Depot Zugriff hat, nicht aber automatisch auch auf die ganzen anderen Sparkassen-Konten?



    Die Grundidee wäre, wie gesagt, einmalig am Schalter Einmalzahlungen und/oder Sparpläne einzurichten und das dann laufen zu lassen.

    Für den Fall, dass man doch mal kurzfristig was ändern möchte, was kann man machen?


    3. Wie sieht es aus mit der Möglichkeit, seinen Bankberater zu kontaktieren und diesen zu bieten, was zu ändern? Ist das überhaupt möglich?


    4. Falls ja, kostet das dann extra und wenn ja, wieviel?

    Oder ist es in den 19,50 Euro Jahresgebühr fürs Depot drin?

    Oder läuft sowas auf individueller Kulanzbasis à la "Ja, dass kann der Bankberater ab und zu schon für Sie als Kunden machen, aber Sie dürfen es natürlich nicht übertreiben..."


    5. Oder ist ein eigener Online-Zugang aufs Depot doch die beste Wahl (da geht es wieder zurück zu Frage 1 und 2).

    Danke für deine Antwort, FinanzPanda


    Deine Hinweise zu Verwandschaftsverhältnis und der Frage, ob risikobehaftete Anlageformen überhaupt passen, sind gut und richtig. Aufgrund der konkreten Situation glaube ich aber damit gut zurecht zu kommen.


    Die konkrete Situation ist diese:

    Der Vater hat ein paar alte auslaufende "klassische" Verträge (Bausparsachen, Zuwachssparen) und das, was ihm als Neu-Anlage empfohlen wird und wo er bereits kleinere Summen investiert hat, sind andere, mir ziemlich kompliziert erscheinende Anlageformen.


    Was ich im Kopf habe, sind Begriffe wie DEKA Express Zertifikat (Relax).

    Ich durfte mir die Infomaterialien anschauen, hab versucht, die Modelle zu verstehen und hab behalten, dass die Verzinsung gebunden ist an einen Referenzwert, dass es unterschiedliche Stichtage gibt, wo mit diesem Referenzwert verglichen wird und je nachdem dann das ein oder das andere passiert.


    Darüber im Detail diskutieren, möchte ich nicht.

    Was ich nur sagen will, ist dass die vorgeschlagenen und teilweise bereits abgeschlossenen Anlageformen auch risikobehaftet sind und meinem Eindruck nach sogar deutlich komplizierter und schwerer zu verstehen sind als das Investieren in ein paar ETFs.


    Meine Gedanken und Fragen sind nun die:

    Wenn das Eröffnen eines anderen Depots (speziell wenn dann auch noch Video-Authentifizierung nötig ist) und das eigenverwantwortliche Kaufen und Verkaufen über eine Online-Plattform und das damit verbundene Pflegen von Passwörtern einfach viel zu kompliziert ist und von daher nur Anlageformen in Frage kommen, die bei der lokalen Sparkasse oder Volksbank verfügbar sind, was ist dann das Bestmögliche.


    Mein Gefühl ist, dass die hier vorgeschlagene Variante (DEKA-Depot + paar ETFs) vor diesem ganzen Hintergrund und im Vergleich mit den anderen erwähnten Alternativen sehr gut dasteht.


    Sehr gerne Meinungen dazu.

    Ehrlich gesagt, hoffe ich natürlich auf Bestätigung ;-)

    Vielen Dank für deinen Beitrag FinanzPanda.

    Ich bin am Suchen nach genau so einer Möglichkeit der Kombination von bestehender Sparkassen-Beziehung und ETFs, weil ich meinen Vater bei der Geldanlage unterstützen will und er der Typ ist, der seit Jahrzehnten bei der Sparkasse ist und am liebsten so wenig wie möglich ändern will.

    Ich suche also eine möglichst einfache Möglichkeit, 2 bis 4 ETF-Sparpläne einzurichten und dabei gefühlt in vertrautem Terrain zu bleiben (also bspw. unterschreiben in der bekannten Filiale, beim bekannten Berater).


    Wäre das bei deiner/bei Finanz-Pandas Vorschlag so möglich?


    Will ich die Sache hinkriegen, muss ich selber genau wissen, was geht und wie es funktioniert, um alles erst dem Vater erklären und ihn überzeugen zu können und um später dann gegenüber dem Bankberater auch klar und wissend argumentieren zu können.


    Kurz verwirrt war ich über die genannten Kosten, 12,50 Euro und 1 %.

    Ich hatte was im Kopf von 2,5 %. Sind das die Kosten von s-broker? Und ist s-broker quasi der Broker der Sparkasse und damit eine weitere Möglichkeit, DEKA-ETFs zu kaufen?

    Insgesamt verstehe ich das Zusammenspiel von Sparkasse, s-broker und DEKA noch nicht ganz.


    Vielen Dank an alle, die zu meiner weiteren Erhellung beitragen ;-)