Beiträge von Einhorn1978

    Für mich ganz klar Haus behalten. Geld kann man aktuell nur sehr risikoreich Anlegen. Eigentlich drohr hier ein großer Wertverlust.


    Ich sehe es auch noch nicht das die Immobilienpreise einbrechen. Es wird immer weniger gebaut. Der Zustrom aus der Ukraine wird zu einem zusätzlichen Bedarf an Wohnraum führen. Bestenfalls stagnieren die Immobilienpreise. Die Baupreise klettern und klettern, nächstes Jahr werden sie erneut stark steigen, alleine schon aus den Lohnkosten. Hier kommen dann erstmals die Fahrtkosten in nennenswerter Höhe hinzu. Die Grüne Politik kennt ihr auch auch alle.


    Und wenn alles Zusammenbricht, du deinen Job verlierst hast du wenigstens etwas zum Bewohnen.

    Ich habe vor einiger Zeit auch mit einem Sparplan auf den MSCI World angefangen, natürlich steht der aktuell auch im Minus. Aber warum sollte ich aussteigen? Ich nehme jetzt jeden Tiefskurs für den Nachkauf mit. Ich bin aber auch realistisch und erwarte keine 7% Rendite/Jahr. Die wird es in naher Zukunft wohl auch nicht mehr geben. Ich denke die Kurse werden auch noch deutlich sinken (>30%). Daher hab ich mein Geld breit angelegt, incl. Gold, Bitcoin, Festgeld, Tagesgelt, ETFs. Irgendetwas wird einen Totalcrash schon überstehen.

    Die E-Mail sberbank@einlagensicherung.at ist eine Adresse der Einlagensicherung und für die Beantragung der 100.000€ bzw. in Sonderfällen der bis zu 500.000€ bei zeitlich begrenzten Einlagen. Das ist noch bis 28.02.2023 möglich, aber wahrscheinlich nicht nötig.


    Für Beträge über 100.000€ (in Sonderfällen 500.000€) ist die "Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H" nicht zuständig. Das erfolgt gemäß Sberbank durch "mit der Abwicklung beauftragten Liquidatoren."


    Die werden sich aber mit der ESA austauschen, da es ja sonst zu einer doppelten Auszahlung kommen könnte.

    Diese 926 Millionen Euro habe die Bank nun an die Einlagensicherung Austria zurückgezahlt, hieß es. Spareinlagen, die über den gesicherten Höchstbetrag von 100 000 Euro hinausgehen, würden nun ebenfalls an Kunden ausbezahlt. "Die Sberbank Europe AG setzt hiermit die geordnete Abwicklung fort", teilte das Institut mit.


    Quelle:

    https://www.ariva.de/news/sber…hlt-spareinlagen-10126760


    Lasst die Korken knallen! :) :) :)

    Gemäß der aktuellen Mitteilung der Sberbank bleiben die Tages- und Festgeldkonten bei der Sberbank.


    Unsere Sparkunden (Tagesgeld/ Festgeld) erreichen die Sberbank Direct wie bisher von Montag bis Freitag von 9:00 - 18:00 Uhr telefonisch unter 069 / 66 77 74 57 77 oder per E-Mail unter kundenbetreuung@sberbank-direct.de


    Quelle: https://www.sberbankdirect.de/…220503_kreditgeberwechsel


    Wenn wie in der Presse geschrieben die Abwicklung bis Jahresende erfolgt sein soll und keine Insolvenz folgt müßte ein Auflösungsangebot an uns die logische Folge sein. Da bleibt nur zu hoffen das wir keine nennenswerten Abschläge hinnehmen müssen. :)

    Ich hab hier was gefunden. keine Ahnung, ob sich das lohnt.


    https://www.anwalt.de/rechtsti…registrierung-197538.html


    Ich werde mich falls es überhaupt zu einem Insolvenzverfahren kommt an einen von den österreichischen Gläubigerschutzvereinen wenden. Wozu braucht man dann noch einen deutschen Anwalt. Eventuell macht der Sinn wenn man ggf. den Fall der zeitlich gedeckten Einlagen bis 500.000€ hat. Da würde ich aber auch warten ob das Geld nicht doch noch ausgezahlt wird. Dann hätte man die Anwaltsgebühren verschenkt.

    Bei der Sberbank steht:


    Momentan können wir Ihnen leider keine Kontoauszüge bereitstellen. Die Auszahlung der Einlagen bis EUR 100.000,- ist von der Einlagensicherung Austria (ESA) bereits erfolgt (siehe dazu auch die Informationen unter Einlagensicherung AT).

    Aus diesem Grund müssen die Buchungen und Abrechnungen für Ihren Kontoauszug neu durchgeführt werden.Sobald der Prozess abgeschlossen ist, werden wir Sie informieren und bitten um Ihr Verständnis, dass dies noch bis ca. Ende Mai dauern wird.


    Quelle: https://www.sberbankdirect.de/de/home/

    Ich kann mir nicht Vorstellen dass die überhaupt einen Kontoauszug ausgeben dürfen. Da sind sicher so viele Unklarheiten vorhanden.


    - Welche unserer Anlagen wird als gedeckte Einlage ausgebucht?

    - Wie ist da das Prinzip gedeckt oder ungedeckt?

    - Laufen die Zinsen weiter? Die Einlagensicherung deckte ja nur Zinszahlungen bis 01.03. ab.

    - Was passiert mit den Festgeldanlagen die auslaufen?


    Ich bin trotzdem optimistisch gestimmt da bisher noch kein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Die österreichische Einlagensicherung hat doch sicher schon die ausgezahlten Einlagen eingefordert. Der hoffe ich dass wir in den nächsten Wochen einen Brief bekommen mit dem Angebot Auszahlung + Zinsen bis 01.03.2022.

    Mit dem Bescheid der FMA vom 01.03.2022 wurde die Fortführung des Geschäftsbetriebes mit sofortiger Wirkung untersagt. Davon betroffen ist ausschließlich das Neugeschäft der Sberbank Europe AG. Die Entgegennahme von Rückzahlungen auf Kredite, die von der Sberbank Europe AG vor Inkrafttreten des Bescheides vergeben wurden, ist davon nicht umfasst. Kunden sind daher verpflichtet, diese Kreditraten weiterhin zu bedienen.


    Quelle: http://www.fma.gv.at/fma-aktuell/sberbank-europe-ag/


    Arbeiten werden die ja weiterhin um das Kreditgeschäft zu tätigen.

    Beim Bundeskartellamt ist das Kartellverfahren immer noch nicht abgeschlossen.


    Da steht immer noch:

    28.03.2022 B9-41/22 Erwerb eines Verbraucherkreditportfolios der Sberbank Europe AG (AU) durch BAWAG P.S.K. und Österreichische Postsparkasse AG (AU)


    Quelle: https://www.bundeskartellamt.d…ufendeverfahren_node.html


    Eventuell warten die ab bis der Verkauf der Kredite abgeschlossen ist?!? Vielleicht kommt danach das Insolvenzverfahren. Dann sollten sie automatisch den Kontoauszug zusenden bzw. sich melden. Die Nachrichtenlage ist jedenfalls sehr dünn.



    Hallo Thomas,


    ich vermute das der slowenische und der kroatische Teil nicht über die österreichische Einlagensicherung geschützt waren. Da muss man Mitglied sein.

    Daher wurden sie auch verkauft (verramscht), weil das Risiko für deren Einlagensicherung hoch war.

    Insolvenzrechtlich bilden aber der slowenische, der kroatische, der österreichische und der deutsche Teil eine Einheit!?

    Die anderen Teile, z. B. Ungarn werden ja auch nicht erwähnt!?


    Aber das Prinzip muss ja so funktioniert haben: Geld in Deutschland einsammeln und in Osteuropa verleihen.


    Wenn im übrigen nur noch 600 Mio. € Masse aus den vergebenen Krediten da wären würden wir leer ausgehen weil alles die Einlagensicherung im Insolvenzverfahren bekommt.


    Die österreichische Einlagensicherung hat auch nur an deutsche und österreichische Einleger ausgezahlt, bisher 913 Mio. Euro (=96%). Das kann man unter einlagensicherung.at einsehen.

    Der kroatische und slowenische Teil wurde ja komplett verkauft, da gibt es nichts zu Sichern.

    Daher passen die Zahlen gut:


    *Einlagen von deutschen Privatanlegern (Sberbank Direkt) und einigen österreichischen Firmen (Sberbank Europe AG ???): 1.100 Mio Euro


    *davon 947 Mio gesicherte Einlagen unter 100.000€


    *153 Mio Euro ungesicherte Einlagen über 100.000€


    Meine Vermutung ist das jetzt die von der deutschen Tochter nach z. B. Kroatien transferierte Gelder zurückgeführt wurden durch die Verkaufserlöse. Das müssten meiner Meinung nach die 713Mio € sein.


    Dann hätte die Sberbank Direct mind. 713 Mio Euro + ihre dahingeschmolzenen Barreserven auf dem Konto. Zusätzlich gäbe es noch vergebene Kredite von 600 Mio Euro die man z. B. an die BAWAG verkaufen möchte.


    Mal angenommen das gelingt mit großen Abschlag für 400 Mio. Euro, dann wäre 1.113 Mio Euro Masse da. Dann bliebe nach bevorzugter Bedienung der Einlagensicherung 1.113Mio € - 947 Mio € = 166 Mio für unsere Gläubigerklasse übrig (Insolvenzkosten usw. unberücksichtigt).


    Wenn man in die Jahresbilanz der Sberbank Europe AG von 2020 (findet man unter sberbank.at) sind da auch nachrangige Darlehen mit Laufzeit bis 2024 von 400 Mio € aufgeführt und 400 Mio Eigenkapital. Unklar wozu die gehören.

    Die Forderungen im Insolvenzverfahren wären daher vermutlich höher wie die 1.100 Mio €, aber die restlichen Forderungen wären alle unter unserer Gläubigerklasse.


    Das alles ist natürlich nur meine Vermutung und was man in den spärlichen Daten herauslesen und als Laie begreifen kann. Im übrigen bedeutet es wenn keine weitere Abwicklungsmaßnahme gibt nicht dass keine Insolvenz folgt.

    Unklar ist auch was passiert wenn der Kassenbestand ausreicht um die durch die Einlagensicherung gedeckten Einlagen zu bedienen. Dann würde doch das Einlagensicherungsgesetzt nicht mehr greifen.

    Dann wären unsere Einlagen bei einer Bank die nicht in einer Einlagensicherung Mitglied ist und kein Neugeschäft tätigen kann.

    Ich verstehe das so, dass die 719 Mio. EUR der aktuelle Stand der Einlagen bei der deutschen Zweigstelle sind, also die Summe der Tages-/Festgeldeinlagen aller deutschen Kunden.


    "Die Sberbank Direct erreichte mit ihrem Sofortkredit für Privatkunden zum Ende des dritten Quartals 2021 ein Kreditvolumen von mehr als 600 Millionen Euro."

    "Am Ende des dritten Quartals 2021 verzeichnete die Sberbank Direct ein Einlagenvolumen von mehr als 1,2 Milliarden Euro."

    Quelle:

    https://www.sberbank.at/de/new…lgreich-auf-wachstumskurs



    Die gedeckten und damit zu entschädigenden Einlagen belaufen sich auf 947 Millionen Euro belaufen, von denen 939 Mio. Euro von Kunden in Deutschland gehalten werden, wie die ESA am Mittwoch mitteilte.

    Quelle: https://www.sn.at/wirtschaft/o…nlagensicherung-118181218


    Dann wären die 713 Mio Euro völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Für uns wäre meine Interpretation aber besser. Sie würde auch mehr Sinn machen weil irgendwo muss die Differenz zu Einlagen und Krediten + Eigenkapital ja geblieben sein.


    Dann wäre aber die Frage was passiert wenn die Rückläufe durch z. B. Verkäufe von Krediten ausreichen um die 947Mio der Einlagensicherung auszuzahlen?!?