Beiträge von POW

    Vielleicht solltest du - um in der Metapher zu bleiben - darüber nachdenken, die Suppe stehen zu lassen und kein kostbares Wasser zu verschenken.

    Lieber kaufst du dir einen leckeren Hauptgang und rundest das Ganze mit einem Dessert deiner Wahl ab.


    Insofern würde ich mich den Vorrednern anschließen und meiner Meinung nach hat es FinanzPanda bereits recht weit oben auf den Punkt gebracht.

    Wenn du JETZT an die Firmen glaubst, Kaufen. Wenn nicht, nutze dein Geld für andere Investments

    und was ist mit den anderen 60% vom portfolio?

    ideen

    Ich denke, er meint mit den "Altlasten" so Dinge wie eine kapitalbildende LV / RV, Riester, eine bAV, Bausparvertrag, etc....


    Da muss nicht per se jedes Produkt schlecht sein, allerdings steht den meisten wohl ein unvernünftiges Verhältnis der folgenden Aspekte gegenüber:

    Risiko <-> Rendite <-> Opportunitätskosten <-> Fremdkosten an den Anbieter

    Wobei das heutige Gutachten natürlich bei einem Erbfall in x Jahren nichts nutzt.

    Das stimmt.


    Es geht jetzt auch bei dem Gutachten darum, einen realistischen Wert der Immobilie festzustellen; es wird nach Stand Heute wohl eine Lösung angestrebt, die Immobilie abzukaufen (Ich als Kind) und dann ein Leibrentenmodell darum zu bauen.

    Ich überlege auch schon, unseren Fall in einem eigenen Foreneintrag mal zu skizzieren, um vielleicht auf etwas Schwarmintelligenz zurückgreifen zu können.
    Wenn ich mich richtig erinnere, meine ich, dass du, Hornie, in einem anderen Forenbeitrag geschrieben hattest, über mehrere Jahrzehnte an Börsenerfahrung zu haben (unter anderem). So stehen ja die Chancen nicht allzu schlecht, dass andere FT-Forenteilnehmer Ähnliches bereits durchgemacht haben :saint:

    Auch wenn es teuer ist: Lasst euch von einem auf Erbrecht spezialisierten Anwalt (und dann auch vom Notar) beraten. Hier gibt es viele Fallstricke und Gestaltungsmöglichkeiten, und diese Summen sind aus meiner Sicht schlicht zu hoch / die Dinge zu wichtig, um einem Internetforum zu vertrauen.

    Genau da sind wir in der Familie auch gerade dabei.
    Wir haben uns mit Grundlagenliteratur eingedeckt und verschiedene Varianten für uns grob überlegt und durchgerechnet.


    Als nächstes lassen wir jetzt die Immobilie durch einen Gutachter bewerten,


    und dann geht es zum Anwalt, um die Dinge wirklich juristisch sauber aufzusetzen, um dann am Ende Streitigkeiten innerhalb der Familie oder auch böse Überraschungen mit dem Finanzamt zu vermeiden.

    Tut mir sehr leid zu hören... Ich hoffe, für Dich nimmt das alles noch eine gute Wendung!

    mal eine (ich hoffe, nicht allzu indiskrete) Frage von mir zu deinem Bekannten: Wie kam er denn dazu, dich zu "beraten"? Als Selbstständiger, als Makler, oder als Strukki? ...

    Danke Euch für Infos

    Dann wäre Nichts gegen ein USA etf außer USA wird halt zerbombt als Beispiel hoffen wir nicht

    Nun ja, wie die Vorredner betont haben... hiermit würde man auf eine WELTWEITE Diversifizierung verzichten....
    Momentan laufen die USA so gut, weil in dem Land eben die weltweit größten Tech-Unternehmen sitzen. Diese Branche hat im letzten Jahrzehnt eben outperformt, somit ist diese Übergewichtung der USA momentan im MSCI World Index zu erklären.


    ich persönlich habe nach jetziger Gesetzeslage noch 37 Jahre zur Rente.

    Ich gehe davon aus, dass wir in der Welt neben vielen Krisen bis dahin auch sehr wahrscheinlich noch einige Branchen kommen und gehen sehen werden. Das erklärt unter anderem (auch nur unter anderem!) auch, weshalb Japan ehemals die Vorreiterstellung im MSCI World innehatte.


    Da ich nicht darauf wetten mag, dass die USA in 37 Jahren immer noch die (wirtschaftliche) Vorreiterstellung haben, möchte ich eben breiter diversifizieren.

    Das geht nicht über so einen ETF wie von dir vorgeschlagen bzw gefragt, sondern eben zum Beispiel über einen ETF (wenn man die simple passive 1 ETF-Lösung bevorzugt) auf den MSCI World oder ACWI.


    Viele Grüße

    Ich war auch jahrelang Kunde bei der TF-Bank und hatte keine Probleme.

    Habe das Konto Ende vergangenen Jahres zwar aufgelöst und bin zu Weltsparen (dort liegt auch eine Festgeld-Zinstreppe von mir) umgezogen mit meinem Tagesgeld - das allerdings nur aus Gründen der Übersichtlichkeit.

    vielleicht an dieser Stelle ein Tipp, um das Ausdrucken / Unterschreiben / Einscannen - Prozedere etwas zu vereinfachen. Ich habe immer eine digitale Unterschrift im PDF-Dokument eingefügt. Das hat pro Buchungsvorgang Zeit und Nerven gespart ;-)

    ...und wurde immer problemlos akzeptiert.


    Viele Grüße

    Da ich mich im Moment mit sehr ähnlichen Dingen beschäftige....


    es gibt sogar die Möglichkeit, dass Kind A komplett steuerfrei die Immobilie übernimmt. Die Voraussetzungen dafür sind vom Gesetzgeber aber sehr streng. Kind A muss bei Eintreten des Erbfalls, wenn der Erblasser zu dem Zeitpunkt noch selbst im Haus gewohnt hat, innerhalb von 6 Monaten (!) in das Haus einziehen und dann für mindestens 10 Jahre (!) die Immobilie selbst bewohnen. In diesem engen Zusammenhang findet das ganze komplett erbschafts- und schenkungssteuerfrei statt. Ebenfalls ohne Grunderwerbssteuer.


    Ich habe für meine anfänglichen Recherchen zu dem Thema folgendes Buch genutzt (soll keine Werbung sein, eventuell kennen ja andere Forenteilnehmer noch bessere Grundlagenliteratur?); Ich dachte eben, da der Herausgeber die Stiftung Warentest ist, ist man hier mit einer guten Erstinformation versorgt....


    https://www.hugendubel.de/de/b…Y-GQXocdChYMaAhz9EALw_wcB

    Guten Abend liebes FT-Forum,


    ich habe bereits sehr viel in diesem Forum (an dieser Stelle wollte ich bereits erwähnen, wie positiv ich das Forenklima im Allgemeinen finde und dass ich die Community dahingehend bereits als sehr positiv einschätze) und bei FT gelesen, nun wollte ich selbst gerne meine erste eigene Frage stellen.


    Vorab wollte ich mich kurz, zumindest mit ein paar Eckdaten, vorstellen: ich bin vor kurzem 30 Jahre alt geworden und habe in der Coronazeit (wie viele andere auch), meine eigene Altersvorsorge, Finanzplanung, etc. proaktiv in die eigenen Hände genommen, meine Unterlagen gesichtet und bin dabei leider auch darüber gestolpert, wie viel ich mich im jungen Alter auf "Berater" verlassen habe und dadurch einige unnötige, und für meine damalige und auch jetzige Lebenssituation schlicht falsche Produkte abgeschlossen habe. Nun bin ich drauf und dran, konsequent aufzuräumen und habe dabei bereits folgende Punkte identifiziert und entweder bereits erledigt oder mir vorgenommen, dies noch in diesem Jahr zu erledigen.

    • Girokonto bei der Kreissparkasse im Ort meiner Eltern -> gekündigt und bin nun voll zufrieden bei der DKB
    • mit o.g. verbundenes DekaDepot und Deka-Fonds -> nachdem ich die Coronakursverluste ausgesessen habe, konnte ich auch hier dieses Depot auflösen, alle Fonds mit Gewinn verkaufen, und von dem Erlös habe ich nun ETFs bei TradeRepublic gekauft, diese werden weiter bespart
    • Bausparvertrag bei der LBS: um diesen soll es hier nun gehen
    • Private Rentenversicherung bei der DBV (hier lese ich noch einige der anderen spannenden Forenbeiträge zu diesem Thema und würde in einem separaten Thread in den kommenden Tagen gerne auf meinen persönlichen Vertrag eingehen)
    • eine alte BU, die ich mir auch dringend anschauen muss


    Den fraglichen Bausparvertrag habe ich 2014 abgeschlossen, damals war ich noch <25 Jahre alt, es war mein erster und einziger Bausparvertrag und somit erfülle ich meiner Meinung nach die Voraussetzungen dafür, die Wohnungsbauprämie auch ausgezahlt zu bekommen, wenn ich den Bausparvertrag nicht wohnungswirtschaftlich verwende. Ich habe noch die Mindestdauer abgewartet, nachdem ich zu der Entscheidung gekommen bin, dass dieses Produkt nicht zu mir passt und nun zum 31.03.2022 nach Ablauf von mindestens 7 Jahren gekündigt. Soweit so gut.

    (Klammern wir mal die sunken costs als bezahltes Lehrgeld aus :rolleyes:, aber gut, geht selbst hier im finanzinteressierten Publikum ja mehreren Leuten so)


    Nun habe ich für die Jahre 2014-2018 die Wohnungsbauprämie auf Antrag vorgemerkt bekommen;

    für die Jahre 2019-2021 war ich mit meinem zu versteuernden Einkommen oberhalb der Bemessungsgrenze, also folglich nicht prämienberechtigt, keine Anträge auf Wohnungsbauprämie gestellt, nichts vorgemerkt, auch hier soweit so gut.


    Nun habe ich meine Bausparsumme nach der Kündigung seitens der LBS auch erhalten, lediglich ohne die Wohnungsbauprämien. Auf Anfrage teilte man mir mit, dass die LBS die Daten an das Finanzamt weiterleitet und ich dann in einer gewissen Zeit die Wohnungsbauprämie erstattet bekommen würde.
    Und Siehe da, nach mehreren Wochen Warten wurden mir....*trommelwirbel* 135,18€ (= Wohnungsbauprämie für 3 Jahre) erstattet. Hier habe ich wiederum nachgefragt, weshalb mir nicht 225,30€ ausgezahlt wurden, da mir meiner Meinung nach die Wohnungsbauprämie für die 5 Jahre 2014-2018 zusteht.

    Dabei habe ich mich unter anderem auf folgende Quellen berufen:

    Als Antwort sagte man mir, dass man nur rückwirkend für 7 Jahre verpflichtet sei, die Wohnungsbauprämie auszuzahlen, also rechnet die LBS rückwirkend ab 2022 (einschließlich, obwohl ich hier nur die Mindestzeit ausgesessen habe, sodass die Kündigung ohne Strafzahlungen wirksam wird) und kommt somit zu dem Ergebnis, dass mir nur für die Jahre 2016-2018 die Wohnungsbauprämie zustünde --> was dem ausgezahlten Betrag von 135,18€ entspricht.


    2016-2022 sind ja laut deren Auffassung 7 Kalenderjahre, ohne auf das exakte Datum einzugehen


    Nun die Frage an das Schwarmwissen der FT-Community:

    Hat die LBS Recht oder wird mir hier unrechterweise Geld vorenthalten?

    Ich finde bei eigenen Recherchen nichts zu dieser Aussage, lediglich oben verlinkte Links, in denen das aber auch nicht beschrieben wird.


    Vielen Dank bereits vorab!

    Viele Grüße