Beiträge von Frostbeule

    Guten Morgen,

    ich würde die Bewertung gerne auf sämtliche, von FTE empfohlene Neobroker ausweiten, wenn es okay ist. Ich möchte starten und habe mir im Zuge dessen die realen Feedbacks der Nutzer:innen unter „Nutzer – Erfahrungen“ hier im Forum angeschaut. Keiner schneidet wirklich gut ab. Die Rede ist von schlechtem Kundendienst bei Fragen (keine oder sehr späte Antworten), keine Auflistung der Kosten vor Order, keine korrekte Darstellung der Einstandskurse, Steuerunterlagen nicht bereitgestellt, Kurse weichen von Realtime Kursen ab, keine Kontoauszüge, sogar oft: Geld ist verschwunden. Usw.

    Ich habe nicht vor, viel zu traden. Dennoch werde ich als blutiger Anfänger Fragen haben und bei all der Unsicherheit, die das Thema Aktien per se mit sich bringt, möchte ich mich auf exakte Darstellung und Arbeitsweise eines Depotanbieters verlassen können. Ich würde dafür sogar höhere Kosten in Kauf nehmen, aber selbst bei Banken gibt es bei den Nutzer – Erfahrungen diese negativen realen Feedbacks. Während ich sie las, habe ich mich schon gefragt, warum FT diese Broker trotzdem empfiehlt…

    Das stresst mich und verzögert meinen Einstieg. Ich als Frau möchte mein Erspartes mutig in einen ETF investieren und danach buy and hold praktizieren, aber mich nicht dann doch ständig über dilettantische Dienstleistungen ärgern oder ständig alles kontrollieren müssen. Mir würde reichen zu VERSTEHEN, was mit meinem Geld im Laufe der Jahre passiert und genau das setzt eine saubere Arbeitsweise voraus. Daher beschäftige ich mich lieber vorher, jetzt bei der Auswahl, intensiv damit, damit eine gewisse Ruhe einkehren kann.

    Ich arbeite seit 30 Jahren selbst im Verkauf und weiß: eine schicke Homepage und Anzuckern durch Geschenke kann jeder. Aber der wirkliche „Wert“ eines Unternehmens für den Verbraucher zeigt sich in einer guten Problemlösung.

    Was nun? Muss ich mich damit abfinden, dass es eine verlässliche Arbeitsweise bei Neobrokern nicht gibt?

    Meine Kinder haben, seit sie 14 sind, ein Konto bei der GLS Bank.

    Es ist Deutschlands ökologischste Bank (am besten selbst googeln) und der Fairfinanceguide bescheinigt ihr die beste Bewertung (http://www.fairfinanceguide.de, eine höchst interessante Seite!).

    Mir war wichtig, dass sie ein „grünes“ Girokonto haben, um sie frühzeitig mit nachhaltiger Geldanlage in Kontakt zu bringen. Sie sind bis heute dort geblieben und sehr sehr zufrieden mit der Abwicklung und der App.

    Kontoeröffnung absolut einfach, jederzeit ein super Kundendienst (da arbeiten noch vernünftige Menschen). Bis 18 kostenlos, danach ein Euro pro Monat. Die Beratung erfolgt nicht provisionsorientiert.

    Hallo Adrianberg, dir auch vielen Dank für die Rückmeldung! So macht es Spaß, solche Tipps weiter zu geben. Es gibt so viele Organisationen vor Ort, die Gutes tun, jedoch einen niedrigen Bekanntheitsgrad haben. Ein Beispiel neben vielen anderen: ich habe letztens einen Brotbackautomaten (selbst für kleines Geld wollte ihn bei eBay Kleinanzeigen niemand haben) an unser Sozialkaufhaus gespendet: sie haben sich wie Bolle gefreut. Macht einfach glücklich! Und immer schön über Smile.amazon.de (wenn man überhaupt bei A. bestellen möchte) und gooding.de bestellen….😉😊 macht keinen Umstand, bringt aber der ausgewählten Hilfsorganisation sehr viel. LG

    Hallo Adrian, falls ihr das Sterillium nicht verkaufen konntet:

    • an vielen Kirchengemeinden gibt es mittlerweile den „Fairteiler“ - ein kleines Häuschen, in das man vor allem Essen hinein stellen kann, das man selbst übrig hat und andere noch gebrauchen könnten. Thema hier: lieber abgeben als wegschmeißen.

    • Deiner ortsansässigen Tafel spenden

    • Hilfsorganisationen von Obdachlosen spenden

    Bitte nicht entsorgen, es gibt genügend Menschen, die sich Hände-Desinfektionsmittel nicht regelmäßig leisten können. Ein abgelaufenes Produkt desinfiziert immer noch ein bisschen mehr als keins.

    Ich danke euch Hasen herzlich für diese (einhellige) Rückmeldung und Eure Zeit. Ich werde hier weiter surfen und mich bilden und dann starten. Und ja, was mich noch stresst, ist die Aktienlage, wenn ich in der Rente regelmäßig Geld entnehmen „muß“, um klar zu kommen. Doch eine Vogel Strauß-Haltung macht auch keinen Sinn und ich blicke optimistisch in die Zukunft. Vor allem möchte ich dann kein schmutziges Geld, ich könnte mir dann nicht mehr morgens im Spiegel begegnen.

    Alles Gute für Euch und alle vom Krieg betroffenen MENSCHEN

    Guten Abend an alle,

    ich habe noch keine ETF‘s, wollte aber jetzt starten und einen größeren Teil meines Ersparten in einen empfohlenen nachhaltigen MSCI-ETF zu investieren.

    Ich eiere schon eine Weile damit rum, doch wenn er wirklich mind. 15 Jahre Zeit bekommen soll, sich zu entwickeln, müsste ich jetzt mal beginnen. Sollte ich??

    Ich habe bei Finanztip und Saidis Podcast genügend gehört, dass man langfristig immer mit Kursschwankungen zu rechnen hat, immer wieder der Rat durch zu halten und nicht zu verkaufen. Aber ich frage mich, ob es zur Zeit auch sinnvoll ist zu STARTEN. Auf dem Tagesgeldkonto kann ich ja zuschauen, wie es durch die steigende Inflation - garantiert - täglich an Wert verliert.

    Ihr merkt schon, ich bin absolute Beginnerin und freue mich über Für’s und Wider’s von alten Hasen. Vielen Dank.