Beiträge von AFriend

    Fondsvergleich mit einem breitgestreuten ETF (jeweils nach Fondskosten, ohne Bankkosten) https://www.fondsweb.com/de/ve…DE000DK0ECU8,LU0392494562


    Unmittelbarer Handlungsbedarf besteht mMn nicht.

    Erstmal danke für den Link, das ist sehr nützlich! :thumbup:


    Aber warum kein Handlungsbedarf? Letzlich ist die Performance nicht besser als bei einem MSCI World, nur mit höheren Kosten bei den Fonds. Plus die Depot-Gebühren bei der Sparkasse.


    Bezahlt man da die Sparkasse + Deka (ist doch auch Sparkasse, oder?) für keine Leistung? Und für einen Wechsel würden doch nur die Order-Gebühren anfallen, oder sehe ich das falsch?

    In 20 Jahren sind die 250 Öcken (vermutlich) nur noch einen kleineren Wochendeinkauf wert.

    Mache ich auch so, angesichts der Inflation und des Zinssatzes, der bald als günstig angesehen werden wird, lieber die Schulden behalten und das Geld investieren.


    Die Inflation entwertet ja Sparguthaben und Schulden, also gut wenn man letztere hat. Wenn die Höhe der Sondertilgungen nicht oder großzügig begrenzt ist, kannst Du 2039 den Kredit mit dem Wechselgeld vom Bäcker ablösen. ;)


    Sparen lohnt dann natürlich nicht, also Geld in irgendwas investieren, ETF (einfach) oder Immobilien (für Eigenheim mittel, für Vermietung IMHO schwer). 5% sollten bei breit gestreutem Portfolio schon noch drin sein, sprich Inflationsausgleich.

    Meine Frau hat null Interesse sich um irgendwas finanzielles zu kümmern. Dann wären zwei Einzeldepots nur Mehrarbeit für mich.

    So geht's mir auch, allerdings habe ich keinen gescheiten (OK, kostenlosen) ETF Online Broker gefunden, der auch Gemeinschafts-Depots anbietet.


    Ich bin bei Scalable Capital (SC) gelandet. Von dem ganzen Papierkram für die 2 Depots kann ich nur abraten. Steuer etc. ist dann auch alles doppelt.


    flatex habe ich für die Kinder, die bieten als einer der wenigen u18 Konten mit kostenlosen Sparplänen, ich glaube auch Gemeinschaftskonten. Ist deutlich besser aufgebaut als SC, ABER hat diese extrem nervigen Minuszinsen auf das Kontokorrent Konto.

    Ich hatte mich früher nicht viel mit Finanzen und AV beschäftigt, und auch so ein Riester Produkt abgeschlossen. Man wird da schon zu gedrängt, mein IG Metall Arbeitgeber zahlt z.B. Zuschuss, aber halt nur bei Riester Produkten. Dann noch die Förderung, Steuer-Ersparnis, ...


    Mittlerweile hab ich mich (leider) damit befasst und muss sagen: Wäre es mein Geld, würde ich das nie in so ein Riester Produkt stecken.


    Aber für meine Frau käme ja 80% vom Staat. Ist ja schon fast unethisch das den Bänkern in den Rachen zu werfen, aber ist komplett drauf verzichten nicht auch dumm?


    Wegen der Riester Reform: Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie man das überhaupt machen will. Eigentlich müsste die Beitragsgarantie weg, aber in Dtld. gilt "Die Rente ist sicher" und man muss sich um nichts kümmern, und das funktioniert mit keiner Geldanlage, davon bin ich mittlerweile überzeugt.

    Stimmt, bei SC gibt es 2FA aktuell nur für einige Sachen im privaten Bereich, Freistellungsauftrag natürlich. Sorry für die Verwirrung, bin ja noch Neuling, und das war halt das erste was ich machen durfte.


    Ich bleib aber dabei, dass bei langfristigen Anlagen Krisen eher zum Einstieg lohnen, zumindest bei breit gestreuten Anlagen.

    Tatsächlich bin ich am 3.4.2020 mit einem mittleren fünfstelligen Betrag eingestiegen.

    Bist Du also ein 'alter' Hase? Der Avatar sieht aus wie junger Hüpfer. ;-)

    Ich bin Mitte 40 und lebe mit Frau und Kindern zur Miete.


    Unser Netto liegt bei etwa 7.000€

    Würde sich nicht auch eine Investition in eine Immobilie anbieten? Am besten selbstbewohnt, sofern es da in Eurer Gegend Möglichkeiten gibt.


    Ich weiss, Blase und ungewisse Aussichten, aber wenn ich die Zinsen für meinen Immo-Kredit mit meinen Mietwohnungen vergleiche, habe ich noch nie so günstig gewohnt.


    Oder ist Flexibilität ein wichtiges Kriterium? Dann natürlich besser in Aktien ETF anlegen wie vorgeschlagen.

    Man sagt immer, es gibt nie den Besten Zeitpunkt aber die Lage sieht ja heute doch anders aus als vor einem jahr.

    Die Fragen haben die Mitglieder ja schon beantwortet.


    Ich kann aber die Stimmungslage gut nachvollziehen, da es mir bis vor kurzem auch so ging, ETF (also Aktien, in meinem Kopf quasi wie Glückspiel) investieren oder nicht und wann.


    Nach viel lesen und überlegen denke ich, dass für langfristige Anlagen Krisen der optimale Einstieg sind, sofern man Kapital zum invenstieren übrig hat, sprich eine gewisse Summe über mehrere Jahre sicher nicht braucht.


    Langfristig und in der Breite betrachtet geht es bei den Kursen ja immer nach oben. Bestes Beispiel ist die Erholung nach Corona, wo 1 Jahr nach dem 1. Lockdown der herbe Knick schon wieder wettgemacht war - wer da also eingestiegen ist, hat einiges gewonnen, obwohl die Kurse ja "nur" den alten Wert erreicht haben.


    Andersrum musste man keine Verluste realisieren - das gehört natürlich zur Langfristigkeit der Anlage, sprich man sollte noch andere Töpfe haben um z.B. kurzfristige Arbeitslosigkeit und Einbußen überstehen zu können.


    Gegen systemische Risiken wie die oben erwähnten Doomsday Szenarien ist keine Absicherung möglich, dazu gibt es auch wissenschaftliche Beweise (vgl. Eugene Fama, Portfoliotheorie). Da hilft das Sparbuch oder Bargeld in der Matratze allerdings auch nicht (besser). monstermania hat das ja ganz treffend beschrieben.


    Daher klare Empfehlung 2020 in der tiefsten Krise in ETF zu investieren, vermeintlich sichere Rentenpapiere meiden. Falls der Flux Kompensator gerade streikt, dann halt jetzt über einen günstigen Online Broker einsteigen.


    Ich nutze Scalable Capital, die sind günstig und haben große Auswahl. Auch 2FA wird mittlerweile geboten.

    Ich verwende ein angepasstes ARERO+Immobilien Portfolio.

    Zum Trockenschwimmen kann man JustETF verwenden, hier gibt es Beispiel-Portfolios, eine nützliche Suche und die Möglichkeit, ein Portfolio zu simulieren.

    Ich habe fast genau das gleiche Problem, suche für meine Frau, Gehalt wie oben, 2 Kinder, eine Verwendung für die Riester Zuschüsse.


    Private Vorsorge machen wir schon, breites ETF Portfolio, Eigenheim, ...


    Wg. der Kinderzulage und dem (aktuell) relativ niedrigen Einkommen meiner Frau finde ich die Riester Zulagen interessant und würde die gerne abgreifen (der Staat macht ja ehr nur Blödsinn mit der Kohle <X) und möglichst wenig eigenes Geld reininvestieren.


    Ich sehe da Riester Fondsparplan als einzige verbliebene Alternative (die anderen Riester gibt es ja nicht mehr oder die lohnen sich noch viel weniger), und hier das Produkt

    UnionProfiRente Select mit Global II Fond

    weil das auch mit das letzte Produkt in dem Bereich ist (war mal FT Empfehlung, wenn auch 5 von 5)


    In Anbetracht der Kosten (fast 1,6% - Wahnsinn wenn man ETF Online Broker gewohnt ist) schaufle das Geld wohl vom Staat zur Bank um, die sich dann erstmal bedient und den Rest in Anleihen anlegt (eigentlich ohne Worte <X).


    Aber es gibt doch bei Riester die Beitragsgarantie, sprich meine Frau sollte doch am Ende die Einlagen (minus Bank Kosten, oder?) erhalten, wobei die Beiträge in unserem Fall zu 80% vom Staat kämen.


    Das mag nicht viel sein, aber doch besser als nichts.


    Oder liege ich da falsch?