Beiträge von Seo

    Ich nutze berufsbedingt seit Jahren unzählige verschiedene Karten, aber sowas ist mir noch nie untergekommen. Wenn sie defekt ist, ist sie defekt, dann klappts auch nicht nach 10mal rumprobieren…

    Du bist gerade in der Ersatzversorgung, weil du keinen gültigen Vertrag hast. Und die ist auf 3 Monate begrenzt, danach landest du automatisch in der Grundversorgung.

    Alles rechtens.

    Such dir einen anderen Versorger, in der Ersatzversorgung hast du keine Kündigungsfrist. Noch solltest du was finden, was weniger als 800€ kostet. Aber mehr als 320€ wirds wohl auch werden.


    So wirds jetzt in nächster Zeit vielen gehen, das ist ne tickende Zeitbombe….

    Und mir scheint, vielen ist es immer noch nicht bewusst, was da auf sie zukommt.

    Wir sind seit 9 Jahren verheiratet und haben schon immer ein gemeinsames Konto. Jeder nimmt sich was er braucht, größere Ausgaben werden vorher besprochen, und gut ist.

    Ich fang doch nicht an, mit meiner Frau auszurechnen, wer wieviel zum Haushaltseinkommen beiträgt und wer daher soundso viel Prozent vom Lebensmitteleinkauf zu tragen hat, oder so.

    Es gibt kein mein oder dein, nur ein „unser“.

    Vielleicht funktioniert das aber auch nur, weil wir beide keine kostspieligen Hobbys haben, keine Ahnung.


    Jeder sollte es mit seinem Partner so handhaben, wie es für beide am Besten passt, und nicht schauen, wie es andere machen.

    Es gibt mittlerweile Versicherer, die eine Bauherrenrechtschutz anbieten. Aber ob die was taugen kann ich nicht beurteilen.

    Was mir beim schnellen Drüberschauen aufgefallen ist: die Haftungssumme ist oft recht klein. Ob das dann Sinn macht, muss du selbst entscheiden. Wenn man mit einem renommierten Bauunternehmen aus der Region arbeitet kann man imo drauf verzichten.

    Bauherrenhaftpflicht ist imo ein absolutes Muss, genauso wie eine Feuerrohbauversicherung.

    Bauleistungversicherung ist ein typisches Kann, nicht Muss.

    Ich hatte eine, und würde es auch empfehlen. Wenn ich mich recht erinnere war die auch nicht sehr teuer.

    Nein, für Einfamilienhäuser gibt es so eine Regelung nicht.


    Was die Warmwasseraufbereitung angeht, stimme ich dir zu. Es ist ein Irrsinn, wenn (in einem Einfamilienhaus) die Gastherme den Warmwasserspeicher ständig z.B. auf 60 Grad zu halten versucht.

    Wenn die Solarthermie nichts liefert, lade ich auch nur einmal morgens den Speicher, das reicht für den ganzen Tag.


    Bei der Heizung habe ich aber festgestellt, dass wir weniger Gas verbrauchen, wenn sie kontinuierlich durchläuft. Ich hatte mit Nacht- und Tagabsenkung experimentiert, aber da hatten wir mehr Verbrauch als jetzt. Jetzt sind alle Raumthermostate voll aufgedreht und die Heizung läuft mit einer sehr niedrigen Heizkurve durch. Dadurch ist die Vorlauftemperatur bei uns sehr niedrig. Selbst an den kältesten Tagen steigt sie nicht über 28 Grad. Das geht aber nur, wenn die Anlage hydraulisch abgeglichen ist. Theoretisch könnte ich die Heizkurve noch weiter absenken, aber dann müsste ich eine Zusatzheizung ins Familienbad stellen, sonst wir es da nicht mehr richtig warm.

    Welches Baujahr hat denn euer Haus?


    Das die Installateure die Heizung nicht wirklich optimieren, bzw. lieber „auf volle Pulle“ stellen, ist wohl so üblich. Ich nehme mal an, sie gehen davon aus, dass es weniger Beschwerden gibt, wenns mollig warm ist. Zumindestens war das vor den Preissteigerungen so.

    Ich musste nach dem Einzug auch erst mühsam die Heizkurve und anderes einstellen. Das kann man übrigens nur tun, wenn es wirklich kalt ist. Bei mir hat es eine gesamte Heizperiode gedauert, bis ich zufrieden war. Gelohnt hat es sich, wir sind bei 8.000-8.500 kWh Gasverbrauch pro Jahr angekommen, bei 208qm Fläche. Ohne zu frieren wohlgemerkt.

    Viel mehr sparen können wir nicht. Ich wüsste jedenfalls nicht wie. Ausser halt wirklich zu frieren.

    Damit rechne ich auch.

    Andererseits kenne ich es aus meiner Zeit bei einem lokalen Stromanbieter, dass man sich die voraussichtlichen Energiemengen mehrere Jahre im Voraus sichert. Damals wurde das jedenfalls so gehandhabt. Ich bin 2017 dort weg, und eine meine letzten Amtshandlungen war noch der Kauf von Strommengen, die 2022 abgerufen werden.

    Insofern erstaunt es mich jetzt schon, dass die Gasanbieter ganz offensichtlich ihre benötigten Mengen ganz kurzfristig einkaufen…?

    Ich hab mir in unserem Neubau 2020 noch eine Gasbrennwertheizung einbauen lassen.

    Den Gasanschluss gabs damals wegen einer Aktion des Netzbetreibers für umme.


    Klar, bei momentanen Preisen von 19,33 ct/kWh Gas für Neuabschlüsse frag ich mich schon manchmal, ob eine Wärmepumpe nicht besser gewesen wäre. Aber da ich hier nur eine Luft-Wasser und keine Erdwärmepumpe betreiben könnte, und der Wärmepumpenstrom hier mittlerweile auch 42ct kostet, relativiert sich das wieder.

    Noch zahl ich lediglich 5,33 ct fürs Gas, und unser Haus braucht unter 33kWh/qm, insofern ist der Preisdruck noch recht gering.

    Ohne Förderung rechnet sich jedenfalls der Energieträgerwechsel für uns nicht.

    Klar, hätte ich nen Haufen Geld rumliegen, würde ich was tun, auch wenn es sich nicht unmittelbar rechnet. Aber in der Situation bin ich leider nicht.

    Naja, im Eingangsposting wird gefragt, was der Vorteil des Splittings sein soll, wenn man das Geld mit der Steuererklärung eh „zurückgeben“ muss. Insofern…

    Dieser Thread zeigt deutlich, dass an deutschen Schulen dringend ein Fach gehört, in dem die grundlegensten(!) Finanzfragen erläutert werden.

    Wenn selbst jemand, der seine Bachelorarbeit schreibt, sich also schon einige Semester mit diesem Thema auseinanander gesetzt hat, nicht weiß, dass die Wahl der Steuerklassen das zu versteuernde jährliche Einkommen nicht beeinflusst, wie sollen das dann Lieschen Müller und Max Mustermann verstehen?


    No offense an den Threadersteller, wirklich nicht. Das wissen soooo viele nicht.

    Rein persönliche Einschätzung von mir, basierend auf beruflichen Erfahrungen:

    Sparkasse ist unglaublich unflexibel, langsam, ein Bürokratiemonster und teuer.

    Die kleinere Volksbank hier ist viel flexibler und schneller, die größere tendiert zur Sparkasse.

    Jammern tun sie alle, sie würden nix verdienen, aber alle drei haben sich in den letzten 3 Jahren unglaubliche Prachtbauten (manchmal sogar zwei) als Firmensitz hingestellt. Kann man sich dazu denken was man will.


    Privat bin ich vor Ewigkeiten weg von der Sparkasse, als die anfingen, Gebühren für Geldeingänge zu nehmen. Seitdem ING.

    Ganz ehrlich, ich persönlich halte es für völligen Schwachsinn eine Zahnzusatzversicherung ab dem Milchzahnalter(!) für 30€ im Monat abzuschliessen.

    Jetzt rechne doch mal:

    Der erste Milchzahn kommt mit ca. 1 Jahr, d.h. bis der erste Milchzahn wieder rausfliegt, sageb wir mit 5, hast du schon 1.440€ bezahlt (4x12x30), wenn das Kind 10 (letzter Milchzahn raus) sind es schon 3.240€.

    Dynamik aussen vor gelassen.


    Und wofür? Für das, wofür die im Eingangsposting verlinkte Seite so eindringlich warnt? Jetzt mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es, dass deine Kinder für ihre Milchzähne(!!) eine Brücke/Krone/Implantant oder sonst was bekommen? Putz mit denen zweimal am Tag Zähne und geh alle 6 Monate zur Vorsorge, das hilft viel mehr.

    Was u.U. interessant ist, ist eine Zahnspangen-Versicherung. Aber da leisten die meisten Versicherungen auch nur bis 3.000€.

    Aber ne Zahnspange wird normalerweise frühestens mit 10 Jahren gesetzt, und bis dahin hast du das Geld auch so beiseite gelegt. Siehe Rechnung oben.

    Und wenn sie dann (wahrscheinlich) keine Spange brauchen, hast du einfach nur eine nette Summe angespart. Bei ner Versicherung ist das Geld futsch…


    Diese „Vergleichsseite“ spielt einfach nur mit den Ängsten der Eltern…

    Würde ich so pauschal nicht sagen. Wenn du alles machen lässt und dir der Galabauer dann Staudenbeete mit 50 Pflanzen pro Quadratmeter hinklotzt, wird es richtig teuer. Und bei einem Hanggrundstück mit aufwändiger Terrassierung auch. Auf der anderen Seite kannst du auch günstig selbst pflastern, einen Spritzschutz anlegen und einen Carport oder Gartenhaus aufbauen.

    Viel Werkzeug kann man sich auch günstig gebraucht kaufen und wieder verkaufen. Ich habe mir zum Beispiel einen Anhänger zugelegt (klar, die großen Mengen lässt man sich liefern, aber viel Kleinkram kommt trotzdem noch zusammen) und eine gebrauchte Rüttelplatte (kostete 250€, der Baumarkt nimmt für eine vergleichbare Rüttelplatte 90€/Woche plus 30€ für die Gummimatte...).


    Wichtig ist einfach, hier eine sehr genaue Kalkulation aufzustellen die wirklich alle Punkte enthält. X qm Pflastersteine a Y€, Schotter X Tonnen a Y€, usw. Pflanzen im Garten nicht vergessen. Wobei man da auch viel Gelds sparen kann wenn man kleinere Pflanzen nimmt. So eine Buchenhecke wächst 20-50cm im Jahr, da lohnt sich der Aufpreis für die 120cm Bäumchen gegenüber den 60cm kaum. Jetzt Ende April/Anfang Mai werden auch oft Restposten Wurzelware angeboten.

    Wir haben eben ein Hanggrundstück und alleine fürs Auffüllen waren über 40 LkW-Ladungen notwendig, plus über 50lfm L-Steine etc…

    Das wussten wir aber vorher, und sowas ist das Geschäft meines AG, daher hat das bei uns gepasst.

    Die Kreditvermittler und die Banken haben das damals aber bei der Kalkulation völlig aussen vor gelassen und wollten irgendwas mit 20T€ Eigenleistung für die Aussenanlage ansetzen.

    Aber selbst wenn man das wirklich alles selbst macht, darf man nie den Zeitaufwand unterschätzen. Aber jetzt sind wir völlig off topic.

    Zum Thema Aussenanlage:

    Das bitte NIE unterschätzen. Wie Flo sagt, man kann da 20T€ versenken und hat dann wirklich nur 0815.

    Wenn man das richtig machen will, kostet das je nach Grundstück richtig viel Schotter.

    Viele denken, das können sie mit ein bißchen Eigenleistung selber machen, aber das ist oft ein Trugschluss. Die Banken lassen bei Finanzierungsangeboten das Thema Außenanlage auch gerne aussen vor, und dss halte ich für einen großen Fehler. Wir haben auch erst kürzlich gebaut, ich weiß wovon ich rede. Also bitte immer einen ausreichenden Puffer für die Außenanlage einplanen.

    Unser Nachbar wohnt z.B. seit 4 Jahren in seinem Haus, und da ist aussen rum immer noch Baustelle…

    Also wenn schon vl, dann würde ich einen ETF mit z.B. finvesto/ebase besparen und keinen Bausparvertrag. So mach ich es, aber bei mir übernimmt der AG die kompletten 40€.


    Ist denn der Bauspar dazu da, eine Immobilie/Renovierung zu finanzieren?

    Wenn nein, würde ich es lassen und das Geld lieber in ein ETF-Depot stecken.